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#321

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 20.01.2013 21:13
von Hackel39 | 3.123 Beiträge | 19 Punkte
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #314
Ich war im Mai 2009 in Israel und im Westjordanland. Habe auch die Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem besucht. Schon die Fahrt mit dem Stadtverkehrsbus hinaus zur Gedenkstätte bereitete mir etwas Unbehagen. Obwohl ich es vermied mich auf Deutsch zu verständigen, erkannten sehr viele Israelis im Bus meine Nationalität. Ich spürte aber keinerlei Haß und Verachtung, nachdem ich ihnen erklärte, warum ich nach Yad Vashem wollte. Ich begab mich auf Spurensuche auch in der Vergangeheit meiner Familie. Meine Großmutter (Lydia) mütterlicherseits war eine gebürtige Odessaerin - mein Großvater (Samuel) mütterlicherseits stammte aus Tschitomir. Beide, wie auch andere Familienmitglieder überlebten durch Formfehler in den Personalunterlagen in der Abgeschiedenheit Ostpreussens die Shoah. Andere nicht !!!
Ich hatte im meinem bisherigem Leben schon zahlreiche ehemalige KZ und die darauf errichteten Gedenkstätten gesehen und besucht. Sehr stark emotional berührt haben mich das "Alte Lager" in Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Aber als ich die Gedenkstätte in Yad Vashem betrat, war alles bisher dagewesene dahin. Mir steckte ein regelrechter Kloß im Hals und ich konnte meine Emotionen und Tränen in der "Halle der Erinnerung" nicht mehr zurückhalten, nachdem ich die Gedenk- und Erinnerungsstücke und -tafeln von Odessa und Tschitomir vor meinen Augen sah.
Als ich dann die "Halle der Erinnerung" verließ, versuchte ich mich erst einmal wieder zu sammeln - ich war emotional zu sehr aufgewühlt und meine Knie waren weich wie Butter. Aber ich konnte mich nicht sammeln, da es draußen einen Eklat gab. Es war eine deutsche Reisegruppe mit älteren Damen und Herren recht fragwürdiger Gesinnung, die sich über die Shoah amüsierten. Mir brannte im dem Moment die Sicherung durch, nachdem ein älterer Herr dieser Gruppe die Bemerkung fallen ließ:"Der Adolf hätte sich was die Judenvernichtung anbetrifft, ein Beispiel an Napoleon nehmen sollen.." Ich stellte dann diesen Anisemititen zur Rede und forderte ihn auf die Gedenkstätte zu verlassen - zwischenzeitlich hatten schon die israelischen Sicherheitskräfte diese Auseinandersetzung mitbekommen und geleiteten diese kleine Gruppe in Richtung Busparkplatz. Seitens der anderen Besucher und der Israelis gab es ein zustimmendes Nicken mit dem Kopf, ein freundliches Lächeln und auch Umarmung für meine Handlungsweise. Solche Leute haben in Yad Vashem nichts verloren - sie verhöhnen mit ihrer Anwesenheit die unermesslichen Opfer des Holocaust.
Für mich ist die Menora meiner Großeltern nicht nur Andenken, sondern auch Symbol dafür, dass sich so etwas nie wieder in der Menschheitsgeschichte wiederholen darf.

Shalom
Vierkrug

PS: Ich habe ein paar Fotos von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem dem Beitrag angefügt. Verständlicherweise werde ich einige Fotos nicht anhängen, da sie mich zu sehr persönlich berühren.


