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#981

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 19:07
von 1941ziger | 2.013 Beiträge | 6426 Punkte
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Zitat von Fritze im Beitrag #975

Seit 15 Jahren heize ich mit Holz ,nur mit Holz ,Kohle kommt mir nicht ins Haus. Ich bin unabhängig von gas und Öl und fit bleibt man auch .


naja........dafür hast du Arbeit mit Holz ofengerecht machen.
Ich heize nur einen Zusatzofen/Kamin im Wohnzimmer........im Jahr brauche ich 5-6 m³
im Sommer mache ich das Holz selbst, ist schon Arbeit.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
zuletzt bearbeitet 14.11.2016 19:09 | nach oben springen

#982

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 19:16
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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"Verdammte Holzheizungen". Also ne deren aromatischen Ausstoß erschnuppert der Zeitungsausträger schon früh um 3.00Uhr und ob diese enormen Feinstaubausscheidungen nun Schuld an meinem permanenten Schnupfen sein könnten, ich weiß ja nicht? Aber betrachtet es mit Humor Männer, zumal, ich bin ja schon sinngemäß vorgeschädigt von DDR-Zeiten her(von derren enormen Umweltdreck).

Meine Frau meint zwar immer:"Du Rainer das ist bestimmt die Druckerschwärze von deinem Regionalwurstblatt...du im Auto mit dem Schweine-Geruch...das muss das sein?"

Rainer-Maria der somit immer mit sich kämpft...wer Ihm denn nun die Nase versautHAAAAAAAAAAAAAAaaa



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#983

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 19:55
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Sagt mal Männers, ich registriere so ne Art Sendepause schon seit XMinuten hier im Fred? Etwa wegen "Verdammte Holzheizungen"? Bin ich jetzt den Beil schwingenden älteren Senioren hier irgendwie auf den Hackeklotz getreten oder ....also ne ich achte ja schweißtreibende Beschäftigung im Alter nur eben der Feinstaub....?

Rainer-Maria



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#984

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 00:49
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 445 Punkte
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #947
Zitat von damals wars im Beitrag #942
Es gab aber auch Gasheizungen, diese mussten gesondert genehmigt werden.
Wenn man eine schlecht beheizbare Außenwohnung hatte, wurde sie zum Beispiel genehmigt.
Ein Ofen war aber trotzdem erforderlich.


Ging es da nicht um das "Gas Kontingent" welches einem zu erkannt wurde? Was war, wenn es einen sehr harten Winter und das Kontingent schon Ende Januar verbraucht war?

gruß h.



Das "Gas Kontingent" bezog sich auf den Preis. Für eine Gasheizung als Haupheizung (z.B. Gamat 4000 oder etagenheizung mit Gasbrenner) gab es analog zur Kohlekarte eine bestimmte Gasmenge zum reduzierten Preis gegenüber dem Gas für den normalen Küchenbedarf und einer eventuellen Zusatzheizung (z.B. Gamat 3000 für Küchen und Bäder). Wenn man mehr heizte, mußte man einfach den vollen Preis für zusätzliches Gas zahlen.


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#985

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 06:07
von damals wars (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #983
Sagt mal Männers, ich registriere so ne Art Sendepause schon seit XMinuten hier im Fred? Etwa wegen "Verdammte Holzheizungen"? Bin ich jetzt den Beil schwingenden älteren Senioren hier irgendwie auf den Hackeklotz getreten oder ....also ne ich achte ja schweißtreibende Beschäftigung im Alter nur eben der Feinstaub....?

Rainer-Maria

Wenn ich im Winter nach Blankenburg gefahren bin, reichte sinngemäß eine Kohleheizung, um den ganzen Ort zu "verpesten".
Natürlich nur bei Inversionswetterlage. Wenn man das mal "hochrechnet", na gut, man kannte es nicht anders.


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#986

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 07:27
von der Anderdenkende (gelöscht)
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Die Kohlen damals waren aber auch ein Schrutz!Die Bude nicht ordentlich warm bekommen, dafür aber den Schornstein und die Umgebung zugeräuchert mit dem Schwefelgelumpe!


