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#1

Berufsethos

in Themen vom Tage 01.06.2018 20:07
von Rainer-Maria Rohloff | 4.096 Beiträge | 12101 Punkte
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Ehrlich, ich musste erstmal nachschlagen unter:

Ethos, das;-: Sitte: sittliche Sinnesart:bleibende Charaktereigentümlichkeit.
Beruf,der;-(e)s,-e: Berufung: natürliche Bestimmung: Tätigkeit, zu der die natürliche Bestimmung treibt: zu erwerbszwecken dauernd ausgeübte Tätigkeit.

Kurz paar Gedanken zur Einführung.

Der Rainer ist ja noch alte Schule. Zu meiner Lehrzeit auf dem Bau, im Bauwesen der DDR gab es noch Lehrmeister. Das wird wohl im Westen,Ende der 60er Jahre Damals Drüben auch nur nicht anders gewesen sein.Da waren auch die Lehrlingsendgelde monatlich so bescheiden...erwähnen wir die maximum 120 Mark der DDR besser nicht.

Heute, kann sich ein Lehrling von der (UN) Menge an monatlicher Kohle monatlich ein kleines Zimmer nahe der Lehrstelle leisten und mit etwas gutem Willen die tägliche Versorgung noch dazu. Den geringen Rest kann Elternteil so Selbstverdiener ohne Probleme zusteuern. Aber das ist nicht so das Thema, sollte nur aufzeigen, wie alles anfing, anfängt mit Beruf/Tätigkeit.

Heute im Fred "Wo lebt es sich am besten" hatte ich geschrieben warum ich die Diskussion der letzten Texte hierher holen wollte. Wohl einfach um aufzuzeigen das es eigentlich völlig egal ist was ich für einen Beruf/eine Tätigkeit ausübe. Nur das ich eben in jedem Beruf/der Tätigkeit egal was tagtäglich anfällt mein Bestes zu geben bereit sein muss.

Es interessiert somit nicht ...Beispiel Pflegemisere noch sonst irgend ein Mangel ob gesellschaftlich verbockt oder hausgemacht, es zählt das was ich täglich leiste, nur das und nichts weniger. Ich lass da ehrlich keine noch so simplen Gründe gelten weil jeder Beruf/jede Tätigkeit mit Verantwortung, Gewissenhaftigkeit, Ordnungssinn, Fleiß und ner Menge mehr verbunden ist.

Und ja so Heckenhaus mit dem Satz" In welcher Welt lebst du denn?" Ich lebe in einer Welt wo ich bei Mißständen gegenüber meinem Arbeitgeber das Maul aufmachen kann. Dafür gibt es sogar gute und tragfähige berufliche Rechtsschutzversicherungen, und zwar solche völlig Gewerkschaftsunabhängig, die mich jederzeit bei berechtigtem Bedarf rechtsanwaltlich vertreten.

Kurz, ob Maurer, Zeitungszusteller, Pflegekraft, Reinigungskraft, Behördenangestellter, Lehrer, Manager und intelektuell höher angebunden, ich ziehe mich nicht hinter irgendwelchem Unkram zurück oder vermeine gar "Ich schaffe das aus X Gründen nicht" sondern ich gebe tagtäglich mein Bestes. Denn nur dafür werde ich bezahlt, entlohnt.

Rainer-Maria

Rainer-Maria



berndk5 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 01.06.2018 20:14
von Ehli | 2.855 Beiträge | 14194 Punkte
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Dann passt das hier:


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
katerjohn, RalphT, bürger der ddr und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 01.06.2018 20:15
von Kontrollstreife | 1.800 Beiträge | 11901 Punkte
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Des einen sein "Bestes", kann bei einem anderen sein "Geringstes"sein.

Angefangen bei unterschiedlicher Körpergröße über Leistungsmöglichkeit bis zur Geistesgröße ist die abgelesene Höhe an der Messlatte eine andere.

