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#61

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.03.2013 10:17
von Rostocker | 8.686 Beiträge | 4841 Punkte
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Zitat von maxel22 im Beitrag #59
Zitat von linamax im Beitrag #53
Zitat von passport im Beitrag #47
Zitat von linamax im Beitrag #42
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #41
Das fand ich interessant Pit 59 siehe dein.."das Land wo meine Schwestern leben". Wie kam es eigentlich , das du vorne an den Kanten gekommen bist, wenn deine engste Familie(die Schwestern) im Westen wohnten?

Lebensläufer

Hallo Lebensläufer
Ist doch klar die Stasi hat gepennt



Unsinn Linamax, 50% meiner Verwandschaft wohnte und wohnt immer noch in Ba-Wü. Trotzdem konnte ich MA des MfS werden und an der Grenze arbeiten. Voraussetzung war natürlich keine Kontaktaufnahme oder Verbindung mit der Westverwandschaft.


passport




Hallo passport
Sag mal willst Du mich auf den Arm nehmen .


Das geht sogar noch etwas besser: Mein Vater war in Berlin an der Grenze und gegenüber hatte sein Vater ein Hotel.
Grüße

Naja,hätte er ja Heimschläfer machen können.




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#62

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.03.2013 20:25
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich war mit einem "alten" Gakl auf Fotoposten, alt heißt das der jetzt so um die 75 ist
Der kannte einen vom BGS seit Jahren, mit dem habe ich einmal eine HB bekommen und eine F6 ausgegeben, also wurde ein Friedenspfeichen mit dem "Feind" geraucht wo es niemand sonst sehen konnte
War aber die einzige Ausnahme zum sonstigen frostigem Schweigen und zu dem hat mich der Gakl auch verdonnert.


zuletzt bearbeitet 11.03.2013 08:03 | nach oben springen

#63

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.07.2013 20:01
von Juchhöh | 3 Beiträge
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #4
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #2
Passt nicht ganz dazu , aber trotzdem lustig.
Aus einer Meldung über eine versuchte Kontaktaufnahme: " ......versuchte Kontaktaufnahme durch männliche Person ca. 4 Jahre alt, Wortlaut : Hu Hu Hu Hu"



Unsere ehemaligen Grenzaufklärer, die ja auch ab und an "feindwärts" gelaufen sind, werden hier noch ganz andere Geschichten über Kontaktaufnahmen erzählen können.

Gruss Hartmut


Ja, kann ich. Mir fällt gerade einer meiner ersten Gänge als GAK auf dem vorgelagerten Hoheitsgebiet ein. Wir liefen mehrere Stunden "Kontrolle der Grenzmarkierung". Gegenüber dem Mühlberg hatte uns schon auf gegenüberliegender Seite ein Mercedes G mit Besatzung BGS erwartet. Da sie mich wohl noch nicht in der Kartei hatten, wurde das "neue Gesicht" sogleich unter die Lupe genommen. Ein kräftig vorgetragener Tagesgruß wurde natürlich ignoriert, aber mit wohlwollendem Blickkontakt unsererseits honoriert. Sie haben sogleich ihre Fotos geschossen und ich zündete mir eine Zigarette an. Die Motorhaube der G-Klasse wurde dann als Schreibtisch benutzt und darauf eine Kladde fleißig mit Notizen über mich beschrieben. Ich habe auf Grund der kurzen Entfernung noch gut hören können, was so alles zum Notieren angesagt wurde. Beispielsweise "Linkshänder". Das war wohl auf das Halten meiner Zigarette zurück zu führen. Von nun an war mir klar, dass auch die besagten "Salzgitter-Akten" immer gut geführt sein mussten.

Gruß von Juchhöh - der noch viel Interessantes berichten kann



zuletzt bearbeitet 03.07.2013 20:18 | nach oben springen

#64

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.07.2013 20:54
von Thunderhorse | 5.020 Beiträge | 4801 Punkte
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Zitat von Juchhöh im Beitrag #63
[
Ja, kann ich. Mir fällt gerade einer meiner ersten Gänge als GAK auf dem vorgelagerten Hoheitsgebiet ein. Wir liefen mehrere Stunden "Kontrolle der Grenzmarkierung". Gegenüber dem Mühlberg hatte uns schon auf gegenüberliegender Seite ein Mercedes G mit Besatzung BGS erwartet. Da sie mich wohl noch nicht in der Kartei hatten, wurde das "neue Gesicht" sogleich unter die Lupe genommen. Ein kräftig vorgetragener Tagesgruß wurde natürlich ignoriert, aber mit wohlwollendem Blickkontakt unsererseits honoriert. Sie haben sogleich ihre Fotos geschossen und ich zündete mir eine Zigarette an. Die Motorhaube der G-Klasse wurde dann als Schreibtisch benutzt und darauf eine Kladde fleißig mit Notizen über mich beschrieben. Ich habe auf Grund der kurzen Entfernung noch gut hören können, was so alles zum Notieren angesagt wurde. Beispielsweise "Linkshänder".