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#987

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 09:05
von GKUS64 | 2.781 Beiträge | 6791 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #983
Sagt mal Männers, ich registriere so ne Art Sendepause schon seit XMinuten hier im Fred? Etwa wegen "Verdammte Holzheizungen"? Bin ich jetzt den Beil schwingenden älteren Senioren hier irgendwie auf den Hackeklotz getreten oder ....also ne ich achte ja schweißtreibende Beschäftigung im Alter nur eben der Feinstaub....?

Rainer-Maria


Also wenn die Nachbarin genügend Holz vor der Hütte hat, funktioniert´s ganz gut!



furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#988

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 09:13
von Lutze | 9.502 Beiträge | 7586 Punkte
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Also wenn die Nachbarin genügend Holz vor der Hütte hat, funktioniert´s ganz gut![/quote]

Nun hast du @Lebensläufer geweckt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#989

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 09:54
von furry | 4.748 Beiträge | 6580 Punkte
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #987

Also wenn die Nachbarin genügend Holz vor der Hütte hat, funktioniert´s ganz gut!


Endlich Schluss mit den Kohlen und wieder eine Bemerkung zum Leben.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#990

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 10:28
von bürger der ddr | 8.122 Beiträge | 31527 Punkte
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Das Leben in der DDR war auch von sehr viel Kreativität geprägt. Wer hat nicht noch selber gefertigtes Werkzeug im Haus? Angefangen bei den beliebten Drechselbänken bis zum Spurmaß für den PKW. So manche Not machte erfinderisch und ließ so einiges an Material aus den Betrieben verschwinden.....

Aber nicht das hier jetzt die selber gebastelte Kohlentrage kommt......


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#991

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 10:44
von andyman | 2.893 Beiträge | 5178 Punkte
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Da gibt es selbstgebaute Rasenmäher,Kleintraktoren usw.,findet man manchmal noch auf Trödelmärkten.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#992

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 11:44
von GKUS64 | 2.781 Beiträge | 6791 Punkte
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Hier mal was aus der frühen DDR:

In meiner Kindheit existierten noch viele kleine private Läden, an fast jeder Ecke ein Bäckerladen, Lebensmittelläden wo die Butter (erst ab ca. 1958 wieder erhältlich) von einem großen Stück abgeschnitten wurde, auf die Waage gelegt und in Papier verpackt wurde. Beim Bäcker erbettelten wir uns immer Kuchenränder und Waffelbruch. Tradition war auch das Selbstbacken von Kuchen und vor allem der berühmten Dresdner Christstollen. Einen Backherd in der Wohnung gab es fast in keiner Familie. Der Kuchen wurde zu Hause eingerührt in eine Backform gebracht und zum Backen mit Namensschild beim Bäcker abgegeben, einmal wurde unser Kuchen verwechselt und wir bekamen einen mit ganz schlechten Zutaten, wir mussten den Kuchen nehmen, denn unserer wurde nicht mehr gefunden.
Zur Weihnachtszeit wurden immer 4 bis 6 Stollen gebacken. Die Beschaffung der Zutaten war ein großes Abenteuer und musste schon im Sommer begonnen werden. Gut, dass wir einen Bekannten in Bamberg hatten. Er schickte uns dann Margarine, Zitronat, Rosinen, Mandeln und andere Zutaten, denn in der DDR war das nicht oder nur mit guten Beziehungen oder ganz selten zu bekommen. Wer niemand im Westen kannte war also schlecht dran.
Der Teig mit den wertvollen Zutaten musste nun auch beim Bäcker intensiv geknetet werden, zu Hause ging das nicht so einfach. Zur Überwachung des gesamten Vorgangs hielten sich die Hausfrauen nun alle (ca. 6-7 Frauen) in der Backstube auf. Man achtete ganz streng darauf, dass nichts verwechselt wurde.
Der Bäcker mit seinem Gesellen formte die Stollen und schob sie in seinen großen Backofen. Nach ca. 2 Stunden war alles fertig, die Stollen kamen auf ein großes Stollenbrett, mit einer Bürste wurde zerlassene „gute Butter“ (wer keine hatte musste sich mit Margarine begnügen) aufgestrichen und zuletzt wurde mit einem Sieb Puderzucker darauf gestreut. Vorsicht war dann nochmal beim Transport geboten. Kein Stollen durfte vom Brett rutschen und vielleicht gar noch zerbrechen, das wäre eine Katastrophe gewesen.
Zu Hause wurden die Stollen in Papier und in große Tücher eingewickelt, so konnte man sie bis März in guter Qualität verzehren.