KS


Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.06.2018 20:42 | nach oben springen

#4

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 01:15
von andyman | 2.729 Beiträge | 4309 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #1

Kurz, ob Maurer, Zeitungszusteller, Pflegekraft, Reinigungskraft, Behördenangestellter, Lehrer, Manager und intelektuell höher angebunden, ich ziehe mich nicht hinter irgendwelchem Unkram zurück oder vermeine gar "Ich schaffe das aus X Gründen nicht" sondern ich gebe tagtäglich mein Bestes. Denn nur dafür werde ich bezahlt, entlohnt.
Rainer-Maria

In der Theorie hast du völlig Recht,das Problem liegt m.M.n. darin das sich soziale Einrichtungen wie Pflegeheime,Krankenhäuser zu Wirtschaftsunternehmen gewandelt haben.Sie müssen schwarze Zahlen schreiben um nicht geschlossen zu werden.Die Grundausstattung ist per Gesetz vorgegeben und wird von Ämtern überwacht,also bleibt nur am Personal zu sparen um kostendeckend zu wirtschaften.Die Arbeit auf einer Normalstation mit ca.30 Betten wurde früher von 6 Schwestern erledigt,heute sind es 3.Wenn du Pech hast 2 examinierte und 1Hilfskraft die nur Essen austeilen darf.
Warum gibt es Personalnotstand in den Pflegeberufen,weil Bournout und Dauerstress im 3-Schicht system über Jahre viele Menschen kaputt gemacht hat.Gehe bitte mal am Wochenende in eine Notaufnahme eines Krankenhauses um dir einen Überblick über den Arbeitsanfall zu verschaffen.
Der Hauptgrund für die ganze Misere liegt in der Finanzierung durch die KK,hier muß jeder kleine Furz nachgewiesen werden und Fallpauschalen für Krankheitsfälle sind vertraglich festgelegt,Komplikationen sind nicht erwünscht.Die Finanzierung muß aus Steuergeldern erfolgen,wie in anderen Ländern auch,dann kann sich die Gesamtsituation verbessern.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


Kontrollstreife, Rainer-Maria Rohloff, 1941ziger, bürger der ddr und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.06.2018 01:16 | nach oben springen

#5

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 08:49
von Rainer-Maria Rohloff | 4.096 Beiträge | 12101 Punkte
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Da fällt mir doch sofort das typische Schlagwort von Theorie und Praxis ein. Deren wohl Unvereinbarkeit. Damit hatten wir übrigens schon in der DDR enorm zu kämpfen. Also andyman muss der letzte Satz in deinem guten Text umgesetzt werden. Und zwar möglichst bald.Übrigens auch die Zeitungszusteller leiden unter Personalmangel, weil, irgendwie will Keiner den doch garnicht so schlechten Nachtjob machen?
Sind dann früh 3 von 25 Leuten krank werden deren Touren aufgeteilt. Fehlen dann noch Springer(Urlaub oder...) dann wirds richtig ungemütlich.

Rainer-Maria

Rainer-Maria



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#6

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 09:03
von Harzwanderer | 3.878 Beiträge | 3556 Punkte
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"Jeder liefert jedem Qualität"



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#7

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 09:06
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Wäre doch mal das neue Schlagwort...Harzwanderer. Lass es besser patentieren.

Rainer-Maria



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#8

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 11:09
von Harzwanderer | 3.878 Beiträge | 3556 Punkte
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Kennste nicht mehr? War ne alte Ost-Losung.



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#9

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 11:29
von Fred.S. | 1.923 Beiträge | 16123 Punkte
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4 ach andymen, nicht nur am Wochenende in einer NFA. Da ist schon morgens jeden Tag bei uns der Warteraum voll. Und am Wochenende auf einer Station?
Egal welche, eine Schwester, ein Pfleger, der diensthabende Arzt der Station ist am Wochenende gleich für mehrere Stationen da. Ich habe gesehen was für ein Stress die Schwestern am Wochenende ausgesetzt sind, wenn alleine in ein Zimmer in der Nacht bis zu 17 x ein Patient klingelt und die Schwester auch beim 17 x trotzdem freundlich ihn versorgt. Jedesmal den Katheder vom Beutel abgerissen, der Urin im Bett und ihn jedesmal neu anziehen, das Bett machen. Meine größte Hochachtung haben die diensthabende Ärzte einer NFA. Ich kann das sagen 19 x eingeliefert worden seit 2013. Jetzt den Patienten mit der Krankheit, 2 Minuten später einen mit einer anderen Krankheit. Das sich gedankliche Umstellen dann um die richtige Entscheidung zu treffen. Fred S.

