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in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.09.2011 20:34
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Hi, durch einen Beitrag in diesem Forum zur OHS "Otto Winzer" in Prora bin ich zu euch gestoßen. Hier meine Geschichte.
Stammen tu ich aus dem "grenznahen Raum" Wernigerode. Von daher war ich ständige Kontrollen und für mich gänzlich unbetretbare Orte (Schierke zB) in meiner Heimat gewohnt. Da meine Pubertät nicht ganz pflegeleicht ausfiel, wurde mir ein Abitur an der EOS trotz vorheriger Aufnahme plötzlich verwehrt. So musste ich einen Beruf lernen, der mir überhaupt nicht zusagte, da natürlich kurz vorm Start alles belegt war. Studieren wollte ich trotz allem und darum entschloß ich mich, einen Deal zu machen. Ich verpflichtete mich für 3 Jahre Wehrdienst.
Wie es im Leben spielt, musste ich zu den Mot - Schützen und durfte 1987 meine Grundausbildung unter ziemlich unleidlichen Bedingungen in Stahnsdorf beim MSR-2 antreten.
Einige merkwürdige Dinge fallen mir immer noch ein.. Bordsteinkanten weißen, die erste Zigarette nach 3 Wochen, die einem wie die Freiheit vorkam, miese schreiende Feldwebel. Verkrusteter Boden ohne jedes Grün, zu einem Linienfeld geharkt, das Aussenrevier. Abfälle beseitigen hinter der Küche, eine vermoderte schlammige übelst stinkende Masse mit Knochen und weiß ich was. Weite und wirklich häufige "Ausflüge" im Laufschritt (Arme und Beine bilden eine rotierende Scheibe) unter Vollschutz nach Güterfelde. Häuserkampfübungen, Platzpatronen aus 30cm Nähe auf mich abgeschossen. Alte T34 mit selbstgebasteltem Napalm vollschippen und in Brand setzen. Ständige Drangsalierungen, Druck in jeder Minute des Tages und Nachts Gefechtsübungen. Wache schieben in Bornim und Eiche. Und endlich das Fahrzeug, ich sollte SPW Fahrer werden.
Nach einem halben Jahr kam dann die Erlösung, neue Mucker standen an und wir wurden als ausgebildete Fahrer ins Irgendwo versetzt. Alle traten an. Wir wussten schon, wohin die Reise gehen sollte aber nicht, wer nach dorthin kam. Am gefürchtetsten war Prora, auch wegen der Entfernung zu jeglicher Zivilisation, sogar Eggesin war ein beliebteres Ziel. 3 Leute kamen nach Prora in die "Otto Winzer". Darunter, wie sollte es auch sein, ich. Wir bekamen einen VKU und danach sollten wir uns einfinden. Nach dem Fahrplan der Reichsbahn musste ich mit mindestens 9 Stunden Fahrzeit rechnen, wenn ich am Tag fuhr. Nachts machten einige Bahnhöfe stundenlang Pause, sodass zwar die Fahrzeit aber auch der Aufenthalt zuhause ein paar Stunden länger war. Ich kam mit dem allerletzten Zug in Binz an und wurde von einem Mitarbeiter des Küchendienstes mithilfe eines Wartburgs nach Prora kutschiert. Unterwegs überfuhr der Koch einen Hasen, den er erfreut in den Kofferraum warf. Meine Kameraden waren schon dort. Wir hatten ein 4er Zimmer, was nach dem Aufenthalt in Stahnsdorf mit 12er Zimmern, in denen gerade ein paar Zentimeter Bewegungsfreiheit zwischen den Doppelstockbetten waren, geradezu üppig ausfiel. Es gab sogar einen umgebauten heimlichen Tauchsieder, mit dem man Kaffee kochen konnte. Auch wenn mir das Prinzip nie recht geheuer war, nutzte ich so ein Teil noch Jahre später. Desweiteren hatten wir einen prima Ausblick. Leider kam ich nicht wirklich dazu, das alles zu geniessen, denn es kam der Winter. Unser Stuben - E war ein ganz gemütlicher Bursche, der die üblichen EK-Sachen nicht andauernd ausspielte. Er lag fast immer im Bett. Der Spieß war ein Stabsoberfähnrich, der mir so alt vorkam, dass ich dachte, er hätte schon WKII gesehen. Auch seine Kommandos waren nicht nach der neuesten preussischen Norm. Marsch-Marsch klang immer etwas lustig. Ich war ja grad 18 und mein Spitzname aufgrund meines jugendlichen Aussehens "Babyface" oder kurz Baby.
