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#21

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 00:32
von lhsecurity | 184 Beiträge | 274 Punkte
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hatten die Tschechen auch zusätzlich einen Signalzaun?


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#22

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 00:47
von Kalubke | 3.081 Beiträge | 2951 Punkte
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Ja, die Tschechen und die Ungarn auch. War im WP nach einheitlichen Vorgaben geregelt. Allerdings waren die Zäune nicht mit dem Aufwand gebaut, wie der GSZ in der DDR. Die Ungarn haben sich 1988/89 auch geweigert, ihren Zaun zu modernisieren, weil das einiges gekostet hätte.

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 09.02.2016 00:50 | nach oben springen

#23

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 00:54
von lhsecurity | 184 Beiträge | 274 Punkte
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bitte um nicht missverstanden zu werten:
DDR unmittelbar an der Grenze Sperranlagen mit Metallgitterzaun/Mauer und Kfz-Sperrgraben, ca 500 m im Hinterland Signalzaun.
Meine Frage: Signalzaun zusätzlich ähnlich DDR


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#24

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 01:06
von Kalubke | 3.081 Beiträge | 2951 Punkte
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Muss man anders herum sehen. GSZ hatten sie in jedem Fall, aber wahrscheinlich nicht überall noch einen weiteren feindwärtigen Zaun oder evt. auch abschnittweise Doppelzäune (1x GSZ und 1x Stacheldrahtzaun mit Abweisern). Sieht man auf der Karte der GK Trojmezi ganz gut.

Gruß Kalubke



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#25

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 01:47
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 445 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #12
Willkommen bei uns.
Das Forenmitglied @StabsfeldKoenig hat laut Profil an der Tschechengrenze gedient, der müsste sich richtig auskennen.


Das Dreiländereck DDR-CSSR-BRD kenne ich nicht. Ansonsten war die Grenze DDR-CSSR in den 80er Jahren nur markiert, aber auf weiten Abschnitten nicht eingezäunt (z.T. einfache Zäune in Ortsnähe), es gab nur die Grenzpfähle beider Seiten. Es konnte vorkommen, daß sich Wanderer und Pilzsucher unbeabsichtigt verliefen. Gleiches muß auch sonst im RGW Standard gewesen sein. Ich habe mal die Burg Somozka (CSSR/Slowakei unmittelbar an der ungarischen Grenze) besucht. Unser Gastgeber in der CSSR sagte uns, daß wir uns am nächstgelegenen Grenzübergang anmelden müssen. Wir wurden dort nach PA-Vorlage in eine Buch eingetragen, fuhren dann wieder ein Stück die Hauptsstraße zurück, bis eine kleine Straße nach Somozka abzweigte. Der Wanderweg vom Ort verlief unmittelbar an der Grenzlinie entlang (möglicherweise auch einige Meter über ungarisches Gebiet) ohne Zaun. Direkt unterhalb der Burg gab es wieder Zäune, die aber zu Gartengrundstücke auf ungarischer Seite gehörten. Sperrgebiete und Spurenstreifen (K2/K6) gab es weder zwischen DDR/CSSR noch Ungarn/CSSR.


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#26

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 12:16
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Dass die Grenzen zwischen den RGW-Staaten nicht sonderlich pioniertechnisch gesichert waren, liegt eigentlich auf der Hand. Ausnahme: die Grenze CSSR/DDR bis 1961. Es gab dort auf tschechischer Seite Sperranlagen, weil die Grenze nach Westberlin noch offen war.

Gruß Kalubke



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#27

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 15:01
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Können diese Grenzsperren mit den Schneisen zusammenhängen, die bei Google Satellit im tschechischen Grenzgebiet zu Sachsen zu erkennen sind?


