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#361

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 20.04.2017 22:48
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Zitat von zweedi04 im Beitrag #355
@Niederlausitzer , @Winch

Von der Kompanieführung war bei uns nie jemand bei der Kontrolle Grenzmakierung dabei. Wir waren immer 2 bis 3 Gakl, oder wenn der KC gute Laune hatte, durften wir die Kontrolle mit seinem P3 durchführen und hatten dann natürlich seinen Fahrer mit dabei. Gefahren sind wir aber . Wir brauchten nicht durch Gassentore oder Durchlässen im Zaun um zum Vorgelagerten zu kommen. Wir sind (auch mit Krad oder P3) immer links oder rechts vom Bahndamm (Schwanheide - Büchen) nach vorne. Da war ja kein Zaun. Nur die Posten vom B-Turm konnten darüber nicht lachen, mußten sie doch immer die Siegnalgeräte neu scharf machen. Es kam aber auch vor, wenn ein neuer Zugführer von der OSH an die Kompanie kam, dass er uns einmal begleitet um den Abschnitt kennenzulehrnen.
Das Fotolabor befand sich bei uns im Keller, neben der Butze vom Nachrichten-Uffz. Dort haben wir auch Filme der Grundwehrdienstleistenden entwickelt. Natürlich wurde darauf geachtet, dass keine Grenzsicherungsanlagen drauf waren.

@zweedi04
Einen P3 hatten wir zu meiner Zeit nicht mehr, vor meiner Zeit vom erzählen her gab es einen. Habt ihr die Kontrolle teilweise auch vom KFZ ausgeführt oder das meiste zu Fuß? Was hat der Fahrer vom KC während der Kontrolle gemacht? Oder ist er etwa mit Euch mitgelaufen.

Ich gehe mal davon aus das wir auch ein Fotolabor hatten. Habe aber nie was mitbekommen und kann auch nicht mehr dazu sagen. Der Raum vom Nachrichten-Uffz. war bei uns auch im Keller. Den Begriff Butze habe ich noch nie gehört. Was ist damit gemeint?


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#362

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 20.04.2017 23:19
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@Niederlausitzer...

ich spring mal ein...mit Butze ist ein Raum/Zimmer gemeint.


Niederlausitzer und zweedi04 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#363

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 20.04.2017 23:30
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Wie war das mit den Kontrollen von Grenzmarkierungen auf dem Vorgelagerten? In welchen Abständen wurden die immer gemacht?

Gab es da für jede GK andere Vorgaben oder war das einheitlich geregelt? Und wer legte das fest?


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#364

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 21.04.2017 08:04
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Kontrolle Grenzmarkierung wurde 1 mal im Monat durchgeführt, das alle 4 Wochen. Es sind auch nicht immer die gleichen Grenzaufklärer mit der Kompanieleitung gelaufen.Das wurde festgelegt, nachdem öffters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden.Dieses mußte dann auch fotodokumentarisch festgehalten werden.



IM Kressin, hundemuchtel 88 0,5, Niederlausitzer und S51 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#365

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 21.04.2017 09:09
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Zitat von KAMÜ im Beitrag #364
Kontrolle Grenzmarkierung wurde 1 mal im Monat durchgeführt, das alle 4 Wochen. Es sind auch nicht immer die gleichen Grenzaufklärer mit der Kompanieleitung gelaufen.Das wurde festgelegt, nachdem öffters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden.Dieses mußte dann auch fotodokumentarisch festgehalten werden.

Ja das mit dem Wechsel der Streifen bzw. der Begleitvorgesetzten konnte auch mal in die Hose gehen. Wir hatten mal einen Oltn. aus dem Stab GR dabei, er war einer von den fleißigen.
In einem Bereich von ca. 800 - 1000 m hatten wir einen "internationalen" Streifenweg keine Ahnung wie viele Jahre das alles schon ganz problemlos von beiden Seiten geduldet wurde. Nach dem der besagte Oltn. dies gesehen hatte, war es vorbei damit und ein separater Weg (Trampelpfad) auf unserer Seite mußte angelegt werden.



Rothaut und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#366

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 23.04.2017 18:46
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #361
[quote="zweedi04"|p611251]@Niederlausitzer , @Winch


Einen P3 hatten wir zu meiner Zeit nicht mehr, vor meiner Zeit vom erzählen her gab es einen. Habt ihr die Kontrolle teilweise auch vom KFZ ausgeführt oder das meiste zu Fuß? Was hat der Fahrer vom KC während der Kontrolle gemacht? Oder ist er etwa mit Euch mitgelaufen.

