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#621

RE: mañanaMeine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.05.2013 18:00
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Dann wollen wir sie auch mal bringen Vierkrug :-)
Irgendwie kann man ihre Weisheit auch auf anderes übertragen als „nur“ auf Religion finde ich oder?

Die Ringparabel (aus Nathan der Weise, vonG. E. Lessing)
(…Vermutlich ist die Ringparabel noch älter und entstand im 11. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel.- (sic!) http://www.dieterwunderlich.de/ringparabel.htm

Nathan:
Vor grauen Jahren lebt' ein Mann in Osten, der einen Ring von unschätzbarem Wert aus lieber Hand besaß. Der Stein war ein Opal, der hundert schöne Farben spielte, und hatte die geheime Kraft, vor Gott und den Menschen angenehm zu machen, wer in dieser Zuversicht ihn trug. Was Wunder, dass ihn der Mann in Osten darum nie vom Finger ließ; und die Verfügung traf, auf ewig ihn bei seinem Hause zu erhalten? Nämlich so. Er ließ den Ring von seinen Söhnen dem geliebtesten; und setzte fest, dass dieser wiederum den Ring von seinen Söhnen dem vermache, der ihm der liebste sei; und stets der liebste, ohn' Ansehen der Geburt, in Kraft allein des Rings, das Haupt, der Fürst der Familie werde.
So kam nun dieser Ring, von Sohn zu Sohn. Auf einen Vater endlich von drei Söhnen, die alle drei ihm gleich gehorsam waren, die alle drei er folglich gleich zu lieben sich nicht entbrechen konnte. Nur von Zeit zu Zeit schien ihm bald der, bald dieser, bald der dritte, – so wie jeder sich mit ihm allein befand, und sein ergießend Herz die andern zwei nicht teilten, – würdiger des Ringes; den er denn auch einem jeden die fromme Schwachheit hatte, zu versprechen. Das ging nun so, solang es ging. – Allein es kam zum Sterben, und der gute Vater kömmt in Verlegenheit. Es schmerzt ihn, zwei von seinen Söhnen, die sich auf sein Wort verlassen, so zu kränken. – Was zu tun? – Er sendet in geheim zu einem Künstler, bei dem er, nach dem Muster eines Ringes, zwei andere bestellt, und weder Kosten noch Mühe sparen heißt, sie jenem gleich, vollkommen gleich zu machen. Das gelingt dem Künstler. Da er ihm die Ringe bringt, kann selbst der Vater seinen Musterring nicht unterscheiden. Froh und freudig ruft er seine Söhne, jeden ins besondre; gibt jedem ins besondre seinen Segen – und seinen Ring, – und stirbt. –
Kaum war der Vater tot, so kömmt ein jeder mit seinem Ring, und jeder will der Fürst des Hauses sein. Man untersucht, man zankt, man klagt. Umsonst; der rechte Ring war nicht erweislich; – [...]
[...] Die Söhne verklagten sich; und jeder schwur dem Richter, unmittelbar aus seines Vaters Hand den Ring zu haben. – Wie auch wahr! – Nachdem er von ihm lange das Versprechen schon gehabt, des Ringes Vorrecht einmal zu genießen. – Wie nicht minder wahr! – Der Vater, beteu'rte jeder, könne gegen ihn nicht falsch gewesen sein; und eh'er dieses von ihm, von einem solchen lieben Vater argwöhnen lass', eh müss' er seine Brüder, so gern er sonst von ihnen nur das Beste bereit zu glauben sei, des falschen Spiels bezeihen; und er wolle die Verräter schon auszufinden wissen; sich schon rächen.
Der Richter sprach: wenn ihr mir nun den Vater nicht bald zur Stelle schafft, so weise ich euch von meinem Stuhle. Denkt ihr, dass ich Rätsel zu lösen da bin? Oder harret ihr, bis der rechte Ring den Mund öffne? – Doch halt! Ich höre ja, der rechte Ring besitzt die Wunderkraft beliebt zu machen; vor Gott und Menschen angenehm. Das muss entscheiden! Denn die falschen Ringe werden doch das nicht können! – Nun; wen lieben zwei von euch am meisten? – Macht, sagt an! Ihr schweigt? Die Ringe wirken nur zurück? und nicht nach außen? Jeder liebt sich selber nur am meisten? – O so seid ihr alle drei betrogene Betrüger! Eure Ringe sind alle drei nicht echt. Der echte Ring vermutlich ging verloren. Den Verlust zu bergen, zu ersetzen ließ der Vater die drei für einen machen.
Und also; fuhr der Richter fort, wenn ihr nicht meinen Rat, statt meines Spruches wollt: Geht nur! – Mein Rat ist aber der: Ihr nehmt die Sache völlig wie sie liegt. Hat von Euch jeder seinen Ring von seinem Vater: so glaube jeder sicher seinen Ring den echten. – Möglich; dass der Vater nun die Tyrannei des einen Rings nicht länger in seinem Hause dulden wollen! – Und gewiss; dass er euch alle drei geliebt, und gleich geliebt: indem er zwei nicht drücken mögen, um einen zu begünstigen. – Wohlan! Es eifre jeder seiner unbestochenen von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag zu legen! komme dieser Kraft mit Sanftmut, mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun, mit innigster Ergebenheit in Gott, zu Hülf'! Und wenn sich dann der Steine Kräfte bei euren Kindes-Kindeskindern äußern; so lad'e ich über tausend Jahre, sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen als ich; und sprechen. Geht! – So sagte der bescheidne Richter.


