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#181

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 19:10
von Rabe (gelöscht)
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@ Merkur,

sehe ich genau so. Um dieses Thema ernsthaft zu behandeln, hatte ich am 05.02.2011 einen Vorschlag unterbreitet.
Ich hab viele Fragen an den User turtle gehabt, die mich interessiert hätten. Habe aber aus den verschiedensten Gründen darauf
verzichtet. Ich hab einfach keine Lust, mir die Endlosschleifen von einigen Usern durchzulesen. Diese Endlosschleifen werden von Thema zu Thema durchgezogen. Halte mich im Forum auch zurück bis hoffentlich Sachlichkeit eingezogen ist.

Rabe


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#182

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 19:59
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 32 Punkte
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Nabend @Turtle, Merkur und Rabe...

...aus anderen Foren kenn ich wegen solcher Probleme (Endlosschleifen etc.) Projektgruppen. Diese kann man öffentlich für alle User lesbar gestalten, oder/und Bereiche einrichten die nur Projektmitgliedern einsehbar sind. In diesen gibt es einen Verantwortlichen der die Gruppe führt (Merkur?) und über neue Mitglieder nach Bewerbung derselben entscheidet. Innerhalb der Gruppenmitglieder könnte man noch durch Schreib/Lesezugriff oder nur Lesezugriff differenzieren.

Die Erfahrungen zeigen, dass innerhalb dieser Projektgruppen durchweg eine gute Diskussionskultur realisiert werden konnte.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 14.03.2011 20:02 | nach oben springen

#183

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 20:01
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Zitat von Feliks D.
Nabend @Turtle, Merkur und Rabe...

...aus anderen Foren kenn ich wegen solcher Probleme (Endlosschleifen etc.) Projektgruppen. Diese kann man öffentlich für alle User lesbar gestalten oder/und Bereiche einrichten die nur Projektmitgliedern einsehbar sind. In diesen gibt es einen Verantwortlichen der die Gruppe führt (Merkur?) und über neue Mitglieder nach Bewerbung derselben entscheidet. Innerhalb der Gruppenmitglieder könnte man noch durch Schreib/Lesezugriff oder nur Lesezugriff differenzieren.

Die Erfahrungen zeigen, dass innerhalb dieser Projektgruppen durchweg eine gute Diskussionskultur realisiert werden konnte.



gute Idee feliks.Hätteste ja schon früher verraten können

darüber werden wir im Team diskutieren und bei Machbarkeit sicher einführen


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#184

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 20:18
von Landeposten (gelöscht)
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Projektgruppen hier---na herrlich da könnt ihr dann unter euch ungestört über Kindersoldaten in der DDR,oder Die Pistole in M.Hon.Handtasche diskutieren.Auch das waahnsinnig interessante Thema des Dienstgrads Kes`rs bei Wiedereintritt nach Dtschl.kann bis zum erbrechen erörtert werden.


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#185

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 20:27
von Alfred | 7.357 Beiträge | 1441 Punkte
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Peter,

wenn alle nur ANSATZWEISE deine Sachlichkeit hätten, wäre der Geschichtsbetrachtung sehr viel gutes getan.

Peter, ich habe schon mehrfach, allein oder nit Freunden die Zentrale des MfS besucht, welche heute ein Museum ist.

Nur ein Beispiel. Den Besuchern wird auch der Arbeitsbereich von Minister Mielke gezeigt. Dort lag unter einer Glasglocke bis vor einigen Jahren die Totenmaske von -ich glaube - Lenin.

Dies wurde den Besuchern so mitgeteilt und man konnte erkennen, dass den Besuchern vor schaudern die Nackenhaare hoch standen.

Ich sagte dem Herren der die Führung vornahm, dass dies nicht korekt ist, eine solche Maske habe sich zu keinen Zeitpunkt auf dem Schreibtisch von Mielke befunden. Die Antwort war Sinngemäß , doch das war so. Was sollst Du denn da sagen ? Heute ist diese Maske übrigens verschwunden .....



