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#21

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 28.04.2013 21:28
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #18
Angeblich soll dieser Tatort auf wahre Begebenheiten beruhen ...

Na wohl eher andersrum, der Tatort hat wohl zu dieser Tat eher angeregt. Zumindest die Route stimmt auffallend. Vorlage wars aber für eine Diplom-Arbeit (oder war's gar eine Promotion ?) an der Rechtsmedizin-Sektion der EMAU. Da wurde dann der Begriff 'Transitleiche' geprägt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#22

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 28.04.2013 21:34
von Harra318 | 2.514 Beiträge | 37 Punkte
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Es hätte aber möglich sein können.So wie uns gesagt wurde,:"Wir leben in einer sicheren Zukunft".(in welcher,dem Sozialismus)


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#23

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 28.04.2013 21:51
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Wird das heut wieder eine/r 'Deiner' Abende/Nächte @Harras, hmm?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#24

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 28.04.2013 21:53
von Harra318 | 2.514 Beiträge | 37 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #23
Wird das heut wieder eine/r 'Deiner' Abende/Nächte @Harras, hmm?


Bekommst bestimmt wieder Rückenwind (*grins)


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#25

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 29.04.2013 21:16
von Lutze | 8.494 Beiträge | 2131 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #21
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #18
Angeblich soll dieser Tatort auf wahre Begebenheiten beruhen ...

Na wohl eher andersrum, der Tatort hat wohl zu dieser Tat eher angeregt. Zumindest die Route stimmt auffallend. Vorlage wars aber für eine Diplom-Arbeit (oder war's gar eine Promotion ?) an der Rechtsmedizin-Sektion der EMAU. Da wurde dann der Begriff 'Transitleiche' geprägt.

der Film-Tatort hat zu solchen Taten angeregt?na wenn die mal nicht
einen auf den Deckel bekommen haben
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#26

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 29.04.2013 21:33
von eisenringtheo | 9.929 Beiträge | 2563 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #25
Zitat von 94 im Beitrag #21
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #18
Angeblich soll dieser Tatort auf wahre Begebenheiten beruhen ...

Na wohl eher andersrum, der Tatort hat wohl zu dieser Tat eher angeregt. Zumindest die Route stimmt auffallend. Vorlage wars aber für eine Diplom-Arbeit (oder war's gar eine Promotion ?) an der Rechtsmedizin-Sektion der EMAU. Da wurde dann der Begriff 'Transitleiche' geprägt.

der Film-Tatort hat zu solchen Taten angeregt?na wenn die mal nicht
einen auf den Deckel bekommen haben
Lutze


Gerichtsmedizin ist eine grausliche Sache, bei zerstückelten Leichen und Dumping (der Fachbegriff für das Verbringen an einen andern Ort).
http://books.google.ch/books?id=AIBLqYrY...itigung&f=false
Theo


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#27

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 30.04.2013 14:28
von Polter (gelöscht)
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getötet in der DDR ?

Ich kann mich erinnern, die Zeitungen waren voll: " So schilderte die "Berliner Morgenpost" im November den Fall eines Berlin-Reisenden, dem auf der Transitstrecke angeblich Schlimmes widerfuhr.

"Sein Wagen wurde auf der Autobahn auf "DDR"-Gebiet kurz hinter der Grenzkontrollstelle von Angehörigen der Nationalen Volksarmee beschossen. Eine Kugel zertrümmerte die Windschutzscheibe, eine schlug in den Motorraum ein, und eine dritte durchschlug in Höhe des Beifahrersitzes das Türblech und blieb im Polster stecken. Hätte der Schütze nur wenig höher gezielt, so hätte diese Kugel den Fahrer getroffen."

Und weil das Springer-Blatt den Vorfall wohl so bezeichnend für den Transit-Alltag fand, druckte es wenig später "den gezielten Schüssen" noch einen Leserbrief nach: "Abermals ein Beweis für den Zynismus dieses Regimes, das sich nicht scheut, von ihm unterzeichnete Verträge und Abkommen immer wieder zu brechen."

Wer kennt diesen Vorfall noch ?


