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#421

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.02.2013 18:33
von schulzi | 2.189 Beiträge | 2349 Punkte
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ich mus dir recht geben den ich habe auch schlosser gelernt , bei uns in der spinnerei war das gute das es an den ringspinnmaschienen eine rechte und eine linke seite gab dadurch war das problem fast null schwieriger war es an den anderen maschienen aber nicht schlimm,


zuletzt bearbeitet 26.02.2013 18:34 | nach oben springen

#422

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.02.2013 20:20
von 80er | 781 Beiträge | 1099 Punkte
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #402

Deutschland West: Grass, Böll, Wallraff, Hesse..


Ich muss hier doch nochmal nachhaken. Wir haben den gerade behandelten Lesestoff in Buchform immer mit nach Hause bekommen. Die Reclam Ausgaben "der Russen", die der griechischen Klassiker usw.. Wie war das dann mit o.g. Ausgaben, die ja meines Wissens in der Ehemaligen nicht verlegt wurden?



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#423

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.02.2013 21:08
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von 80er im Beitrag #422
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #402

Deutschland West: Grass, Böll, Wallraff, Hesse..


Ich muss hier doch nochmal nachhaken. Wir haben den gerade behandelten Lesestoff in Buchform immer mit nach Hause bekommen. Die Reclam Ausgaben "der Russen", die der griechischen Klassiker usw.. Wie war das dann mit o.g. Ausgaben, die ja meines Wissens in der Ehemaligen nicht verlegt wurden?


Die EOS in Wiesenburg war eine Internatsschule, mit Heimfahrt alle 4 Wochen. Ohne das man ganz bestimmte Sachen nicht zurückgegeben hat, konnte man die Heimfahrt vergessen. Wir waren also gut unter Kontrolle . Es waren auch nicht die Originalausgaben der Werke, sondern Faksimiles bestimmter Auschnitte, die Grundaussagen der Werke belegen sollten.

LG von der grenzgaengerin


80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#424

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.02.2013 21:24
von Nostalgiker | 2.880 Beiträge | 1274 Punkte
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Zitat von 80er im Beitrag #422
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #402

Deutschland West: Grass, Böll, Wallraff, Hesse..


Ich muss hier doch nochmal nachhaken. Wir haben den gerade behandelten Lesestoff in Buchform immer mit nach Hause bekommen. Die Reclam Ausgaben "der Russen", die der griechischen Klassiker usw.. Wie war das dann mit o.g. Ausgaben, die ja meines Wissens in der Ehemaligen nicht verlegt wurden?


@80er, da bist Du falsch informiert.
von besagten Schriftstellern wurden Bücher in der DDR verlegt. Ich habe einige davon, Hesse zum Beispiel fast komplett, es fehlen mir in der Ausgabe vom 'Aufbau' welche Ende der 60ger erschien nur ganz wenige Bände; zwei um genau zu sein und es sind auch nicht unbedingt die wichtigsten Sachen......
Von Böll erschien nur "Ansichten eines Clowns" in der DDR nicht und der Grund war das H. Böll nicht seine Zustimmung dazu gab das die Szene in der der Clown irgendwelchen Funktionären bei einem Gespräch über eine eventuelle DDR Tournee seine Idee offeriert das er ein paar Sitzungen des Politbüros beobachtet um anschließend das Gesehene parodistisch in sein Programm einzuarbeiten ....... so ungefähr geht die beanstandete Stelle .....
Von Grass erschien tatsächlich nur "Katz und Maus" aus der Danziger Triologie in der Spektrum-Reihe .....

Wallraff Bücher wurden einem fast nachgeworfen, passten seine Enthüllungsbücher doch vorzüglich ins offizielle Bild welches von der BRD gezeichnet wurde....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#425

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 05:48
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Fontane fällt mir ein und die Mann's: "Die Buddenbrooks" und "Der Untertan". Letzteres Werk bis heute aktuell. Die Hauptfigur, der Mitläufer Diederich Heßling ist obrigkeitshörig, feige und ohne Zivilcourage.

"Professor Mamlock" von Friedrich Wolf. Der Sohn von Friedrich Wolf, Markus Wolf, war übrigens beim MfS Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung. Die "Weihnachtsgans Auguste" auch von Friedrich Wolf, aber keine Pflichtliteratur, ist ein Weihnachtsklassiker. Erst recht nach der Verfilmung für das DDR-Fernsehen 1988.