Solche Konfrontationen nehmen einen sicherlich ganz schön mit, auch wenn man selbst keine Opfer dieser Verbrechen in der eigenen Familie zu beklagen hat. Als ich vor ca. zwei Jahren einmal einen Zug der Erinnerung in Aachen besucht hatte http://www.zug-der-erinnerung.eu/fahrplan.html fand ich als Exponat einen Originalfahrplan vor, wie ich ihn aus alten Reichsbahnzeiten schon kannte.
Dort waren die Laufwege mit den Verkehrshalten (Freiburg, Offenburg; Karlsruhe...Berlin usw.) so dargestellt, wie sie bei jedem anderen Frachtenzug auch vom Layout her gestaltet waren, da konnte man schon weiche Knie kriegen, wie geschäftsmäßig diese Transporte abgewickelt wurden.
Die Kenntnisse über diese Vernichtungszüge und andere Greueltaten hatten wir schon in unserer Schulzeit vermittelt bekommen, sie haben wohl auch so manchen Zweifel beim Aufbau des Sozialismus wieder verdrängt, zu spektakulär waren die Naziverbrechen und zu eindeutig war die Positionierung der SED gegenüber dem Faschismus.



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#322

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 20.01.2013 21:44
von Wanderer zwischen 2 Welten (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #321
zu spektakulär waren die Naziverbrechen und zu eindeutig war die Positionierung der SED gegenüber dem Faschismus.


Aber leider nur gegenueber dem braunen Faschismus.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#323

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 20.01.2013 22:56
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für mich , außer der vorhergehende beitrag , ein fall für melancholie ! habe mal als sehr junger mensch so ein graues 'bilderbuch' in den händen gehabt ! wo es her kam und wo es abgeblieben ist kann ich heut zu tage nicht mehr nachvollziehen !
dieses bilderbuch hatte ein grauen einband , so groß ungefähr wie ein heute handelsüblicher laptop , mit der aufschrift ich glaube in schwarz :
'buchenwald' was ich da an fotografien mit kurzen erklärungen darunter sah , prägte mich wahrscheinlich über mein gesammtes leben !
selbst heute noch wenn ich an solchen objekten auch nur vorbei fahre , wie :oranienburg oder fürstenberg/havel , kommt dieses 'kopfkino' !
auch bei spielfilmen wie 'schindler's liste' etc. sehe ich dieses buch noch heute vormir !!
die frage die ich mir dabei immer stelle : warum sind menschen dafür in der lage solche grausamkeiten zu begehen !!!???
für mich war damals beim schließen dieses 'buches' klar : so was darf sich nie wiederholen und dafür werde ich auch alles tun !!!



seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#324

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 21.01.2013 10:24
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Zitat von frank im Beitrag #323
für mich , außer der vorhergehende beitrag , ein fall für melancholie ! habe mal als sehr junger mensch so ein graues 'bilderbuch' in den händen gehabt ! wo es her kam und wo es abgeblieben ist kann ich heut zu tage nicht mehr nachvollziehen !
dieses bilderbuch hatte ein grauen einband , so groß ungefähr wie ein heute handelsüblicher laptop , mit der aufschrift ich glaube in schwarz :
'buchenwald' was ich da an fotografien mit kurzen erklärungen darunter sah , prägte mich wahrscheinlich über mein gesammtes leben !
selbst heute noch wenn ich an solchen objekten auch nur vorbei fahre , wie :oranienburg oder fürstenberg/havel , kommt dieses 'kopfkino'
!
auch bei spielfilmen wie 'schindler's liste' etc. sehe ich dieses buch noch heute vormir !!
die frage die ich mir dabei immer stelle : warum sind menschen dafür in der lage solche grausamkeiten zu begehen !!!???
für mich war damals beim schließen dieses 'buches' klar : so was darf sich nie wiederholen und dafür werde ich auch alles tun !!!


Mein erstes Erlebnis dieser (erschütternden) Art hatte ich bei dem (damals obligatorischen, 8. Klasse) Besuch der Gedenkstätte des KZ Buchenwald, kurze Zeit später nochmal während eines Ferienlageraufenthalt in Waren/ Müritz und hier bei einem "Besuch" der Gedenkstätte des KZ Ravensbrück (Frauen-KZ)....
Noch etwas später habe ich dann das Buch "SS im Einsatz" zwischen die Finger bekommen... eine Lektüre, die mich ebenso wie Dich, bis heute geprägt hat.
Wen es interessiert. Das Buch wurde voriges Jahr neu verlegt http://www.shop24direct.de/ss-im-einsatz...CFUmN3godwloAZQ


Gruß Axel


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.01.2013 10:25 | nach oben springen

#325

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 10:22
von IM KressinAktivstes Mitglied des Monats
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Der Gedenktag rückt in die Nähe, in Russland wird bereits seit dem 24. April 2017 der Sturm auf den Reichstag nachgestellt.

