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#226 RE: die braune Macht von IM Kressin 14.04.2017 10:44

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von Lenski wechselte, wie viele andere Generäle und Offiziere des "Gröfaz", sehr schnell seine Überzeugung.

In einem russischen Holzhaus, mit einem russischen Ofen, angenehm warm, lässt es sich aushalten und haushalten mit dem Sozialismus, mit Gesprächen in freundlicher Atmosphäre, guter Verpflegung und Kooperation.

Das Thema behandelten wir hier:

BM Justiz.....Akte Rosenburg.....Altnazis im Justizdienst (4)

Der Platz würde kaum reichen, sämtliche Namen von Offizieren und Unteroffizieren hier zu listen. Böse Nazis waren die 15- und 17-jährigen Volkssturmleute,
nur die gewendeten Offiziere und Generäle konnten das richtig einschätzen!

#227 RE: die braune Macht von Grenzläufer 14.04.2017 10:59

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Zitat
RE: die braune Macht • Absender: Ebro, vor 28 Minuten
quote Diesen Beitrag zitieren
Stimmt, meine Mutter hatte mir auch erzählt, dass bei ihr die Tränen liefen....!
Und auf Parteiversammlungen wurde immer ein Stuhl für den Genossen Stalin freigehalten. Bis zu welchem Zeitpunkt das so gemacht wurde, weiß ich aber nicht.



Ich gehe davon aus bis zum 13 November 1961.
An diesen Tage wurde Stalinstadt in Eisenhüttenstadt umbenannt
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinstadt
.....und die Stalinallee in Berlin wurde zur Karl-Marx-Alle, das Stalindenkmal heimlich abgerissen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stalindenkmal_(Berlin)


Der große Führer Stalin, den in der SBZ-DDR über 15 Jahre schwärmerische Freude, Entzückung und grenzenlose Bewunderung entgegen gebracht wurde und dem auch
Erich Honecker 1951 in einer Festrede in extatischer Begeisterung huldigte
"Lang lebe der Bannerträger des Friedens und des Fortschritts in der Welt, der beste Freund des deutschen Volkes Josef Wissarionowitsch Stalin".
.....wurde in der DDR von heute auf morgen zur "Unperson" erklärt

Die linientreuen dunkelroten deutschen Genossen bewegen sich nicht immer auf geraden Linien.

#228 RE: die braune Macht von IM Kressin 14.04.2017 11:14

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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #227
Die linientreuen dunkelroten deutschen Genossen bewegen sich nicht immer auf geraden Linien.

Deutlich wird dies in einem dreiteiligen Spielfim „Der Laden“ aus dem Jahre 1998, der eine realistische Beschreibung ländlichen Lebens spiegelt. Die Geschichte spielt im Jahre 1919 in einem kleinen Grenzdorf in der Niederlausitz. Die Familie erlebt Kriegsfolgen und damit verbunden die politischen Wendungen. Sehr gut besetzt ist dieses Filmwerk von Jo Baier nach einem Roman von Erwin Strittmatter mit ausgezeichneten Schauspielern aus Ost und West. Besonders deutlich werden die politischen Wendungen mit der Figur des Dorfschullehrers, verkörpert und großartig besetzt vom Schauspieler Horst Krause, der vom Kaisertreuen nahtlos übergeht zum überzeugten Nationasozialisten und sich später als Funktionär der sowetischen Besatzungsmacht andient.

Entwicklung und Lebenslauf ähnlich dem von Arno v. Lenski. Ein aussagekräftiger und bemerkenswerter Film für Zuschauer, die deutsche Geschichte im Einklang mit guter Unterhaltung zu schätzen wissen.

#229 RE: die braune Macht von Alfred 14.04.2017 11:17

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Gert,

ob Lenski den Russen in den A.. gekrochen ist kann ich nicht einschätzen.

Jedoch war es wohl besser im NKFD zu dienen als den Krieg weiter zu führen. Du solltest aber erwähnen, dass Lenski in Deutschland zum Tode verurteilt wurde, somit lässt sich wohl auch erklären, dass Lenski VVN war.

Und wenn ich es richtig in Erinnerung habe war Lenski Sachverständiger beim III Senat vom Volksgerichtshof. Als Freisler als Präsident tätig wurde , gehörte Lenski diesen nicht mehr an.

Und welch ein Wudnder, Lenski war nicht Mitglied der SED, sondern der NDPD.

#230 RE: die braune Macht von damals wars 14.04.2017 12:21

Ja, die Unwissenheit tut manchmal richtig weh. Ein Grund für die Gründung der Volkssolidarität war die Notwendigkeit der Unterstützung der Umsiedler, die ja bekanntlich bei der Bodenreform auch vorrangig berücksichtigt worden.
Und die Heim ins Reich gebrachten Auslandsdeutschen wurden von Amts wegen als Umsiedler bezeichnet.

#231 RE: die braune Macht von damals wars 14.04.2017 12:26

Zitat von IM Kressin im Beitrag #228
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #227
Die linientreuen dunkelroten deutschen Genossen bewegen sich nicht immer auf geraden Linien.

