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#1

in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 15.08.2012 21:59
von Hans55 | 782 Beiträge | 195 Punkte
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Hallo,zusammen!
Wir mußten mal im Sommer79,als ganze Kompanie zumGR-44 eine sogenannte "Fremdsicherung "machen!Die Kompanie des GR-44 fuhr 14 Tage ins Feldlager,wir mußten ihren Abschnitt übernehmen!
Wir hatten zwar eine gute Einweisung,aber wohlgefühlt haben wir uns in den fremden Bereichen nicht!
Wenn wir ins Feldlager fuhren mußten die unseren Abschnitt übernehmen!
Gab es diesen Kompanientausch an der grünen Grenze auch? Hans55!



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#2

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 15.08.2012 22:08
von Mike59 | 8.627 Beiträge | 2279 Punkte
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Zitat von Hans55 im Beitrag #1
Hallo,zusammen!
Wir mußten mal im Sommer79,als ganze Kompanie zumGR-44 eine sogenannte "Fremdsicherung "machen!Die Kompanie des GR-44 fuhr 14 Tage ins Feldlager,wir mußten ihren Abschnitt übernehmen!
Wir hatten zwar eine gute Einweisung,aber wohlgefühlt haben wir uns in den fremden Bereichen nicht!
Wenn wir ins Feldlager fuhren mußten die unseren Abschnitt übernehmen!
Gab es diesen Kompanientausch an der grünen Grenze auch? Hans55!


Neg. - ist mir nicht bekannt. Wurde eine Einheit zum 3 Tage Krieg auf dem Böller herausgelöst haben wir anstelle von 8h GD 12h gemacht.
Aber beachte, nur in Zeiten der Bataillons Sicherung. Danach ging es gemischt für einen Tag zum Stüp und Angriff+Verteidigung waren Makulatur.
Mike59



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#3

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 15.08.2012 22:27
von Rostocker | 8.079 Beiträge | 1358 Punkte
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Bei der Bat Sicherung war es so,fuhr eine Kompanie halbjährlich zum Schießen,mussten die anderen 3 Kompanien 12 Std Schicht schieben.Da stimme ich Mike59 zu.Das war ne blöde Zeit,denn in der Zeit gab es auch kein Ausgang und der Bierhahn lief auf Sparkurs in der Kneipe.



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#4

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 02:59
von seaman | 3.487 Beiträge | 7 Punkte
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Mitleid...


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#5

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 06:59
von Gelöschtes Mitglied
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An der grünen Grenze 69 , übernahmen wir nur einmal im halben Jahr für 24 Std den anderen Bereich ,wenn die Kompanie zum Schießen war . mG ratata


zuletzt bearbeitet 16.08.2012 20:16 | nach oben springen

#6

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 07:24
von EK82I | 869 Beiträge | 5 Punkte
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Zusätzliche Schichten im 2.GB gab es des öfteren,da spielten auch die langen Anfahrtswege keine Rolle.


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#7

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 11:05
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Zitat von seaman im Beitrag #4
Mitleid...

Schön das Du auch schreibend wieder da bist. (Keine Ironie!)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#8

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 12:37
von Rainman2 | 5.812 Beiträge | 324 Punkte
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In der Kompaniesicherung der 80-er Jahre wurde für Ausbildung und Schießen auf dem Übungsplatz immer eine Kompanie aus allen vier Kompanien des Bataillons zusammengestellt. Aus jeder Kompanie kam ein Zug mit, die "Kompanieführung" wurde ebenfalls gemixt. Aus einer GK der Kompaniechef, aus einer anderen der Stellvertreter, aus der nächsten der Polit und aus der vierten der Hauptfeldwebel.

Die drei verbliebenen Züge der Kompanie wurden im Dritteldienst eingesetzt, der ebenso wie der normale Vierteldienst nur über 8 Stunden geplant war. Hälftedienst mit 12-Stunden-Schichten wurde nach meiner Erinnerung nur über die Ab- und Zuversetzung zum Wechsel des Diensthalbjahres geplant. Ansonsten vermied man diese Dienstform zumindest in der turnusmäßigen Planung. Die Belastung war zu hoch und der Garnisonsdienst ging in diesen Zeiten auch den Bach runter.

