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#21

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.02.2014 17:36
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Zitat von Runkel im Beitrag #20
Nun, soll wohl mal weit vor meiner Dienstzeit in Buttlar einen negativen Vorfall mit Angehörigen der Grenzkompanie gegeben haben, wo man einer Steinfigur, Maria, eine Gasmaske und einen Stahlhelm heimlich aufgesetzt hatte. Als dies am nächsten Tag durch die Dorfbevölkerung bemerkt wurde, war man so in Rage ,das diese die Grenzkompanie stürmen wollten mit Mistgabeln und Knüppeln.
Weiß halt nicht, ob diese Begebenheit stattgefunden hat oder nicht, kann ja auch ein Grenzermärchen sein.
Wir sind eigentlich fast immer in den Ausgang nach Borsch gegangen, wo es zwei Kneipen zur damaligen Zeit gab. Auch erschien mir der Kontakt zur Bevölkerung besser.
Kann mich auch erinnern, das unser Waffenunteroffizier öfter nach Wenigentaft gefahren wurde und dort Filmvorführungen tätige, mit den Filmen , die uns auf der GK zur Verfügung standen.

Runkel

Ja - Micha, die Story kenne ich auch noch aus unserer Zeit der Bataillonssicherung. Nur war es wohl bei uns in der GK nicht die Maria sondern der Nepomuk in Wenigentaft - ich gehe einmal davon aus das er es ist, er steht ja an der dortigen Brücke.
Im Buch vom Mj. Lehmann ab Seite 79 steht wieder eine andere Story.



zuletzt bearbeitet 04.02.2014 17:51 | nach oben springen

#22

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.02.2014 20:35
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Zitat von Mike59 im Beitrag #21
Zitat von Runkel im Beitrag #20
Nun, soll wohl mal weit vor meiner Dienstzeit in Buttlar einen negativen Vorfall mit Angehörigen der Grenzkompanie gegeben haben, wo man einer Steinfigur, Maria, eine Gasmaske und einen Stahlhelm heimlich aufgesetzt hatte. Als dies am nächsten Tag durch die Dorfbevölkerung bemerkt wurde, war man so in Rage ,das diese die Grenzkompanie stürmen wollten mit Mistgabeln und Knüppeln.
Weiß halt nicht, ob diese Begebenheit stattgefunden hat oder nicht, kann ja auch ein Grenzermärchen sein.
Wir sind eigentlich fast immer in den Ausgang nach Borsch gegangen, wo es zwei Kneipen zur damaligen Zeit gab. Auch erschien mir der Kontakt zur Bevölkerung besser.
Kann mich auch erinnern, das unser Waffenunteroffizier öfter nach Wenigentaft gefahren wurde und dort Filmvorführungen tätige, mit den Filmen , die uns auf der GK zur Verfügung standen.

Runkel

Ja - Micha, die Story kenne ich auch noch aus unserer Zeit der Bataillonssicherung. Nur war es wohl bei uns in der GK nicht die Maria sondern der Nepomuk in Wenigentaft - ich gehe einmal davon aus das er es ist, er steht ja an der dortigen Brücke.
Im Buch vom Mj. Lehmann ab Seite 79 steht wieder eine andere Story.



Hallo also was ihr da erlebt habt, sorry oder auch durch Erzählungen erfahren habt. Davon habe ich als Kind nicht aber auch garnichts mitbekommen.
Aber der Nepomuk gabe es nicht in Wenigentaft, der steht heute noch in Buttlar.

Ich persönlich habe, zwar auch ein Grenzerlebniss bis heute noch zuverarbeiten. Und das tollste ist es gibt keinerlei Info in den Stasi Unterlagen.

Dadurch könnte ich es besser verarbeiten, aber es gibt auch nix bei den Eltern in den Akten.


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#23

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.02.2014 21:39
von Mike59 | 9.453 Beiträge | 5911 Punkte
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Zitat von Amelie im Beitrag #22
Zitat von Mike59 im Beitrag #21
Zitat von Runkel im Beitrag #20
Nun, soll wohl mal weit vor meiner Dienstzeit in Buttlar einen negativen Vorfall mit Angehörigen der Grenzkompanie gegeben haben, wo man einer Steinfigur, Maria, eine Gasmaske und einen Stahlhelm heimlich aufgesetzt hatte. Als dies am nächsten Tag durch die Dorfbevölkerung bemerkt wurde, war man so in Rage ,das diese die Grenzkompanie stürmen wollten mit Mistgabeln und Knüppeln.
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Kann mich auch erinnern, das unser Waffenunteroffizier öfter nach Wenigentaft gefahren wurde und dort Filmvorführungen tätige, mit den Filmen , die uns auf der GK zur Verfügung standen.