Ich gehe mal davon aus das wir auch ein Fotolabor hatten. Habe aber nie was mitbekommen und kann auch nicht mehr dazu sagen. Der Raum vom Nachrichten-Uffz. war bei uns auch im Keller. Den Begriff Butze habe ich noch nie gehört. Was ist damit gemeint?



@Niederlausitzer
Wenn wir keinen Offz. dabei hatten, was meist der Fall war, haben wir die Kontrolle vom Kfz aus gemacht (P3, bzw. Krad) . Der P3 - Fahrer saß bei der Kontrolle natürlich mit im P3 (hinten). Wenn bereits Meldungen über Beschädigungen von Grenzsäulen vorlagen, haben wir fotodokomentiert und gleich ausgebessert.
Bei der Battalionssicherung wurde personell auch gewechselt, so dass mal Gakl der 1. GK und mal von der 2.GK an der Reihe waren. Grenzmakierungen gab es in unserem Battalion ja nur im Bereich der 1. und zum kleinen Teil der 2. GK. Die 2., 3. und 4. GK hatte ja die Elbe. Somit erstreckte sich die Kontrolle der Gm über eine sehr weite Strecke (Elbe bis Trennungslinie zum GR6).




Bild nachträglich eingefügt


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zuletzt bearbeitet 23.04.2017 19:46 | nach oben springen

#367

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 14:49
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Bei uns im GR-23 war die Kontrolle der Grenzmarkierung befohlen einmal im Monat durch ein Mitglied der Kp Führung, meist KC oder StKC, der Polit eher weniger. Einmal im Ausbildungsjahr durch die Stäbe GB oder GR unter Teilnahme eines ortskundigen GAKL der jeweiligen GK. staune hier manchmal zu lesen, das Dreierposten auf dem Vorgelagerten befohlen wurden. Bei uns nur Normaler Doppelposten.


Niederlausitzer, 94, vs1400 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#368

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 16:38
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Also ich kenne auch die Reglung Dreierposten aufs Vorgelagerte, dabei mindestens einer mit Langwaffe. War Ende der 80iger im II./GR-1


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#369

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 17:51
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Zitat von 94 im Beitrag #368
Also ich kenne auch die Reglung Dreierposten aufs Vorgelagerte, dabei mindestens einer mit Langwaffe. War Ende der 80iger im II./GR-1

War im GR 3 Ende der 70'er auch schon so.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#370

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 18:59
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GR8, GBI bis mindestens 1983 war normal Doppelposten mit Waffe lang. Offz. GK, GR bzw. GB nur mit Pistole. Bei Absicherung von Arbeiten am GZI bzw. auf dem Vorgelagerten Dreierposten mit Waffe lang.
Winch, jetzt wo du es schreibst #367, fällt es mir auch wieder ein, dass 1x im Jahr der Oberoffizier Grenzaufklärung vom Regiment mitgelaufen ist. Der war aber voll i.O.


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#371

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 21:40
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Zitat von KAMÜ im Beitrag #364
Kontrolle Grenzmarkierung wurde 1 mal im Monat durchgeführt, das alle 4 Wochen. Es sind auch nicht immer die gleichen Grenzaufklärer mit der Kompanieleitung gelaufen.Das wurde festgelegt, nachdem öffters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden.Dieses mußte dann auch fotodokumentarisch festgehalten werden.

Wie muss man sich das denn vorstellen, wenn öfters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden. Sind diese dann zeitnah ersetzt worden oder war das nicht so einfach. Und wie war das mit dem Ersatz und dem Material was man dafür benötigte, um das wieder in Ordnung zu bringen. Man musste das doch irgendwie transportieren.

Man hat doch nicht bei der nächsten Kontrolle alles in die Hand genommen und ist dann einfach losgelaufen. Oder gab es bei solchen Vorkommnissen spezielle Trupps, die diese Arbeiten dann ausführen mussten. Oder mussten das die GAK selber machen.



Gab es bei Kontrollen von Grenzmarkierungen auf dem Vorgelagerten auch Fälle von Fahnenfluchten von GAK oder mitlaufenden Offizieren der Kompanieführung? Ist da was bekannt?


