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#141

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.06.2017 22:32
von Historiker84 | 152 Beiträge | 425 Punkte
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Der Anschlag war am 15.September 1981. Das Schießen mit der RPG im Frühjahr 1982 in Rüthnick. Bei den öffentlich zugänglichen "Quellen" sollte man auch "Die RAF und das MfS" von 2008 einbeziehen...


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#142

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.06.2017 22:36
von Harzwanderer | 3.986 Beiträge | 3968 Punkte
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Die Zeugen widersprechen sich beim Termin der Übung. Besonders die Beschuldigten meinen, erst nach dem Anschlag sei er geübt worden. Für mich wenig überzeugend.

Zitat
Laut Inge Viett und fünf weiteren Zeugen fand die Panzerfaust-Übung im Frühjahr 1981 statt, laut sieben anderen Zeugen, darunter Christian Klar und vier DDR-Beamten, im Frühjahr 1982.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_J._Kroesen)
Der Kroesen-Anschlag war Ende 1981

Das MfS war direkt involviert.



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zuletzt bearbeitet 11.06.2017 22:42 | nach oben springen

#143

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.06.2017 22:38
von Ebro | 1.509 Beiträge | 3764 Punkte
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Wenn sich schon alle Zeugen widersprechen-aber Du kennst die Wahrheit?
Übrigens gab es in der DDR keine Beamten....!



passport und Bastler100 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#144

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 11.06.2017 22:39
von Harzwanderer | 3.986 Beiträge | 3968 Punkte
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Zitiert.



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#145

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 00:08
von josy95 | 5.141 Beiträge | 1983 Punkte
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@Ebro ,

den Begriff Waldlatscher aus dem Harz finde ich echt net gut...

3 Wochen ***wedt dafür...

Einzelarrest!

josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#146

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 00:19
von josy95 | 5.141 Beiträge | 1983 Punkte
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[quote="Harzwanderer"|p619442]Es gibt noch genug Akten, nicht nur in Deutschland. Es gibt noch Zeitzeugen. Es gibt Aussteiger. Die Vorstellung, dass man heute nichts weiß und erst künftige Generationen darüber entscheiden können, ist falsch. Man hat das Thema im vereinigten Deutschland bewusst tief gehängt weil das wirklich ein Aufreger geworden wäre. Das hätte die Einheit behindert.
So urlaubt die Stasi heute fett und friedlich mit Westrente am Gardasee und bestreitet im Web ihre Untaten.[/Quote

@Harzwanderer ,

bis zum vorletzten Satz gehe ich mit (....Einheit behindert).

Deinen letzten Satz finde ich nicht ganz so toll... weil es den letzten doch halbwegs sehr sachlichen Diskussionsbeiträgen nur wieder Würze einhaucht.

Du hättest vielleicht die Zusätze "So urlauben einige Exstasis...heute fett und friedlich mit Westrente am Gardasee und anderswo und bestreitet im Web ihre Untaten, wohlwollend angeleitet und unter den Augen einiger altbundesdeutscher Schlitzohren und von diesen gut organisiert"

bringen sollen.

josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
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#147

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 00:36
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Ich bin bald am Gardasee, ich guck mal vorsichtig was dort so rumschleicht


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


josy95, IM Kressin und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 09:33
von Tobeck | 605 Beiträge | 1187 Punkte
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #142
Die Zeugen widersprechen sich beim Termin der Übung. Besonders die Beschuldigten meinen, erst nach dem Anschlag sei er geübt worden. Für mich wenig überzeugend.

Zitat
Laut Inge Viett und fünf weiteren Zeugen fand die Panzerfaust-Übung im Frühjahr 1981 statt, laut sieben anderen Zeugen, darunter Christian Klar und vier DDR-Beamten, im Frühjahr 1982.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_J._Kroesen)
Der Kroesen-Anschlag war Ende 1981

Das MfS war direkt involviert.