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#28

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2016 23:38
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Ja, ich denke das hat was damit zu tun. Ich kenne ein wenig das Gebiet um Johanngeorgenstadt im Westerzgebirge aus meiner Lehrzeit. Im Gebiet Halbmeil gab es auf tschechischer Seite einige Hundert Meter von der Grenze entfernt auch so eine ca. 50 m breite Schneise, die parallel zur Grenze verlief. Wir haben damals (1980), als wir da mal schwarz rüber sind, sogar einen alten vermoderten Holzwachturm dort entdeckt.

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 09.02.2016 23:44 | nach oben springen

#29

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 10.02.2016 00:29
von lhsecurity | 184 Beiträge | 274 Punkte
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Erkennt man bei Johanngeorgenstadt gut. Diese Schneisen sind heute ca 5 oder 7 m breit, man erkennt auch am seitlichen Bewuchs nicht dass diese mal breiter gewesen wären. Vielleicht kann noch jemand was dazu beitragen.
Gruß lhsecurity


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#30

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.02.2016 17:14
von Kalubke | 3.081 Beiträge | 2951 Punkte
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Zitat von suentaler im Beitrag #18
Zitat von lhsecurity im Beitrag #17
Hallo Grenzfuchs,

was bedeutet denn die dunkelblaue Linie rechts westlich Ebnath? Ebnath lag ja innerhalb der 5 km Zone.
Kann ich mir auch dieses Kartenmaterial irgendwo ansehen?
Viele Grüße lhsecurity

Die dunkelblaue Linie ist die Trennlinie der 9.Grenzkompanie Posseck zur Grenzbrigade CSSR.


Hi @suentaler,

dazu mal eine Frage: Wenn die TL zwischen GKS und GAK z CSSR bei Ebmath verlief, dann müsste der Grenzabschnitt Ebmath - Pabstleithen noch zur GK Posseck gehört haben. Warum ist er dann, wie @Grenzfuchs geschrieben hat vom Grenzabschnittsposten (GAP) Ebmath bestreift worden? Haben sich die Abschntte der GK Posseck und des GAP Ebmath dort evt. überschnitten?

Gruß Kalubke



lhsecurity und oldpepe0 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.02.2016 17:17 | nach oben springen

#31

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.02.2016 18:15
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Kalubke im Beitrag #30
Zitat von suentaler im Beitrag #18
Zitat von lhsecurity im Beitrag #17
Hallo Grenzfuchs,

was bedeutet denn die dunkelblaue Linie rechts westlich Ebnath? Ebnath lag ja innerhalb der 5 km Zone.
Kann ich mir auch dieses Kartenmaterial irgendwo ansehen?
Viele Grüße lhsecurity

Die dunkelblaue Linie ist die Trennlinie der 9.Grenzkompanie Posseck zur Grenzbrigade CSSR.


Hi @ suentaler,

dazu mal eine Frage: Wenn die TL zwischen GKS und GAK z CSSR bei Ebmath verlief, dann müsste der Grenzabschnitt Ebmath - Pabstleithen noch zur GK Posseck gehört haben. Warum ist er dann, wie @Grenzfuchs geschrieben hat vom Grenzabschnittsposten (GAP) Ebmath bestreift worden? Haben sich die Abschntte der GK Posseck und des GAP Ebmath dort evt. überschnitten?

Gruß Kalubke

Nach meinen Informationen ging der Grenzabschnitt der 9. GK Posseck von Loddenreuth bis Ebmath und danach habe ich die Karten in der Google-Datei erstellt. Nähere Fragen zur Aufteilung der Postengebiete und eventl. Überlappung mit dem GAP kann ich leider nicht beantworten.


lhsecurity und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 14.02.2016 16:59
von Kalubke | 3.081 Beiträge | 2951 Punkte
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Zitat von lhsecurity im Beitrag #29
Erkennt man bei Johanngeorgenstadt gut. Diese Schneisen sind heute ca 5 oder 7 m breit, man erkennt auch am seitlichen Bewuchs nicht dass diese mal breiter gewesen wären. Vielleicht kann noch jemand was dazu beitragen.
Gruß lhsecurity