Nachtrag: Ein Hausarzt kennt seine Patienten, weiß ungefähr was da auf ihn zukommt. Aber ein NFA-Arzt ? Da liegt ein Fremder vor ihn, wo er eine richtige Entscheidung in Minuten fällen muss.


andyman, berndk5, Kontrollstreife und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.06.2018 11:36 | nach oben springen

#10

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 12:09
von berndk5 | 1.179 Beiträge | 8607 Punkte
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Hallo zusammen,
sind wir doch mal ehrlich. Im Prinzip ist es doch genau so, wie @Rainer-Maria Roloff in #1 geschrieben hat. Auch die von @Fred S. geschilderte Situation in der NFA ist doch nahezu fast überall Realität- außer im Regierungskrankenhaus.
Da geht es dann nur noch mit maximalem persönlichen Einsatz, wer das nicht mehr leisten kann fliegt `raus, oder wird erst krank und fliegt dann zeitversetzt eben etwas später, wenn klar ist das er "ausgelutscht" ist.
Jobs, bei denen man etwas gemächlicher den Tag gestaltet sind in der freien Wirtschaft sehr selten geworden.
Zum Pflegenotstand und dem drohenden medizinischen Versorgungskollaps ist aber zu erwähnen, dass die finanziellen Rücklagen und Gewinne der Kranken- und Pflegekassen fast noch nie so hoch waren wie Heute. Bedenkt man dann noch, wie viele Unsummen trotzdem schon für die Erst- und die Folgeversorgung der Flüchtlinge aufgebracht wurden- kann man nur noch den Kopf schütteln.
Wenn der neue Gesundheitsminister 3000 neue Stellen im Pflegebereich schaffen will, so sind das nach meinem Wissensstand noch nicht einmal EINE Stelle für jede Einrichtung in Deutschland.
Ich habe das Gefühl, diese Misere ist gewollt- genau so wie das Aussterben der Landärzte.
Hauptsache die Managergehälter in den Krankenkassen und sonstigen Verwaltungen bleiben hoch. Im "Nichtproduzierenden Bereich" konnte man schon immer gutes Geld verdienen, das kam auch wenn man wenig oder nichts getan hatte.
Heute kommt nach 6 Wochen Krankheit noch nicht einmal Dein Krankengeld automatisch, man kann ja noch froh sein wenn schon am ersten Tag der Zahlungsfrist jemand anruft und fragt, ob man einen Antrag stellen möchte. Hat man dann nach einer Woche die Post, sind ersteinmal diverse Papiere auszufüllen.
Ich habe vor über 9 Jahren eine Zusatzversicherung bei der AOK abgeschlossen, das Abbuchen hat immer prima geklappt- mit mdem Zahlen haben sie dort jetzt erst einmal Probleme. Da soll der Patient erst einmal alles vorstrecken- wenn die letzte Rechnung bezahlt ist kann man ja mit allen Unterlagen ja gerne noch einmal vorsprechen. So läuft es heute.........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
bürger der ddr, Kontrollstreife, Rainer-Maria Rohloff, der 39. und harbec haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 13:01
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Als ich voriges Jahr das erste Mal länger krank war (gebrochener Arm) kam nach den 6 Wochen das Krankengeld automatisch.

Das perverse ist doch, dass in vielen Krankenhäusern und Pflegeheimen eine ordentliche Rendite für die Anleger/Eigentümer erwirtschaftet werden muss und deswegen wird am Personal gespart. Da wird dann noch darauf gebaut, dass Ärzte und Pflegepersonal aus ethischen Gründen die Patienten gut versorgt und sich selber krank arbeiteten.