Runkel

Ja - Micha, die Story kenne ich auch noch aus unserer Zeit der Bataillonssicherung. Nur war es wohl bei uns in der GK nicht die Maria sondern der Nepomuk in Wenigentaft - ich gehe einmal davon aus das er es ist, er steht ja an der dortigen Brücke.
Im Buch vom Mj. Lehmann ab Seite 79 steht wieder eine andere Story.



Hallo also was ihr da erlebt habt, sorry oder auch durch Erzählungen erfahren habt. Davon habe ich als Kind nicht aber auch garnichts mitbekommen.
Aber der Nepomuk gabe es nicht in Wenigentaft, der steht heute noch in Buttlar.

Ich persönlich habe, zwar auch ein Grenzerlebniss bis heute noch zuverarbeiten. Und das tollste ist es gibt keinerlei Info in den Stasi Unterlagen.

Dadurch könnte ich es besser verarbeiten, aber es gibt auch nix bei den Eltern in den Akten.



Na eventuell sollte man nicht alles überbewerten, @Runkel und ich schrieben ja schon von Überlieferungen.
Übrigens: Nicht alles was in der DDR geschah hatte etwas mit dem MfS zu tuen. Allerdings ist das immer ein simpler Weg der Erklärung.



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#24

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 05.02.2014 17:02
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Ne ne ich bewerte dies nicht über.
Das soll wohl zu den nicht gerade guten Verhältnis zur Dorfbevölkerung von Buttlar beigetragen haben.
Habe ja nach der Meisterschule in Nordhausen meinen Dienst weiter fortgesetzt allerdings in der Grenzkompanie Frankenheim, wo es ein sehr gutes Verhältnis der GT zur Dorfbevölkerung und umgedreht gab.

Runkel



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#25

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.02.2014 00:12
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Zitat von Runkel im Beitrag #24
Ne ne ich bewerte dies nicht über.
Das soll wohl zu den nicht gerade guten Verhältnis zur Dorfbevölkerung von Buttlar beigetragen haben.
Habe ja nach der Meisterschule in Nordhausen meinen Dienst weiter fortgesetzt allerdings in der Grenzkompanie Frankenheim, wo es ein sehr gutes Verhältnis der GT zur Dorfbevölkerung und umgedreht gab.

Runkel


Hallo, ja Frankenheim war doch total von der außen Welt abgeschnitten. Glaube ich das da die Menschen netter waren als wie hier.

gruß


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#26

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.02.2014 17:05
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Nun habe ich es so erlebt, wie beschrieben. Während meiner Dienstzeit in Buttlar hatten wir keinen Kontakt zur Dorfbevölkerung.
Das einzige woran ich mich noch erinnere, war, wir hatten Grenzdienst und standen am Schlagbaum Buttlar Wenigentaft. Da kam ein Mann auf einem Fahrrad die Straße aus Richtung Buttlar zum Schlagbaum gefahren. Kurz vor diesem stieg er von seinen Drahtesel, entrichtete den Tagesgruß und fragte uns etwas. Was, verstanden wir nicht, waren ja keine Einheimischen und kannten den Dialekt nicht. Also antworteten wir mit ja. Nun holte er eine Schachtel f6 aus seiner Hemdtasche und bot uns ne Zigarette an, die wir auch annahmen. Wir hatten die Kippe noch nicht ganz geraucht, da kamen eine Frau und ein Mädchen aus Buttlar, sie zogen einen hölzernen Handwagen , darauf eine Sense und ein Holzrechen. Als die Beiden nun auf der Höhe Schlagbaum waren, nahm der Mann die Sense , wetzte sie kurz und mähte dann Gras auf der Wiese neben dem Schlagbaum. Als er fertig war fuhr er zurück nach Buttlar. Die zwei, Frau und Tochter luden das Gras auf und zogen den schweren Wagen gen Buttlar.
Der Mann war der Kneiper vom Toten Vogel, das andere seine Frau und seine Tochter.
Nun was haben wir dabei gedacht, so ein Pascha, macht die leichten Arbeiten und lässt seine Frauen schwer arbeiten.

Ja Frankenheim liegt nicht hinterm Berg, sondern auf dem Berg, das war es wohl. warum die Bevölkerung anders als wie mir bekannt in Buttlar sich aus meiner Sicht darstellte.

Runkel



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#27

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.02.2014 17:08
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Noch was, ich behaupte nicht, das die Bevölkerung von Buttlar schlecht war oder ist, wir hatten halt keinen Kontakt zu Leuten aus Buttlar.

