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#1

In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 16.11.2012 15:16
von Angelo | 12.564 Beiträge | 953 Punkte
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Habe diesen Blog auf unsere Facebook Pinnwand gefunden.Dort sucht jemand seine Tochter
"Ich suche seit 26 Jahren eine Antwort auf meine Frage wo meine Tochter Anika geboren in der DDR 1984 verblieben ist"

http://suchemeinetochteranika.blogspot.de/.



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#2

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 16.11.2012 18:02
von Wanderer zwischen 2 Welten (gelöscht)
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Eine schlimme Sache. Aber irgendwie verstehe ich den Sinn des Videos nicht. Glaubt die Mutter das ihr Kind das kurz nach der Geburt vom Staat geraubt wurde sich an Bilder ihrer Mutter und Geschwister erinnern kann?


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#3

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 16.11.2012 18:03
von Vorwendezeittouri | 142 Beiträge
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Ich hoffe, die Mutter ist erfolgreich mit ihrem Aufruf, und findet ihr Kind wieder!


"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!" (Fehlfarben, 1980)
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#4

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 16.11.2012 18:11
von Wanderer zwischen 2 Welten (gelöscht)
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Zitat von Vorwendezeittouri im Beitrag #3
Ich hoffe, die Mutter ist erfolgreich mit ihrem Aufruf, und findet ihr Kind wieder!


Leider ist das kein Einzelfall. Ich bin mir sicher das es noch genug Stasi Mitarbeiter und andere Amt und Wuerdentraeger der DDR gibt die genau wissen was aus dem Kind wurde. Aber aus rein ideologischen Gruenden bevorzugen die es zu schweigen.


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#5

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 20.11.2012 23:42
von WernerHolt (gelöscht)
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genau @ wanderer

was für ein trisomaner schwachsinn....................



ps: um dich nicht ganz im regen da stehen zulassen . die grundsätze des MfS sind dir (ich bete zu gott ,das sie es sind) hoffentlich bekannt? JEDER MA darf nur soviel wissen , wie für seinen aufgabenbereich unbedingt nötig ist! und dann glaubst du ..........

Zitat
Ich bin mir sicher das es noch genug Stasi Mitarbeiter und andere Amt und Wuerdentraeger der DDR gibt die genau wissen was aus dem Kind wurde. Aber aus rein ideologischen Gruenden bevorzugen die es zu schweigen.

.... ahja


zuletzt bearbeitet 20.11.2012 23:52 | nach oben springen

#6

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 20.11.2012 23:54
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ich möchte betonen ,das ich der mutter von herzen wünsche ,das sie ihre tochter findet!!! möchte ich ja bemerkt haben


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#7

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 20.11.2012 23:54
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 35 Punkte
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Es gibt für die meisten Eltern nichts schlimmeres als den Verlust ihres Kindes und da kann es psychisch schon zu extremen Belastungen und daraus resultierenden Abnormalitäten kommen. Der Verlust wird verdrängt und verleugnet, eine wahnhafte Phantasie bricht sich den Bann um die Seele zu entlasten und sich die Hoffnung zu bewahren. Für diesen Verlust hat die Dame mein Mitgefühl, bei ihrer Trauerbewältigung sollte ihr jedoch professionelle Hilfe angeraten werden.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#8

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 20.11.2012 23:58
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dem stimme ich auch voll zu ....

mir ging es nur um den blödsinn den der wanderer wieder mal abgelassen hat . wie gesagt ich wünsche der mama ,das sie ihre tochter findet und sie vernünftig leben können ......


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#9

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 21.11.2012 22:30
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Zitat von WernerHolt im Beitrag #5
genau @ wanderer

was für ein trisomaner schwachsinn....................



ps: um dich nicht ganz im regen da stehen zulassen . die grundsätze des MfS sind dir (ich bete zu gott ,das sie es sind) hoffentlich bekannt? JEDER MA darf nur soviel wissen , wie für seinen aufgabenbereich unbedingt nötig ist! und dann glaubst du ..........

Zitat
Ich bin mir sicher das es noch genug Stasi Mitarbeiter und andere Amt und Wuerdentraeger der DDR gibt die genau wissen was aus dem Kind wurde. Aber aus rein ideologischen Gruenden bevorzugen die es zu schweigen.
.... ahja



Na ja, dann bleibt halt nur zu hoffen das die ganz wenigen die davon wussten jetzt mal ihre menschliche Seite zur Schau stellen und der Frau helfen ihr Kind wieder zufinden.


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#10

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 22.11.2012 07:23
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 35 Punkte
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Zitat von WernerHolt im Beitrag #8
dem stimme ich auch voll zu ....

mir ging es nur um den blödsinn den der wanderer wieder mal abgelassen hat . wie gesagt ich wünsche der mama ,das sie ihre tochter findet und sie vernünftig leben können ......


Da gibt es nichts zu finden außer eventuell eine Grabstelle, allerdings denke ich nicht das eine solche damals angelegt wurde. Es muss zu diesem Vorgang ja etwas aktenkundig sein und diese müsste man einmal studieren können. Dann ergibt sich sicherlich ein ganz anderes Bild als jenes, welches die trauernde Mutter mit ihren [Wahn]vorstellungen vermitteln will.