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#622

RE: mañanaMeine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 13.07.2013 11:47
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mal wieder etwas Literatur-Neuigkeiten:

Dichter Pablo Neruda: Richter ordnet Suche nach möglichem Giftmörder an

Die Leiche des großen chilenischen Dichters Pablo Neruda wurde exhumiert, weil der Verdacht besteht, dass er vergiftet worden ist.

Neruda verstarb kurze Zeit nach dem Militärputsch in Chile, also kurz nach dem Tod seines Freundes Salvador Allende.
Er sei seinem Krebsleiden erlegen, so lautete damals die offizielle Todesursache.

Hintergünde:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/to...n-a-903433.html


Ich verehre diesen großen Dichter und Literaturnobelpreisträger, seine Liebeslyrik, aber auch sein sozial-kritische Werk ist nach wie vor berührend und gültig
Ich empfehle (u.a.) seine Autobiografie: Ich bekenne, ich habe gelebt.





Mein Spanisch-Kenntnisse sind rudimentär, aber das Zitat auf dem Foto würde ich frei so übersetzen:

Wenn nichts uns vor dem Tode rettet, so ist es dennoch die Liebe, die uns das Leben rettet.


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#623

Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 31.01.2014 10:35
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Pablo Neruda wurde nicht vergiftet, sondern starb lt. forensischem Gutachten vom letzten Jahr an den Folgen seines Krebsleidens.


http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013...da-todesursache


"Ich kam auf diese Welt um zu leben."

Pablo Neruda
------------------------------------------------------



Heute vor einem Jahr habe ich mich im Forum angemeldet - wow, was für ein Jahr...


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#624

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2014 17:30
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@Barbara Ich denke mal ,daß einige Deiner Deutschen Fragen nicht nur für Dich , zumindest als behandelt gelten .
Wenn wir das Niveau halten ,können wir sogar die meisten (nicht alle ) der Deutschen Fragen beantworten .
Liebe Barbara ,auf noch viele Beiträge und Diskussionen !


MfG Fritze


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#625

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2014 18:17
von Lutze | 9.497 Beiträge | 7563 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #623
Pablo Neruda wurde nicht vergiftet, sondern starb lt. forensischem Gutachten vom letzten Jahr an den Folgen seines Krebsleidens.


http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013...da-todesursache


"Ich kam auf diese Welt um zu leben."

