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#76 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von 22.09.2018 12:56

Noch einmal für @Kontrollstreife und alle anderen Leser, egal ob Mitglied im Forum oder nur Lesegäste.
Ich habe kein Problem mit der Meinung anderer Leute, besonders dann nicht, wenn diese Meinung durch deren eigenes Leben und Erleben begründet ist- ich akzeptiere es einfach. Dennoch muss ich das ja nicht gleich zu meiner eigenen Meinung machen oder Leute anderer Meinung angreifen oder beschimpfen. Ich habe meinen Standpunkt dargelegt- da kann man mich dann auch klar erkennen. Auch will ich niemanden Anderen überreden oder überzeugen, meinen Begründungen und Erklärungen zu folgen. Es muss möglich sein , freundschaftlich auch gegenteilige Meinungen zu ertragen.
Bei @Kontrollstreife weiß ich, dass das so ist.
Heute abend gehts im Thema weiter........

#77 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von Freienhagener 22.09.2018 14:30

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Im Dienstalltag gab es keine Propaganda, höchstens formelhafte Sätze.

Der Politunterricht erreichte sein Ziel bei den GWDlern aus ganz praktischen Gründen nicht, auch ohne Nachdenken über die große Politik.

Man wurde unfreiwillig eingezogen und erlebte dann diesen Kasernendienst nach preußischem Muster, hatte nichts mehr zu sagen.
Diese Alltagserfahrung stand im Widerspruch zur sozialistischen Propaganda. Schon die Anrede "Genosse" auch beim "Anschnauzen" machte diesen Widerspruch deutlich.

Außerdem ist die Hochachtung für alles Militärische den Deutschen in beiden Staaten mit dem 2. WK generell verlorengegangen, ist einer nüchternen bis distanzierten Betrachtungsweise gewichen.
Ein besonderes Elitedenken gibt es nicht mehr.

Anderswo gibt es das noch:
Wer weiß z. B., daß Jimi Hendrix immer stolz auf seine Zeit als Fallschirmjäger war?
Das trotz "Love & Peace".

Bei uns sind das Gegensätze.

#78 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von coff 22.09.2018 14:46

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Zitat von Winch im Beitrag #66
Ein 1000er Objektiv war doch nix besonderes, hatte ich in der GK Gehrendorf auch in der Ausrüstung des GAK Zuges. Hinter Bahrdorf auf dem Butterberg befand sich das Gelände einer funktechnischen Einheit,(welche genau weiss ich heute leider nicht mehr) aber der aktuelle Antennenausbaustand musste immer dokumentiert werden und die haben sehr oft umgebaut.


@Winch
Meinst Du eventuell die Stellung des Centre d' Écoute francais de Bahrdorf ("Centre Jacinthe") des 44e Régiment de Transmissions der französischen Armée de Terre (Heer) auf dem Galgenberg ?

Wäre nicht im Spannungsfalle auf dem Butterberg die Kompaniestellung der GK Gehrendorf gewesen ?

#79 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von a1 otti 22.09.2018 19:32

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Zitat von sentry im Beitrag #75
Zitat von vs1400 im Beitrag #73
gab es damals irgend eine einweisung, ausbildung oder ähnliches für euch?


Auf dem "Schiff" da vorn war neben dem Postenpaar immer ein Uffz. im Einsatz, dem u.a. diese Aufgabe zukam. Diese "Schiffs-Uffze" waren speziell für diese Aufgabe in der SiK und hatten sicher eine entsprechende Ausbildung. Andere User hier könnten mehr dazu sagen.
Auf dem schönen Bild von @Thunderhorse in #71 (thx dafür) sieht man an Pos. 4 den Uffz. am Gerät, während die beiden Soldaten draußen stehen. Wir Soldaten haben eigentlich nur gelegentlich einen Blick hindurch geworfen, wenn die DF's nicht ausreichten.
Ich erinnere mich, dass ich es mal nutzte, um die Embleme an den Baretten einer Gruppe britischer Soldaten aufzuklären, weil mir die aus der Literatur beim DHO Eisenbahn recht geläufig waren und den anderen Kameraden in der Schicht eben nicht.


Hallo allerseits,
muss mal meinen Senf dazu geben.
Eine spezielle Ausbildung am 1000er oder der Fototechnik generell gab es meiner Erinnerung nach überhaupt nicht. Du wurdest vom "anlernenden" Uffz oder BU am Anfang mal kurz "eingewiesen" so nach dem Motto, kannst du damit umgehen, wenn nein, das geht so und so...
Ich persönlich empfand (und empfinde) die Technik damals schon als etwas besonderes, weil hochpreisig und hohe Qualität (für damalige Zeit).