In der Otto Winzer gab es einen wirklichen ruhigen Ton, niemand drangsalierte mich und wenn mir danach war, verschwand ich auch mal. Als es das erste Mal geschneit hatte und der Boden gefroren war sollte ich meine Fahrkünste am SPW 60 unter beweis stellen. Ein Oberfeld setzte sich neben mich und wir fuhren raus auf eine sichtlich von Kettenfahrzeugen zerschundene Piste. Leider stimmte meine Spurbreite nicht mit der der Panzer überein, sodass ich immer in der gefrorenen Spur rumschlingerte. Nach ca einer halben Stunde kam uns etwas nicht geheuer vor und wir saßen ab. Stellt euch meine Überraschung vor, als ich bemerkte, dass die Räder der ersten Achse völlig schief standen. Durch die Spursuche hatte ich die Querachse zwischen den Rädern bis aufs Bodenblech verbogen. Das war ein Freitag, ich weiß es so genau, weil ich nach Dienst VKU hatte. Leider durfte ich mit eiskalten Fingern die halbe Nacht meinen angerichteten Schaden reparieren und dann erst den Urlaub antreten, schwarz wie ein Schornsteinfeger aber frei. Nach deisem VKu begann meine eigentlich Tätigkeit dort, die hautpsächlich daruas bestand, allem aus dem Weg zu gehen und im Park jämmerlich zu frieren. Manchmal durfte ich mit einem uralten Offizier, der ein Fallschirmspringerabzeichen trug, Wache am KdL schieben. Später wurde mir eine Unterweisung in Geheimhaltung gegeben. Das störte mich an Prora am meisten, ich durfte niemandem irgendwas erzählen. Wir bildeten dort ja verschiedenste Nationen aus und das sollte wohl nicht an die große Glocke.
Ich bekam einen Trupp Kongolesen zugeteilt, denen ich irgendwas am Fahrzeug erklären sollte. Am Eindrucksvollsten fand ich die Entaktivierungsanlage. Mit deren Hilfe wurde im Fahrzeug mit geschlossenen Luken ein Überdruck erzeugt, welcher das Eindringen von Kampfgasen verhindern sollte. Dieses Teil macht, einmal aktiviert, einen Höllenlärm. Um sie zu aktivieren, war eine Reihenfolge von Schaltern zu betätigen. Ein typisch russischer Hauptschalter, Kippschalter, einen Griff runterziehen und drehen, insgesamt 4 verschiedene Arten von Schaltern. Ein einziger Kongolese bekam das gebacken und als dann Stunden später die Anlage erstmalig aufheulte brach ein Jubel unter meiner "Besatzung" aus.. ich verkneife mir dazu alle Kommentare.
Erinnerlich ist mir auch, später im Frühjahr, eine Nachtwanderung im Ausgang. Ich hatte den Zug verpasst und musste laufen. Ohne jegliche Orientierung mit der Angst, zu spät zu kommen lief ich die ganze Nacht auf dunklen Strassen. Kein einziges Auto begegnete mir. Aber irgendwie fand ich das Objekt.
Meine Vorgesetzten bekamen wohl zu spüren, dass ich wenig Freude an der ganzen Sache mit Geheimhaltung und so hatte und ich wurde dann, am Ende meines 2. Diensthalbjahres, strafversetzt.
Ziel der Reise war Stallberg. Irgendwo zwischen Pasewalk und Eggesin. Leider verkürzte sich meine Heimreisezeit dadurch nicht wirklich. Ich kam ins Panzerregiment 23 "Julian Marchlewski". Zugeteilt wurde ich, man muss ja sein Glück auch im Kleinen zu schätzen wissen, der Artilleriekompanie (Fla-Raketen-Artillerie-Batterie, FRAB) des Panzerregiments. In diesem Regiment herrschte wieder preussische Zucht und Ordnung.
