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#2781

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 10.01.2019 05:34
von Hanum83 | 9.126 Beiträge | 17651 Punkte
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Was hätte der Sklave ohne den Sklaventreiber gemacht?
Richtig, nichts.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
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#2782

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 10.01.2019 19:06
von Hackel39 | 3.769 Beiträge | 3874 Punkte
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Zitat von sentry im Beitrag #2777
[quote="Hackel39"|p698093]
Ok, hier geht es um die Basics gesamtgesellschaftlicher Zusammenhänge und persönliche Ansichten zu Vorzügen der Marktwirtschaft bzw. staatlich gelenkter Wirtschaft.
Während hier Grundsatzdiskussionen zugelassen sind, werde ich mich daran nicht beteiligen. Das führt zu nichts, außer zu..na ja, Ihr wisst alle, wo hin das führt.

Ich schau ab und zu mal rein und geb meinen Senf dazu, wenn mir etwas doof vorkommt oder interessant und ich mehr darüber wissen möchte.
Und 7 Mio. Nettoeinzahler vs. 37 Mio. indifferenter Rest passten zunächst in beide Kategorien, jetzt nur noch in die erste, denn es ist nach Lesen der Quelle für mich wirtschaftlich, mathematisch und auch argumentativ Unsinn.
Ganz offensichtlich sind für jede denkbare Gesellschaftsform Einnahmen nötig, um bestimmte notwendige Ausgaben realisieren zu können.Welche Leistungen der Staat übernehmen sollte und welche er der Marktwirtschaft überlassen sollte, kann man ja diskutieren. Aber den Wert eines Menschen für die Wertschöpfung oder die Gesellschaft im Allgemeinen daran festzumachen, ob er für den Staat eher auf der Einnahmen- oder der Ausgabenseite steht ist absurd und eine deutlich zu einseitige Betrachtungsweise.


Der Bauhof der Gemeinde ist ein durch und durch sozialistischer Betrieb, ebenso die Staatsbahnen und zu immer größeren Anteilen die aufgestockte Marktwirtschaft.
Die Schneefräse vom Bauhof sind ebenso Volkseigentum wie auch die Loks von DB Regio und gehören somit keiner Privatperson sondern dem Staat, kein Grund zur Aufregung. Die Gemeindearbeiter und Staatsbahner konkurrieren zwar pro forma mit GALA– Betrieben bzw. Privatbahnen, es wäre aber auch nicht schlimm, wenn es die Staatsbetriebe alles allein machen würden oder hat jemand vernommen, daß die Bahnen seit Abelio & Co. unter regulären Bedingungen Gewinne einfahren oder sich die Bahnschulden verringert haben ?
Würde es irgendjemanden ruinieren, wenn es die Commerzbank ab morgen nicht mehr geben würde und die Sparkassen und Genossenschaftsbanken alle aktuellen Finanzierungen übernehmen würden, dem Staat kann es doch egal sein wem er das gedruckte Papier zum Diskontzinssatz überläßt.
Die Kreditbedingungen, Konditionen und Sicherheiten bleiben doch gleich– einen Wettbewerb gibt es nicht, das merkt man spätestens wenn man Opfer des Kleingedruckten wird oder kein umschwärmter Neukunde mehr ist.
Die staatlich einst geretteten Geschäftsbanken sind eben für das Brot– und– Butter– Geschäft bestenfalls gleichwertig und nicht allein wegen der Eigentumsstruktur profitabler, jedenfalls nicht ohne Bilanztricksereien und Casinoaktivitäten warum haben wir die überhaupt noch?
Es sind eben doch diese grundsätzlichen Fragen, und vor allem die extrem verschärften Tendenzen zum Aufstockertum, die Tag für Tag meine Zweifel an der angeblichen Überlegenheit der angeblich sozialen Marktwirtschaft nähren.
Ohne Wachstum ist alles nix– das Ende des Kapitalismus, die letzten Zuckungen, befeuert durch Abwrackprämien, Rauchmelderzwang, Aufllagen zu Heizkesselmodernisierungen, Dieselverbot, GEZ, eben jegliche als Fortschritt getarnte Gängelei die primär zur Generierung von Steuern angelegt ist.
Mit einer Wertermittlung der einzelnen Produktivkraft oder eben Unproduktivkraft hat all das meinerseits übrigens nichts zu tun und auch nichts mit persönlichen Aktivitäten zur Konterrevolution.
Die kann ich unmöglich vom Führerstand aus lostreten.


Damals87, Heckenhaus und BRB haben sich für diesen Beitrag bedankt
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