Krankenhäuser und Pflegeheime gehören in kommunale Hand und Teilbereiche wie Küchen und Reinigung/Hausmeister kann man über Ausschreibungen an privat Unternehmen vergeben.

Steuermittel und Kassenbeiträge sollen den Patienten zugute kommen und nicht der Privatschatulle eines Unternehmers.

KS


Sperrbrecher, Commander und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 13:09
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Natürlich müssen Flüchtlinge medizinisch betreut werden, unbehandelte Krankheiten gefährden die Volksgesundheit.
Das müsste jedem verständigen Bürger klar sein.
Selbst wenn wir die Flüchtlingshilfe in die ärmsten EU Länder, wie hier vielmals gefordert, Outsourcen,
Epidemien und Seuchen kennen keine Grenzen, geau wie viele Mediziner.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
Heinrich Heine: Fatal ist mir das Lumpenpack, das, um die Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit allen seinen Geschwüren.
https://www.youtube.com/watch?v=_fh8j2mULzc
zuletzt bearbeitet 03.06.2018 13:10 | nach oben springen

#13

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 13:39
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zu #12 @damals wars , ist an dem Inhalt nichts Falsches- in den vorherigen 11 Beiträgen stand aber auch keine Abrede bezüglich der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge.
Bei richtigem Lesen sollte meine Absicht deutlich sein. Die Absicht bestand darin aufzuzeigen, dass trotz der extrem hohen (und erforderlichen) Ausgaben im medizinischen Bereich für die Flüchtlinge, trotzdem noch erhebliche Gewinne erwirtschaftet wurden.
Einfach nur mal den nächsten Schritt mitdenken. Wo kommen die Gewinne her, wenn die ca. 99% der Flüchtlinge gar nix in die Kassen einzahlen aber krankheitsbedingt erhebliche Kosten bewirken. Ich sage das ausdrücklich wertungsneutral bzgl. der Flüchtlinge, - auf das Wirtschafts-, Rechnungs- und Beitragssystem der Kassen wirft diese Tatsache schon einen bemerkenswerten Blick.
Angesichts der in den davor geschriebenen Beiträge geschilderten Mißstände entsteht bei mir ein sonderbarer Eindruck !
Ist vielleicht staatliche Absicht dahinter, die normalen Patienten und Pflegebedürftigen auf die Flüchtlinge und deren Kosten "sauer zu machen" - warum sonst wird nicht staatlicherseits dieser Misere entschieden und spürbar entgegengewirkt ?
Das Prinzip: "Teile und Hersche !" kannten ja schon die Altvorderen . Solange "die da unten" sich gegenseitig zoffen, wird das TUN und LASSEN "da Oben" nicht angegriffen oder in Frage gestellt.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#14

RE: Berufsethos

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zu #11 möchte ich noch ein paar Anregungen einwerfen @Kontrollstreife . Grundsätzlich stimme ich Deiner Sichtweise zu- hier aber, im speziellen Fall des Pflegenotstandes und der oft katastrophalen Situation im medizinischen Bereich ist es wohl nicht ganz so einfach, wie es dargestellt wird.