Der Mix der Kompanieführung war für mich immer wieder interessant. Zu erleben, wie die Offiziere der Nachbareinheiten funktionierten war recht lehrreich und die Rückmeldungen, die man über die eigene Leistung erhielt, waren glaubwürdiger als im normalen Dienstbetrieb der Grenzkompanie.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 16.08.2012 12:38 | nach oben springen

#9

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 12:57
von Mike59 | 8.627 Beiträge | 2279 Punkte
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #8
In der Kompaniesicherung der 80-er Jahre wurde für Ausbildung und Schießen auf dem Übungsplatz immer eine Kompanie aus allen vier Kompanien des Bataillons zusammengestellt. Aus jeder Kompanie kam ein Zug mit, die "Kompanieführung" wurde ebenfalls gemixt. Aus einer GK der Kompaniechef, aus einer anderen der Stellvertreter, aus der nächsten der Polit und aus der vierten der Hauptfeldwebel.

Die drei verbliebenen Züge der Kompanie wurden im Dritteldienst eingesetzt, der ebenso wie der normale Vierteldienst nur über 8 Stunden geplant war. Hälftedienst mit 12-Stunden-Schichten wurde nach meiner Erinnerung nur über die Ab- und Zuversetzung zum Wechsel des Diensthalbjahres geplant. Ansonsten vermied man diese Dienstform zumindest in der turnusmäßigen Planung. Die Belastung war zu hoch und der Garnisonsdienst ging in diesen Zeiten auch den Bach runter.

Der Mix der Kompanieführung war für mich immer wieder interessant. Zu erleben, wie die Offiziere der Nachbareinheiten funktionierten war recht lehrreich und die Rückmeldungen, die man über die eigene Leistung erhielt, waren glaubwürdiger als im normalen Dienstbetrieb der Grenzkompanie.

ciao Rainman


Bist du sicher, das wir zur gleichen Zeit im selben Grenzregiment waren?

Mike59
(1979 - 1989 / GR 3)



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#10

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 13:10
von Rainman2 | 5.812 Beiträge | 324 Punkte
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Zitat von Mike59 im Beitrag #9
... Bist du sicher, das wir zur gleichen Zeit im selben Grenzregiment waren? ...

Mike59
(1979 - 1989 / GR 3)

Nunja, ich war von Juni 1983 bis Oktober 1984 in der Grenzkompanie (12. GK/ III.GB/GR 3) und da lief das so. Es kann natürlich sein, dass nach meinem Wechsel in den Stab die Dinge wieder anders liefen, immerhin gab es ja dann die Regimentsweite Umstrukturierung mit der neuen Bataillonsstruktur. Ich hab dann wohl mit "80-er Jahre" etwas zu weit gegriffen. Aber wie lief das denn bei Dir?

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#11

RE: in der Fremde

in Grenztruppen der DDR 16.08.2012 13:21
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #10
Zitat von Mike59 im Beitrag #9
... Bist du sicher, das wir zur gleichen Zeit im selben Grenzregiment waren? ...

Mike59
(1979 - 1989 / GR 3)

Nunja, ich war von Juni 1983 bis Oktober 1984 in der Grenzkompanie (12. GK/ III.GB/GR 3) und da lief das so. Es kann natürlich sein, dass nach meinem Wechsel in den Stab die Dinge wieder anders liefen, immerhin gab es ja dann die Regimentsweite Umstrukturierung mit der neuen Bataillonsstruktur. Ich hab dann wohl mit "80-er Jahre" etwas zu weit gegriffen. Aber wie lief das denn bei Dir?

ciao Rainman


Wie unter #2 schon beschrieben war es jedenfalls im I. GB so usus. Gerechter weise muss ich nun allerdings sagen war ich ausgerechnet 83/84 in NDH/SHL. Als ich wieder zurück war, war das alles Geschichte.

Mike59



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