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#41

RE: Fasadenanstrich an DDR Häusern

in DDR Staat und Regime 09.11.2012 06:50
von Eisenacher | 2.069 Beiträge | 4 Punkte
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Anforderung an DDR-Design: Grau, viereckig und stapelbar
Dieser Witz kreiste in den 80er Jahren unter den Studenten der Kunsthochschule Berlin-Weissensee.
Die nicht die Unterhaltskosten deckenden Mieten, werden ein Hauptgrund für den grauen und desolaten Zustand des Gebäudebestandes der DDR gewesen sein. Dazu kam die weitverbreitete Braunkohle-Ofenheizung, da hätten neue Farbanstriche nur eine Kurzzeitwirkung gehabt.
Historisch interessant bleibt die einmalige Fassadengestaltung an den sogenannten Protokollstrecken (z.B.Flughafen Berlin-Schönefeld-Wandlitz). Da gab es Häuser, da wurden die Fassaden nur bis zum 2. Stock gestrichen und bei Seitenstrassen jeweils die ersten 3Häuser. Also der Bereich, den man aus den Fahrzeugen, während der Vorbeifahrt erkennen konnte. Man hat sich eben um das visuelle Wohlbefinden des Generalsekretärs und seiner Gäste schon gekümmert.
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Protokollstrecke


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#42

RE: Fasadenanstrich an DDR Häusern

in DDR Staat und Regime 09.11.2012 23:54
von DoreHolm | 8.031 Beiträge | 1048 Punkte
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Farbverbot ? Was für ein Schmarrn ! Es lag hauptsächlich daran, daß Farbpigmente teurer und rarer waren, z.T. Import bei organischen Farben oder Titanweiß (nicht vergilbend). Deshalb auch die Pkw´s in Pastellfarbe, d.h. Weißpigment (Zinkweiß oder Kreide als nicht ganz so weiß, eigene Rohstoffbasis im Erzgebirge) plus Farbpigment, also gestreckt.
Übrigens, Felix, rotes Farbpigment war m.E. nicht so der Enpass. Das war einfasch Fe2O3, also "Rost". Wir haben das damals zum Einfärben eines Klebstoffes eingesetzt, der für die Halskrausen eingesetzt wurde, die uns die Frisöre beim balbieren umgelegt hatten. Habe noch ca. 50,-kg hier stehen. Super geeignet, um Mörtel rotbraun einzufärben.



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