Zitat
„Besucher sollen lernen, wie man ein Gebäude stürmt"

sagt der russische Verteidigungsminister

Zitat
„und die Atmosphäre der damaligen Zeit nachfühlen können“

Auf Grund seiner Initiative wurde die patriotische Jugendorganisation „Junarmija (Junge Armee)“ gegründet, in diesem Verband sind laut Nachrichtenagentur Interfax rund 5000 Jugendverbände organisiert. Den Vorwurf der Militarisierung weist er zurück. Minderjährige Freizeitsoldaten

Zitat
„unsere Jungarmisten“

so der Verteidigungsminister

Zitat
„sollen nicht irgendwas angreifen, sondern einen konkreten Ort“

Zu diesem Zweck, etwa eine Autostunde südöstlich von Moskau, wurde der 4000 ha große „Patrioten-Park“ fertiggestellt, mit dem Ziel,

Zitat
"die gute alte Traditionen der Kinder- und Jugendarbeit wieder aufleben zu lassen"

unter anderem mit einem „Panzerbiathlon“. Probehalber, unter den Vorzeichen von

Zitat
„Patriotismus, Freundschaft und – Internationalismus“

darf auf eine Nachbildung des deutschen Reichstag geschossen werden.

Weitere Informationen hierzu vom Deutschlandfunk,

und dem Nachrichtenmagazin Spiegel.


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
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#326

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 10:51
von Blitz_Blank_Kalle | 691 Beiträge | 1358 Punkte
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Zitat von IM Kressin im Beitrag #325
darf auf eine Nachbildung des deutschen Reichstag geschossen werden.
Ist das jetzt eine Frage oder eine Erlaubnis?
Die Russen haben den Krieg gewonnen, obwohl sie ihn nicht angefangen haben. Darauf können sie ruhig stolz sein. Und wenn sie das ganze nachspielen, habe ich da auch kein Problem mit. Habe schon genug Filme gesehen, wo selbiges auch nachgespielt wurde. Da regt sich aber komischerweise niemand drüber auf...


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.04.2017 10:52 | nach oben springen

#327

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 13:23
von DoreHolm | 8.093 Beiträge | 1459 Punkte
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# 326 Blitz_Blank-Kalle:Zitat von IM Kressin im Beitrag #325darf auf eine Nachbildung des deutschen Reichstag geschossen werden.Ist das jetzt eine Frage oder eine Erlaubnis?
Die Russen haben den Krieg gewonnen, obwohl sie ihn nicht angefangen haben. Darauf können sie ruhig stolz sein. Und wenn sie das ganze nachspielen, habe ich da auch kein Problem mit. Habe schon genug Filme gesehen, wo selbiges auch nachgespielt wurde. Da regt sich aber komischerweise niemand drüber auf...

Warum regt sich der Westen darüber auf ? Sind doch bloß neidisch, warum sie die deutsche Jugend nicht so für militärisches und Patriotismus begeistern können wie die Russen. Wenn sie könnten, unsere Säbelrasseler, würden sie das auch. Nur, leider, machen da die Grünen und Linken nicht so mit und auch in der SPD herrscht wenig Begeisterungs für sowas. Man könnte auch meinen, die Deutschen, insbesondere die jüngeren unter ihnen, sind irgendwie etwas verweichlicht.