Heinrich Heine - "Die Weber" und "Die Nachtgedanken" besser bekannt mit den ersten Zeilen: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht,...".

Kurt Tucholsky ...

Das erste Buch im Literaturunterricht (5.Klasse?) war "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe. "Lütt Matten und die weiße Muschel" von Benno Pludra hat sich mir aber erst viel später richtig erschlossen. Wenn ich auf Hiddensse bin, dann ist der Film ein Muss, auch wenn es das 20-igste Mal ist.

Wenn ich noch weiter in meinem Gedächtnis krame, fällt mir bestimmt noch mehr ein.

LG von der grenzgaengerin


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#426

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 06:03
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ergänze:

Dshamilja - Tschingis Aitmatow
Wie der Stahl gehärtet wurde - Nikolai Alexejewitsch Ostrowski (Ostrowski wurde schon erwähnt)
Kabale und Liebe - Schiller
Der Schimmelreiter - Theodor Storm
Die Bilder des Zeugen Schattmann - Peter Edel
Die Heiden von Kummerow - Ehm Welk

Balladen von Goethe, Schiller und Fontane (John Maynard)

Allen einen schönen Tag!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.
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#427

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 08:35
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Anna Seghers - "Der Aufstand der Fischer von St. Barbara" und "Das siebte Kreuz"
Ludwig Renn - "Adel im Untergang"
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Alexander Puschkins Novelle "Dubrowski"
Gottfried Kellers Novelle "Kleider machen Leute"

Nikolai Gogol - "Der Revisor" und "Der Mantel"

Wenn ich weiter - dann fallen mir noch bestimmt einige Autoren und ihre Werke ein.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 27.02.2013 08:35 | nach oben springen

#428

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 09:13
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #427
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Gottfried Kellers Novelle "Kleider machen Leute"

Nikolai Gogol - "Der Revisor" und "Der Mantel"

Wenn ich weiter - dann fallen mir noch bestimmt einige Autoren und ihre Werke ein.

Vierkrug




Oh man oh man, was einem da alles so wieder in´s Gedächtnis kommt, wie in den letzten Beiträgen aufgeführt. Kenne ich fast alle. Waren m.E. nicht alles Pflichtliteratur in der Schule. Manches hat man auch so gelesen. Wenn ich dann noch das dazuzähle, was man so als Kind, Jugendlicher und Erwachsener so alles noch zusätzlich konsumiert hat, kommt doch eine ganze Portion durch Literatur beeinflusste Lebenseinstellung zusammen.



zuletzt bearbeitet 27.02.2013 09:14 | nach oben springen

#429

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 10:06
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@Dore, das war im Fach Deutsch / Literatur lt. Lehrplan Pflichtliteratur, zumindest die von mir aufgeführten Werke und noch einiges mehr. Mauscheln ging nicht. Bei den Balladen von Schiller ("Die Bürgschaft", "Der Handschuh", "Die Glocke", "der Taucher"), wie auch bei Goethes "Zauberlehrling" und den "Osterspaziergang" aus Faust mußte man damit rechnen, dass man im Unterricht immer ran kam.
Mich hatte es mal bei Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" erwischt - ich hatte den Caput XVI nicht gelernt und kam prompt damit ran. Aber es erging Gnade vor Recht und man bekam eine erneute Chance.
Hatte ich noch vergessen - "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing - mit der bekannten Ringparabel.

Vierkrug


schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2013 10:10 | nach oben springen

#430

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 10:25
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #429
@Dore, das war im Fach Deutsch / Literatur lt. Lehrplan Pflichtliteratur, zumindest die von mir aufgeführten Werke und noch einiges mehr. Mauscheln ging nicht. Bei den Balladen von Schiller ("Die Bürgschaft", "Der Handschuh", "Die Glocke", "der Taucher"), wie auch bei Goethes "Zauberlehrling" und den "Osterspaziergang" aus Faust mußte man damit rechnen, dass man im Unterricht immer ran kam.
Mich hatte es mal bei Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" erwischt - ich hatte den Caput XVI nicht gelernt und kam prompt damit ran. Aber es erging Gnade vor Recht und man bekam eine erneute Chance.
Hatte ich noch vergessen - "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing - mit der bekannten Ringparabel.