Pablo Neruda
------------------------------------------------------



Heute vor einem Jahr habe ich mich im Forum angemeldet - wow, was für ein Jahr...

du schreibst,wow,was für ein Jahr,
es stimmt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#626

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.07.2014 14:01
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Heute vor einem Jahr habe ich mich im Forum angemeldet - wow, was für ein Jahr...

du schreibst,wow,was für ein Jahr,
es stimmt
Lutze



Bevor ich es vergesse:


Lieber Lutze, ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit dir hier im Forum.
.


zuletzt bearbeitet 12.07.2014 14:02 | nach oben springen

#627

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.07.2014 14:09
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Zitat von Barbara im Beitrag #626
Heute vor einem Jahr habe ich mich im Forum angemeldet - wow, was für ein Jahr...

du schreibst,wow,was für ein Jahr,
es stimmt
Lutze



Bevor ich es vergesse:


Lieber Lutze, ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit dir hier im Forum.
.


Barbara, leider lange nichts mehr von Lutze gehört! Hoffe er ist nicht krank! Oder sonst was! Hatte doch immer ein paar schöne Fragen auf Lager!
Grüsse steffen52


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#628

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 11:33
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bingernhier, guckst du #1 :-)


bingernhier und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#629

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 12:04
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Wenn ich mich mal "einmischen" darf? Ich glaube, dazu ist dieses Forum da. Wie "deutsch" ich bin, merke ich am besten in Portugal, also im Ausland. Ich brauche dort immer 2-3 Tage um mich zu aklimatisieren. Beispiel: ich stehe im Billigdiscount "Minipreço ", vergleichbar bei uns hier in Deutschland mit "Penny". Drei Frauen vor mir an der Kasse. Die erste plaudert gemütlich mit der Kassiererin. Ich trample innerlich von einem Bein auf das andere, obwohl ich ja eigentlich Zeit habe und so gibt es viele Beispiele, bis ich nach wenigen Tagen in der portugiesischen "Spur" bin. Deutsche meide ich dort so gut es geht. Spruch: "Schütze Dich vor Sturm und Wind und vor Deutschen, die im Ausland sind" Nach längerem Aufenthalt kommt das Heimweh nach Deutschland. Fröhliche, höflich nette Menschen, immer hilfsbereit, Sonne, Atlantik, das hält kein Mensch lange, ich nicht, aus.


zuletzt bearbeitet 17.12.2014 12:08 | nach oben springen

#630

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:02
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Zitat von Barbara im Beitrag #628
bingernhier, guckst du #1 :-)

hat "geguckst"
Manchmal muß ich sagen, schäme ich mich im Ausland ein Deutscher zu sein.
Nehmen wir den Balnearo Nr. 6 zu Deutsch Ballermann... muss man nicht mehr kommentieren.
In Ungarn wurden wir als DDR-Deutsche nicht groß beachtet, da wir keine D-Mark hatten...

Wo ich mich wohl gefühlt habe, das war 1982 in Moskau. Damals war ich in der 9. Klasse.
Wir hatten einen Schüleraustausch mit russ. Komsomolzen.
Wir wurden herzlich begrüßt. Als wir im Kaufhaus GUM waren, fragte mich die Verkäuferin ob Ost oder Westdeutsch? Ich sagte zu ihr, das ich aus der DDR komme und sie sagte im gebrochenem Deutsch. Gute Freundschaft ich sagte : Da eto Druschba.

Meine Hoffnung ist es, das es solche Freundschaften irgendwann auf dieser Welt zur Normalität gehören. Wir haben nur dieses eine Leben und das sollten wir hüten und miteinamder leben können.