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#186

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.03.2011 23:31
von turtle | 6.961 Beiträge | 101 Punkte
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Alfred
Wir waren letztes Jahr in der Zentrale des MfS.

Angefügte Bilder:
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#187

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2011 10:08
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von Feliks D.
Nabend @Turtle, Merkur und Rabe...

...aus anderen Foren kenn ich wegen solcher Probleme (Endlosschleifen etc.) Projektgruppen. Diese kann man öffentlich für alle User lesbar gestalten oder/und Bereiche einrichten die nur Projektmitgliedern einsehbar sind. In diesen gibt es einen Verantwortlichen der die Gruppe führt (Merkur?) und über neue Mitglieder nach Bewerbung derselben entscheidet. Innerhalb der Gruppenmitglieder könnte man noch durch Schreib/Lesezugriff oder nur Lesezugriff differenzieren.

Die Erfahrungen zeigen, dass innerhalb dieser Projektgruppen durchweg eine gute Diskussionskultur realisiert werden konnte.



gute Idee feliks.Hätteste ja schon früher verraten können

darüber werden wir im Team diskutieren und bei Machbarkeit sicher einführen




Wie kann in einem öffentlichen Forum das eine gute Idee sein?
Aber politische Minderheiten- gleich ob von links oder rechts - treffen und unterhalten sich eben lieber ausschließlich unter Gleichgesinnten. Da das reale Leben ihnen in der Öffentlichkeit keine Plattform mehr bietet, bleibt eben dann noch das Internet mit seinen Foren und Webseiten. Wenn man dann feststellt, daß auch dort Kritik geübt wird und man ungestört keine Meinungsbildung betreiben kann, kommt man auf die Idee sich in Projektgruppen mit " Ausgewählten " zu unterhalten. Wer nach mehr als 20 Jahren immer noch keine sachliche und manchmal halt auch unsachliche Kritik ertragen kann, aber selber auch provokante und manchmal unsachliche Beiträge einstellt, ist in einem öffentlichen Forum dann wohl nicht gut aufgehoben.

Dieses von Angelo gegründete Forum ist hochinteressant und vielfältig und gerade die Meinungsvielfalt der unterschiedlichen User ist beeindruckend.

Wenn das jemandem nicht gefällt, kann er sich ja eine andere Plattform aussuchen, wo seine Beiträge eben ausschließlich ein positives Echo finden.
In einem öffentlichen Forum Kritker mundtot machen zu wollen darf es heute nicht mehr geben. Dieses ist ein Forum für Menschen dieseits und jenseits der ehemaligen Grenze und nicht ausschließlich für ehemalige uniformierte oder MfS-Angehörige.
Das ist jedenfalls meine ganz persönliche Meinung. Diese hier einzustellen ist der Sinn eines Forums, gleich wie andere User dazu
stehen!

Schöne Woche wünsche ich


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#188

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2011 10:28
von Angelo | 12.520 Beiträge | 613 Punkte
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Also das mit den Projektgruppen wird es nicht geben ich sehe darin eine Ausgrenzung von Mitgliedern und genau das wollen wir hier nicht.....



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#189

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.03.2011 13:15
von Hausmeister (gelöscht)
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Zitat von Angelo
Also das mit den Projektgruppen wird es nicht geben ich sehe darin eine Ausgrenzung von Mitgliedern und genau das wollen wir hier nicht.....




Bitte beim Thema Hohenschönhausen bleiben.

Thema Projektgruppen wurde geklärt


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#190

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.04.2011 11:44
von Pit 59 | 11.689 Beiträge | 8118 Punkte
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Hohenschönhausen ist schon Interessant,und man wird Nachdenklich,ob es so etwas wirklich in einem Sozialistischen Staat gegeben hat.Ein Staat der den grössten Geheimdienstlichen Apparat der Welt betrieben hat.91.000 HM 180.000 IM,der absolute Wahnsinn.
Beim anhängenden Bild fragt man sich ist das Buchenwald,Auschwitz oder was,Nein es ist eine Zelle in HSH,und nicht vom Mittelalter sondern aus dieser Wahnsinns Zeit.