Hier ein Bild vom westlichen Ende des Grenzabschnittes Halbmeil. Der Grenzabschnittspoten GAP II/7 (Johanngeorgenstadt) trifft sich hier oberhalb des Ortsteiles Pachthaus ungefähr im Bereich des Grenzsteines 21/9 mit einem Kollegen vom tschechischen Grenzschutz. Dort in der Nähe sind wir damals rüber, bis zu der alten Schneise der ehem. tschechischen Sperranlagen. Der GAP II/7 gehörte zum Grenzunterabschnitt (GUA) II (Klingenthal). Im Hintergrund sieht man das Schwarzwassertal und die Kirche von Johanngeorgenstadt.



Gruß Kalubke



lhsecurity und BRB haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.02.2016 17:11 | nach oben springen

#33

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.08.2016 23:12
von oldpepe0 | 5 Beiträge | 189 Punkte
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Hi @ suentaler,

dazu mal eine Frage: Wenn die TL zwischen GKS und GAK z CSSR bei Ebmath verlief, dann müsste der Grenzabschnitt Ebmath - Pabstleithen noch zur GK Posseck gehört haben. Warum ist er dann, wie @Grenzfuchs geschrieben hat vom Grenzabschnittsposten (GAP) Ebmath bestreift worden? Haben sich die Abschntte der GK Posseck und des GAP Ebmath dort evt. überschnitten?

Gruß Kalubke[/quote]
Nach meinen Informationen ging der Grenzabschnitt der 9. GK Posseck von Loddenreuth bis Ebmath und danach habe ich die Karten in der Google-Datei erstellt. Nähere Fragen zur Aufteilung der Postengebiete und eventl. Überlappung mit dem GAP kann ich leider nicht beantworten.[/quote]

Antwort:

Die Grenzsicherung Staatsgrenze West begann aus meiner persönlichen Erfahrung, Anfang der achtziger Jahre, in Papstleithen. Dort berührten sich tschecheslowakischer und DDR - Grenzzaun.

Ebmath war Kontrollstelle der VP und wurde maximal mit Hinterlandstreifen im 5 Kilometer Grenzgebiet unterstützt durch Hunde/+Gak´s.
Der Streckmetallzaun verlief noch weit über den tatsächlichen Grenzpunkt CSSR - DDR, zur räumlichen Irritation potentieller Lupo´s. Bis zum tatsächlichen Dreiländereck, verlief der Streckmetallzaun über die geschleifte Ortschaft Hammerleithen bis Höhe FÜST GK Posseck in nördliche Richtung.
SM 70 - Gehäuse waren als Attrappe gegenüber der tschechischen Seite an den Streckmetall geschraubt. Ab Papstleithen waren sie echt!
Das tote Dreieck auf Seiten der CSSR (DDR + BRD), wurde immer wieder mit lauten MPI-Salven "hörbar" gemacht.
Tatsächlicher Grenzverlauf war ja der unscheinbare, kalte Wolfsbach seit Feudalzeiten.
Papstleithen selbst hatte auf einer hinter dem GSZ legenden Anhöhe, einen hölzernen Wachtum der ersten Generation zu stehen. Ich habe damals auf der Kanzel Einritzungen mit EK 63/II entdeckt. Ob es diesen Turm vielleicht noch gibt?
In meiner Zeit als Soldat/Gefreiter 1982/83 wurden nach meinem Eindruck ziellos Battalionssicherung und letztlich wieder Kompaniesicherung praktiziert.
Das provozierte ausgedehnte Einsatzgebiete zwischen Gutenfürst und Papstleithen. Personellen Dauerverschleiss inklusive.
Über Nacht wurde von zügig eingeflogenen Regimentsoffizieren aus Rudolstadt, der KC ohne Gründe vor versammelter Kompanie abgesetzt. Warum blieb unteren Dienstgraden offen. Unfähig? Alkohol?? Einfach so und über Nacht.
Der im Sommer '83 zu beobachtete Beginn des Abbau´s der SM 70, nach dem Gnadenkredit aus München von Franz Joseph Strauß, läutete denn ja auch zügig sichtbar, das Ende vom Ende ein.


