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#46 RE: Migration nach Europa... von Grenzläufer 26.06.2018 20:47

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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #36
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #33

Zudem sind Länder wie der Tschad, Niger mehrheitlich muslimisch, Nigeria und Äthiopien zur Hälfte christlich und muslimisch.

In Äthiopien sind gerade mal 0,7% der dortigen Christen katholisch, in Nigeria 25% der dort lebenden Christen. Insofern dürften die Worte
des Papstes nur bei einer ziemlich überschaubaren Bevölkerungsgruppe Beachtung finden.

Wie man den angeführten Beispielen von @Grenzläufer sehen kann, stoßen die Vorgaben oder Empfehlungen des Papstes selbst in streng
katholischen Ländern nicht unbedingt auf breite Zustimmungen.


In Afghanistan beträgt das Bevölkerungswachstum pro Jahr 3%, jedes Jahr kommt eine Million Einwohner hinzu. 2015 betrug die Fertilität pro Frau 5,3 Kinder .
https://www.laenderdaten.info/Asien/Afgh...ngswachstum.php
Im Irak ist es ebenso, Bevölkerungswachstum 3%, pro Jahr zur Zeit Zuwachs der Bevölkerung um 1,1 Millionen Menschen.
Wer sich mit der Geographie dieser Länder etwas beschäftigt weiß, dass das zu Problemen führen muss. 1960 hatte der Irak 7 Millionen, heute hat der 38 Millionen Einwohner. 3% Wachsrum bedeutet, in 23 Jahren hat man die doppelte Einwohnerzahl mit 76 Millionen Einwohnern.

Um wieder auf Afrika zurück zu kommen:
Unicef warnt: Bevölkerungswachstum in Afrika könnte Massenflucht auslösen
(...) Einwohnerzahl Afrikas wird sich bis 2050 verdoppeln
Afrikas Bevölkerung wird sich UN-Prognosen zufolge von derzeit etwa 1,2 Milliarden Menschen auf 2,5 Milliarden im Jahr 2050 verdoppeln. Die Geburtsrate in Afrika ist Unicef zufolge immer noch deutlich höher als im Rest der Welt: Jede afrikanische Frau im Alter von 15 bis 49 Jahren bekommt statistisch gesehen 4,5 Kinder
https://www.rtl.de/cms/unicef-warnt-bevo...en-4131099.html


Jetzt kann man sich ausmalen, wohin eine No-Border-Ideologie führen würde.

#47 RE: Migration nach Europa... von furry 26.06.2018 20:51

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Ein Auszug aus Peter Scholl-Latour -- Afrikanische Totenklage
Allzulange war Afrikas Geschick durch Stellvertreterkriege von USA und UdSSR bestimmt. Nach dem Wegfall dieser weltpolitischen Dualität ist Afrika sich selber überlassen geblieben. Genau dieses Machtvakuum haben die global operierenden Konzerne gefüllt. An ihrem Gängelband leidet dieser an Rohstoffen so reiche Kontinent. Es scheint das Schicksal des schwarzen Erdteils zu sein, den reichen Nationen als Rohstoffquelle zu dienen. Es wird jedoch nicht mehr lange dauern, dann werden die Industrienationen auch afrikanischen Terror in ihren Hauptstädten zu erdulden haben.

Quelle: https://www.inkultura-online.de/afritot.html

#48 RE: Migration nach Europa... von bürger der ddr 26.06.2018 21:33

@Alfred , "Deutschland macht das schon" und genau darum ist dies politische Deutschland nicht mehr mein Deutschland und das obwohl Deutschland meine Heimat ist. Ich kann nur hoffen das immer mehr Deutsche sich gegen die Zerstörung ihrer Heimat wehren!

#49 RE: Migration nach Europa... von Ehli 26.06.2018 21:40

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#50 RE: Migration nach Europa... von bürger der ddr 26.06.2018 21:45

Das könnte umgangen werden, wenn diese Typen auf "neutralem Boden" ihren Antrag stellen müßten!!!

#51 RE: Migration nach Europa... von 1941ziger 27.06.2018 09:39

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Naja, man müsste überlegen wie alle Flüchtlinge nach Luxemburg umgeleitet werden könnten

#52 RE: Migration nach Europa... von Heckenhaus 27.06.2018 09:51

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Weil ich gerade Luxemburg lese, kommt mir Juncker in den Sinn.
Am Sonntag war doch dieser kleine Flüchtlings-Vorgipfel im Brüssel
Initiiert von Juncker. Als ich ihn auf dem Bildschirm sah erweckte sich mir der Eindruck, daß dieser Mann wieder einmal
etwas unsicher wirkte in seinen Bewegungen.
Hatte er etwa wieder feucht-fröhliche Momente hinter sich ? Wäre doch dann nicht zum ersten Mal.
Vielleicht sollte er Merkel vor solchen Veranstaltungen ein Fläschchen Coteaux de Schengen Auxerrois einflößen,
erweitert das Bewußtsein und macht locker.
Und führt eventuell zu klareren Gedanken.