Deutlich wird dies in einem dreiteiligen Spielfim „Der Laden“ aus dem Jahre 1998, der eine realistische Beschreibung ländlichen Lebens spiegelt. Die Geschichte spielt im Jahre 1919 in einem kleinen Grenzdorf in der Niederlausitz. Die Familie erlebt Kriegsfolgen und damit verbunden die politischen Wendungen. Sehr gut besetzt ist dieses Filmwerk von Jo Baier nach einem Roman von Erwin Strittmatter mit ausgezeichneten Schauspielern aus Ost und West. Besonders deutlich werden die politischen Wendungen mit der Figur des Dorfschullehrers, verkörpert und großartig besetzt vom Schauspieler Horst Krause, der vom Kaisertreuen nahtlos übergeht zum überzeugten Nationasozialisten und sich später als Funktionär der sowetischen Besatzungsmacht andient.

Entwicklung und Lebenslauf ähnlich dem von Arno v. Lenski. Ein aussagekräftiger und bemerkenswerter Film für Zuschauer, die deutsche Geschichte im Einklang mit guter Unterhaltung zu schätzen wissen.


Warum Arno v. Lenski, bleib doch der einfachheitshalber einfach beim Autor.

#232 RE: die braune Macht von Gert 14.04.2017 13:44

Zitat von Alfred im Beitrag #229
Gert,

ob Lenski den Russen in den A.. gekrochen ist kann ich nicht einschätzen.

Jedoch war es wohl besser im NKFD zu dienen als den Krieg weiter zu führen. Du solltest aber erwähnen, dass Lenski in Deutschland zum Tode verurteilt wurde, somit lässt sich wohl auch erklären, dass Lenski VVN war.

Und wenn ich es richtig in Erinnerung habe war Lenski Sachverständiger beim III Senat vom Volksgerichtshof. Als Freisler als Präsident tätig wurde , gehörte Lenski diesen nicht mehr an.

Und welch ein Wudnder, Lenski war nicht Mitglied der SED, sondern der NDPD.

Ja Alfred hier machst du wieder mal dialektische Bocksprünge. Dass Lenski im Gefangenenlager ( oder in einer Gefangenen-Villa ?) ideologisch gewendet wurde, findest du richtig. Wenn aber ehemalige MfS Mitarbeiter das Gleiche tun , so werden sie vom "Korps" als Verräter bezeichnet. Was ist denn nun richtig, Alfred ?
Man dreht sich die Geschichten und die Geschichte immer so, wie es am besten handhabbar ist, odääärrr?
Dass Lenski nicht in die SED aufgenommen wurde, halte ich mal für normal.Ich glaube zu solch einer Doppelwende wären den Genossen selbst die Erklärungs-Texte im Munde stecken geblieben

#233 RE: die braune Macht von damals wars 14.04.2017 14:00

Der Lenski hat es Dir angetan, jedoch haben noch einige Generäle mehr ihre Konsequenzen aus dem babarischen Angriffkrieg gezogen.

#234 RE: die braune Macht von Grenzläufer 14.04.2017 14:22

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Zitat @damals wars in Beitrag #237
[/blau] Und die Heim ins Reich gebrachten Auslandsdeutschen wurden von Amts wegen als Umsiedler bezeichnet.[/blau]

"heim ins Reich" wurden die Einwohner Schlesiens, Pommern, Ostpreußens und Ostbrandenburgs nie gebracht, die gehörten genauso wie die Thüringer oder Hessen immer dazu.
Die Einwohner dieser Länder, es waren über 7 Millionen, wurden nach 1945 zwangsweise vertrieben.
Von Amts wegen haben sie sicher linientreue DDR-Genossen als "Umsiedler" bezeichnet.

Die ganze Welt -außer stalinistischen Vasallenstaaten- sprach von Flüchtlingen, Flucht und Vertreibung

Flight and expulsion of Germans (1944–50)
https://en.wikipedia.org/wiki/Flight_and...1944%E2%80%9350)

https://www.google.de/search?q=german+ex...iw=1440&bih=743

Mit der brutalen Vertreibung von Menschen aus ihrer Heimat haben die Nationalsozialisten 1938 begonnen und später hat es dann selber die deutsche Bevölkerung in den von Stalin beherrschten Staaten getroffen.

#235 RE: die braune Macht von Grenzläufer 14.04.2017 14:49

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@IM Kressin , danke für deinen Beitrag

Aus dem nationalen Sozialist wurde ein internationaler Sozialist, in der Stalin-Zeit ging das ganz einfach........nur die Lackierung wechseln.