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zuletzt bearbeitet 04.08.2016 23:30 | nach oben springen

#34

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.08.2016 00:03
von Grenzfuchs | 557 Beiträge | 745 Punkte
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# 33 - @oldpepe0 = Hallo André,

werde heute mit Sicherheit nicht mehr auf deinen Beitrag eingehen! Bringst bisschen was auf die schiefe Bahn! Morgen vielleicht, wenn mir danach ist.

Würde mich aber über eine nette Vorstellung deinerseits ganz dolle freuen. Bist im Bereich Medizin (dein Profileintrag) tätig, in Oelsnitz oder Umgebung, dann könnte ich dich natürlich kennen.
Ach ja, zu deinem Beitrag nur kurz, wenn du als Soldat / Gefreiter in dem Bereich Pabstleithen eingesetzt warst, dann kanntest du doch die Abschnittsgrenzen, oder nicht? In welcher Kompanie warst du und wer war dein KC? Und wo war dein letzter Postenpunkt? Mit Sicherheit, wenn du nicht zur Hinterlandkompanie gehört hast, in Pabstleithen, oder? Also hattest du mit Ebmath keinerlei Berührung, oder?

Ach ja ... Fragen und Antworten, manchmal gar nicht so einfach, also für mich schon, für dich? Als Soldat weiß man eben doch nicht immer alles, oder etwas doch ...

Na ja, vielleicht bis morgen!

Gruß vom Grenzfuchs


Wer mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle sehen!

GT der DDR, 1972-1975, GKS Süd -> GR-10 "Ernst Grube", II. Bat. Göttengrün / 8.GK Juchhöh - Uffz. - FW. d. Res.


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#35

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.08.2016 15:55
von oldpepe0 | 5 Beiträge | 189 Punkte
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Hallo Grenzfuchs,

weiß nicht ob Du mir glaubst. Hast zuviele Fragen dazu gestellt.
Ich will´s mal unkomplizierter angehn als du.
Ich musste meinen Ehrendienst in den ersten sechs Monaten in der Ausbildung in Johanngeorgenstadt beginnen. Zwölf Monate folgten in der 12.GK des 3. GR 10 bis zum 28.(?) Oktober 1983. EK 83/2 wie wir uns damals nannten.

Es entspricht zwar nicht dem militärischen Kodex über Namen und Funktionen zu schreiben, aber ich glaube auf meiner Funktionsstufe ist das nach fast 33 Jahren erlaubt.
Unser aller beliebtestes militärische Anti-Vorbild war der Hauptfeldwebel Lxxxx.
Mein Zugführer war der damalige Lt. Hxxx, der sich gerade erst von der sozialistischen Vorbildpersönlichkeit in Richtung Unmensch entwickelte.
Stellv. KC war Hxxxxxxxxx.
Menschlich waren dagegen nur unser Polit, dessen Name mir bestimmt wieder einfallen wird und Fw. Hxxxxx.
Ich glaube unser Batalionskommadeur hieß Uxxxxxxxx.
Das reicht wohl als Legitimation...
Jetzt würd ich gerne wissen, wer Grenzfuchs ist. Kann ja sein, das du mich mal treffen durftest.

P.s.: Sorry für Ungenauigkeiten der Schilderung der militärischen Lage in und um Pabstleithen. Alles ohne Gew(ä)ehr.