Vierkrug


Ich mag garnicht daran denken. Ein Blick ins Klassenbuch reichte manchmal, um abzuschätzen, wann man mit einer Rezitation "fällig" war.

Im Rahmen des Unterrichtes ging es ja noch. Doch wenn ich an die Abschlussprüfungen in der 10.Klasse oder das Abitur denke, dann hat man "gebetet", dass man ja nicht im Fach "Deutsch" in die mündliche Prüfung kam, denn da musste man mindesten 5 Gedichte oder Balladen präsent haben. Und wenn es einen doch erwischt hat, dann hat man weiter "gebetet", dass man mit Prosa rangekommt.

LG von der grenzgaengerin


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#431

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 10:42
von DoreHolm | 9.052 Beiträge | 7022 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #429
@Dore, das war im Fach Deutsch / Literatur lt. Lehrplan Pflichtliteratur, zumindest die von mir aufgeführten Werke und noch einiges mehr. Mauscheln ging nicht. Bei den Balladen von Schiller ("Die Bürgschaft", "Der Handschuh", "Die Glocke", "der Taucher"), wie auch bei Goethes "Zauberlehrling" und den "Osterspaziergang" aus Faust mußte man damit rechnen, dass man im Unterricht immer ran kam.
Mich hatte es mal bei Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" erwischt - ich hatte den Caput XVI nicht gelernt und kam prompt damit ran. Aber es erging Gnade vor Recht und man bekam eine erneute Chance.
Hatte ich noch vergessen - "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing - mit der bekannten Ringparabel.

Vierkrug


Lessing war mein mündliches Prüfungstheam. Note 1.
Jaja, ist alles zwar lange her, aber viele Strophen, oder Teile davon, bleiben einem für alle Zeit im Gedächtnis hängen. Habe meine Mutter immer bewundert, daß sie noch "John Meynard" auswendig konnte, übrigens ein Gedicht, welches mir außerordentlich gefallen hat (...Er hat uns gerettet, er trägt die Kron´. Er starb für uns. Unsere Liebe - sein Lohn). Oder Niels Randers ( ... da hängt noch ein Mann im Mast ! .... sagt´s Mutter: Es ist Uwe.).



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#432

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 11:57
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Weil die lernintensiven Sprachen nun überhaupt nicht mein Ding waren, will ich mal geschickt ablenken und nachfolgende Vorlage aufgreifen.

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #430

Ich mag garnicht daran denken. Ein Blick ins Klassenbuch reichte manchmal, um abzuschätzen, wann man mit einer Rezitation "fällig" war.


Im Gegensatz zum Heute waren doch diese Klassenbücher eine sehr vernünftige Einrichtung. Auf der Stelle bekam man für die erbrachte Leistung seine Wertungsnote, getrennt in schriftlich und mündlich, man konnte spekulieren, wann man wieder fällig ist und in zeugnisnaher Zeit vielleicht noch das eine oder andere zum Positiven wenden.
Zu dem konnten die Eltern an den Elternabenden Einblick in das Klassenbuch nehmen, was ich nun wiederum nicht so prickelnd fand.
In Niedersachsen mussten wir dann feststellen, dass die Lehrer Leistungen der Schüler in irgendwelchen privaten Heftchen mit Punkten und Kreuzchen notierten, um dann daraus nach einer gewissen Zeit eine Note zu basteln. Ich meine, sowohl für die Schüler wie auch für die Eltern ist das eine sehr unübersichtliche und den Lernanreiz wenig stimulierende Methode.
Es kann natürlich sein, dass andere Eltern andere Erfahrungen gesammelt haben. Aber so wie beschrieben, haben wir es erlebt.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#433

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 12:14
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #431
Zitat von Vierkrug im Beitrag #429
@Dore, das war im Fach Deutsch / Literatur lt. Lehrplan Pflichtliteratur, zumindest die von mir aufgeführten Werke und noch einiges mehr. Mauscheln ging nicht. Bei den Balladen von Schiller ("Die Bürgschaft", "Der Handschuh", "Die Glocke", "der Taucher"), wie auch bei Goethes "Zauberlehrling" und den "Osterspaziergang" aus Faust mußte man damit rechnen, dass man im Unterricht immer ran kam.
Mich hatte es mal bei Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" erwischt - ich hatte den Caput XVI nicht gelernt und kam prompt damit ran. Aber es erging Gnade vor Recht und man bekam eine erneute Chance.
Hatte ich noch vergessen - "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing - mit der bekannten Ringparabel.