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#28

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 30.04.2013 16:37
von eisenringtheo | 9.929 Beiträge | 2563 Punkte
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Zitat von Polter im Beitrag #27


Und weil das Springer-Blatt den Vorfall wohl so bezeichnend für den Transit-Alltag fand, druckte es wenig später "den gezielten Schüssen" noch einen Leserbrief nach: "Abermals ein Beweis für den Zynismus dieses Regimes, das sich nicht scheut, von ihm unterzeichnete Verträge und Abkommen immer wieder zu brechen."

Wer kennt diesen Vorfall noch ?




Stimmen mussten die Meldungen nicht, Hauptsache sie waren spektakulär...
Der 19jährige Michael Korb, hieß es da in Wort und Bild, habe sich vor Vopos nackt bis auf Slip und Socken ausziehen und auf einem Dudelsack blasen müssen, erst dann durfte der Unterhosen-Mann über die Grenze".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40830383.html
Theo


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#29

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 30.04.2013 16:50
von Polter (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #28
Zitat von Polter im Beitrag #27


Und weil das Springer-Blatt den Vorfall wohl so bezeichnend für den Transit-Alltag fand, druckte es wenig später "den gezielten Schüssen" noch einen Leserbrief nach: "Abermals ein Beweis für den Zynismus dieses Regimes, das sich nicht scheut, von ihm unterzeichnete Verträge und Abkommen immer wieder zu brechen."

Wer kennt diesen Vorfall noch ?




Stimmen mussten die Meldungen nicht, Hauptsache sie waren spektakulär...
Der 19jährige Michael Korb, hieß es da in Wort und Bild, habe sich vor Vopos nackt bis auf Slip und Socken ausziehen und auf einem Dudelsack blasen müssen, erst dann durfte der Unterhosen-Mann über die Grenze".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40830383.html
Theo



Und Zitat aus dem Spiegel 25/1977:

" Was dem West-Berliner Hans-Georg Berger wirklich geschehen war, hätte die "Morgenpost" bei der Polizeidirektion 5 erfahren können. Dort hatte sich der Mann gemeldet und zu Protokoll gegeben, sein nachts in der Kreuzberger Franz-Klühs-Straße abgestellter Wagen sei von Schüssen demoliert worden.

Die Transitstrecke hatte Berger am Tag zuvor unbehelligt und unversehrt passiert "


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#30

RE: getötet in der DDR

in DDR Zeiten 30.04.2013 17:10
von DoreHolm | 8.057 Beiträge | 1251 Punkte
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Zitat von Polter im Beitrag #29
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #28
Zitat von Polter im Beitrag #27


Und weil das Springer-Blatt den Vorfall wohl so bezeichnend für den Transit-Alltag fand, druckte es wenig später "den gezielten Schüssen" noch einen Leserbrief nach: "Abermals ein Beweis für den Zynismus dieses Regimes, das sich nicht scheut, von ihm unterzeichnete Verträge und Abkommen immer wieder zu brechen."

Wer kennt diesen Vorfall noch ?




Stimmen mussten die Meldungen nicht, Hauptsache sie waren spektakulär...
Der 19jährige Michael Korb, hieß es da in Wort und Bild, habe sich vor Vopos nackt bis auf Slip und Socken ausziehen und auf einem Dudelsack blasen müssen, erst dann durfte der Unterhosen-Mann über die Grenze".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40830383.html
Theo



Und Zitat aus dem Spiegel 25/1977:

" Was dem West-Berliner Hans-Georg Berger wirklich geschehen war, hätte die "Morgenpost" bei der Polizeidirektion 5 erfahren können. Dort hatte sich der Mann gemeldet und zu Protokoll gegeben, sein nachts in der Kreuzberger Franz-Klühs-Straße abgestellter Wagen sei von Schüssen demoliert worden.

Die Transitstrecke hatte Berger am Tag zuvor unbehelligt und unversehrt passiert "


Kann mich daran erinnern, es war noch zu tiefsten DDR-Zeiten, da hat ein bundesdeutscher Politiker bezüglich der Pressefreiheit mal gesagt, daß Zeitungen Dinge behaupten können, die falsch sind und daß sie auch Dinge behaupten können, von denen sie wissen, daß sie falsch sind. Na sowas ? Ich dachte immer, das gab es nur in der DDR ?



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