Runkel



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#28

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 06.02.2014 18:41
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Zitat von Runkel im Beitrag #27
Noch was, ich behaupte nicht, das die Bevölkerung von Buttlar schlecht war oder ist, wir hatten halt keinen Kontakt zu Leuten aus Buttlar.

Runkel


Hallo Runkel ist doch in Ordnung, erstens mal war damals eine andere Zeit. Und ich hab doch auch damit kein Problem ob die Leute schlecht waren oder nicht. Falls ich dir in einem Wort oder Satz zunah getreten bin, dann BITTE ich hiermit um Entschuldigung.
Was oder wie es damals ist eh rum, ist mir auch regativ egal.
Die Zeit kann mann eh nicht mehr ändern. Manchmal fragt man sich nur wenn man die ganzen Sperranlagen, den Wahnsinn am Fernseher sieht. Da fragt man sich, was haben sich diese Leute nur gedacht.
Deutschland von Deutschland getrennt.
Kinder von ihren Eltern.
Ein Wahnsinn, aber es war so. Und wir können es nicht ändern, und wir haben alles diese schlechte Spiel mit gemacht, sonst wären wir Gott weiß wo gelandet.
Ich für mein Teil, habe trotz der Erfahrung, die erst wieder nach dem Fall der Mauer in mein Gedächnis gerufen wurde, durch ein Krankheit eine schöne Kindheit gehabt.
Ich habe es verdränkt, es durfte nicht drüber gesprochen werden, weder im Elternhaus noch in der Schule. Es war halt so. Die paar Jahre die ich im Sperrgebiet gelebt habe, war eine schöne Zeit. Ich war zwar nie bei der Armee, habe daher nicht die andere Seite kennen gelernt, der Gehorsam an der Grenze. Aber wenn wir unterwegs waren, in einer Gruppe oder so wir waren immer stolz wenn wir einen Soldaten gesehen haben. Soviel kann ich sagen und das weiß ich auch noch. Den in meiner Familie gab es auch Soldaten.


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#29

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.02.2014 17:04
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Nein, du bist mir nicht zu nahe getreten, habe mich vieleicht etwas barsch ausgedrückt, das ist aber meine Art, kann nix dafür.
Nun, hatte ich damals eine andere Einstellung zur Sache, hatte mich nicht umsonst als BU bei den GT beworben. Habe meine 10,5 Jahre gedient, bis zum 30. November 1989 , wo meine Dienstzeit regulär endete.
Was danach kam, da bekam ich nicht viel mit, war da tätig in einer Möbelbude in Frankenheim. Also habe ich von der Wende nicht viel mitbekommen.
Ich habe meinen damaligen Staat treu gedient und bereue nichts davon.Warum auch, es war mein Leben. Man hatte da seine Freunde und Mitstreiter,Heute sieht das anders aus, man bemerkt es ja auch hier im Dorf Frankenheim, wo früher noch Zusammenhalt war ist Heute Hass und Neid, nur weil der Andere etwas mehr hat als man selbst.
Habe 8 Jahre in der Möbelbude gearbeitet, bis es kein Geld mehr gab, dann lange Zeit arbeitslos, nun seit etwa 4 Jahren tätig als Elektriker in einer Elektrofirma.
Komme auch ab und an durch Buttlar. Wenigstens einmal im Jahr suche ich zwischen Borsch und Buttlar Pilze, Mairitterlinge. Bin nur froh das die Buttlarer diese Stelle nicht kennen, sonst würde ich umsonst dorthin fahren.

Runkel



Amelie hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.02.2014 21:56
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Zitat von Runkel im Beitrag #29
Nein, du bist mir nicht zu nahe getreten, habe mich vieleicht etwas barsch ausgedrückt, das ist aber meine Art, kann nix dafür.
Nun, hatte ich damals eine andere Einstellung zur Sache, hatte mich nicht umsonst als BU bei den GT beworben. Habe meine 10,5 Jahre gedient, bis zum 30. November 1989 , wo meine Dienstzeit regulär endete.
Was danach kam, da bekam ich nicht viel mit, war da tätig in einer Möbelbude in Frankenheim. Also habe ich von der Wende nicht viel mitbekommen.
Ich habe meinen damaligen Staat treu gedient und bereue nichts davon.Warum auch, es war mein Leben. Man hatte da seine Freunde und Mitstreiter,Heute sieht das anders aus, man bemerkt es ja auch hier im Dorf Frankenheim, wo früher noch Zusammenhalt war ist Heute Hass und Neid, nur weil der Andere etwas mehr hat als man selbst.
Habe 8 Jahre in der Möbelbude gearbeitet, bis es kein Geld mehr gab, dann lange Zeit arbeitslos, nun seit etwa 4 Jahren tätig als Elektriker in einer Elektrofirma.
Komme auch ab und an durch Buttlar. Wenigstens einmal im Jahr suche ich zwischen Borsch und Buttlar Pilze, Mairitterlinge. Bin nur froh das die Buttlarer diese Stelle nicht kennen, sonst würde ich umsonst dorthin fahren.