Die Panzerfaust-Übung mit dem Mercedes wurde von Volker Schlöndorf in einem Film nachgestellt, hier der entsprechende Ausschnitt:

https://youtu.be/MkNk6Uzuedo?t=29m20s

Zitat
...Ab 1980 lebten zehn Personen aus den Reihen der Rote Armee Fraktion und deren Umfeld, die den bewaffneten Kampf aufgegeben hatten, in der DDR. Die „RAF-Aussteiger“ wurden von den dortigen Behörden mit neuen Lebensläufen ausgestattet und mit Hilfe des Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR sesshaft. Viele Motive des Drehbuchs sind dem Leben von Inge Viett nachempfunden, die Geschichte greift aber auch Erfahrungen von Silke Maier-Witt, Susanne Albrecht und anderen auf. Inge Viett warf den beiden Autoren Volker Schlöndorff und Wolfgang Kohlhaase vor, sich zu sehr ihrer 1997 erschienenen Autobiografie Nie war ich furchtloser bedient zu haben. Beide Parteien konnten sich jedoch außergerichtlich einigen....

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Stille_nach_dem_Schuss



Grenzläufer und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#149

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 11:50
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Ich hatte das "Vergnügen" an der US-6 mit so einer Waffe zu üben. Theorie in Perleberg, Praxis in Heiddorf. So nebenbei funktioniert das nicht. Vor allem nicht so, wie es ständig in irgendwelchen Filmen mit Taliban oder IS dargestellt wird. So wie ich das bisher verstanden habe, hatten die Personen von der RAF schon Erfahrungen in Rüthnick. Ansonsten wäre eine umfangreiche Ausbildung notwendig gewesen. Rüthnick war ein Schießplatz vom GKM. "Mietzeiten" mussten beim GKM angemeldet werden. Für eine spezielle Ausbildung wäre Teupitz wohl besser gewesen.


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#150

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 12:05
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Zitat von josy95 im Beitrag #127
Irgendwo hat sich mal jemand in einer Fernsehsendung dahingehend geäußert, das es durchaus eine These sein kann, das namhafte RAF- Mitglieder mit Wissen oder gar unter Vermittlung höchster Regierungskreise in Ost und West in der ehemaligen DDR "untergekommen" sind.

So war man größtenteils in den alten Bundesländern das Problem halbwegs los und wußte sie in der DDR unter einigermaßen Kontrolle...

Eine vage Art einer Verschwörungstheorie...
Eine Verschwörungstherie @josy95 brauchen wir nicht anwenden, denn sie steht nicht zur Disposition. Sobald wir über ein etwaiges Ost-West Komplott
hinsichtlich Duldung der RAF in der DDR auch nur debatieren, haben wir den ausgelegten Köder der Damen und Herren mit Schild und Schwert bereits geschluckt
und sind ihnen auf den Leim gegangen!

Bereits Mitte der achtziger Jahre erfuhren die Ermittler der Bundesrepublik, dass sich Susanne Albrecht in der DDR aufhielt.

Generalbundesanwalt Kurt Rebmann richtete eine offizielle Anfrage an die Staatsanwaltschaft der DDR.

Antwort der DDR-Staatsanwaltschaft:

Zitat
"Wir wissen nichts ... "

Der letzte Innenminister der DDR, Peter Michael Diestel, erklärt in diesem Zusammenhang:

Zitat
„Ich mußte hier, auch das sei gesagt, sehr deutliche Worte sprechen mit den zuständigen Leuten des MfS im Separee hinter meinem Ministerzimmer!

Es ist schlicht und einfach in höchstem Maße strafbar, den mit internationalem Haftbefehl Gesuchten wissentlich Deckung zu geben.

Die Suche nach den Terroristen wäre mit kriminalistischen Mitteln ohne Ergebnis geblieben, das MfS hatte ihnen neue Identitäten verpasst.
Nur ganz wenige Personen hielten über die Jahre hinweg den weiteren Kontakt zur RAF.

Honecker hat die ganze Geschichte selbst abgesegnet, (auch wenn er das immer empört von sich gewiesen hat), Mielke hatte die Angelegenheit zur Chefsache gemacht.

Der Innenminister erwähnt in dieser Verbindung die anfangs zögerliche Mitarbeit der zuständigen MfS-Leute, insbesondere des Oberst Horst F., der sich lange zierte,
Diestel überhaupt zu unterstützen.

Bis ganz zuletzt versuchten Akteure des MfS mit Täuschen und Vertuschen auf eigene Rechnung zu arbeiten und einen

Zitat
"Geheinmisverrat"

(Zitat Diestel) zu verhindern.