Durch mein lässiges Leben an der OHS wurde ich sofort von den EKs der Kompanie akzeptiert und freundlich aufgenommen, ohne nach dem Diensthalbjahr gefragt zu werden. Einge Tage später musste ich dann meine verbeulten Schulterstücke durch aalglatte ersetzen und Stubendienst machen aber was solls, mein 2. Diensthalbjahr war ja bald zu Ende und ich dann kein Aal mehr.
Tägliches Exerzieren und son Zeug begann wieder und es gab keine Fluchten ausser in den Suff. Das Zeug dafür warfen Ausgängler über die Mauer ins Aussenrevier und wir als Frab hatten eh immer Wache zu schieben und Aussenrevier zu machen. Ein Eimer, eine Zeitung und das Glasmantelgeschoß verschwand unterm Spind. Später wurde ich zu einer Sprecher der Kleinen und Feind des Regimentskommanduers. Wenn man mich in den Stab befahl, schlossen die Stabsoffiziere ihre Türen um das Geschrei des regimentskommandeurs nicht ertragen zu müssen. Auch bei Paraden "durfte" ich nicht dabei sein. Das änderte nichts an der Tatsache, dass ich das Führungsfahrzeug der Batterie fuhr und kompaniebester Fahrer wurde.
Bei Übungen fuhr als Kommandeur der Stabsoffizier für Truppenluftabwehr auf meinem Beifahrersitz, der Major P. Ich musste einige Übungen und Transporte mitmachen/begleiten. Ich denke da an einen Überfall durch Fallschirmspringer, das war lustig. Unser Radar ortete sie rechtzeitig und sie begingen den fehler, auf freiem Feld abzuspringen. Naja, kein Fehler aber in den Wälder um das Feld lagen Panzerkompanien und wussten Bescheid. Es gab Szenen, bei denen ein T72 einen Fallschirmjäger über den Acker jagte. Am Morgen zogen sie mürrisch an meinem SPW vorüber. Sie trugen recht unterschiedliche Uniformen, manche schwarze T-Shirts, keine Helme sondern Stirnbänder und sahen aus wie Rambos.
Einmal sollte mein SPW in Neuruppin (?) generalüberholt werden und ich musste ihn bahnverladen und mitfahren. Unterwegs besorgte ich mir an Bahnhöfen bei stundenlangen Aufenthalten sogar etwas Bequemlichkeit wie Stühle etc. Einmal fuhren auch Russen ein Stück in meinem Waggon mit. Erinnerlich ist mir, dass sie sehr freundlich waren, sangen, tranken, offenes Feuer bevorzugten und alle 12 Sekunden auf den Boden spuckten.
Bei einem dieser oft halbtagelangen Aufenthalte drang Diskomusik an mein Ohr. Ich verliess meinen Waggon und schlich mich hinein, in voller Felddienstuniform und recht verdreckt. Immer ein Ohr am Zug. Zum Glück fuhr der nicht ohne mich.
Meine Dienstzeit bestand dann aus Doppelkopf im Gefechtstand, der ausserhalb des Regimentes lag und zu dem wir alleinig ausrücken durften. Wir sonnten uns, tranken Bier und exerzierten.
Dann kam eine Übung in Zingst. Nachdem wir uns dort häuslich eingerichtet hatten, andere Regimenter und bekannte Gesichter dort begrüßten, einige Stuka-Scheiben abschossen, Bernsteine suchten, am Meer wanderten überkam uns die Langeweile. Wir sollten dort eigentlich schiessen üben, immer Richtung Ostsee. Leider waren immer sehr sehr lange Pausen des Nichtstuns, in denen man dann auf dumme Gedanken kam. So wurde ich überredet, aufgrund meiner fahrerischen Kenntnisse, eine PWI (Panzer-Wartungs-und Instandsetzungseinheit) des Nachbarregiments in einer unbeobachteten Zeit zu entwenden und damit in den nächsten Dorfkonsum zu fahren um Schnaps zu besorgen. Gesagt getan. War schon immer ein Traum von mir, mit einer Seite des Fahrzeugs im Wasser wellenwerfend und mit der anderen auf dem Strand zu fahren und das tat ich. Nach Müggenburg (?). Hindernis war dort die hohe Düne mit Betontreppen, die ich aber meisterlich überwand. Nur zurück kam ich nicht, musste also die Strasse nehmen. Im Konsum kaufte ich meiner Erinnerung nach 12 Flaschen härtesten Stoff. Dabei erwischte mich so ein glatter