>>Aus Braun mach Rot
(...)
Der Kommandeur der NVA-Panzertruppen, Generalmajor Arno von Lensky, hatte als ehrenamtlicher Beisitzer beim III. Senat von Roland Freislers berüchtigtem NS-„Volksgerichtshof“ an 20 Todes- und Terrorurteilen gegen deutsche, polnische und niederländische Bürger mitgewirkt. Lenskys braune Vergangenheit vergoldete die DDR-Führung mit dem Verdienstorden und mit der „Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus“.(...)<<

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_162956.html

#236 RE: die braune Macht von Heckenhaus 14.04.2017 15:26

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Zitat von damals wars im Beitrag #230
Ja, die Unwissenheit tut manchmal richtig weh. Ein Grund für die Gründung der Volkssolidarität war die Notwendigkeit der Unterstützung der Umsiedler, die ja bekanntlich bei der Bodenreform auch vorrangig berücksichtigt worden.
Und die Heim ins Reich gebrachten Auslandsdeutschen wurden von Amts wegen als Umsiedler bezeichnet.


Betrachte ich dein Geburtsdatum und vergleiche es mit deinem fundierten "Hintergrundwissen", weiß ich sofort, die Partei hat
Spuren bleibende hinterlassen .
Das, was du als Grund anführst, war lediglich ein kleiner Baustein des großen Ganzen, was diese Hilfsorganisation ausmachte,
zumindest bis Anfang der fünfziger Jahre.
Der Ursprung liegt im Oktober 1945 unter dem Motto „Volkssolidarität gegen Wintersnot!“ unter Federführung der politischen Parteien
gemeinsam mit den Kirchen und FDGB, und das in Dresden und zunächst nur für Sachsen.

#237 RE: die braune Macht von Gert 14.04.2017 15:57

Zitat von damals wars im Beitrag #233
Der Lenski hat es Dir angetan, jedoch haben noch einige Generäle mehr ihre Konsequenzen aus dem babarischen Angriffkrieg gezogen.


z.B.Generalfeldmarschall Paulus, in Stalingrad gefangen genommen mit allergrößtem Respekt von den Russen behandelt als wäre es einer von Ihnen, mit einem dicken Pelzmantel der ihn vor der mörderischen Kälte schütze. Draußen verreckten seien Soldaten, darunter viele Arbeiter! So habe ich es jedenfalls in Dokus gesehen.
Später in der DDR wieder hofiert von Ulbricht und seinen Spießgesellen vermutlich auf Anweisung der Russen , er fuhr einen Opel Kapitän in den 50er Jahren und ein Offizier der NVA war Ordonanzoffizier des Feldmarschalls. @damals wars , meinst du nicht auch, dass dieser Mann besser vor ein Kriegsverbrechertribunal platziert worden wäre?

#238 RE: die braune Macht von damals wars 14.04.2017 16:10

Zum Beispiel der https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Daniels_(General)

Die Spießgesellen waren wo anders: https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6rner

#239 RE: die braune Macht von Rostocker 14.04.2017 16:33

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Zitat von Gert im Beitrag #237
Zitat von damals wars im Beitrag #233
Der Lenski hat es Dir angetan, jedoch haben noch einige Generäle mehr ihre Konsequenzen aus dem babarischen Angriffkrieg gezogen.


z.B.Generalfeldmarschall Paulus, in Stalingrad gefangen genommen mit allergrößtem Respekt von den Russen behandelt als wäre es einer von Ihnen, mit einem dicken Pelzmantel der ihn vor der mörderischen Kälte schütze. Draußen verreckten seien Soldaten, darunter viele Arbeiter! So habe ich es jedenfalls in Dokus gesehen.
Später in der DDR wieder hofiert von Ulbricht und seinen Spießgesellen vermutlich auf Anweisung der Russen , er fuhr einen Opel Kapitän in den 50er Jahren und ein Offizier der NVA war Ordonanzoffizier des Feldmarschalls. @damals wars , meinst du nicht auch, dass dieser Mann besser vor ein Kriegsverbrechertribunal platziert worden wäre?


Gert- dann solltest Du mit anfügen, die Generalität--die die Bundeswehr mit aufgebaut haben--das waren doch auch solche braun-demokratisch gestrickten oder gefärbten.
Und was Stalingrad anbetrifft--es hat sie keiner eingeladen--dort Krieg zu spielen--was die Dokus betrifft--stimmt sind grausame Bilder--mir ist aus solch einer Doku auch bekannt--wie man Richtung Stalingrad zog--grinsend und Kolchosen geplündert hat und wie dann das Endergebnis war. Man hat das bekommen,was man verdient hat.
Zu Generalität noch mal--die haben sicherlich bei den Allierten genauso eine Sonderbehandlung bekommen, da blieben die Arbeiter oder soll man besser sagen-- der einfache Soldat, auch außen vor-- ja zum Krieg brauch man eben zum größten Teil die unterste Schicht des Volkes. Egal in welchem System.

#240 RE: die braune Macht von Alfred 14.04.2017 16:36

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Gert,

liste doch mal die Zahlen auf, wer die Bundeswehr aufgebaut hat.

Und eins muss man der NVA lassen, sie gab ihren Kasernen keinen Namen von Größen, die bei den Nazis in Uniformen steckten.

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