André


zuletzt bearbeitet 11.08.2016 11:09 | nach oben springen

#36

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.08.2016 23:55
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Hi André,

was mich betrifft, kannst du gerne hier nachlesen -> GR 10 Plauen - 8. GK Juchhöh

Ich war also nicht direkt mit Posseck involviert, hatte aber tgl. "indirekten und direkten" Kontakt mit Grenzern aus dem III. Bat. Posseck. Kenne heute, weil viele hier in dem Bereich noch wohnen, noch einige ehemalige Grenzer. Auch die von dir benannten.

Ich habe natürlich in keinster Weise deine Ausführungen anzweifeln wollen, wobei es mir alles bisschen ... na ja, nach so vielen Jahren kann man schon etwas durcheinander bringen. Sorry.

Zu den von dir genannten Personen möchte ich mich nicht weiter äußern, außer, dass der damalige Bat.-Kommandeur W. Uhlenboom nach der Wende als Vertreter für Tiernahrung unterwegs war und am 27.10.2010 verstarb. War in BE wohnhaft.

Wenn meine Daten stimmen, dann erfolgte in etwa deiner Entlassung (+/-) eine erneute Umstrukturierung des GR-10 und es wurden die Hinterlandkompanien geschaffen. Die Bat.-Sicherung verlor ihre Bestimmung und es ging wieder über in eine Kompaniesicherung. Der Regimentsstab blieb in Plauen / Schöpsdreh und das III. Bat. wurde ebenfalls dorthin verlegt, weil die Hinterlandkompanien ihm unterstanden. Der Standort Posseck als 3. Bat. wurde somit aufgelöst.

In deinen Erinnerungen bzgl. Rudolstadt total verkehrt, Rudolstadt hatte mit dem GR-10 absolut nichts zu tun, sondern war das GAR-12. Von daher gehe ich mal davon aus, dass von dort niemand kam, um irgend wen auf Knall und Fall abzulösen.
Will deine Aussage nicht grundsätzlich in Frage stellen, aber diese Sache erscheint mir zweifelhaft, wenn schon, dann kamen die von Plauen.

Was den alten Holz-BT in Pabstleithen betrifft ... dieser wurde Ende der 80iger aufgrund seines desolaten Zustandes und einer "Nicht-Nutzung" durch die GT abgebrochen. Die Fundamente stehen aber heute immer noch. Als alternativer Spielplatz der dort wohnenden Kinder - gefährlich!
Guggste hier -> #3 Spanshügel

Links unterhalb des Holz-BT gegenüber eines bäuerlichen Anwesens, ca. 300-400m unterhalb des Felsens (Hoher Stein) stand dann ein BT-9, der letzte der GK Posseck.

Was die Geschichte mit der Trennungslinie zwischen GR-10 Plauen / GK Posseck in Pabstleithen und dem Grenzabschnitt CSSR "Walter Breitfeld" Pirna betrifft, alles ne komplizierte aber auch einfach Geschichte.
Der "scharfe" Signalzaun verlief von der Bushaltestelle Pabstleithen runter zur tschechischen Grenze und grenzte dort entsprechend an. Linksseitig, also gen Ost war Pirna, der GUA I Schönberg mit seinen motorisierten GAP zuständig. Davon gab es wiederrum nachfolgende Bereiche: Ebmath / Bad Elster OT Reuth / Bad Brambach / Gürth / Hohendorf / Bärendorf.
Linksseitig, also ab Pabstleithen i.R. Ebmath war zwar auch noch ein Signalzaun (ca. 1500m - wenn überhaupt), dieser war aber in keinster Weise angeschlossen. Der Abschnitt wie bereits erwähnt wurde durch die GAP gesichert. In P. wohnten anfänglich 2, in Ebmath auch 2, dann sogar mal 3 GAP.

Mit anderen Worten, um es mal ganz einfach auszudrücken, die Grenze in diesem Bereich kontrollierten Grenzer des GR-10 sowie auch die GAP, im ZW -> logischerweise, mit der Polizei vom Gruppenposten West Ebmath der DVP.