Leutnant, den ich aber zurückwies. Ich fuhr also aus genannten Gründen auf der Strasse Richtung Zingst, als ich auf halber Strecke unseren dicken Feldwebel (Park, Fahrzeugwartung war sein Revier) am Strassenrand mit rotem Kopf winken sah. Er schmiss mich fast auf den Beifahrersitz und meinte, er hätte wenigstens die Erlaubnis zum Führen dieses Fahrzeugs, ich wär sonst so gut wie tot. Im Regiment wurde die Sache erstmal beschwiegen. Ich erfuhr nie, was die Vorgesetzten sich ausknobelten. Aber nachdem wir wieder in Stallberg waren, wurde eine Regimentsversammlung einberufen. Nur die FRAB war bei dem Schießen auf Zingst, niemand im Regiment wusste davon. Dachte ich. Merkwürdig war schon, dass ich mit antreten sollte, ich musste doch dem Kommandeur sonst immer aus den augen gehen. So zog ich meine Turnschuhe an (Stiefelbefreiung) und trat an, erste Reihe. de rKommandeur sah mich an wie der Teufel, ging von seinem Pult 3 Schritte auf die verhasste Frab und mich zu und beordete mich mit vor Grölen überschlagender Stimme nach vorn. Dort wurde ich dann vom Uffz zum Soldaten degradiert. Das war am Ende meines 4. Diensthalbjahre. Zur Belohnung bekam ich von den E`s ein Goldkoppel. Es handelte sich dabei um ein älteres Modell des normalen Felddienstkoppels, welches aus poliertem Messing war und nicht grau wie das übliche Modell. Damit herumzulaufen war nur E`s "gestattet", das war ein Satusssymbol! In meiner Batterie ghab es 3 von Hand zu Hand weitergegebene Koppel dieser Art und mindestens 6 E`s. Trotzdem lief ich am Ende des 4. Diensthalbjahres damit rum. Natürlich war ein goldenes Koppel überhaupt nicht normgerecht und man musste ständig damit rechnen, das eines eingezogen wurde und damit der Batterie verloren ging. Meines bekam keiner. Ein Leutnant einer Panzereinheit hat es probiert (sicher um es seiner Éinheit zu spenden) - hat aber den Kürzeren gezogen. Ich trug auch kein normales Käppi sondern eines von meinen Unterleutnants (glatterer Stoff) sowie aalglatte Soldatenschulterstücke. Damit war ich die Karikatur des aufsässigen Soldaten.
Irgendwann später kam dann Zeit des Umbruchs, Herbst 1989. Es ging alles so schnell. Wir hatten, wie sicherlich alle Regimenter, abends die Verdunklung durchzusetzen, wie man es nannte. Man zog die Gardinen zu. Wir stellten verbotenerweise und entgegen diesem Befehl Kerzen in die Fenster, um unsre Sympathie mit denen in der Nikolaikirche in Leipzig zu bekunden. Uns hätte kein Befehl der Welt dazu bringen können, eine Armee darzustellen, die auf ihr Volk schiesst. Wir waren ein Volk!
Mit einem Berliner Kameraden fuhr ich dann sogar nach Westberlin zu seinem Cousin und rauchte etwas merkwürdiges. Alles in der Ausgangsun Uniform der NVA. Wir besuchten auf seine Einladung ein Pornokino, was und ziemlich mekrwürdig fand und klopften auch ein gut Teil bunter Mauer weg, wovon ich noch Bruchstücke habe.
Da ich nicht wusste, wie die kommenden Tage meine Handlungen bewerten würden, blieb ich im Regiment bis zu meiner Entlassung im Februar 90. Ich hatte die Befürchtung, man könne mich als deserteur behandeln, denn das so eine rechtsfreie Zone auf mich warten solte, hätte ich nicht für möglich gehalten. 2 Monate vor der Beendigung meiner 3 Jahre wurde ich in Ehren mit diesme Entlassungsorden und Tuch als Gefreiter aus der NVA entlassen.
Warum findet so ein Schlingel auf eure Seite? Es sind Erlebnisse, die man erfahren hat, lustiges, schlimme Strapazen, seltsame Dinge und letztlich das Interesse, was denn eigentlich die Otto Winzer war.
Sowas kriegt man heutzutage nicht mehr geboten.


