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#761

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.08.2016 14:13
von Harzwanderer | 3.273 Beiträge | 1078 Punkte
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Modrow wollte es jedenfalls

Zitat
Bereits auf seiner ersten Sitzung am 7. Dezember 1989 forderte der Zentrale Runde Tisch die Auflösung des Amtes für Nationale Sicherheit unter ziviler Kontrolle. Die Modrow-Regierung entschied sich schließlich dafür, den gesamten Sicherheitsbereich neu zu organisieren. Daraufhin wurde am 14. Dezember 1989 das AfNS durch Regierungsbeschluss formal aufgelöst. Die Regierung plante, an seiner Stelle einen Nachrichtendienst und einen Verfassungsschutz der DDR einzurichten. Der Zentrale Runde Tisch kritisierte dieses Vorhaben und beschloss am 27. Dezember 1989 die Bildung einer zivilen Arbeitsgruppe, die so genannte „AG Sicherheit“, die die Auflösung des Amtes für Nationale Sicherheit der DDR kontrollieren sollte.
Archivnachweis
Am 15. Januar 1990 stellte sich Hans Modrow den kritischen Fragen der Mitglieder des Zentralen Runden Tisches. Anschließend wurde der Runde Tisch in einem Zwischenbericht über den Stand der Auflösung des AfNS informiert. Am Nachmittag des gleichen Tages fand eine vom Neuen Forum organisierte Demonstration statt, die eine Auflösung der Zentrale in der Ost-Berliner Normannenstraße nach dem Muster der Auflösung der Bezirks- und Kreisämter forderte. Die Demonstranten besetzten das Gebäude des Ministeriums, dabei kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen. Am nächsten Tag bildete sich auf dem besetzten Gelände ein Bürgerkomitee, das in Kooperation mit der Volkspolizei die Kontrolle über die ehemalige Stasi-Zentrale übernahm.
Archivnachweis
Durch den Druck der Bürgerkomitees konnte die Modrow-Regierung den ursprünglichen Plan, ein Amt für Verfassungsschutz zu gründen, nicht mehr umsetzen. Vielmehr wurde schließlich am 8. Februar 1990 ein Regierungsbeschluss gefasst, in dem ein staatliches „Komitee zur Auflösung des ehemaligen MfS/AfNS“ gebildet wurde. Nach den Volkskammerwahlen im März 1990 wurde es dem neu gewählten Innenminister Peter-Michael Diestel unterstellt. Am 7. Juni 1990 wurde zusätzlich ein parlamentarischer Sonderausschuss unter Vorsitz von Joachim Gauck durch die Volkskammer eingesetzt. Dieser hatte die Aufgabe, die Auflösung des MfS regierungsseitig zu kontrollieren.
Archivnachweis



http://1989.dra.de/themendossiers/politi...ng-des-mfs.html



STEFFENTAXI hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#762

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.08.2016 16:00
von STEFFENTAXI | 45 Beiträge | 4 Punkte
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im beitrag #702 steht ja was davon war eben so 1990



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#763

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.01.2017 17:35
von Rothaut | 847 Beiträge | 2355 Punkte
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Zitat von Ratze im Beitrag #745
Das sehe ich ganz locker. Ich hatte die Chance diese Aufgabe zu bearbeiten, habe sie genutzt und einiges gelernt. Ich stehe zu dem was ich treiben musste. Es ist alles o.k.
Mir ist gerade eingefallen, dass ein anderes Team den Chefgrenzaufklärer 6./- Rgt. frei gegeben hatten. Der wurde kurzfristig beim BGS eingestellt, aber schied dann auch bald wieder aus. Da waren entweder die Leute nicht aufmerksam oder hatten nicht drauf was ein Chef GAK so gemacht hat.



@Ratze....
Der letzte OOffz. Grenzauklärung im GR6 (GKK)....und das war nicht mein Vater....ist heute noch bei der Bundespolizei!
Da waren entweder die Leute nicht aufmerksam oder hatten nicht drauf was ein Chef GAK so gemacht hat.[/
oder er hat...naja....lassen wir das.



zuletzt bearbeitet 25.01.2017 17:40 | nach oben springen


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