Wenn dich meine Worte nicht wirklich befriedigen sollten, dann musst du hier im Forum die Suchfunktion voll ausreizen, da finden sich unendlich viele Hinweise und Erklärungen.

Schönes WE,
Gruß vom Grenzfuchs


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#37

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.08.2016 00:32
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Danke für die nächtliche Antwort,

ich habe zwar noch 2 - 3 Mal den ehemaligen Grenzraum zwischen Gutenfürst und "Anschlußzaun" = Pabstleithen nach der politischen Wende aufgesucht, aber mit sehr gemischten Gefühlen. Zuviel passierte in dieser Zeit.
Besuch aus dem Regiment bekamen wir nicht nur zur Absetzung des KC. Auch als der Schießbefehl temporär bei der Vergatterung vorm Dienst nicht mehr stattfand. Einmal erinnere ich mich an den Besuch des österreichischen Bundeskanzlers in der DDR.
Bei meinem Versuch, nur das Seitengewehr zum Nachtdienst mitzunehmen, musste ich vor versammelter Mannschaft nochmal in die Waffenkammer. Ich glaube, ein zweiter Staatsbesuch (UNO - Generalsekretär Waldheim?) führte zur selben Argumentationskette von Offizieren höherer Dienststellen im Fernsehraum.
Noch zu meinen Gefreitenzeiten versahen wir wieder ausschließlich Kompaniesicherung. Und ich habe im Bereich Posseck (Dorf) selbst beobachten können, wie pioniertechnisch der Abbau der SM 70 vorbereitet wurde, vmtl., weil dort schon die letzte Generation des GSZ fertig war. Ich vermute mal, inklusive der angepassten Hinterlandssicherung im 5 km - Bereich.
Noch lebendig sind mir drei Besuche vom Chef GT bei uns in der Kaserne mit Offizieren aus Angola, Laos? und einem anderen befreundeten Nationalstaat in Erinnerung. Wir haben da, ohne damals davon zu wissen, das ganze Objekt in ein Walt Disney Dorf verwandelt. Furchtbar!
Du wirst es nicht glauben, eben ist mir der Name des abgesetzten KC eingefallen: Hauptmann(?) Pxxxxx.
Da hast du bestimmt ne nette Info für mich, grins. Ich glaube, der wohnte damals auch in Triebel.
Viele Grüße in die Nacht
André


zuletzt bearbeitet 11.08.2016 11:09 | nach oben springen

#38

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.08.2016 23:34
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Hallo André,

ich hab heute keine Lust mehr.

Willy wohnt immer noch in Po. und nicht in Triebel. Sehe ihn ab und an mal in der Stadt beim Einkauf.

Schönen Sonntag,

Gruß vom Grenzfuchs


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#39

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

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Ich kram das Thema hier nochmal raus, weil ich beim durchsehen meines Archives noch ein paar Bilder von der Stelle gefunden hab! Dort sieht man den Übergang vom Signalzaun auf den GSZ 1 und dann auf den tschechischen Zaun, bzw kann es anhand der Säulen noch erahnen. Das letzte Bild ist vom Beobachtungsturm in Pabstleithen mit Blick auf die Stelle aufgenommen. (lässt sich leider schlecht vergrössern, da recht grobkörnig)

Grüsse vom Dreiländereck

Michel


Fred.S., Schlutup, furry, BRB, Lutze, oldpepe0, Rothaut, Grenzfuchs, Zange und lhsecurity haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.08.2018 02:22 | nach oben springen

#40

RE: Neu hier (Grenzabschnitt Dreiländereck-Posseck-Gassenreuth

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.08.2018 03:04
von Fred.S. | 2.031 Beiträge | 17037 Punkte
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39. Solche ähnlichen Holz-Beobachtungstürme, Giftmichel, sah ich 1965 im Zeltlager bei Hintersee, an der polnischen Grenze auch. Fred


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