Warum nur gibt es kaum noch staatliche oder kommunale Pflegeeinrichtungen ? Kennt jemand die Verdienst-Unterschiede privater zu kirchlichen Pflegeeinrichtungen, wie z.B. der Diakonie ?
Es ist wohl unbestritten, dass die Pflegekassen sehr staatsnahe Einrichtungen sind, wenn man schon nicht von staatlichen Einrichtungen sprechen darf. Sie reglementieren in ihren Verwaltungsbereichen den staatlichen Willen in Verbindung mit ihren eigenen wirtschaftlichen Absichten.
Sie , die Pflegekassen legen jedem Pflegedienst und jeder -Einrichtung das finanzielle Korsett an, auf den Cent genau ist vorgeschrieben wieviel die Kasse für welchen Handgriff zahlt. Kleine Morgentoilette, große Wäsche, Verbandwechsel- keine Leistung die nicht genehmigt ist wird bezahlt. Die Nachweisführung mit Unterschriftskürzel muss lückenlos vorgelegt werden. Nicht genug damit gibt es resultierend daraus auch noch Zeitvorgaben, wie lange nach Minuten diese "Pflegebestandteile" dauern dürfen.
In einem Pflegeheim ist exakt vorgeschrieben, welche Fachkräfte und welche Hilskräfte vorhanden sein müssen (dürfen)- mehr wird nicht bezahlt.
Was natürlich auch keiner sieht ist, dass so eine "Bude" auch nicht von allein läuft. Völlig egal, ob outgecourct oder nicht- ein unabdingar notwendiger Fahrstuhl kann nur von einem entsprechenden Spezialisten gewartet werden, TÜV ist regelmäßig fällig. Sämtliche Brandschutztüren sind monatlich zu kontrollieren. Heizkosten sin mit keinem Hotel zu vergleichen.
Sicherlich gab (gibt) es ja genug Gauner, denen es gelang/gelingt hier noch durch verbrecherische Manipulationen Maximalprofite zu erzielen- wer die Veröffentlichungen verfolgt hat weiß aber, dass dabei Kontrollmechanismen versagt oder mit Geld "außer Wirkung" gesetzt wurden.
Warum also die "heilige Frage" will man den Pflegebereich nicht in staatliche Obhut nehmen.
Hat einer von den Lesern ähnlich den Streiks im öffentlichen Dienst und den erfolgreich mehrfach in den letzten Jahren erstrittenen Lohnanhebungen so etwas aus dem Pflegebereich gehört. Der Staat will sich diesen Schuh "Pflege" nicht anziehen- lass das mal schön bei den Privaten, gibt es Probleme kann man meckern- sonst hält man sich dezent zurück.
Ich kenne keinen Pflegedienst der wegen Reichtum vom Besitzer geschlossen wurde, wegen nicht mehr aufzuhaltender Verluste schon.

Das soll an Niemanden ein Vorwurf sein, sondern höchstens zum Nachdenken anregen. Ich habe beruflich mit diesen Prozessen zu tun und deshalb einen sensiblen Blick auf das Geschehen.............


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#15

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 15:13
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14 Du hast Recht Bernd, das die Pflegekassen den Pflegediensten ein Korsett auflegen. Ich sehe das an meiner Person Selber. Es wird an den und den Tag nur das gemacht, was im Pflegevertrag drin steht. Du hast Recht, jeder Handgriff wird in mein Buch eingetragen und unterschrieben mit Kürzel. Bekomme von der Pflegekasse die Anweisung das meine SBK nicht mehr versorgt wird, weil sie laut Gesetz trocken zu sein hat und nicht ständig zu eitern hat und durch den Pflegedienst versorgt wird.
" Na und? sie haben doch eine Waschmaschine, wenn der Eiter im Slip reinläuft. Ein andermal: " Warum sind sie nicht mit dem Bus zum Klinikum gefahren, musste es ein RTW sein?
Meine Antwort war: " fahren sie mit einer Hose wo das Blut nur so aus den Penis fließt auch mit den Bus? Beschwerden richten sie an den Penis von Herrn S. " Und Ruhe war. Ja, in den oberen Teil, kann ich Dir voll beipflichten, Bernd, was dann folgt, da bin ich zu unwissend um was sagen zu können. Fred


zuletzt bearbeitet 03.06.2018 15:14 | nach oben springen

#16

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 15:51
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@berndk5
[/quote]