87 - MSR-2 "Arthur Ladwig" Stahnsdorf, mot Sch Grundausbildung, SPW - Fahrer Ausbildung
87/88 - OHS Otto Winzer, Prora, SPW-Fahrer
88/90 - PR23 "Julian Marchlewski" Stallberg, später SPW-Fahrer Führungsfahrzeug TRLA


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#2

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.09.2011 20:57
von Geier | 51 Beiträge | 11 Punkte
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Hallo Goldkoppel
Willkommenn und viel Spass im Forum.
Gruß Geier



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#3

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.09.2011 21:08
von Goldkoppel | 10 Beiträge | 6 Punkte
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Ich wollt noch was einfügen, mir fällt soviel ein.

Riesige Übung, ich weiß leider nicht mehr wo. Ich musste für meinen Divisionskommandeur Truppenluftabwehr meinen Spw direkt rechts vom Hauptgefechtsstand eingraben.
Gute Aussicht aber nicht lange, er wollte die Höhlung eigentlich für seinen Trabbi nutzen. Wir sollten dem Geschehen aus dem Weg gehen, uns nicht sehen lassen aber ab und zu melden.
Zur Verfügung hatten wir VVS Karten mit einem Meter Genauigkeit aber falschen Ortsnamen. Das war uns egal. An jedem Bahnhof gabs ne Kneipe und jeder Bahnhof war eingezeichnet, ein riesiges Gebiet. So fuhren wir durch die Wälder von hinten an die Kneipen, kauften uns was wir brauchten, zogen in die Wälder und machten Lagerfeuer. Manchmal trafen wir auf eine Kompanie, bei der wir dann Essen schnorrten.
Was ich von der Übung noch weiß war, dass angeblich für Kampfhubschrauber als Bodenziele ausrangierte LKW mit Kreuzmarkierungen auf dem Dach geparkt waren. Angeblich soll dabei ein Sankra mit voller Besatzung erwischt worden sein.

Andere Geschichte: ich hatte wieder mal VKU und mein Spieß verliert den Schlüssel für seinen Tresor im Gelände. Im Tresor der Urlaubsschein.
Der Tresor war ein schwerer schwarzer Klotz, liebevoll auf Egon Olsen (Franz Jäger, Berlin) gemacht. Spasseshalber sagte der Spieß, knack doch den Tresor, muss eh auf. Tja, ich hatte ja einen ungeliebten Beruf lernen müssen. Das war Schlosser mit Werkzeugmacheranteil. Hat sich ausgezahlt, ich habe die "Füße" der kleinen Bolzen im Schloß, die vom Schlüssel zum Öffnen nach oben gedrückt werden, radikal mit einem 6er Bohrer weggebohrt, einmal mit dem Gummihammer draufgehaun, einen Schraubenzieher reingesteckt und gedreht. Das Ding war schneller offen als bei Egon.

Eine andere Übung machte ich im Februar mit, es hatte minus 27° im freien Gelände und ich wundere mich heut noch, dass mir die Füße nicht abgefroren sind. Schliesslich musste ich im Fahrersitz schlafen und die Füße dabei unten im eisigen Raum bei den Pedalen strecken. Ich machte die innere Abdeckung zum Motor meines SPW ab und ließ den Motor die ganze Nacht als Heizung für uns tuckern. Geholfen hats nicht viel.

Oder eine Übung in schlammigem Gelände. Wir mussten so schnell es ging hinter den Panzerkompanien herfahren, die mit Schlamm ja keine Probleme haben, dafür regelrecht viereckige Löcher in den Boden fräsen, in denen man ein Haus hätte parken können. Mit dem SPW war das kein Zuckerschlecken und einmal fuhr ich in solch ein Loch, welches sich mit Schlamm gefüllt hatte. Zum Glück schwimmt son ein SPW ja (wenn man die Bodenschrauben reingedreht hat *hust*) und das tat er. Fridolin, mein Gruppenführer musste abspringen um die Seilwinde an einem Baum anzubringen. Das sah toll aus, er versank sofort bis über die Knie, wollte sich mit den Händen abstützen aber seine Arme sanken auch ein sodass er dann mit seinen Brillengläsern im Schlamm bremste. Das war lustig, leider nicht für Fridolin, der am ersten Tag der Übung mit Schlamm bedeckt war und das für die Zeit der Übung nicht wirklich loswurde.