Angefügte Bilder:


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#191

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.04.2011 12:43
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge
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zur seriösen geschichtsbetrachtung gehört es auch, nicht nur ein foto einzustellen und zu schreiben "das ist hohenschönhausen". sondern man sollte schon den geschichtlichen zeitrahmen dazu betrachten. ganz konkret wann gab es diese art von zellen mit toilettenkübeln ? interessant wäre es aber auch, in der zeitbetrachtung die untersuchungshaftanstalt des mfs im zeitlichen vergleich zu anderen untersuchungshaftanstalten der welt zu stellen...

scheinbar scheint das "ohne schaum vor dem mund" hier im forum nicht möglich zu sein....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *


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#192

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.04.2011 13:09
von Pit 59 | 11.689 Beiträge | 8118 Punkte
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Also mich freut es schon mal das die Zahlen stimmen.Ja von wann wird das Bild wohl sein 1951 habt Ihr den Bau Übernommen,wielange diese Zellen in "Betrieb" waren können nur HM des MFS wissen,wir können es nur ahnen,auch mit Schaum vorm Mund.Vergleiche mit anderen Haftanstalten dieser Welt stehen hier nicht zur Debatte,übrigens klingt das so als ob dies noch harmlos ist.



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#193

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.04.2011 13:19
von EK86II (gelöscht)
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Hallo Pit,
konnte vergangenes Jahr an einer Führung dort teilnehmen. Gezeigte Zelle liegt im sogenannten "U-Boot", einem Alt Bau welcher nach Aussage des Führers seit den 1960iger Jahren nur noch als Lager und Abstellkammer genutzt wurde. Auch wurde erklärt daß es für die Belegung dieser Kleinst Zellen zu DDR Zeiten keine Zeugen gibt sondern man einfach mal davon ausgehe! Wärst du bitte so freundlich und würdest auch Fotos der Zellen aus dem Neubau einstellen, welche nachweislich tatsächlich genutzt wurden!

Ich hoffe ich konnte helfen.

Grüße
Peter


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#194

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.04.2011 14:02
von Pit 59 | 11.689 Beiträge | 8118 Punkte
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Hallo EK 86

Ja das mit den Zeugen ist immer so eine Sache.Jedenfalls wurde es mindestens 10 jahre lang so genutzt ,und das ist doch schon schlimm genug.Nach dem Neubau durch das Arbeitslager sollen die zellen da so ausgesehen haben.

Gruß aus Thueringen und schönes WE

Angefügte Bilder:


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#195

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.04.2011 16:52
von Zermatt | 5.297 Beiträge | 22 Punkte
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Leute, bleibt doch bitte beim Thema und das heißt:

Hohenschönhausen

und nur das.



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#196

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 09:22
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Zitat von Pit 59
Ein Staat der den grössten Geheimdienstlichen Apparat der Welt betrieben hat.91.000 HM 180.000 IM,der absolute Wahnsinn.



Man sollte diese Zahlen nicht polemisieren, sondern im Detail betrachten.
1. Wage ich zu bezweifeln, dass das MfS "den grössten geheimdienstlichen Apparat der Welt betrieben hat" und
2. sollte man sich die Frage stellen, wie viele dieser Mitarbeiter tatsächlich operativ (nachrichtendienstlich) tätig waren.



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#197

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 10:22
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Pit 59 die zuerst gezeigte Zelle mit den Kübel ist aus der Zeit. als die Russen dort das Zepter in der Hand hatte. Sie ist in dem sogenannten U-Boot, also in einem Keller. Die Zellen des MfS hast du auch gezeigt, sie sind etwas "komfortabler" als die Kellerzellen.