Ich habe schon mal über Anwendung und Aufklärung geschrieben:
Guten Abend an alle so fleißig Erinnernden! (2)

Danke @berndk5 für das schöne Thema, endlich mal wieder eine nette und sachliche Diskussion ohne Angiften

Ralf

#80 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von a1 otti 22.09.2018 19:41

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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #71
Zitat von sentry im Beitrag #70
Zitat von Winch im Beitrag #66
Ein 1000er Objektiv war doch nix besonderes, hatte ich in der GK Gehrendorf auch in der Ausrüstung des GAK Zuges.


Ich wollte auch gar keinen Größenvergleich anzetteln. Bei uns stand das Ding auf dem Turm auf einem Stativ, Blickrichtung West und wurde eben benutzt, wenn es sich ergab...wie all der andere Kram auch.
Ich habe keine Ahnung davon, aber das Spiegelobjektiv war bestimmt 50x25 cm und an die 15 kg schwer. Ich hätte das nicht mit mir rumtragen wollen.


Hallo Sentry,

waren auch da vor Ort.
Foto: Quelle/Archiv; TH



Hallo,

wollte zu dem Bild nur noch mal Anmerkungen machen
Das Bild sieht ja in punkto Aufklärung ziemlich martialisch aus, wegen Kamera und Scheinwerfer und so....

Also, wie richtig angemerkt, ist Punkt 4 das besagte 1000er Spiegelobjektiv.
1 ist die schon mal von mir beschriebene Kamera (siehe Link im vorherigen Beitrag)
2 und 3 die Wahnsinns Scheinwerfer!!!! Ich kann mit Fug und recht behaupten, dass diese in meiner 2 1/2 jährigen Dienstzeit dort genau Null mal zum Einsatz gekommen sind. Auf dem Dach sind wir auch nicht rumgeturnt.

Ralf

#81 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von B Man 22.09.2018 20:23

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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #2


Hubschrauber, Fahrzeuge und Waffen wurden uns auf Bildern gezeigt um diese richtig identifizieren zu können.

Für uns als Grenzposten war es ja wichtig auftauchende Fahrzeuge und Streifen zu melden. Bei Fahrzeugen möglichst mit Kennzeichen, was insbesondere Nachts schon schwierig war.



War das nicht eher eine Beschäftigungstherapie damit der Soldat auch was zu tun hatte und er vor lauter Langeweile nicht einschlief ?

Da fuhr mal ein BGS Mann mit nem Mercedes G Modell oder der Zoll mit einem VW Bus herum. Kennzeichen und ob die Besatzung Müller, Meier oder Schulze hiessen dürfte ziemlich unerheblich gewesen sein.

Den wirklichen Gegner, seine Fahrzeuge und Bewaffnung hat der Grenzer doch nie zu Gesicht bekommen.

#82 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von sentry 22.09.2018 20:48

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Hey Otti,
danke für Deine Präzisierungen...hatte gehofft, Du würdest mitlesen.
Während meiner Zeit kam der riesige Scheinwerfer genau einmal zum "Einsatz".
In der Silvesternachtschicht 87/88 war ein guter Kamerad PF auf der Klapper (A4), die auch einen anständigen Scheinwerfer auf dem Dach hatte. Zur Frustbewältigung haben wir beschlossen, uns immer zur vollen Stunde mit den Dingern gegenseitig zu blenden. War eine gute Show...gab auch keine Konsequenzen.

#83 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von Grenzläufer 22.09.2018 21:30

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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #74
@berndk5
Zitat von berndk5 im Beitrag #72
Ich teile die von @Kontrollstreife getroffenen Einschätzungen nicht vollständig, eher orientiere ich mich an den Beiträgen von @der 39. - aber man kann und muss nicht immer zu einer einheitlichen Auffassung kommen. Ich habe kein Problem damit, auch andere Meinungen mit Respekt zu akzeptieren.

Das man sich bei der Schätzung von prozentualen Angaben sehr vertun kann hatte ich ja eingangs geschrieben.

Wenn Du mal von den GWD deiner GK absiehst, denn denk doch mal darüber nach mit wem Du viel Umgang hattest. Ausser deiner Familie und alten Bekannten waren das doch im wesentlichen Berufsunteroffiziere und Offiziere und davon auch noch ein Teil, welche schon eine Sprosse weiter oben auf der Leiter standen.

Das schon allein dadurch ein anderes Bild entsteht ist doch normal.

Bei mir war es doch ganz entgegengesetzt. Ich lebte und arbeitete in einem kleinen Dorf. Respekt hatte ich vor Lebensleistung und vor fachlicher Kompetenz. Phrasendreschern bin ich wenn möglich aus dem Weg gegangen oder ich habe mich aufgrund meiner Sturheit mit ihnen angelegt.