Übrigens besaß ich zum Ende meiner Dienstzeit alle 3 Goldkoppel der Batterie. Leider legt man, wenn man eine Etappe seines Lebens abschließt, keinen Wert mehr auf solche Kleinigkeiten.


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zuletzt bearbeitet 16.09.2011 21:36 | nach oben springen

#4

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.09.2011 21:48
von Goldkoppel | 10 Beiträge | 6 Punkte
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hm, entschuldigt die vielen Tippfehler, leider konnte ich den Text nicht mehr ins Reine tippen und bestimmte Denkweisen besser formulieren da der Text nicht mehr bearbeitbar ist. Ich habe noch mehr solcher Geschichten aber meine Wall of Text wirkt jetzt schon abschreckend genug und das Wichtigste ist gesagt.

Vieles muss wohl auch Jahrzehnte sacken, um es formulieren zu können denn das Bizarre, was ich damals erlebt hab, ist jetzt fast vergessen. Übrig blieb etwas, dass man nun auch einem Aussenstehenden schildern kann. Für wirklich Vieles fehlten einem schon damals beschreibende Worte und heute könnte das überhaupt niemand mehr nachvollziehen.


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zuletzt bearbeitet 16.09.2011 21:59 | nach oben springen

#5

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.09.2011 22:59
von Zermatt | 5.309 Beiträge | 111 Punkte
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Mach dir mal keinen Kopf wegen der Tippfehler...entscheident ist der Inhalt und Aussage des Textes ...und das zählt in erster Linie.



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#6

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.09.2011 22:59
von Pitti53 | 9.917 Beiträge | 6462 Punkte
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Willkommen im Namen des Team

Dann les dich ein,sortiere deine Erlebnisse(beindruckend für die Zeit)und bring dich hier ein


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#7

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.09.2011 00:31
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Goldkoppel,

eigentlich halte ich mich seit geraumer Zeit mit Begrüßungen zurück,aber so viel Fleiß muß belohnt werden
Na dann wilkommen im Forum und auf noch viele interessante Beiträge von dir.
Ließ dich ein und erinnere dich,du wirst sehen,je länger du dabei bist,desto mehr kommt Licht ins Dunkel.

Gruß ek40


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#8

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.09.2011 09:50
von Adam | 145 Beiträge | 1 Punkte
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hallo goldkoppel, sage auch wilkommen im forum,hoffe auf mehr interessante beiträge von dir !!! gruß Adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986


zuletzt bearbeitet 17.09.2011 09:50 | nach oben springen

#9

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.09.2011 10:59
von Goldkoppel | 10 Beiträge | 6 Punkte
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Danke für die nette Begrüßung!