Viel unter besondere Merkmale und Verhaltensweisen.

Das war wohl auf das Halten meiner Zigarette zurück zu führen. Von nun an war mir klar, dass auch die besagten "Salzgitter-Akten"

[b]Ja die Legenden mit den Salzgitterakten über die Angehörigen der Grenztruppe oder Zoll oder etc... Dickes Grinsen!!![/

immer gut geführt sein mussten.

Gruß von Juchhöh - der noch viel Interessantes berichten kann


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 03.07.2013 20:56 | nach oben springen

#65

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.07.2013 00:06
von Otto | 14 Beiträge
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Im März 86 verlor Dresden in Uerdingen das Europapokalspiel 3:7. Als ich Ende April nach Blankenstein versetzt wurde staunte ich nicht schlecht, dass ein VW Bus des BGS mit einem Schild in der Seitenscheibe herumfuhr, auf dem ganz groß 3:7 stand. Eine bittere Niederlage für den DDR Fußball, zumal der Spieler Lippmann im Westen blieb.
Das wurde dann natürlich benutzt um zu provozieren. Wir ignorierten es so gut es ging.
Auf dem B Turm Kontex oder auf der FÜST wurden wir einige male von Grenztouristen oder Anwohnern, meist jungen Mädels aufgefordert "rüberzukommen" , wir lehnten meist mit einem kurzen aber freundlichem "nein Danke" ab.
Auf Fragen nach unserem Namen oder Alter antworteten wir gar nicht oder mit falschen Angaben, kam drauf an mit wem man draußen wahr.
Kurz vorm Heimgang wurde auch mal das Bandmaß den Kollegen vom BGS präsentiert. Manche reagierten mit Flucht, andere zeigten gar keine Regung.


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#66

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.07.2013 00:20
von Gert | 14.080 Beiträge | 7003 Punkte
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Zitat von Juchhöh im Beitrag #63
Zitat von Jobnomade im Beitrag #4
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #2
Passt nicht ganz dazu , aber trotzdem lustig.
Aus einer Meldung über eine versuchte Kontaktaufnahme: " ......versuchte Kontaktaufnahme durch männliche Person ca. 4 Jahre alt, Wortlaut : Hu Hu Hu Hu"



Unsere ehemaligen Grenzaufklärer, die ja auch ab und an "feindwärts" gelaufen sind, werden hier noch ganz andere Geschichten über Kontaktaufnahmen erzählen können.

Gruss Hartmut


Ja, kann ich. Mir fällt gerade einer meiner ersten Gänge als GAK auf dem vorgelagerten Hoheitsgebiet ein. Wir liefen mehrere Stunden "Kontrolle der Grenzmarkierung". Gegenüber dem Mühlberg hatte uns schon auf gegenüberliegender Seite ein Mercedes G mit Besatzung BGS erwartet. Da sie mich wohl noch nicht in der Kartei hatten, wurde das "neue Gesicht" sogleich unter die Lupe genommen. Ein kräftig vorgetragener Tagesgruß wurde natürlich ignoriert, aber mit wohlwollendem Blickkontakt unsererseits honoriert. Sie haben sogleich ihre Fotos geschossen und ich zündete mir eine Zigarette an. Die Motorhaube der G-Klasse wurde dann als Schreibtisch benutzt und darauf eine Kladde fleißig mit Notizen über mich beschrieben. Ich habe auf Grund der kurzen Entfernung noch gut hören können, was so alles zum Notieren angesagt wurde. Beispielsweise "Linkshänder". Das war wohl auf das Halten meiner Zigarette zurück zu führen. Von nun an war mir klar, dass auch die besagten "Salzgitter-Akten" immer gut geführt sein mussten.

Gruß von Juchhöh - der noch viel Interessantes berichten kann

@Juchhöh
diese Bemerkung überrascht mich. Wusstest du zu dem Zeitpunkt, dass es die Behörde in Salzgitter gab ? Wenn ja von wem ? Wurdet ihr im Grenzdienst über diese spezielle Behörde informiert ?


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#67

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.07.2013 10:43
von 94 | 12.218 Beiträge | 6040 Punkte
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Zitat von linamax im Beitrag #42
Ist doch klar die Stasi hat gepennt
Nö, wieso? Wurde er fahnenflüchtig?