KS



Wenn es tatsächlich anders gewesen wäre, hätte man sich doch freien Wahlen stellen können. Und genau das ist das Interessante.
Freie Wahlen in Osteuropa brachten nie mehr Mehrheiten für Kommunistische Parteien..

https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Ungarn_1945 ===> 17%
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalra...6sterreich_1945 ==> 5% (Niederösterreich war sowjetischer Sektor)
https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zur_S...%9F-Berlin_1946 ==> 20%

https://de.wikipedia.org/wiki/Parlaments...r_Slowakei_1990 ==> 13%
https://en.wikipedia.org/wiki/Hungarian_..._election,_1990 ==> 10%
https://de.wikipedia.org/wiki/Volkskammerwahl_1990 ==> 16%
https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswa...3%BCringen_1990 ==> 10%
https://en.wikipedia.org/wiki/Czechoslov..._election,_1990 ==> 14%
https://de.wikipedia.org/wiki/Sejm#1._Le...urperiode_(1991–1993) ==> 11%

#84 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von B Man 22.09.2018 23:24

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Was mir noch so einfällt.

Ich wusste damals als Wehrpflichtiger mit 19 nicht so wirklich was mich auf der anderen Seite vom Zaun so erwartet und habe mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich darum gekümmert.

Was mir aber klar war, Kassel ( wo ich auch in der nähe Stationiert war ) ist ne ziemlich doofe Ecke wenn der Worte genug sind und die Kanonen sprechen.
Die Vorgesetzten bei der BW haben da auch gar nichts schön geredet.

Wie hat man das denn dem Grenzer verkauft der mit der Flinte in der Hand ( na gut, ne Kaschi ) den Klassenfeind aufhalten sollte ?

War dem KC der GK klar was die "Freunde" etwa 100km hinter ihm nicht nur angesammelt hatten sondern auch ohne zu zögern auf ihn drauf zu schmeissen um den Klassenfeind zu stoppen ?

Ich wusste damals nichts von der Stationierungs Orte und Reichweite der Nike und Pershing Raketen.
Ob das mein KC wusste das die uns auf den Kopf gefallen währen ??

#85 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von 23.09.2018 00:33

zu #81 und #84 von @B Man ,
habe da noch einmal etwas hervorgekramt, was ich schon mal an einem anderen Platz eingestellt hatte.
Hier ins Thema passt es aber viel besser.

So etwas in einer getrennten Information nur für die PF diesen zu zeigen, steigerte schon ein wenig deren Selbstwertgefühl.

Der Beobachtungsabschnitt war die damalige Straße Wanfried in meinem Grenzabschnitt, da gab es öfter mal Besonderheiten.

Ohne hier nachträglich etwas politisieren zu wollen, wenn Kräfte des 11.PAKLR der 7.US-Armee mit einem Kampfpanzer an der AAF Obersuhl oder gegenüber meinem Abschnitt an der Straße Wanfried auftauchten, konnte man das ja noch mit Besatzer-Tätigkeit kaschieren/begründen.

Belgien war meines Wissens nach keine Besatzungsmacht. Klar waren die NATO-Mitglied.

Es bleibt aber der fade Beigeschmack, welche Schlagzeilen die BILD gebracht oder Sendungen über den Bildschirm gegangen wären- würde einfach mal so ein "Russenpanzer" der Sowjetarmee, oder ein Bulgarischer Armeeangehöriger in Kampfuniform mit Militär-Kfz. an der Linie auftauchen.

Ich will jetzt hier keinen Shit-Storm auslösen, bringe es aber nur mal so als Einwurf.

Siehe angehängte Dateien.

#86 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von Grenzläufer 23.09.2018 02:14

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Die Belgier waren bis zur Aufnahme der Bundesrepublik in die Nato Besatzungsarmee, sie besaßen Standorte in der britischen und amerikanischen Zone.
https://www.db58.de/wp-content/uploads/2...gische-Zone.png
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Belg...n_Duitsland.png

Die Standorte in Kassel wurden in der zweiten Hälfte der 1950igern der Bundeswehr übergeben, in Hessen war 1989 noch in Korbach und Arolsen belgisches Militär stationiert. Die meisten Standorte gab es in NRW.

#87 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von Kalubke 23.09.2018 02:26

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Zitat von B Man im Beitrag #84
Was mir noch so einfällt.

Ich wusste damals als Wehrpflichtiger mit 19 nicht so wirklich was mich auf der anderen Seite vom Zaun so erwartet und habe mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich darum gekümmert.

Was mir aber klar war, Kassel ( wo ich auch in der nähe Stationiert war ) ist ne ziemlich doofe Ecke wenn der Worte genug sind und die Kanonen sprechen.
Die Vorgesetzten bei der BW haben da auch gar nichts schön geredet.