L.G.bingernhier


Damals87 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#631

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:07
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Wir wurden herzlich begrüßt. Als wir im Kaufhaus GUM waren, fragte mich die Verkäuferin ob Ost oder Westdeutsch? Ich sagte zu ihr, das ich aus der DDR komme und sie sagte im gebrochenem Deutsch. Gute Freundschaft ich sagte : Da eto Druschba.

Meine Hoffnung ist es, das es solche Freundschaften irgendwann auf dieser Welt zur Normalität gehören. Wir haben nur dieses eine Leben und das sollten wir hüten und miteinamder leben können.

L.G.bingernhier


Das kommt mir sehr bekannt vor spätestens nach dem Ostdeutsch war der Kontakt beendet



Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#632

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:15
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #631

Das kommt mir sehr bekannt vor spätestens nach dem Ostdeutsch war der Kontakt beendet


Meine Frau und ich trafen uns noch zu Vorwendezeiten mit Schwägerin Angelika und Schwager Harry in Prag. Die wollten ihre 50,- Ostmark umtauschen, nur keiner wollte sie haben. DDR-Mark, nein danke. War schon sehr frustrierend für beide. So "sponserten" wir dieses Treffen. Wir hatten dann letztlich soviel DM in Kronen 'umgerubelt', das wir schlussendlich nicht mehr wussten, was wir einkaufen sollten. Einmal waren wir ganz toll essen (und trinken) und bezahlten zu viert umgerechnet 40,- DM. Harry war einmal so schlecht von der tschechischen Version einer Bockwurst mit dicken Fettaugen, das er es nicht mehr zu einer öffentlichen Toilette schaffte und hinter einem Busch verschwand. Gesamtdeutsches Erlebnis: Der Becherovka schmeckte uns allen.


zuletzt bearbeitet 17.12.2014 17:18 | nach oben springen

#633

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #632

Meine Frau und ich trafen uns noch zu Vorwendezeiten mit Schwägerin Angelika und Schwager Harry in Prag. Sie wollten ihre 50,- Ostmark umtauschen, nur keiner wollte sie haben....



Wärd ihr mal nach Karlovy Vary gefahren, Ostmark - Kronen 1 : 3 war keine Schwierigkeit im Hausflur.


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#634

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

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Zitat von Pit 59 im Beitrag #631


Das kommt mir sehr bekannt vor spätestens nach dem Ostdeutsch war der Kontakt beendet


"Ostdeutsch" war damals nicht so im Sprachgebrauch. Man war einfach Deutsche. Und wen es interessiert hat, dann wurde man gefragt - woher. Und damals antwortete man - aus der DDR Zur Antwort kam dann nur ein einfaches, freundliches - хорошо . Und wenn das Gespräch dann weiterging - aber das hebe ich mir für einen alten thread auf Russland - Meine Liebe

Nur soviel - um Devisen (Westgeld) ging es damals nie.

LG von der Moskwitschka


bingernhier hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.12.2014 17:25 | nach oben springen

#635

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:24
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #633
Zitat von Reinhardinho im Beitrag #632

Meine Frau und ich trafen uns noch zu Vorwendezeiten mit Schwägerin Angelika und Schwager Harry in Prag. Sie wollten ihre 50,- Ostmark umtauschen, nur keiner wollte sie haben....



Wärd ihr mal nach Karlovy Vary gefahren, Ostmark - Kronen 1 : 3 war keine Schwierigkeit im Hausflur.




Waren wir. Mit der Bahn von Prag. Erst tranken wir das heilsame Wasser aus einer Art Schnabeltasse, dann saßen wir in einem gemütlichen Lokal an der Piazza, wo wir andere Wässerchen verkosteten. Der Bahnhof war etwas oberhalb. Wir liefen, rannten los in Richtung Bahnhof und sahen nur noch die Rücklichter des letzten Zuges nach Prag. Au weia. Wir zurück zu unserem Zechplatz, wo eine nette Frau uns "befahl" ihr zu folgen. Sie wohnte in einem hohen Neubaublock. Sie überließ uns die Wohnung gegen ein kleines Westentgeld und zog zu ihrer Schwester eine Etage tiefer in dieser Nacht. In Prag im Hotel machte man sich bereits Sorgen, weshalb wir die Nacht dort nicht verbrachten.