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zuletzt bearbeitet 25.04.2017 21:42 | nach oben springen

#372

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 21:56
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #371
Zitat von KAMÜ im Beitrag #364
Kontrolle Grenzmarkierung wurde 1 mal im Monat durchgeführt, das alle 4 Wochen. Es sind auch nicht immer die gleichen Grenzaufklärer mit der Kompanieleitung gelaufen.Das wurde festgelegt, nachdem öffters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden.Dieses mußte dann auch fotodokumentarisch festgehalten werden.

Wie muss man sich das denn vorstellen, wenn öfters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden. Sind diese dann zeitnah ersetzt worden oder war das nicht so einfach. Und wie war das mit dem Ersatz und dem Material was man dafür benötigte, um das wieder in Ordnung zu bringen. Man musste das doch irgendwie transportieren.

Man hat doch nicht bei der nächsten Kontrolle alles in die Hand genommen und ist dann einfach losgelaufen. Oder gab es bei solchen Vorkommnissen spezielle Trupps, die diese Arbeiten dann ausführen mussten. Oder mussten das die GAK selber machen.



Gab es bei Kontrollen von Grenzmarkierungen auf dem Vorgelagerten auch Fälle von Fahnenfluchten von GAK oder mitlaufenden Offizieren der Kompanieführung? Ist da was bekannt?

Schreibst du ein Buch?
Da auch GAkl nur Grenzer waren, gab es da wohl auch Fahnenfluchten, schließlich sind selbst GR Kommandeure freiwillig über die Linie.
Mängel / Schäden welche bei der Ko GREMA festgestellt wurden, wurden erst einmal dokumentiert (Foto), je nach Art wurde Protest eingelegt oder auch nicht. Es waren ja nicht nur Beschädigungen, sondern meist waren es widerrechtliche Nutzungen. Waren Grenzsteine so beschädigt das diese ersetzt werden mußten, war das eine bilaterale Aktion und die Gakl hatten damit nichts zu tun. Widerrechtliche Nutzung - da lief eh nichts von unserer Seite und die Beschädigungen der Grenzsäulen haben die GAkl selbst behoben.

Eine Aufgabe war auch das freie Sichtfeld von Grenzmarkierung zu Grenzmarkierung, wurde auch durch die GAkl umgesetzt.



S51 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.04.2017 21:57 | nach oben springen

#373

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 22:12
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Zitat von zweedi04 im Beitrag #366



@Niederlausitzer
Wenn wir keinen Offz. dabei hatten, was meist der Fall war, haben wir die Kontrolle vom Kfz aus gemacht (P3, bzw. Krad) . Der P3 - Fahrer saß bei der Kontrolle natürlich mit im P3 (hinten).

Wenn ein Offizier dabei gewesen wäre, dann hättet ihr die Kontrolle nicht vom KFZ ausgemacht?


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#374

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.04.2017 22:39
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@Mike59
Nein ich schreibe kein Buch. Dieses Thema interessiert mich halt. Für mich waren Grenzer die bis auf das Vorgelagerte durften, schon was besonderes.
Ich stelle mir das bildlich so vor, wie so eine Kontrolle in unserem Grenzabschnitt abgelaufen sein könnte. Wollte mit meinen Fragen auch nichts bezwecken. Das ist alles nur aus eigenem Interesse.

Trotzdem danke für Deine Antwort.


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#375

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.04.2017 01:42
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Ja. für viele Ex DDR-Bürger war ein legaler Aufenthalt im Vorgelagerten ein für sie außerhalb jeder damaligen Realität stehender unglaublicher Vorgang. Wenn überhaupt, dann konnte man diesen Bereich dort als Flüchtling durchqueren, mit allen entsprechenden Konsequenzen, welche die DDR-Staatsräson damals vorsah (incl. 6 feet under).

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 26.04.2017 01:44 | nach oben springen

#376

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.04.2017 02:20
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #373
Zitat von zweedi04 im Beitrag #366



@Niederlausitzer
Wenn wir keinen Offz. dabei hatten, was meist der Fall war, haben wir die Kontrolle vom Kfz aus gemacht ...

Wenn ein Offizier dabei gewesen wäre, dann hättet ihr die Kontrolle nicht vom KFZ ausgemacht?...