Überlegt doch einfach einmal wie unlogisch und wie wenig in sich stimmig die Phantasien der Frau sind!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#11

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 22.11.2012 07:56
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welches die trauernde Mutter mit ihren [Wahn]vorstellungen vermitteln will.

Überlegt doch einfach einmal wie unlogisch und wie wenig in sich stimmig die Phantasien der Frau sind! @Feliks

Feliks,da gehört schon was dazu,der Frau Phantasien und Wahnvorstellungen zu Unterstellen. Die Frau sucht Ihr Kind,und einiges ist im Unklaren,z.B. der Aufenthalt des Kindes (3 Tage ).
Wahnvorstellungen sind für mich etwas anderes,die hatte z.B. Dein ehemaliger "Betriebsleiter".



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#12

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 22.11.2012 09:30
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Frau B. hat meine uneingeschränkte Empathie!! Das es in der DDR Zwangsadoptionen gab, dürfte hinlänglich bekannt sein. Allerdings sind die Zahlen der bewiesenen und/oder dokumentierten Fälle eher gering. Es gibt eine interessante Dissertation von Marie-Luise Warnecke zu diesem traurigen Kapitel der DDR-Geschichte, die das belegt.

Wenn ich den Fall „Anika“ betrachte, fallen mir schon Merkwürdigkeiten auf, welche mich an dem Wahrheitsgehalt zweifeln lassen. Zwangsadoption widerfuhr vorwiegend politisch Subversiven bzw. Ausreisewilligen.
Bei Ottonormalverbraucher halte ich es eher für unwahrscheinlich. Welcher Aufwand hätte seitens
der Stasi betrieben werden müssen um so viele „Eingeweihte“ (normale Entbindungsstation mit dem gesamtem Pflegepersonal), mundtot zu halten. Dass sich das Personal Frau B. gegenüber sonderbar verhielt, könnte darin liegen, dass das Thema Tod schwer zu vermitteln ist und das Personal diesbezgl. nicht gut geschult war. Der Tod von Säuglingen hat da immer noch eine andere Qualität der Betroffenheit. Auch war es in der DDR üblich, kranke Neugeborene in eine besser ausgestattete Klinik zu verlegen. So erklärt sich die Verlegung nach Leipzig. Da Frau B. in ihrem Bericht angibt, dass Namen der Hebamme und anderer Beteiligter bekannt sind, stellt sich mir die Frage, warum reden diese Personen heute nicht...was haben diese heute noch zu befürchten??
Zum Aspekt Ultraschall fällt mir aus eigener Erfahrung ein, die Dinger waren 1984 in der DDR nicht in jeder Klinik vorhanden und technisch mit denen der heutigen Zeit nicht vergleichbar-sehr schlechte Auflösung.
Wenn ich das richtig verstanden habe, existiert ein Grab. Bei so schweren Vorwürfen, wäre sicher eine Exhumierung möglich gewesen mit anschließender DNA-Analyse. (zumindest bei Erdbestattung)

Fragen über Fragen...das ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien entstehen.
Frau B. hat sicher eine andere Wahrnehmung...den Tod nicht verarbeitet und klammert sich an diese Hoffnung.

So, nun könnt ihr mich zerrupfen...ich habe aber nur versucht mal logisch an das Thema ran zugehen.

Grüßle, Andrea


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: In der DDR geboren, wo ist meine Tochter Anika?

in DDR Zeiten 21.03.2013 09:52
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Es ist schon eigenartig, wie man auf Nachrichten reagiert.

"Unmoralisch und in vielen Fällen auch illegal"

Australiens Premierministerin, Julia Gillard, entschuldigt sich für die Zwangsadoptionen und bat um Verzeihung für das unmoralische und teils illegale Handeln der Regierung: Premierministerin Gillard Australiens Premierministerin Julia Gillard sagte dazu jetzt im Festsaal des australischen Parlaments in Canberra: "Dieses Parlament übernimmt im Auftrag aller Australier die Verantwortung und entschuldigt sich für das Unrecht, das geschehen ist, das lebenslanges Leiden und lebenslange Schmerzen ausgelöst hat, bei den Müttern, den Kindern, allen Verwandten."

http://www.tagesschau.de/ausland/australien672.html

Als ich das gelesen habe, viel mir sofort unsere eigene Geschichte ein. Sind das in der DDR wirklich nur Einzelfälle bei politisch anders denkenden gewesen, oder ist das die Dunkelziffer nicht höher, weil sich viele Betroffene aus Scham nicht zu Wort melden. Ich meine die Mütter und Väter, die sich nicht "sozial" verhalten haben. Wie schnell man in einen "asozialen" Stempel aufgedrückt bekommen konnte, weil man nicht den "sozialistischen" Moralvorstellungen entsprach, ist ja hinlänglich bekannt.

An der Stelle interessiert mich nicht sonderlich das MfS, sondern die Rolle der Jugendhilfe.

LG von der grenzgaengerin


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