Wie hat man das denn dem Grenzer verkauft der mit der Flinte in der Hand ( na gut, ne Kaschi ) den Klassenfeind aufhalten sollte ?

War dem KC der GK klar was die "Freunde" etwa 100km hinter ihm nicht nur angesammelt hatten sondern auch ohne zu zögern auf ihn drauf zu schmeissen um den Klassenfeind zu stoppen ?

Ich wusste damals nichts von der Stationierungs Orte und Reichweite der Nike und Pershing Raketen.
Ob das mein KC wusste das die uns auf den Kopf gefallen währen ??


Eigentlich war das noch viel krasser, wie wenig selbst im konventionellen Krieg den höheren Militärs das Leben ihrer Soldaten wert war. Eine Kompanie Mot.Schützen (WP Sprech) bzw. Grenadiere (NATO-Sprech) wurde in einer Angriffsoperation mit einer Überlebenszeit von 15 min bzw. einem Geländegewinn von ca. 1 km gleich gesetzt. Danach wurde davon ausgegangen, dass die Truppe verheizt ist und militärtaktisch keine Rolle mehr spielt. Den MA des MfS war im heißen Krieg die Rolle zugedacht, in der zweiten Linie zu liegen und jeden, der vor dem Feind zurückweicht, zur Strecke zu bringen.

Dem Allmächtigen sei Dank wurden diese Höllenszenarien bis jetzt nie Wirklichkeit.

Gruß Kalubke

#88 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von B Man 23.09.2018 10:12

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Zitat von berndk5 im Beitrag #85
Es bleibt aber der fade Beigeschmack, welche Schlagzeilen die BILD gebracht oder Sendungen über den Bildschirm gegangen wären- würde einfach mal so ein "Russenpanzer" der Sowjetarmee, oder ein Bulgarischer Armeeangehöriger in Kampfuniform mit Militär-Kfz. an der Linie auftauchen.

Das sind halt auch einfach Unterschiede in der Mentalität und wie man vorgeht.
Als Deutscher findet man beide Vorgehensweisen etwas seltsam.

Wenn die Russen das regelmässig gemacht hätten und mit Panzern, LKW Präsenz gezeigt hätten wie die Amis, dann hätte das auch nicht in der Zeitung gestanden.

An der Grenze waren die ja genauso regelmässig wie die Amis und die Briten auch.
Was ich jetzt so zusammengesammelt habe ist etwa alle 20 - 25 km ein Sowjetischer Beobachtungsposten gewesen.
Die Russen haben nur eben in ihrer Geheimhaltung ² versucht ihre Anwesenheit zu verbergen und erst mal ihr Auto versteckt während die Cowboys ihr Gefährt mitten auf die Strasse gestellt haben damit sie auch wirklich jeder sieht.

Ihr Ziel haben sie ja erreicht.
Ihr wusstet, die sind da und passen auf.

#89 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von passport 23.09.2018 10:19

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Den MA des MfS war im heißen Krieg die Rolle zugedacht, in der zweiten Linie zu liegen und jeden, der vor dem Feind zurückweicht, zur Strecke zu bringen.

@Kalubke ,

Frage : besitzt Du Dokumente die das belegen können ?



passport

#90 RE: Was wußte der KC einer GK über den damaligen Gegner? von Rostocker 23.09.2018 10:22

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Zitat von B Man im Beitrag #88
Zitat von berndk5 im Beitrag #85
Es bleibt aber der fade Beigeschmack, welche Schlagzeilen die BILD gebracht oder Sendungen über den Bildschirm gegangen wären- würde einfach mal so ein "Russenpanzer" der Sowjetarmee, oder ein Bulgarischer Armeeangehöriger in Kampfuniform mit Militär-Kfz. an der Linie auftauchen.

Das sind halt auch einfach Unterschiede in der Mentalität und wie man vorgeht.
Als Deutscher findet man beide Vorgehensweisen etwas seltsam.

Wenn die Russen das regelmässig gemacht hätten und mit Panzern, LKW Präsenz gezeigt hätten wie die Amis, dann hätte das auch nicht in der Zeitung gestanden.

An der Grenze waren die ja genauso regelmässig wie die Amis und die Briten auch.
Was ich jetzt so zusammengesammelt habe ist etwa alle 20 - 25 km ein Sowjetischer Beobachtungsposten gewesen.
Die Russen haben nur eben in ihrer Geheimhaltung ² versucht ihre Anwesenheit zu verbergen und erst mal ihr Auto versteckt während die Cowboys ihr Gefährt mitten auf die Strasse gestellt haben damit sie auch wirklich jeder sieht.

Ihr Ziel haben sie ja erreicht.
Ihr wusstet, die sind da und passen auf.


Das ist wohl etwas weit ausgeholt.

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