Die Kenner der Materie kennen die Quelle? Der Ex-Minister selbst in seiner Publikation!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
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#151

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.06.2017 18:47
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Um das einmal von #125 fortzusetzen. Ich stelle das überhaupt nicht in Frage, das damalige DDR die RAF beherbergte, gerade weil die ja so ne Art "Junge Revolutionäre" für die Genossen darzustellen schienen nur Alfred Herrhausen und die RAF, ne Männer und Frauen, ne. Manchmal denke ich immer so bei mir, und gerade da Filmfan, das mit "Die drei Tage des Condor", das ist Realität in der realen Welt des Kapital.Und da gibt es noch mehr Filmkram dazu.

Es gibt also so ne Art" Reinigungstrupps", hochspezialisiert, auf Abruf bereitstehend, und immer wenn gebraucht wird für einen Tag geliefert.Auf die Minute.

Rainer-Maria



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#152

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.06.2017 08:37
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #151
Um das einmal von #125 fortzusetzen. Ich stelle das überhaupt nicht in Frage, das damalige DDR die RAF beherbergte, gerade weil die ja so ne Art "Junge Revolutionäre" für die Genossen darzustellen schienen nur Alfred Herrhausen und die RAF, ne Männer und Frauen, ne. Manchmal denke ich immer so bei mir, und gerade da Filmfan, das mit "Die drei Tage des Condor", das ist Realität in der realen Welt des Kapital.Und da gibt es noch mehr Filmkram dazu.

Es gibt also so ne Art" Reinigungstrupps", hochspezialisiert, auf Abruf bereitstehend, und immer wenn gebraucht wird für einen Tag geliefert.Auf die Minute.

Rainer-Maria




Es ranken sich einige Verschwörungstheorien........

Tatsache ist, die RAF-Mitglieder Eva Haule und Birgit Hogefeld bekannten sich zum Anschlag:

>>>Hier noch mal klipp und klar: die RAF war verantwortlich u.a. für die Aktionen gegen Alfred Herrhausen, Gerold von Braunmühl und Detlev Rohwedder.
Wäre es nicht so, hätte es selbstverständlich umgehend Richtigstellungen gegeben. Schon aus Gründen der politischen Klarheit<<<
https://web.archive.org/web/201609161038...=de&action=news

>>>SPIEGEL: Im Frühjahr 1989 gab es den letzten großen Hungerstreik der RAF-Gefangenen. Die Inhaftierten schlugen einen moderateren Ton an, sprachen von Diskussion statt Anschlägen. Trotz gewisser Hafterleichterungen nach dem Ende der Hungeraktion ermordete die RAF am 30. November 1989 Alfred Herrhausen, den Chef der Deutschen Bank. Warum?
Hogefeld: Die Verbesserungen nach dem Hungerstreik waren minimal. Die ganze nachfolgende Geschichte wäre vermutlich anders verlaufen, wenn die Staatsseite die Gefangenenfrage 1989 neu bewertet und sich auf die Forderung nach Zusammenlegung in größeren Gruppen eingelassen hätte. <<<
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8799444.html

Fakt ist auch, dass das Attentat auf Herrhausen mit derselben Waffentechnik des Schardin-Effekts(Misznay-Schardin) wie eine Woche zuvor bei dem Anschlag auf den Präsident des Libanons, Moadwad, durchgeführt worden wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Moawad

Die RAF kooperierte in den 1970iger und 1980er Jahren mit der terroristischen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP)
>>In der Praxis schätzte die RAF, von der ersten bis zur dritten Generation, besonders die Kooperation mit der palästinensischen Befreiungsbewegung. Bereits wenige Wochen nach der Baader-Befreiung, dem inoffiziellen Gründungsdatum der RAF, reisten neben Andreas Baader auch Horst Mahler, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und andere zum Training bei der Al-Fatah nach Jordanien. (...) In palästinensischen Trainingscamps in Jordanien, später im Südjemen und zuletzt im Libanon wurden RAF-Angehörige militärisch ausgebildet - neben Angehörigen der ETA, IRA und der Irischen Nationalen Befreiungsarmee. Bereits 1981 wurde angenommen, dass mindestens jeder zehnte deutsche Terrorist eine Ausbildung in einem palästinensischen Lager durchlaufen hatte - der tatsächliche Anteil dürfte weit höher liegen. (...)<<
http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-ge...rnational?p=all


Ein Anschlag der RAF mit der Waffentechnik, die die PFLP zur Verfügung stellte.