Fred.S. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#328

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 14:33
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Deshalb müssten die heutigen und die kommenden Generationen sowohl in Russland als auch in Deutschland vom Heldentum der Soldaten der Roten Armee im Kampf gegen den deutschen Nazismus, darunter die Erstürmung des Reichstages im Mai 1945, wissen und im Gedächtnis bewahren, betonte der Militärsprecher
https://de.sputniknews.com/politik/20170...hstags-nachbau/
Mit staatlich verordnetem und bezahlten Hurrah Patriotismus habe ich so meine Mühe. Außerdem lenkt er von den richtigen Problemen Russlands ab. Und die Deutschen sind immer noch die Bösen, auch nach 72 Jahre nach dem Krieg

Theo


Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#329

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 14:44
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Ja, dafür haben die Deutschen damals ja auch genug getan, dass es Generationen später nicht in Vergessenheit gerät.
Mit dem Völkermord an den Armeniern werden die Türken ja auch noch konfrontiert, ob sie es wollen oder nicht. Und das liegt noch länger zurück.



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#330

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 14:54
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ich gebe dir Theo Recht. Aber liest man heute nicht immer wieder / egal aus welchen Grund ) die Russen sind die Bösen? Ein Tag der Befreiung nur in der Hinsicht für mich das man uns von Nazi Deutschland befreit hat. Der User der 39 hat mir Berichte vom 25. - 29. April 1945 zugesandt. Wie viele Deutsche haben Selbstmord begangen === die Russen kommen === ganze Familie mit Kinder und nicht vergessen das die Russen die KZ wie bei Trollenhagen ( Neubrandenburg ) wieder genutzt haben und dort dann tausende deutsche Bürger umgekommen sind. Nein, nachdem wir heute das alles wissen, sage ich, der 8. Mai ist kein Grund zum Feiern. Ein Tag der Besinnung, was haben wir Deutsche dort in Rußland angerichtet und dann die Antwort der Russen darauf.



zuletzt bearbeitet 25.04.2017 14:54 | nach oben springen

#331

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 15:28
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #328
Deshalb müssten die heutigen und die kommenden Generationen sowohl in Russland als auch in Deutschland vom Heldentum der Soldaten der Roten Armee im Kampf gegen den deutschen Nazismus, darunter die Erstürmung des Reichstages im Mai 1945, wissen und im Gedächtnis bewahren, betonte der Militärsprecher
https://de.sputniknews.com/politik/20170...hstags-nachbau/
Mit staatlich verordnetem und bezahlten Hurrah Patriotismus habe ich so meine Mühe. Außerdem lenkt er von den richtigen Problemen Russlands ab. Und die Deutschen sind immer noch die Bösen, auch nach 72 Jahre nach dem Krieg
<iframe width="853" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/472rlp4lFH4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
Theo


so sehe ich das auch Theo. Inzwischen kommt mir der Kaffee hoch, wenn ich die alljährlichen Selbstbefriedigungspartys an bestimmten Plätzen der Welt und bei bestimmten Nationen beobachte. Gerade heute wieder in Israel, die neueste Nachricht. Unser Außenminister wird "bestraft " weil er mit gesellschaftlichen Gruppen sprechen will, die dem israelischen Regierungschef nicht genehm sind. Wie lange müssen wir uns noch von den Juden demütigen lassen, noch 500 Jahre oder so ? Was bilden sich diese Gnome in Jerusalem eigentlich ein ? Behandel ihre Nachbarn, die Palästinenser, wie die Parias und spielen gleichzeitig ihre Opferrolle mit der Nazikeule fortwährend. Man kann gar nicht so viel essen , wie man ko... könnte.


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#332

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 15:30
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Zitat von Ebro im Beitrag #329
Ja, dafür haben die Deutschen damals ja auch genug getan, dass es Generationen später nicht in Vergessenheit gerät.
Mit dem Völkermord an den Armeniern werden die Türken ja auch noch konfrontiert, ob sie es wollen oder nicht. Und das liegt noch länger zurück.



und solche großartigen "Patrioten " wie du halten das natürlich wach, damit es ja auch keiner vergisst!