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zuletzt bearbeitet 17.12.2014 17:32 | nach oben springen

#636

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:26
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #634


Nur soviel - um Devisen (Westgeld) ging es damals nie.

LG von der Moskwitschka


Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung. Vielleicht nicht in Moskau, aber in Prag auf jeden Fall. Die Tschechen, besser gesagt, die Tschechoslowaken damals, konnten sogar, Devisen vorausgesetzt, einmal im Jahr ins westliche Ausland (in einer bestimmten Zeit) reisen.


zuletzt bearbeitet 17.12.2014 17:27 | nach oben springen

#637

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:27
von Heckenhaus | 8.944 Beiträge | 19616 Punkte
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #634
Zitat von Pit 59 im Beitrag #631


Das kommt mir sehr bekannt vor spätestens nach dem Ostdeutsch war der Kontakt beendet


"Ostdeutsch" war damals nicht so im Sprachgebrauch. Man war einfach Deutsche. Und wen es interessiert hat, dann wurde man gefragt - woher. Und damals antwortete man - aus der DDR Zur Antwort kam dann nur ein einfaches, freundliches -хорошо .

Das mag im хорошо-Land zugetroffen haben, im übrigen Ostblock sah das oft gaaanz anders aus...


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zuletzt bearbeitet 17.12.2014 17:27 | nach oben springen

#638

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:27
von linamax | 2.643 Beiträge | 3120 Punkte
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #635
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #633
Zitat von Reinhardinho im Beitrag #632

Meine Frau und ich trafen uns noch zu Vorwendezeiten mit Schwägerin Angelika und Schwager Harry in Prag. Sie wollten ihre 50,- Ostmark umtauschen, nur keiner wollte sie haben....



Wärd ihr mal nach Karlovy Vary gefahren, Ostmark - Kronen 1 : 3 war keine Schwierigkeit im Hausflur.




Waren wir. Mit der Bahn von Prag. Erst tranken wir das heilsame Wasser aus einer Art Schnabeltasse, dann saßen in einem gemütlichen Lokal an der Piazza, wo wir andere Wässerchen verkosteten. Der Bahnhof war etwas oberhalb. Wir liefen, rannten los in Richtung Bahnhof und sahen nur noch die Rücklichter des letzten Zuges nach Prag. Au weia. Wir zurück zu unserem Zechplatz, wo eine nette Frau uns "befahl" ihr zu folgen. Sie wohnte in einem hohen Neubaublock. Sie überließ uns die Wohnung gegen ein kleines Westentgeld und zog zu ihrer Schwester eine Etage tiefer in dieser Nacht. In Prag im Hotel machte man sich bereits Sorgen, weshalb wir die Nacht dort nicht verbrachten.


Hallo
Hätte sie das auch mit Ostentgeld gemacht .


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#639

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:27
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #636
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #634


Nur soviel - um Devisen (Westgeld) ging es damals nie.

LG von der Moskwitschka


Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung. Vielleicht nicht in Moskau, aber in Prag auf jeden Fall. Die Tschechen konnten sogar, Devisen vorausgesetzt, einmal im Jahr ins westliche Ausland (in einer bestimmten Zeit) reisen.



Hat @bingernhier über Prag geschrieben?

LG von der Moskwitschka


bingernhier hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#640

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.12.2014 17:28
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Zitat von linamax im Beitrag #638

Hallo
Hätte sie das auch mit Ostentgeld gemacht .


Eine Frage? Die Antwort ist nur spekulativ. Möglich, denn hilfsbereit waren sie auf jeden Fall.


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