Vierkrug


Lessing war mein mündliches Prüfungstheam. Note 1.
Jaja, ist alles zwar lange her, aber viele Strophen, oder Teile davon, bleiben einem für alle Zeit im Gedächtnis hängen. Habe meine Mutter immer bewundert, daß sie noch "John Meynard" auswendig konnte, übrigens ein Gedicht, welches mir außerordentlich gefallen hat (...Er hat uns gerettet, er trägt die Kron´. Er starb für uns. Unsere Liebe - sein Lohn). Oder Niels Randers ( ... da hängt noch ein Mann im Mast ! .... sagt´s Mutter: Es ist Uwe.).



Streber !!!


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#434

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 13:22
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Guten Tag meine lieben Landsleute!

Also direkt mal vorweg: ihr Linkshänder habt auch im Nachhinein mein tiefes Mitgefühl!!!


Wenn wir vorne schon mal unsere "Hymnen" aufgeschrieben haben, warum dann nicht mal ein Gedicht............. vielleicht ist die Poesie sowieso viel identitässtiftender.....


Theodor Fontane
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«
So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.



www.vonribbeck.de/html/gedicht.html

...sooo schön .... haben wir auch alle mal auswendig gelernt oder?


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#435

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 13:23
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #433


Streber !!!


Was die Streber betrifft, gab und gibt es glaube keine Unterschiede. Noch heute begegnen mir Menschen, die nach einer Klausur o.ä. in ein großes Jammern verfallen und am Ende mit der Bestnote aus der Prüfung rausgehen....

Und beim Spicken wird es sich wohl ähnlich verhalten

Was wir mir da spontan einfällt, um auch wieder auf Bücher zurückzukommen ist unser kompaktes Tafelwerk für Mathe, Physik und Chemie. Außerdem enthilt es zu meiner Zeit auch noch die Buchstaben für die Sütterlinschrift. So habe ich meinen Großeltern nicht nur einmal eine Freude gemacht, wenn sie Post von mir erhielten.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 27.02.2013 13:26 | nach oben springen

#436

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 13:28
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #428
[quote=Vierkrug|p236039]Weiter ergänzend:

. Wenn ich dann noch das dazuzähle, was man so als Kind, Jugendlicher und Erwachsener so alles noch zusätzlich konsumiert hat, kommt doch eine ganze Portion durch Literatur beeinflusste Lebenseinstellung zusammen.


Ja ist das nicht klasse? Und mal unabhängig von "Interpretation durch..." - da haben unsere "Großen Geister"auch "direkt" zu uns gesprochen .........


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#437

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 13:37
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Heinrich Heine - "Die Weber" und "Die Nachtgedanken" besser bekannt mit den ersten Zeilen: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht,...".

Kurt Tucholsky ...

Das erste Buch im Literaturunterricht (5.Klasse?) war "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe. "Lütt Matten und die weiße Muschel" von Benno Pludra hat sich mir aber erst viel später richtig erschlossen. Wenn ich auf Hiddensse bin, dann ist der Film ein Muss, auch wenn es das 20-igste Mal ist.

Wenn ich noch weiter in meinem Gedächtnis krame, fällt mir bestimmt noch mehr ein.

LG von der grenzgaengerin



Vielen Dank Grenzgängerin!
Du hast Russisch-Lehramt gemacht .....

Es gibt viele Übereinstimmungen beim Lesestoff hüben wie drüben.....

Den Hesse habe ich erst nach der Schulzeit gemacht, es entsprach dem damaligen Zeitgeist, die Hinwendung zum Fern-Östlichen, Siddhartha .....
Ich habe damals überhaupt nichts davon verstanden, aber das Wichtigere war "lesend dazu zu gehören" :-)

"Die Stufen" könnten wir vielleicht auch einfach nochmal in Erinnerung rufen...


Ja, schreib weiter auf, ich finde das sehr schön!!!!!!


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#438

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #426
Guten Morgen Barbara,

ergänze:

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Balladen von Goethe, Schiller und Fontane (John Maynard)

Allen einen schönen Tag!