Dafür gibts gleich noch nen Schwank:
wir hatten in der FRAB ein paar SPW60 ohne Bewaffnung. Stattdessen war anstelle des Turms ein Notstromaggregat auf dem Dach verankert. Dieses konnte man runterheben (wog ne ganze Menge das Ding) und so 20m hinter das Fahrzeug schleppen. Dann hatte man ein mehr als daumendickes mit Metall umflochtenes Kabel, das man ausrollte und mit dem Aggregat verband. War dies Aggregat noch in Schuß, konnte man es von innerhalb des SPW starten. Dann gabs Saft für das "Radar". Wir hatten eine rote Lampe und einen grünen Monitor im hinteren Teil des SPW, auf dem angeblich feindliche Flugbewegungen sichtbar wurden. Ob das wirklich ging, hat mich nie interessiert. Wenn meine Besatzung die Luken geschlossen hat, um Dunkelheit und bessere Sicht auf den Monitor zu haben bin ich immer draussen geblieben. Meine Aufgabe als Fahrer vorher war, eine hinterm Beifahrersitz befindliche Kurbel unter Aufbietung aller Kräfte solange zu drehen, bis es nicht mehr ging. Damit fuhr ich einen Antennenmast aus. Dieser bestand aus recht dicken, ineinander steckenden Metallsegmenten und wurde so auf eine ziemliche Höhe ausgekurbelt und ringsum mit Seilen verankert.
Zusätzlich zum Radar wurde auf der Beifahrerseite ausserhalb des SPW ein ziemlich starkes Fernglas mit Blickrichtung Himmel auf einem Stativ aufgebaut. Radar sowie Fernglas hatten einen Ring mit Himmelsrichtung und Gradangaben. Alle Fahrzeuge konnten sich darauf "einnorden" und somit per Funk nach einer Gradangabe innerhalb Sekunden ihre Geschütze auf einen potentiellen Feind richten. Das war echt eindrucksvoll, wenn unsre 4 Schilkas und die 4 BMP Strela 10 ihre Bewaffnungen rasant in eine Richtung schwenkten.
Einmal waren wir auf der Panzerfahrstrecke zum Üben. Leider fiel ein SPW aus und ich musste ins Objekt, um meinen zu holen.
Bei der anschließenden Holperei löste sich aus dem Sack mit der Tarnplane ein Hering und rutschte in den Lüfterschacht eines der Motore. Am tiefsten Punkt des Schachtes befand sich der Ventilator, der den Motor kühlte. Naja, nach dem Kontakt mit dem Hering gabs einigen Salat im Schacht und die Öltemperatur des betroffenen Motors ging binnen Sekunden in den roten Bereich. Ich konnte den Motor noch retten, verlor aber durch eine geplatzte Ölleitung ziemlich viel Öl. Später ging dieser Motor nie mehr per Zündung zu starten und ich musste ihn immer mithilfe des anderen Motors und des zugeschalteten Wasserstrahltriebwerkes anschleppen.
Damit hatten wir dann 2 kaputte SPWs auf der Panzerfahrstrecke.
Wir nahmen Kontakt mit der Pionierkompanie auf, um die Fahrzeuge zum Park schleppen zu lassen. Mich schleppte ein Bergungsfahrzeug mit so kurzem Seil ab, dass ich die winzige rote Schlußleuchte direkt vor der Schnauze des SPW hatte.
Es wurde schon dunkel und der Fahrer schien etwas vor zu haben, denn er raste schneller mit mir hintendran, als ich überhaupt selbständig auf der zerfahrenen Strecke gefahren wäre. Wir erreichten teilweise 80km/h und ich hatte das erste und einzige Mal in meiner NVA-Zeit Todesangst. Meine Bremse und Lenkung waren ja auf die Unterstützung der Motore angewiesen, sodass ich am Lenkrad mit ganzem Körpergewicht hing, ohne in der Lage zu sein, eine effektive Bremsung duchführen zu können. Und so ein Kettenfahrzeug wie der Bergepanzer bremst von jetzt auf gleich, wenn er muss. Ich sah nur das riesige staubige Heck in der aufkommenden Dunkelheit direkt vor mir, das winzige, teilweise vom Staub verhüllte rote Rücklämpchen und kämpfte am Lenkrad um mein Leben.
In einer von T72 zerfahrenen Senke mit steilen Wänden löste sich das Abschleppseil vom Haken und der Bergepanzer fuhr ca 150m weiter, ehe er bemerkte, dass ich nicht mehr hintendran hing.
Ich kann heute noch nicht drüber lachen.


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zuletzt bearbeitet 17.09.2011 11:21 | nach oben springen

#10

RE: Tag

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Zitat von Goldkoppel
Danke für die nette Begrüßung!
Wir erreichten teilweise 80km/h und ich hatte das erste und einzige Mal in meiner NVA-Zeit Todesangst.



Kann ich ein bisschen nachvollziehen, da ich als Kommandant ohne Führerschein plötzlich einen Nachweis über die Erfüllung der Fahrübungen mit SPW/Pz machen musste.
Fahren konnte ich nicht und gesehen habe ich durch die Luke gleich gar nichts.
Ich hatte das Gefühl durch das Gelände zu rasen, ich hatte überhaupt kein Gefühl fürs Fahren.

PS. Der T 72 schaffte im Gelände 36 km/h, maximal 60. Aber an so einer Maschine hinten dran, da kommt man sicher in schwitzen.


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#11

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.09.2011 13:11
von Goldkoppel | 10 Beiträge | 6 Punkte
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Das war kein T72 sondern ein Pionierbergepanzer. Hätte der mal bremsen müssen, wär ich ihm voll hintendraufgeknallt und wieviel Spaß das auch bei 30kmh machen mag kann man sich an der Innenausstattung des SPW in meinem Profilbild vorstellen.
Hier das einzige Foto, dass ich aus der Zeit habe. Dran steht: Feldlager 89. Links bin ich mit soner Art Irokesenschnitt, Mitte Chico und rechts Micha. Beide Schilka-Fahrer.
Leider hab ich keinen Scanner aber das Bild ist auch so ziemlich konturlos.
Wo ist nur mein Wehrdienstausweis.. weitersuch..