#53 RE: Migration nach Europa... von Sperrbrecher 27.06.2018 10:08

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Zitat von Ehli im Beitrag #43
„die Debatte um innereuropäische Grenzschließungen,

Unter einer "Grenzschließung" verstehe ich, dass eine Grenze/ein Grenzübergang kurzeitig oder längerfristig für jeden Verkehr geschlossen
wird. Allerdings glaube ich nicht, dass eine solche Maßnahme irgendwo innerhalb des Schengenraums oder an den Außengrenzen geplant ist.
EU-Bürger oder Personen, die über entsprechende Berechtigungen verfügen, werden diese Grenze auch weiterhin problemlos passieren können.

Deshalb sollte der hier völlig unpassende Begriff einer "Grenzschließung" auch in diesen Zusammenhang vermieden werden.

#54 RE: Migration nach Europa... von Freienhagener 27.06.2018 12:39

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Warum er wider besseren Wissens gebraucht wird, von Politikern und Medien, muß man sicherlich nicht erklären.

#55 RE: Migration nach Europa... von Heckenhaus 27.06.2018 14:37

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Ich fand jetzt ein treffendes Beispiel, wie die Bereicherung großteils finanziell gegen den Baum fährt.
12 Beispiele von Integrationsversuchen aus Fürstenfeldbruck, die nicht alle erfolgreich, aber teuer waren.

Zwischenbilanz nach drei Jahren: Zwölf junge Flüchtlinge und ihr Schicksal
https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfe...al-9965648.html

Wenn man das dann hochrechnet...

#56 RE: Migration nach Europa... von Grenzläufer 27.06.2018 15:24

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Zitat von Freienhagener im Beitrag #54
Warum er wider besseren Wissens gebraucht wird, von Politikern und Medien, muß man sicherlich nicht erklären.


Hier ist so ein Beispiel von politischer Deutungshoheit im Zusammenspiel von Medien und Politik. Zunächst mal eine reißerische Überschrift:

>> Asselborn über EU-Treffen zu Asyl - "Mehrheit will keine Orbanisierung"
Datum:25.06.2018 15:01 Uhr
Das Asyl-Sondertreffen habe gezeigt, dass die meisten EU-Staaten keine Abschottung wollten, sagte Luxemburgs Außenminister Asselborn im ZDF.
"Die Mehrheit will keine Orbanisierung", sagte Jean Asselborn. Er zeigte sich zufrieden, dass die meisten EU-Länder gegen Alleingänge einzelner Mitgliedsstaaten seien, wie sie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban praktiziert. Die Grundwerte der Gemeinschaft würden hochgehalten. (...)<<
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/jea...europa-100.html



Wer ist der Europapolitiker Asselborn, der so oft in unseren öffentlich-rechtlichen Medien zu Wort kommt. Asselborn ist der Außenminister Luxembourgs und kommt von der Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei. Die erreichte bei den letzten Europawahl beeindruckende 11,7%......


...und wer hat den Alleingang 2015 gemacht, Orban oder Merkel?
Vor einer Woche kam ein sachlicher Kommentar über den Alleingang von einem der vier Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:
>>Angela Merkel (CDU) gibt vor, die Spaltung der EU verhindern zu wollen. Dabei treibt sie mit ihrer Willkommenspolitik und auch mit ihrer Euro-Rettungspolitik gleich mehrere Keile zwischen die Mitgliedsländer. Auch wenn das im Bundeskanzleramt niemand hören möchte: Vor drei Jahren entschied sie plötzlich und allein, also ohne Rücksprache mit den EU-Partnern (bis auf Österreich), die Grenzen für mehr als eine Million Migranten zu öffnen, ohne deren Identitäten und Asylberechtigung zu klären. Die Folgen sind gewaltig – für Deutschland, die EU, Arabien und Afrika. Doch Merkel pocht darauf, alles richtig gemacht zu haben.
Eine unmittelbare Folge war das Brexit-Votum, weil die Bilder vom unkontrollierten Zustrom die berühmten Tropfen waren, die das britische Fass überlaufen ließen. In Deutschland führte Merkels einsame Entscheidung zu einem zweiten und dauerhaften Aufschwung der Protestpartei AfD, was nicht nur die Fraktion von CDU und CSU unter Dauerstress setzt. Auch das gesellschaftliche Klima im Land wird seither immer giftiger. (...)<<

alles unter http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/me...n-15650729.html

#57 RE: Migration nach Europa... von sentry 27.06.2018 15:34

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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #56
Auch wenn das im Bundeskanzleramt niemand hören möchte: Vor drei Jahren entschied sie plötzlich und allein, also ohne Rücksprache mit den EU-Partnern (bis auf Österreich), die Grenzen für mehr als eine Million Migranten zu öffnen, ohne deren Identitäten und Asylberechtigung zu klären. ...