Hallo Andrea,

ja diese Balladen, in denen es immer um Mut und Haltung ging, "John Maynard" habe ich geliebt.
Also Mittelstufenstoff ging thematisch ja sehr oft um die beispielhafte!! Schicksalhaftigkeit des "Einzelnen in Grenzsituationen", ob das jetzt Hamlet, oder die Minna, oder der Schimmelreiter war. Habe ich mir gestern so überlegt
Also so grundlegende Frage wie Haltung, oder Gerechtigkeit (> Nathan) - das Gute schlechthin, das Böse ....

Und natürlich das "Revolutionäre" Potenzial: "das Bürgertum" zum ersten Mal auf der Bühne (statt "der Adel")

Ist eigentlich "das Bürgertum" eine "Klasse" im M/L-Verständnis?


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#439

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

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Hermann Kant - "Die Aula"
Erwin Strittmatter- "Der Wundertäter"

Alexander Puschkins Novelle "Dubrowski"
Gottfried Kellers Novelle "Kleider machen Leute"

Nikolai Gogol - "Der Revisor" und "Der Mantel"

Wenn ich weiter - dann fallen mir noch bestimmt einige Autoren und ihre Werke ein.

Vierkrug








Oh ja Vierkrug:
Anna Seghers - "Das siebte Kreuz"!!!!!!!!!!!


Romane haben wir erst in der Oberstufe gemacht, dann sehr ausgewählt und sehr intensiv.
Ich erinnere mich besonders an: "Döblin - Berlin Alexanderplatz" - Expressionismus..

In Berlin vor dem Roten Rathaus ist ja diese archäologische Baustelle. Am Bauzaun hat man verschiedene Epochen und deren Protagonisten als Plakate auf den Bauzaun geklebt, so dass man ein bisschen die Geschichte - vor allem auch des Nikoleiviertels - nachempfinden kann. Das tut ja den Touristen ganz gut, wenn es auch ur "Plakative" Bildung ist ....
Da hängt ein großes Plakat der U-Bahnbaustelle am Alex aus den 20. Jahren - und mir fiel Döblin ein, der in dieser wirbeligen, widersprüchlichen Zeit geschrieben hat...
Das Berlin der 20ger Jahre, vielleicht auch mal ein Thema wert ...

Danke dir!


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#440

RE: Meine „deutsche(n) Frage(n)“

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.02.2013 14:10
von Barbara (gelöscht)
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...
wir haben gar keine "Russen" in der Schule gemacht, bekamen aber von unserer Deutschlehrerin ein Liste mit nach Hause "was man alles gelesen haben muss", da waren sie natürlich alle mit drauf.
Ich habe später für mich die großen russischen Schriftsteller gelesen.
und jetzt habe ich mal eine Frage:
vor Jahren las ich einen Roman von einem russischen (zeitgenöss.) Schriftsteller, mir fällt verflixt nochmal weder sein Name, noch der Titel des Buches ein.
Vielleicht könnt ihr mir da helfen.

Das Buch "spielt" in einem sowjet. Gefängnis, sein Inhalt ist aber nicht die, Haftbedingungen dort anzuklagen sondern es hat zwei ungemein spannende und sehr interessante Handlungsstränge:
die Häftlinge in diesem Gefängnis sind vor allem Techniker, Ingenieure, Wissenschaftler - so in dieser Richtung.Zeit: während des 2. Weltkrieges
Sie haben den "Auftrag" qua ihrer Kompetenzen den Geheimcode bzw. die Chiffriersprache der deutschen Wehrmacht oder des Geheimdienstes oder so zu "knacken".
Parallel dazu entspinnt sich zwischen den beiden Protagonisten ein Diskurs über ihre Haft im M/L, dessen glühende Fürsprecher sie sind.
Das Buch ist ein sehr beeindruckendes Beispiel für "das-sich-sich-selbst-stellen" und wie der tech./wiss. Auftrag mit den weltanschaulichen Dialogen verknüpft wird - aus meiner Sicht literarisch ein Meisterwerk!
Kennt jemand von euch Autor und Buch? da würde ich mich echt freuen!!!!
Und: war das historisch mit der Dechiffriermaschine? Im Buch sind die Häftlinge erfolgreich!


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