Angefügte Bilder:
feldlager.jpg

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zuletzt bearbeitet 17.09.2011 13:58 | nach oben springen

#12

RE: Tag

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von Geier | 51 Beiträge | 11 Punkte
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Manoman ihr hättet mal nicht so viel Karo rauchen sollen, dann würde man heute auch mehr auf dem Bild erkennen können.



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#13

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.09.2011 19:25
von Annakin | 550 Beiträge | 129 Punkte
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Hallo Goldkoppel

Habe gerade mit großen Interesse deinen Beitrag gelesen. Eine Frage hätte ich mal an Dich. Du schreibst von einer Generalüberholung deines SPW in Neuruppin, allerdings mit Fragezeichen. Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, es gab zwar in Neuruppin ein Panzerregiment aber von der Roten Armee, oder hat die NVA dort tatsächlich ihre Panzer reparieren lassen?


Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.


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#14

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.09.2011 20:20
von Corres | 272 Beiträge | 1 Punkte
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Sicherlich ist das Reparaturwerk in Neubrandenburg (RWN) gemeint, welches zu meiner Zeit eine Nebenstelle in Teterow hatte.
Ich hatte selbst mehrmals den Stress für 3 oder 4 Tage im Mannschaftswagen (Viehwagen) die Reise von Spremberg zum RWN zu absolvieren. Meist stand die Rücktour mit bereits reparierter Technik an - also nochmals 4 Tage auf der ungefederten Holzpritsche. Eine Freude war das nicht!!
Gruß vom Corres


Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.
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#15

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.09.2011 08:51
von Harsberg | 4.076 Beiträge | 4234 Punkte
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Dann grüß dich mal Goldkoppel, deine Erlebnisse reichen ja wirklich für 2 Dienstzeiten


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#16

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.04.2017 22:18
von Goldkoppel | 10 Beiträge | 6 Punkte
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Ich häng mal meine Karriere in Kurzform an

Angefügte Bilder:
20170416_220748.jpg

87 - MSR-2 "Arthur Ladwig" Stahnsdorf, mot Sch Grundausbildung, SPW - Fahrer Ausbildung
87/88 - OHS Otto Winzer, Prora, SPW-Fahrer
88/90 - PR23 "Julian Marchlewski" Stallberg, später SPW-Fahrer Führungsfahrzeug TRLA


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#17

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.04.2017 22:45
von Goldkoppel | 10 Beiträge | 6 Punkte
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Harsberg, mit fast 3 Jahren warns auch fast 2 Dienstzeiten.


87 - MSR-2 "Arthur Ladwig" Stahnsdorf, mot Sch Grundausbildung, SPW - Fahrer Ausbildung
87/88 - OHS Otto Winzer, Prora, SPW-Fahrer
88/90 - PR23 "Julian Marchlewski" Stallberg, später SPW-Fahrer Führungsfahrzeug TRLA


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#18

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.04.2017 00:37
von andyman | 2.806 Beiträge | 4685 Punkte
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Hallo @Goldkoppel
Ist dir jetzt nach 5 Jahren dein Passwort wieder eingefallen?Ansonsten schöne unterhaltsame Beiträge weiter so.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


Pit 59, IM Kressin und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Tag

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.04.2017 09:27
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Hallo @Goldkoppel,

Habe gerade erst bemerkt, dass deine Beiträge schon etwas betagt sind, sie haben mir aber sehr gut gefallen. Endlich wieder mal ein Geschichtenerzähler! Ich hoffe, es folgen weitere!
Sympathisch bist du mir auch, weil du den König der Metallberufe erlernt hast, den Werkzeugmacher! Den habe ich auch gelernt und ich fand ihn nicht so schrecklich wie du. Habe ihn nach der Lehre aber auch nur ein Jahr, mit Armee-Unterbrechung, ausgeübt. Ich hatte einen doofen Meister, von dem wollte ich mich nicht ewig bevormunden lassen und so entschied ich mich auch für ein Studium.

Frohe Ostern vom

GKUS64



Niederlausitzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.04.2017 09:29 | nach oben springen


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