Ohne den Inhalt des Artikels oder Merkels Einfluss auf die Einwanderung relativieren zu wollen, aber die ganzen Migranten sind ja nun nicht per Flugzeug oder Schiff nach Deutschland gekommen, sondern zu einem erheblichen Teil auf dem Landweg.
Da müssen doch schon eine ganze Menge anderer Länder die Grenzen für "Millionen Migranten" geöffnet und ihnen ihren Weg bis an die deutschen Grenzen ermöglicht haben. So richtig "Alleingang" vermag ich da nicht zu erkennen.

Oder habe ich da einen Fehler in meinen Gedanken und Interpretationen?

#58 RE: Migration nach Europa... von Grenzläufer 27.06.2018 16:12

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Zitat von sentry im Beitrag #57
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #56
Auch wenn das im Bundeskanzleramt niemand hören möchte: Vor drei Jahren entschied sie plötzlich und allein, also ohne Rücksprache mit den EU-Partnern (bis auf Österreich), die Grenzen für mehr als eine Million Migranten zu öffnen, ohne deren Identitäten und Asylberechtigung zu klären. ...



Ohne den Inhalt des Artikels oder Merkels Einfluss auf die Einwanderung relativieren zu wollen, aber die ganzen Migranten sind ja nun nicht per Flugzeug oder Schiff nach Deutschland gekommen, sondern zu einem erheblichen Teil auf dem Landweg.
Da müssen doch schon eine ganze Menge anderer Länder die Grenzen für "Millionen Migranten" geöffnet und ihnen ihren Weg bis an die deutschen Grenzen ermöglicht haben. So richtig "Alleingang" vermag ich da nicht zu erkennen.

Oder habe ich da einen Fehler in meinen Gedanken und Interpretationen?


Ursache und Wirkung erkennen, wenn Deutschland Artikel 16a konsequent angewendet hätte, hätten andere Länder ganz schnell ihre Grenzen geschlossen.

Artikel von September 2015
>> Orbán über Flüchtlingskrise: „Das Problem ist ein deutsches Problem“
(...)
Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hatte zuvor den Zustrom von Flüchtlingen als „deutsches Problem“ bezeichnet. „Das Problem ist kein europäisches Problem. Das Problem ist ein deutsches Problem“, sagte der Ministerpräsident am Donnerstag nach einem Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Brüssel. Die Migranten wollten nicht in Ländern wie Ungarn, Polen oder Estland bleiben. „Alle würden gerne nach Deutschland gehen.“
Mit Blick auf das Flüchtlingschaos im eigenen Land sage Orbán, Ungarn halte sich lediglich an europäische Regeln und tue das, was die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erwarte. Es dürfe kein Flüchtling ausreisen, ohne dass er vorher registriert worden sei.<<
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...m-13783525.html


Wir werden ihnen helfen Kroatien zu durchqueren, Die Welt vom 16. September 2015.
Die kroatische Regierung ist alarmiert: Seit Flüchtlinge die neue Route gewählt hätten, werde die Lage „von Tag zu Tag komplexer.“ Regierungschef Milanović beteuert, dass Durchreisen genehmigt würden.
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...urchqueren.html


...und wer schrie am lautesten auf als Serbien, Mazedonien, Kroatien und Slowenien niemanden mehr ohne Reisepass und Visum weiterreisen liesen?
Balkanroute: „Notfalls müssen wir den Zaun verlängern“
Nach der Grenzschließung sieht die slowenische Regierung die Wirtschaft im Aufwind, warnt aber vor mehr illegalen Übertritten und einer Verschiebung der Flüchtlingsroute.
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...n-14116954.html

#59 RE: Migration nach Europa... von damals wars 27.06.2018 16:27

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol...le20500415.html

#60 RE: Migration nach Europa... von Heckenhaus 27.06.2018 16:37

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Abgesehen mal davon, daß Milanovic (Kroatien) etwas vollmundig irgend welche Parolen ins Land setzte, jetzt die Verantwortung für
die Masseneinwanderung den kleinen Ländern anzulasten, das geht etwas zu weit.
Europa, die EU hat bereits versagt im Griechenland, dem damaligen "Haupteinreiseland", weil man es personell im Stich ließ, trotz
vollmundiger Versprechen.
Den übrigen "Transitländern" Mazedonien, Serbien oder Kroatien kann kein Vorwurf gemacht werden, diese Länder waren weder
personell noch wirtschaftlich in der Lage, der Menschenmassen etwas wirksam entgegenstellen zu können. Slowenien mit nur
2 Mill. Einwohnern sah logischer Weise auch zu, daß niemand da blieb, und wer denn in Österreich ankam, der war auch bald in
Deutschland. So wurde dieser Bahntransit eingeführt, nach Rücksprache mit Deutschland, von Tovarnik an der serbischen Grenze
bis mindestens nach Österreich. Die damalige Regierung in Wien unter Faymann war noch treu mit Merkel verbunden.
Wo war denn damals die europäische Einheit, die Hilfe untereinander, besonders beim Schutz der Außengrenzen ?
Nirgends, man suggerierte den Menschen, unbedingt helfen zu müssen, wegen der ewigen Schuld.
Damit begann die Spaltung des Volkes, denn wer damals schon Zweifel hegte, war sofort als Nazi gebranntmarkt.

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