Kohlen brauchten wir keine mitbringen!

MfG

GKUS64



Klauspeter, Niederlausitzer, EK 70 und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#993

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 12:10
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #992
Hier mal was aus der frühen DDR:
Zur Weihnachtszeit wurden immer 4 bis 6 Stollen gebacken. Die Beschaffung der Zutaten war ein großes Abenteuer und musste schon im Sommer begonnen werden. Gut, dass wir einen Bekannten in Bamberg hatten. Er schickte uns dann Margarine, Zitronat, Rosinen, Mandeln und andere Zutaten, denn in der DDR war das nicht oder nur mit guten Beziehungen oder ganz selten zu bekommen. Wer niemand im Westen kannte war also schlecht dran.
MfG
GKUS64


Diese Backzutaten haben wir tatsächlich in einem HO-Kaufhaus bekommen, waren ca. 10 km Busfahrt notwendig - Westverwandtschaft hatten wir nicht.
An die Stollenbackerei kann ich mich auch noch gut erinnern, nachdem die Zutaten zusammen waren, begann zu Hause das "Mandelschnippen".
Der fertige Teig wurde in Töpfen dann auf einen Schlitten geladen-damals war eine geschlossene Schneedecke auf der Straße, gesalzen wurde nicht- und in der Backstube formte der Bäcker die Stollen.
Die Namensschilder (aus Alu) wurden am Ende in jeden Stollen gesteckt.
Nach ca. 3 Stunden waren diese ferig, da standen Regale im Hausflur und dann ging die Suche nach den Stollen los.
Meistens wurden 10 Stück gebacken (für die Großeltern mit) und dann wurden sie auf einem runden Holzbrett nach Hause getragen, wir hatten jedesmal ca. 1,5 km zu laufen (gesamt).
Zu Hause wurden diese dann mit zerlaufener, warmer Butter eingestrichen und mit Puderzucker behandelt.
Neben den Stollen wurden noch 3 "Erdäppelkuchen" gebacken - von diesen wurden oft für Arbeitskollegen was "ausgegeben" mit einer Tasse Kaffee dazu.
Es war eine schöne Zeit, gerade die beschriebene Sache.
Das Selbstbacken der Stollen ging ca. bis 1985, dann wurden fertige vom Bäcker gekauft.


GKUS64, Klauspeter und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#994

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 12:20
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #992
Hier mal was aus der frühen DDR:
Zur Weihnachtszeit wurden immer 4 bis 6 Stollen gebacken. Die Beschaffung der Zutaten war ein großes Abenteuer und musste schon im Sommer begonnen werden. Gut, dass wir einen Bekannten in Bamberg hatten. Er schickte uns dann Margarine, Zitronat, Rosinen, Mandeln und andere Zutaten, denn in der DDR war das nicht oder nur mit guten Beziehungen oder ganz selten zu bekommen. Wer niemand im Westen kannte war also schlecht dran. MfG GKUS64



Hallo,
Margarine und/oder Butter gab es auch in der DDR, Rosinen nicht aus Jugoslavien oder Grusinien?, Mandeln und Zitronat mag sein daß die wenig importiert wurden weil aus NSW-Gebiet.



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#995

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 12:33
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #994

[...]
Hallo,
Margarine und/oder Butter gab es auch in der DDR, [...]



Meine liebe Tante Frieda sagte immer, dass die Westmargarine besser schmeckt als die Ostbutter. Als Junger Pionier habe ich ihr da mal vorsichtig widersprochen. Sie meinte, ich solle mich da raushalten, weil ich da keine Ahnung habe.
Ich hatte da wirklich keine Ahnung von und bis heute weiß ich nicht, ob ihre These richtig war oder nicht.

Und der Bezug zum Thema - auch solche kleinen Streitereien gehörten zum Leben in der DDR.

Gruß Klaus



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#996

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 12:34
von DoreHolm | 9.310 Beiträge | 8564 Punkte
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Wurden damals nicht auch bittere Mandeln mit verarbeitet ? Schade, daß es die nicht mehr gibt. Im Zuge der ganzen Gifthysterie, die irgendwann in den 90ern begann, wurden diese nicht mehr in Verkehr gebracht. Blödsinn, finde ich. Die tödliche Dosis wegen der enthaltenen Blausäure (HCN) soll bei 60 g gelegen haben. Wer ißt so viel mit einmal ? Außerdem ist sie stark flüchtig und der allergrößte Teil geht beim Backen sowieso raus.