IM Kressin, Rainer-Maria Rohloff und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.06.2017 10:17 | nach oben springen

#153

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.06.2017 07:57
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Na und, die Ausbilder da, haben bestimmt auch Schmerwitz durchlaufen.
Übrigens RPG wurde auch in Nochten geschossen.


Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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#154

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.06.2017 18:38
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Hier ist nochmal genau beschrieben, wie die Stasi in den Bombenanschlag auf das Maison de France am Ku'damm verstrickt war.
http://www.zeit.de/1991/19/sprengstoff-von-der-stasi



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#155

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.06.2017 18:41
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #154
Hier ist nochmal genau beschrieben, wie die Stasi in den Bombenanschlag auf das Maison de France am Ku'damm verstrickt war.
http://www.zeit.de/1991/19/sprengstoff-von-der-stasi


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Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#156

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.06.2017 18:48
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Ich kann ihn ohne jede Anmeldung lesen. Habe dort auch kein Abo oder so.



zuletzt bearbeitet 14.06.2017 18:49 | nach oben springen

#157

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.06.2017 18:52
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #156
Ich kann ihn ohne jede Anmeldung lesen. Habe dort auch kein Abo oder so.



Ich soll mich auch mit E - Adresse erst registrieren

hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


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#158

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.06.2017 18:53
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Bin auch nicht registriert dort, nie gewesen.

Hier mal ein Ausschnitt, um keine Urheberrechte zu verletzen:


Zitat

Anstatt den Anschlag zu verhindern, Weinrich festzusetzen oder die französischen Behörden zu warnen, händigt die Stasi den beschlagnahmten Sprengstoff dem Terroristen wieder aus. Dieser gibt ihn an einen zu diesem Zweck eingereisten Libanesen weiter. Der wiederum verübt schließlich den Anschlag auf das „Maison der France“.
Mit diesem und den Attentaten auf die französische Botschaft in Beirutsowie den Schnellzug Toulon-Paris sollte ein führendes Mitglied der Carlos-Gruppe aus französischer Haft freigepreßt werden: Magdalena Kopp, Mitglied der „Revolutionären Zellen“, Decknamen Vera und Lily. Auch sie war für die Stasi keine Unbekannte.
Die Terroraktivitäten des MfS gingen somit weit über die inzwischen bekannte Stasi-RAF-Connection hinaus: Über die „Revolutionären Zellen“, so die aus dem Operativvorgang „Separat“ gewonnenen Erkenntnisse, mischte der Staatssicherheitsdienst der DDR erwiesenermaßen im internationalen Terrorismus mit.



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zuletzt bearbeitet 14.06.2017 18:55 | nach oben springen

#159

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 21.06.2017 23:48
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Heute Abend lief im NDR ein interessanter Beitrag zur RAF
Silke Maier-Witt, eine der bekanntesten RAF Terroristen der zweiten Generation und seit 1979 in der DDR lebend gibt in dieser Dokumentation Auskunft über ihr Leben, besonders in der DDR.

Eine interessante Dokumention finde ich; hier klicken


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#160

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 23.06.2017 10:34
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Verächtliche, beißende Worte für die Opfer der RAF, welche die Familienangehörigen als blanken Hohn zur Kenntnis nehmen müssen.

Die Ermordung von Hanns Martin Schleyer, der am 18. Oktober 1977 von der RAF hingerichtet und erschossen wurde, erklärt sie wie folgt:

Zitat
„Es ging nicht um etwas Persönliches, mehr um eine Ideologie, die Menschen austauschbar macht!“

Immerhin, zwei menschenverachtende, hanebüchene Erkenntnisse durften wir der Botschaft entnehmen:

Mord ist nichts Persönliches“ und „Menschen sind in der Ideologie (beliebig*) austauschbar.“

(*) Anmerkung des Verfassers


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

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