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#333

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 15:35
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Willste mir wieder mal ans Bein pissen, Du Komiker? Dafür ist Deine Schwanzlänge nicht ausreichend, solltest Du ja langsam mal gemerkt haben.
Und ja, ich halte die Ermordung meines Großvaters im KZ Dachau im Gedächtnis, damit das und vieles andere nicht in Vergessenheit gerät.


Der Verfasser wurde 25.04.2017 18:27 von exgakl für den Inhalt dieses Beitrags verwarnt.
Nachricht: Forum REGEL: \"Andere Mitglieder nicht beleidigst, verleumdest oder in irgendeiner Weise belästigst oder schädigst\"

passport und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.04.2017 15:36 | nach oben springen

#334

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 15:50
von Fred.S. | 1.101 Beiträge | 8977 Punkte
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hört bitte auf , ihr Beiden. Dazu ist das Thema zu Ernst. Einige haben über ihre Erlebnisse in den KZ berichtet. Auch wir mussten im Politunterricht zu den beiden genannten KZ fahren. Eine Diskussion nachher darüber, == Nichts == Doch das ist ja nur ein Kapitel der Verbrechen der Nazis Ebro, ich denke das Kapitel KZ mit dein Großvater, ist eine Seite der deutschen Geschichte. Und du Gert, deine Meinung ist das Kapitel des heutigen Deutschland, wo man durchaus nicht immer das Verhalten der Israelis gutheißen kann. Doch wir sind ja beim 8. Mai. Stalin hatte nach dem Überfall angeordnet ein Lied zu komponieren, das sein Volk mitreißt. ..... steh auf, steh auf du Riesenland. Heraus zur großen Schlacht, den Nazihorden Widerstand, Tod der Faschistenmacht. Es breche über sie der Zorn der Volker rein ... Und dann brach der der Zorn, die Angst bei der deutschen Bevölkerung rein. Über 1000 Tote in dem Fluss Peene bei Demmin, die Selbstmord vor Angst gegangen haben. Gedenken wir am 8. Mai all der Greueltaten der Nazihorden in Deutschland, in Rußland und der Greueltaten der Sieger an unsere Bevölkerung. Mehr können wir heute nicht machen oder?



thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.04.2017 15:52 | nach oben springen

#335

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 16:02
von Freienhagener | 6.091 Beiträge | 9068 Punkte
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Das muß man bei allem Verständnis differenziert betrachten. Die Mehrheit empfand keine Befreiung. Ansonsten wären nicht Millionen geflohen.
Im Nachhinein hätten diese Leute anders denken können, wenn nicht die nächste Diktatur von den Befreier installiert worden wäre.
Selbst Verfolgte des Naziregimes haben in den nächsten Jahren die Sowjetzone verlassen.
Aber das ist alles bekannt.

Selbstverständlich galt das nicht für Jedermann, wie wir wissen und wie Ebro verdeutlicht hat.
Aber der Widerstand war gering und die Mehrheit kämpfte und war überzeugt bis zum Schluß. Dazu die Vorkommnisse mit den Russen bei der Einnahme der Ostgebiete. Berechtigte Wut, die aber nicht dazu angetan war, Vertrauen zu schaffen bzw. Befreiung zu empfinden.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Gert, Pit 59, Hapedi, IM Kressin und Tobeck haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.04.2017 16:10 | nach oben springen

#336

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 16:11
von Gert | 14.058 Beiträge | 6676 Punkte
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #334
hört bitte auf , ihr Beiden. Dazu ist das Thema zu Ernst. Einige haben über ihre Erlebnisse in den KZ berichtet. Auch wir mussten im Politunterricht zu den beiden genannten KZ fahren. Eine Diskussion nachher darüber, == Nichts == Doch das ist ja nur ein Kapitel der Verbrechen der Nazis Ebro, ich denke das Kapitel KZ mit dein Großvater, ist eine Seite der deutschen Geschichte. Und du Gert, deine Meinung ist das Kapitel des heutigen Deutschland, wo man durchaus nicht immer das Verhalten der Israelis gutheißen kann. Doch wir sind ja beim 8. Mai. Stalin hatte nach dem Überfall angeordnet ein Lied zu komponieren, das sein Volk mitreißt. ..... steh auf, steh auf du Riesenland. Heraus zur großen Schlacht, den Nazihorden Widerstand, Tod der Faschistenmacht. Es breche über sie der Zorn der Volker rein ... Und dann brach der der Zorn, die Angst bei der deutschen Bevölkerung rein. Über 1000 Tote in dem Fluss Peene bei Demmin, die Selbstmord vor Angst gegangen haben. Gedenken wir am 8. Mai all der Greueltaten der Nazihorden in Deutschland, in Rußland und der Greueltaten der Sieger an unsere Bevölkerung. Mehr können wir heute nicht machen oder?