GMK bedeutete eigentlich jeden Grenzstein und jede Grenzsäule zu überprüfen. Ob am richtigen Ort, ob gut sichtbar, ob unversehrt. Das vom Kfz aus, also aus einigen Metern Entfernung, war wohl eher spekulativ aber relativ bequem. Zu bequem. Im Oberharz gar nicht möglich. Dort war bei der GMK allerdings fast immer ein Offizier entweder aus dem GAK-Zug, der Kompanieführung oder Oberoffizier Grenzaufklärung mit dabei.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#377

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.04.2017 02:24
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #374
@Mike59
... Für mich waren Grenzer die bis auf das Vorgelagerte durften, schon was besonderes.
...


Die Soldaten (GWD), die als Posten mit vorne waren, waren bei uns fast alle Matrosen der Seereederei, Binnenschiffer oder Fernfahrer, die ohnehin NSW (NichtSozialistischesWährungssystem)-berechtigt waren und ihre Zeit bei uns eher als kurze Pause ihrer Berufstätigkeit handhabten. Die kannten den Laden hüben wie drüben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#378

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.04.2017 02:35
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Zitat von Mike59 im Beitrag #372
Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #371
Zitat von KAMÜ im Beitrag #364
Kontrolle Grenzmarkierung wurde 1 mal im Monat durchgeführt, das alle 4 Wochen. Es sind auch nicht immer die gleichen Grenzaufklärer mit der Kompanieleitung gelaufen.Das wurde festgelegt, nachdem öffters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden.Dieses mußte dann auch fotodokumentarisch festgehalten werden.

Wie muss man sich das denn vorstellen, wenn öfters Grenzsteine und Grenzsäulen entwendet wurden. Sind diese dann zeitnah ersetzt worden oder war das nicht so einfach. Und wie war das mit dem Ersatz und dem Material was man dafür benötigte, um das wieder in Ordnung zu bringen. Man musste das doch irgendwie transportieren.

....

...Schäden welche bei der Ko GREMA festgestellt wurden, wurden erst einmal dokumentiert (Foto), je nach Art wurde Protest eingelegt oder auch nicht. Es waren ja nicht nur Beschädigungen, sondern meist waren es widerrechtliche Nutzungen. Waren Grenzsteine so beschädigt das diese ersetzt werden mußten, war das eine bilaterale Aktion und die Gakl hatten damit nichts zu tun. Widerrechtliche Nutzung - da lief eh nichts von unserer Seite und die Beschädigungen der Grenzsäulen haben die GAkl selbst behoben.
...


Einzige, mir bekannte Ausnahme war zum Beispiel im Frühherbst 1985 und später bis Frühjahr 1986 im Bereich Schierke. Da kam die gemeinsame Grenzkommission durch. Beim ersten Durchgang wurden nur bekannte Schäden noch einmal aufgenommen. Unter Begleitung durch uns GAK. Nach meiner Zeit wurden dann Grenzsteine ersetzt und auch da war jeweils ein GAK der Grenzkompanie (Ufw W.) beteiligt. Er bekam für diese Zeit sogar die Medaille für vorbildlichen Grenzdienst.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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zuletzt bearbeitet 26.04.2017 02:37 | nach oben springen

#379

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.04.2017 09:56
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #373
Zitat von zweedi04 im Beitrag #366



@Niederlausitzer
Wenn wir keinen Offz. dabei hatten, was meist der Fall war, haben wir die Kontrolle vom Kfz aus gemacht (P3, bzw. Krad) . Der P3 - Fahrer saß bei der Kontrolle natürlich mit im P3 (hinten).

Wenn ein Offizier dabei gewesen wäre, dann hättet ihr die Kontrolle nicht vom KFZ ausgemacht?







Nein dann sind wir gelaufen. Der Offz. sollte ja den Abschnitt kennen lernen. Das ging ja bei strammen Schritt viel besser.


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#380

RE: DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.04.2017 15:01
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Danke für Eure Beiträge. Vielleicht habe ich auch eine andere Vorstellung, wie das mit der Beseitigung von Schäden so ablief.
Wenn Grenzsteine entwendet wurden, mussten diese doch durch neue ersetzt werden.
Dafür mussten doch die neuen Grenzsteine bis an die zutreffende Stelle transportiert und im Boden neu verankert werden.
Entweder eingebuddelt oder einbetoniert.
Man hat sie doch nicht einfach auf den Boden gelegt. Und dafür braucht man doch Material Oder nicht? Das wollte ich eigentlich wissen. Oder ist meine Denkweise total verkehrt.


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