Merkur. Es ist doch schnurzegal ob das MfS 91.000 oder 2.000 Mitarbeiter. Viel wichtiger ist es zu beurteilen, welche Wirkung die Aktivitäten dieser Geheimpolizei hatte. Wenn man mal die Auslandsaufklärung heraushält ( solche Dienste werden in anderen Ländern getrennt geführt), so bleibt der restliche Dienst dazu da, als Machtsicherung für die SED zu fungieren. Machtsicherung für die SED bedeutete in aller Konsequenz und Härte Unterdrückung des Volkes mit allen Mitteln. Unterdrückung deshalb, weil die SED nicht vom Volk legitimiert war, sondern durch ein manipuliertes Wahlsystem an die Macht kam(Zettelfalten hiess das wohl) und sich da behauptete mit Hilfe eben dieser Geheimpolizei. Hätte die SED sich durch freie und demokratische Wahlen an die Macht gebracht, dann hätte sie eine für das Volk attraktive Politik machen müssen. Eine Politik, die ein positives Echo beim Volk hervorruft, braucht keine Unterdrückungsmechanismen. Wenn man also das ganze zum Fenster herausgeschmissene Steuergeld der DDR Bürger für den Bau der Mauer und den Sicheheitsapparat zur Machterhaltung der SED umgeleitet hätte, um der Bevölkerung ein sicheres und gutes Leben zu garantieren, wäre die SED auch in freien Wahlen wiedergewählt worden.
Ich denke so herum wird ein Schuh daraus. Beispiele, wie schnell man beim Volk in Ungnade durch dilletantische Politik wird, gibt es ja in diesen Tagen in unserer Republik genug.

Gruß Gert


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#198

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 10:24
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Zitat von Gert
Pit 59 die zuerst gezeigte Zelle mit den Kübel ist aus der Zeit. als die Russen dort das Zepter in der Hand hatte. Sie ist in dem sogenannten U-Boot, also in einem Keller. Die Zellen des MfS hast du auch gezeigt, sie sind etwas "komfortabler" als die Kellerzellen.

Merkur. Es ist doch schnurzegal ob das MfS 91.000 oder 2.000 Mitarbeiter. Viel wichtiger ist es zu beurteilen, welche Wirkung die Aktivitäten dieser Geheimpolizei hatte. Wenn man mal die Auslandsaufklärung heraushält ( solche Dienste werden in anderen Ländern getrennt geführt), so bleibt der restliche Dienst dazu da, als Machtsicherung für die SED zu fungieren. Machtsicherung für die SED bedeutete in aller Konsequenz und Härte Unterdrückung des Volkes mit allen Mitteln. Unterdrückung deshalb, weil die SED nicht vom Volk legitimiert war, sondern durch ein manipuliertes Wahlsystem an die Macht kam(Zettelfalten hiess das wohl) und sich da behauptete mit Hilfe eben dieser Geheimpolizei. Hätte die SED sich durch freie und demokratische Wahlen an die Macht gebracht, dann hätte sie eine für das Volk attraktive Politik machen müssen. Eine Politik, die ein positives Echo beim Volk hervorruft, braucht keine Unterdrückungsmechanismen. Wenn man also das ganze zum Fenster herausgeschmissene Steuergeld der DDR Bürger für den Bau der Mauer und den Sicheheitsapparat zur Machterhaltung der SED umgeleitet hätte, um der Bevölkerung ein sicheres und gutes Leben zu garantieren, wäre die SED auch in freien Wahlen wiedergewählt worden.
Ich denke so herum wird ein Schuh daraus. Beispiele, wie schnell man beim Volk in Ungnade durch dilletantische Politik fällt, gibt es ja in diesen Tagen in unserer Republik genug.

Gruß Gert



Admin, kann gelöscht werden, doppelt , habe den falschen Knopf gedrückt. Gert


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 17.04.2011 10:46 | nach oben springen

#199

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 10:49
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Zitat von Gert
Viel wichtiger ist es zu beurteilen, welche Wirkung die Aktivitäten dieser Geheimpolizei hatte. Wenn man mal die Auslandsaufklärung heraushält ( solche Dienste werden in anderen Ländern getrennt geführt), so bleibt der restliche Dienst dazu da, als Machtsicherung für die SED zu fungieren.



Gert, hinsichtlich Deiner Sichtweise bleiben für mich ein paar Fragen.