Runkel



Hallo super gut dann verstehen wir uns ja soweit. Also jeder hat seine Zeit erlebt, du hast gedient es war halt so. Und ich hatte trotzalem eine schöne Kindheit.
Ja, Frankenheim da komme ich einmal im Monat durch, wenn ihr daoben Schnee habt haben wir noch garlangkeinen.
Mit dem Hass und Neid untereinden das ist so , das hat der Westen mitgebracht.
Aber mal was anderes das Verkehrsschild in Frankenheim, was Richtung Mellrichstadt zeigt, das müste mal geändert werden. Was ich da schon für schoh runden getreht habe.
Aber jetzt weiß ich es wo es lang geht.
Von Frankenheim war mal einer mit mir bei der Kur.
Und Pilze ich sammel keine, daher kannst du gerne kommen und sie alle holen.

Ich wünsche eine gute Nacht.

gr


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#31

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.02.2014 14:31
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Nun, für das Schild bin ich leider nicht zuständig, also, aber du kennst den Weg ja nun, müsstest du mit Navi fahren. Aber das ist dann auch wieder so ne Sache, hatte deswegen schon einen LKW fast im Garten stehen. Der Zaun war schon demoliert. Die gute Frau kam mit ihren rießen Laster aus Richtung Birx und fuhr nun Richtung Reichenhausen. Aber die wollte nach Ostheim, in die Bionade Fabrik. Das Navi sagte links abbiegen, was sie dann ganz verbissen tat. Dabei überfuhr sie einen Hydranten, blieb nicht stehen und landete in meinen Gartenzaun. Prima, hatte deswegen nur Rennereien und Stress.
Aber das sollte es noch nicht gewesen sein, ein Besoffener Ortsansässiger fuhr gegen die Wand meines Hauses und ein zweites Fahrzeug, ein Transporter landete ohne Fahrer in meiner Werkstatt. Lebe also gefährlich hhier auf dem Berg.
Ja scnön ist es in Buttlar, gibt kaum Schnee, im Gegensatz zu hier, musst dann immer dieses Zeug wegschaufeln und nirgendwo ist Platz. Auch ist es stressig hier bei Schnee und Nebel auf der Strasse unterwegs zu sein, da sieht man überhaupt nichts.
Dann noch die Ulster bei Buttlar, ein schöner Fluß, in Frankenheim der Leubach, so sauber, das kein Fisch drin lebt.
Ja wäre das Verhältnis damals zur Dorfbevölkerung von Buttlar anders gewesen, wäre ich auch dort geblieben. Nun habe ich Frau und zwei KInder, und zwei Enkeltöchter und bin damit zufrieden.

Gruß Runkel



Amelie hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.02.2014 19:40
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Hallo, na ist doch schön dein Leben. Ich Bin auch verheiratet und habe 3 Kinder und zwei Enkelkinder super gut.
Aber das Frankenheim, das ist schon interessant. Aber trotzdem schön immer durch zufahren. Schon alleine, in der Erinnerung an meinen Vater der hat immer gesagt, das er in Frankenheim einen Kriegskollege hat, aber leider war Frankenheim lange gesperrt und so sind wir erst im letzten Jahr immer durch gefahren.Erst sind wir über Reichenhausen gefahren, dann war Reichenhausen sehr lange gesperrt. Und so sind wir jetzt immer über Frankenheim gefahren. Nur mein Vater ist im letzten Jahr verstorben, fit wie ein Turnschuh, ins Bett gefallen und Ende. Aber er hat ein wunderschönes Alter gehabt.

Gruss


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#33

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2014 14:13
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Wenn du von Buttlar kommst, dann fährst du doch sicherlich Geisa, Tann, Hilders nach Frankenheim. Andersrum ist es doch ein Umweg.
Ja Reichenhausen ist seit langen wieder frei, gibt da eine neue Ortsdurchfahrt in Richtung Frankenheim.
Weist du den namen noch, mit dem dein Vater im Krieg war? Könnte da recherschieren ob der noch existiert. Ist ja nun doch schon lange her.
Gibt auch Neuigkeiten im Bezug auf Buttlar, die Firma 1A Paletten zieht demnächst um, nach Kaltensundheim in die ehemalige Molkerei. Haben dort die Elktrik repariert und überarbeitet.
Da fällt mir noch was aus früheren Zeiten ein, Als Grenzer wusste man immer, wann Sonntag ist, hatte man Streife am Sonnabend und musste durch Wenigentaft, hingen da immer die ausgezogenen Kaninchen an den Fenstern der Häuser. Also war klar, was Sonntag Mittag auf den Tisch kam.