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#997

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 12:55
von Ährenkranz (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #996
Wurden damals nicht auch bittere Mandeln mit verarbeitet ?


Ja, du hast recht - bittere Mandeln wurden in jeden Stollen so ca. 50 bis max.100 g getan, die vorher, genau wie die süßen Mandeln, mit der KM 4 gerieben wurden.
Um die Schale zu entfernen, wurden die Mandeln einige Zeit in heißem Wasser eingeweicht, dann ging die so schön "runterzuschnippen".
Diese Tüte mit bitteren Mandeln wurde extra verpackt mitgenommen und wurde jedem Stollen, die beim Bäcker geformt wurden, dann noch hinzugegeben - warum so einzeln, das weiß ich auch nicht, habe mir auch nie Gedanken darüber gemacht.

Jeder Stollen war übrigens 4 Pfund.


zuletzt bearbeitet 15.11.2016 14:38 | nach oben springen

#998

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 15:18
von StabsfeldKoenig | 3.015 Beiträge | 445 Punkte
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Zitat von der Anderdenkende im Beitrag #986
Die Kohlen damals waren aber auch ein Schrutz!Die Bude nicht ordentlich warm bekommen, dafür aber den Schornstein und die Umgebung zugeräuchert mit dem Schwefelgelumpe!




Ob der Ofen heizte oder räucherte, hängt neben der Kohlenqualität auch noch vonzwei anderen Dingen ab. Einerseits muß der Ofen in Ordnung sein (gereinigt, beim Berliner Ofen mußten die Züge vom Ofensetzer alle paar Jahre geöffnet werden), andererseits der Ofen richtig bedient werden (mit heller Flamme die Kohlen durchbrennen lassen, nicht zu viele Kohlen auf einmal, rechtzeitig Luftzufuhr drosseln, damit die Glut lange hält).


andyman und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#999

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 15:58
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Zitat von SET800 im Beitrag #994
Zitat von GKUS64 im Beitrag #992
Hier mal was aus der frühen DDR:
Zur Weihnachtszeit wurden immer 4 bis 6 Stollen gebacken. Die Beschaffung der Zutaten war ein großes Abenteuer und musste schon im Sommer begonnen werden. Gut, dass wir einen Bekannten in Bamberg hatten. Er schickte uns dann Margarine, Zitronat, Rosinen, Mandeln und andere Zutaten, denn in der DDR war das nicht oder nur mit guten Beziehungen oder ganz selten zu bekommen. Wer niemand im Westen kannte war also schlecht dran. MfG GKUS64


Hallo,
Margarine und/oder Butter gab es auch in der DDR, Rosinen nicht aus Jugoslavien oder Grusinien?, Mandeln und Zitronat mag sein daß die wenig importiert wurden weil aus NSW-Gebiet.



Ja, man sammelte übers Jahr die Zutaten, und die DDR Forscher waren erfinderisch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kandinat
"Da Zitrusfrüchte nur teuer importiert werden konnten, entwickelte man im Zentralinstitut für Ernährung in Potsdam-Rehbrücke[1] Alternativen, um weiterhin Backwaren wie den Dresdner Christstollen produzieren und vermarkten zu können.[2][3] Als Ersatz für Orangeat diente Kandinat M, hergestellt aus gekochten und danach kandierten Möhren, als Zitronatersatz wurde Kandinat T aus kandierten grünen Tomaten produziert."


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#1000

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 15.11.2016 16:15
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #996
Wurden damals nicht auch bittere Mandeln mit verarbeitet ? Schade, daß es die nicht mehr gibt. Im Zuge der ganzen Gifthysterie, die irgendwann in den 90ern begann, wurden diese nicht mehr in Verkehr gebracht. Blödsinn, finde ich. Die tödliche Dosis wegen der enthaltenen Blausäure (HCN) soll bei 60 g gelegen haben. Wer ißt so viel mit einmal ? Außerdem ist sie stark flüchtig und der allergrößte Teil geht beim Backen sowieso raus.

In der Steinfrucht von Abrikosen befinden sich"Kerne", die Mandeln gleich kommen. In Ungarn waren sie die Lieblingsspeise der Kinder,
auch die sollen Blausäure enthalten.


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