Zitat von berndk5 im Beitrag #14
Sie , die Pflegekassen legen jedem Pflegedienst und jeder -Einrichtung das finanzielle Korsett an, auf den Cent genau ist vorgeschrieben wieviel die Kasse für welchen Handgriff zahlt. Kleine Morgentoilette, große Wäsche, Verbandwechsel- keine Leistung die nicht genehmigt ist wird bezahlt. Die Nachweisführung mit Unterschriftskürzel muss lückenlos vorgelegt werden. Nicht genug damit gibt es resultierend daraus auch noch Zeitvorgaben, wie lange nach Minuten diese "Pflegebestandteile" dauern dürfen.
Das diese Zeitvorgaben oftmals neben der Realität sind kenne ich. Ich war einige Jahre Bevollmächtigter für meine Tante, welche gepflegt werden musste.
Wenn das Geld für eine bedarfsgerechte Pflege nicht reicht ist das ein Zeichen dafür, dass etwas faul ist in dem System.
Pflegeheime sollten kostendeckend betrieben werden können und das Personal muss den Aufgaben entsprechend vergütet werden. Liegt das in kommunaler Hand kann man da Vergütungen analog wie im öffentlichen Dienst zahlen. Dafür müsste die Pflegeversicherung vielleicht angehoben werden und zumindest für die Infrastruktur Steuermittel fließen.
Es kann nicht sein, dass arbeitsunwillige und Migranten ihren Lebensunterhalt von der Gesellschaft bekommen und Pflegebedürftige auf gutwill der Pflegekräfte angewiesen sind weil das Personal nicht reicht.
Es gibt schon Betreiber von Pflegeheimen welche eine Rendite für den Eigentümer erwirtschaften und das Personal gnadenlos verheizen.

KS


Jürgen 75/2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Berufsethos

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Zitat von damals wars im Beitrag #12
gefährden die Volksgesundheit.

Dieser Begriff der Gefährdung der Volksgesundheit ist eigentlich seit 80 Jahren schon verbrannt.

KS


Jürgen 75/2 und Bastler100 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 16:11
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Es mag ja sein, Einzelfälle kann ich auch nicht ausschließen- prinzipiell kann ich Dir aber nicht zustimmen.
Warum glaubst Du werden veränderungswilligen Pflegefachkräften Sonderprämien von 4000,00 Euro cash zuzüglich Umzugskosten etc. bei Bedarf gezahlt, wenn sie in ein anderes Unternehmen wechseln.
Gern könnte ich Dir Auswirkungen von "unangenehmen Dienstplänen" durch Veränderungen im Krankenstand zeigen- also ganz so einfach ist es mit dem "Auspressen" der Belegschaft nicht.
Man braucht auch nicht mehr versuchen, in Polen nach Pflegepersonal zu suchen- der Wald ist bereits leergefegt. Wir bilden jetzt junge bosnische AZUBI`s aus, haben ein Unternehmernetzwerk gegründet um den Familienangehörigen unsers Pflegepersonals Arbeitsplätze in Standortnähe anbieten zu können. Wir haben bereits 2 Dienstwohnungen gebaut und wollen in diesem Jahr wenn möglich weitere 28 Wohnungen bauen um Langzeitperonal zu binden.
Also ganz so einfach ist es mit dem "gnadenlosen Verheizen" des Personals nicht. Macht sich als Aufreger in der Presse und im Volksmund immer nicht schlecht. Da kann man gut von den tatsächlichen Problemen ablenken und den "Volkszorn" auf die bösen Privaten Betreiber lenken........


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#19

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 16:22
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Ich denke da gibt es Beispiele genug für seriöse und aber auch für unseriöse Betreiber.

Mir ging es ja nicht darum alle Betreiber in den selben Topf zu stecken.

KS


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Berufsethos

in Themen vom Tage 03.06.2018 18:37
von Rainer-Maria Rohloff | 4.096 Beiträge | 12101 Punkte
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Kontrollstreife in #11 mit diesem:

"Krankenhäuser und Pflegeheime gehören in kommunale Hand...."
textauszug ende

Nehmt es mir nicht krumm, aber das klingt irgendwie nach Sozialismus? Und der sollte doch nun nicht besonders erfolgreich gewesen sein, so mit dem sinngemäß gelebtem "Jedem gehört aber auch Alles"? Dann bin ich schon eher für KH und Pfheime eben für das Genossenschaftsmodell.

Rainer-Maria



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