Gruß Runkel



Amelie hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Die 10.GK war in Buttlar

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 09.02.2014 18:50
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Zitat von Runkel im Beitrag #33
Wenn du von Buttlar kommst, dann fährst du doch sicherlich Geisa, Tann, Hilders nach Frankenheim. Andersrum ist es doch ein Umweg.
Ja Reichenhausen ist seit langen wieder frei, gibt da eine neue Ortsdurchfahrt in Richtung Frankenheim.
Weist du den namen noch, mit dem dein Vater im Krieg war? Könnte da recherschieren ob der noch existiert. Ist ja nun doch schon lange her.
Gibt auch Neuigkeiten im Bezug auf Buttlar, die Firma 1A Paletten zieht demnächst um, nach Kaltensundheim in die ehemalige Molkerei. Haben dort die Elktrik repariert und überarbeitet.
Da fällt mir noch was aus früheren Zeiten ein, Als Grenzer wusste man immer, wann Sonntag ist, hatte man Streife am Sonnabend und musste durch Wenigentaft, hingen da immer die ausgezogenen Kaninchen an den Fenstern der Häuser. Also war klar, was Sonntag Mittag auf den Tisch kam.

Gruß Runkel


Hallo Runkel, nein ich weiß nicht den Namen mit wem mein Vater im Krieg war. Vom Krieg habe ich zwar noch ein paar Bilder.
Aber ich frage mal meine Geschwister vielleicht wissen dir es. Wäre super gut. Ich bleibe am Ball.
Er ist im Alter von fast 86 Jahren gestorben. Gibt es noch so alte Leute bei euch.
Ich weiß das der Stuckardt nach K-Nordheim zieht, das stand mal in der Zeitung. Der muß wohl ja da raus, wo er jetzt war.
Ja, ich fahre über Geisa, Tann in Richtung F- Heim, wir sind immer über Simmershausen nach Frankenheim gefahren, aber das ist ja so eine schlechte Straße die auch fast parallel zu der Hauptstraße nach Hilders läuft. Wir fahren jetzt über Hilders, nach Frankenheim und dann nach Mellrichstadt.

Ich bin erst wieder im März dran, jetzt im Feb. muß meine Schwester noch mal fahren, mal schauen wie da das Wetter ist. Und wo die lang fährt.


lg


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#35

RE: treffen (Schlosser68)

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.01.2015 21:05
von baumi9 | 4 Beiträge
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Zitat von Gast im Beitrag #1
hallo Grenzer,habt Ihr alles vergessen? Ich bin der Schlosser der 10.GK in Buttlar, Heimgang 28.07 89.Ganz sicher weiß ich ,daß die Kommpanie den Namen "Waldemar Estel "trug.Im Forum waren da andere Auffassungen zu bemerken;falsch! Ich hab sogar noch ein Bild von der Tafel die bei uns am Eingang hing.Denkt noch jemand an die Zeit in Buttlar oder ist alles vergessen?Ich war Schlosser,daß bedeutet KMS,aber ich war 100% keine 2000, hab selber 14 Seiten Akte und möchte Leute wiedersehen von damals,weil ich immer noch zu oft daran denke. MfG der Schlosser der 10.gk Buttlar HG07/89


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#36

RE: treffen (Schlosser68)

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.01.2015 21:10
von Pit 59 | 12.452 Beiträge | 11884 Punkte
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Seit 2009 hier angemeldet °!!! 2009 einem Beitrag, 2013 einen Beitrag, und jetzt dieser Käse hier.



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#37

RE: treffen (Schlosser68)

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.01.2015 21:12
von baumi9 | 4 Beiträge
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hallo schlosser ! ich war auch von febr 89 bis dez 89 als grenzer in buttlar . kann mich an dich noch genau erinnern , wenns hieß probefahrt , hast du die halbe kompanie mit schnaps versorgt . kompaniechef war doch damals der mxxxxx oder so , und der polit hieß wxxxx glaub ich . hast du noch kontakt zu anderen . würde mic freuen was zuhören grüße torsten


zuletzt bearbeitet 15.01.2015 21:13 | nach oben springen


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