Zitat von Gert im Beitrag #66
Wusstest du zu dem Zeitpunkt, dass es die Behörde in Salzgitter gab ? Wenn ja von wem ?
Ich denke mal schon, es stand ja am 14. Oktober 1980 im ND auf Seite 3 und 4.
Die Auflösung der Erfassungsstelle für Gewaltverbrechen war eine der vier Geraer Forderungen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#68

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.07.2013 12:07
von RudiEK89 | 2.095 Beiträge | 715 Punkte
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@94
Als ich das erste mal im Jahr 1987 "Feindwärts" mit meinem KC ging, erzählte dieser, dass es eine Datensammlung der Gakl in Salzgitter gäbe.
Darum würden uns auch der GzD, der BGS und die Briten bei der Kontrolle der Grenzmarkierungen fotografieren.
Weiter sagte er, dass die Gakl "Staatsfeind Nummer 1" in der BRD sind. Aus diesem Grund gäbe es die Sammlung.
Natürlich glaubte es das damals und erwartete 1992 keine Verbeamtung auf Lebenszeit. Man nahm aber nur die Gauck-Akte.
Heute denke ich, dass aus Unwissenheit viel hinein interpetiert wurde.

Gruß Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode


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#69

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 22.12.2013 23:13
von GR-3-1-1 | 13 Beiträge
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Eigentlich war es normal, von westdeutscher Seite zu grüßen, wenn man getrennt durch 2-5 Meter nebeneinander her lief. Von unserer Seite wurde in der Regel nicht darauf reagiert. Solche Begegnungen gab es relativ oft auf dem "Vorgelagerten Hoheitsgebiet", z. B. bei der Kontrolle Grenzmarkierung.
Für mich gab es extreme Unterschiede bei Begegnungen mit dem BGS, Zoll oder den amerikanischen Besatzungskräften. Während sich die beiden erstgenannten Gruppen normal verhielten, kam es doch immer mal vor, das sich die US-Angehörigen des 11. Panzeraufklärungsregiments tatsächlich wie die Idioten benahmen. Alles mehrfach erlebt im Bereich der "großen Kurve" über Vacha bis zur Ulster.


Weltanschauung heißt "Welt anschauen"!
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#70

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.02.2016 13:27
von Gelöschtes Mitglied
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Ich möchte diesen älteren Thread wieder aufgreifen.
Die Militärverbindungsmissionen haben zur Wiedervereinigung offiziell ihr Arbeit eingestellt Daher war das von Dir beschriebene Verbot nicht existent


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#71

RE: versuchte Kontaktaufnahme mit dem "feind"

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.11.2016 20:05
von EK69 | 4 Beiträge | 20 Punkte
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #4
Zitat von Gast im Beitrag #2
Passt nicht ganz dazu , aber trotzdem lustig.
Aus einer Meldung über eine versuchte Kontaktaufnahme: " ......versuchte Kontaktaufnahme durch männliche Person ca. 4 Jahre alt, Wortlaut : Hu Hu Hu Hu"


Ja, an manchen Postenpunkten (zB in Vacha, an der Brücke gegenüber Haus Hoßfeld) hat sich so etwas gehäuft.
Dort fuhren regelmässig Reisebusse vor, mit Schaulustigen: "1 x Grenzgrusel und zurück...."
Auf dem B-Turm war ich auch ab und an.
Unsere Devise war: Ruhig bleiben, aus dem Augenwinkel beobachten, "beschäftigt" in eine andere Richtung schauen...

Mir wäre dieser "Vorfall" keine Meldung wert gewesen.... Aber, naja, die Langeweile im Grenzdienst, kann ich schon verstehen....
Unsere ehemaligen Grenzaufklärer, die ja auch ab und an "feindwärts" gelaufen sind, werden hier noch ganz andere Geschichten über Kontaktaufnahmen erzählen können.

Gruss Hartmut

Hallo Hartmut,ich stand mit meinem Gas 69 sehr oft vor dem Haus Bloßfeld. Zu meiner Zeit gab es an dieser Stelle keine Mauer und B-Turm.Die Strasse nach Phillipstal war mit einem Maschendrahttor abgesperrt.B-Turm befand sich im Kabelwerk auf der anderen Flußseite.Feindwärts gab es eine Absperrung mit rot.weißen Rohrbegrenzung .Dort standen ständig Besucher die auch versucht hatten mit mir Kontakt aufzunehmen.Die Offiziere waren immer stundenlang am Grenzzaun Richtung Oberzella gegangen.Darum stand ich stundenlang alleine vor dem Tor.Als ich 2004 an der Stelle war hatte ich die Eisenbahnbrücke vermisst. Ehemalige Verbindung Vacha Phillipstal.Sie soll auch eine Agentenschleuse gewesen sein.Die Häuser auf unserer Seite gab es auch nicht mehr.Ist jetzt eine asphaltierte Fläche Meine Zeit war Oktober 68-69 Gruß EK69


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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