1. Die HV A hatte nicht zur Sicherheit des Staates und zur "Machtsicherung der SED" beigetragen ?
2. Das Untersuchungsorgan (Linie IX) hatte nicht zur Aufklärung von Kapitalverbrechen, Havarien usw. beigetragen und fungierte ausschließlich zur "Machtsicherung des SED" ?
3. Der Personenschutz handelte nicht als legtitimes Organ, wie in anderen Staaten auch ?
4. Das Wachregiment und die Wach- und Sicherungseinheiten führten nicht Aufgaben durch, wie sie heute für die Sicherung bedeutsamer Gebäude auch selbstverständlich sind ?
5. Die Abwehr von Terror u. a. operativ-bedeutsamen Gewaltakten war rein auf die "Machtsicherung der SED" bezogen ?



zuletzt bearbeitet 17.04.2011 11:05 | nach oben springen

#200

RE: Hohenschönhausen

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.04.2011 11:34
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Zitat von Merkur

Zitat von Gert
Viel wichtiger ist es zu beurteilen, welche Wirkung die Aktivitäten dieser Geheimpolizei hatte. Wenn man mal die Auslandsaufklärung heraushält ( solche Dienste werden in anderen Ländern getrennt geführt), so bleibt der restliche Dienst dazu da, als Machtsicherung für die SED zu fungieren.



Gert, hinsichtlich Deiner Sichtweise bleiben für mich ein paar Fragen.

1. Die HV A hatte nicht zur Sicherheit des Staates und zur "Machtsicherung der SED" beigetragen ?
2. Das Untersuchungsorgan (Linie IX) hatte nicht zur Aufklärung von Kapitalverbrechen, Havarien usw. beigetragen und fungierte ausschließlich zur "Machtsicherung des SED" ?
3. Der Personenschutz handelte nicht als legtitimes Organ, wie in anderen Staaten auch ?
4. Das Wachregiment und die Wach- und Sicherungseinheiten führten nicht Aufgaben durch, wie sie heute für die Sicherung bedeutsamer Gebäude auch selbstverständlich sind ?
5. Die Abwehr von Terror u. a. operativ-bedeutsamen Gewaltakten war rein auf die "Machtsicherung der SED" bezogen ?





Die Sicherheit des Staates wird nach außen durch eine Armee und nach innen durch eine Polizei gewährleistet-
Das Wachregiment gehört beispielsweise in der Bundesrepublik zu Bundeswehr, hat repräsentative Aufgaben
Personenschutz ist Sache der Bundespolizei und das sind sicher nicht sehr viel Personen, die damit beauftragt sind ( könnte aber in den Aufgabenbereich des Geheimdienstes fallen )
Die Abwehr von Terroristen wäre tatsächlich eine Aufgabe eines Geheimdienstes . Aber wo war die DDR vom internationalen Terrorismus bedroht ? Eher war das Gegenteil der Fall. Sie, die DDR gewährte Terroristen Unterschlupf und logistische Unterstützung ( Beispiele RAF), weiterhin Beispiel Anschlag auf Amerikaner in WB, Disko La Belle logistische Unterstützung für Araber
Bearbeitung von Kriminalfällen ( Mord und Totschlag) ist eindeutig eine Arbeit die der Polizei, Abteilung K zuzuorden ist. Sehe ich keinen Grund, so etwas durch einen Geheimdienst durchführen zu lassen.

So sehe ich das nach meinem Verständnis, wie Sicherheit in einem Staat zu gewärleisten ist.
Grundsätzlich kann man natürlich alles zur Staatssicherheitsfrage machen, so wie es die DDR machte. Motiv dafür : großes Misstrauen und Angst vor dem inneren Feind ( das eigene Volk) oder auch den tatsächlich oder vermeintlichen äußeren Feinden . Ein solch paranoider Angstzustand führt dann zur Gründung von Diensten, wie wir sie in der Geschichte des Kommunismus gelernt haben unter den Namen: Tscheka, GPU, KGB und eben in neuerer Zeit das MfS.

Grund Gert


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