Du willst mir doch nicht den größten Verbrecher nach Adolf Hitler und Mao Tse Dung, nämlich J. Stalin, hier als leuchtendes Beispiel hinstellen ? Der Mann der Millionen seines Volkes mordete, bevor überhaupt eine Kugel im WK II abgeschossen wurde und das alles im Namen des Volkes, des Sozialismus oder Kommunismus, was weiss ich wie diese Verbrecherideologien noch heißen. Mit den KZ, die ich auch gesehen habe und auch verurteile, habe ich nichts zu tun. Das ist eine Angelegenheit, die die Juden und auch andere Betroffene mit der Generation meiner Eltern und Großeltern hätten klären müssen. Ich anerkenne keine Form von Erbschuld, das sage ich jedem der mir so etwas vorhält, ins Gesicht. Daher ist der 8.Mai für mich nichts anderes als ein historisches Datum, das Datum der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Natürlich kein Grund zum Feiern.


IM Kressin und Tobeck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#337

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 16:20
von Zappel-EK-79-2 | 473 Beiträge | 1370 Punkte
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Als ich klein war, war der 8. Mai immer ein Feiertag bei uns, der wurde begangen mit Kaffee und Kuchen, manchmal auch mit Mittag und Abend essen, Gäste waren auch immer reichlich da .... meine Oma hatte da nämlich Geburtstag
Aber im Ernst ... mein Opa brummte bei "Tag der Befreiung" ja "die haben uns von Allem befreit" ... aber gleich welche Meinung unsere Dörfler hatten, ob für oder gegen die Kommunisten ... in einem waren sich fast alle einig "NIE WIEDER KRIEG" oder "LIEBER EIN GANZES LEBEN NUR TROCKEN BROT FRESSEN, ALS NOCH MAL KRIEG".
Und trotzdem hörte ich auch über das Haus meiner Stiefgroßeltern welche in Deutschkrone wohnten .. "das dort heute der Pole haust"
Ja und heute? stirbt diese Generation aus und für viele ist Krieg ein geiles Computerspiel.
Auch noch eine Anekdote , vor eine paar Jahren kam so ein Glatzköpfiger Halbstarker in Springerstiefeln (nicht älter als ca 15 und ein Birnenmännel) angelaufen, Bierpulle in der Hand und SIIICH HEIL grölend angelaufen) .. eine ältere Frau meinte dazu "nun gucktse euch mal an, und wenns dann mal ein bissel bumst was meint ihr den wie fix die sich die Hosen vollscheißen und nach ihrer Mamma schrein ... ich habs selber erlebt, mir brauch keiner was zu erzählen!.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


Fred.S., lhsecurity und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#338

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 16:23
von Fred.S. | 1.101 Beiträge | 8977 Punkte
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das wird wohl Niemand machen Gert, es ging mir nur um das Lied als ich sein Namen nannte.



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#339

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 16:32
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nach Adolf Hitler und Mao Tse Dung, nämlich J. Stalin,
und hier irrt der schlaue gerd -beachte deine reihenfolge


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#340

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 25.04.2017 17:04
von Pit 59 | 11.978 Beiträge | 9641 Punkte
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Willste mir wieder mal ans Bein pissen, Du Komiker? Dafür ist Deine Schwanzlänge nicht ausreichend

So gut kennt Ihr Euch schon



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