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#1

VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 07.04.2018 22:11
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Der Volkswagen – ein Stück Geschichte. Auch der VW Transporter, allgemein als „VW-Bus“ bezeichnet, gehört zum Aushängeschild deutscher Automobilbaukunst.
Der „T 1“ ist und bleibt mit meiner Kindheit verbunden. Wenn ich an „früher“ denke, dann rollt er noch durch jene Straßen, die ich als meine Heimat – mein „Zuhause“ – bezeichne.
Als ich Zollanwärter war (1981-1983), wurden wir Azubis bereits mit dem Nachfolger, dem „T 2“, durch den Grenzraum „kutschiert“. Und als ich zur „Wende-Zeit“ Dienst verrichtete, benutzte ich in den letzten Wochen meines Dienstes an der innerdeutschen Grenze einen „T 3“, um den Raum zwischen Ostsee und Ratzeburger See zu bestreifen.
Mit dem VW „Bulli“ verbinde ich so manches Erlebnis.
Übrigens, die Grafik „der Volkswagen – der zuverlässige Gebrauchswagen“ hat mein Vater damals gefertigt, als er Maler-Lehrling war. In der Berufsschule Eutin, 1956.Es galt, "Schriften" zu üben.

Fast hätte ich mich mal festgefahren in den sandigen Wegen unweit der deutsch-deutschen Grenze nördlich Lübeck-Eichholz. Panisch gab ich Vollgas, als der Wagen stehen zu bleiben drohte. Es war wohl mehr Glück als Verstand, dass ich nicht hängen blieb und den Streifenweg "ohne Vorkommnisse" fortsetzen konnte.
Berichtet doch mal von Euren "besonderen" Erlebnissen mit den Euch überlassenen Dienstfahrzeugen.
Sicher bin ich mir, dass uns auch in dieser Hinsicht mehr verbindet als trennt.
In diesem Sinne: lasst uns "Freunde" sein (das wünsche ich mir) und mal ohne Streit und Zank auskommen...
Die GRENZE - das waren doch auch WIR GEMEINSAM!

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 07.04.2018 22:13 | nach oben springen

#2

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 07.04.2018 23:34
von Jürgen 75/2 | 525 Beiträge | 3766 Punkte
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Zu #1
Mir ist während des Grenzdienstes kein Fahrzeug überlassen worden .Ging auch nicht ohne PKW Fahrerlaubnis .Aber ich kann behaupten ,dass ich im Grenzdienst
( 2. Diensthalbjahr ) kostenlose Fahrstunden
für meine Fahrpraxis erhalten habe .Ich hatte
innerhalb eines Monats ,so fünf bis sechs mal
Schicht mit einem Gefreiten der eigentlich immer mit Trabant-Kübel eingesetzt war .
Oft Kontrollstreife und anderes .Der wusste das ich nach der Fahne meine Fahrerlaubnis machen wollte .Dann kam von ihm immer der Spruch -passt mir gut ,EK ruht sich aus ,Knolle
fährt .Möchte mir heute gar nicht vorstellen ,wenn das aufgeflogen wäre .Jedenfalls brauchte ich nach meiner Dienstzeit kaum noch Fahrstunden .

Jürgen 75/2


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#3

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 08.04.2018 01:03
von bürger der ddr | 7.411 Beiträge | 25610 Punkte
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Bei den Grenztruppen dürften wir Fahrer nur Fahrzeuge fahren die als Typ im Wehrdienstausweis bestätigt waren. Bei mir waren das der LO und der G5. Den G5 habe ich irgendwie fast "geliebt". Brutale Technik aus den 60er Jahren. Keine Lenkhilfe, kein synchronisiertes Getriebe, die Handbremse eine Seilzug-Ratschenbremse, die Kühlung wurde durch eine Jalousie (eher ein Rollo) geregelt das vor dem Kühler saß und mit einer Kette vom Fahrer betätigt.
Allein das Lenkrad war eine Messe, ein riesen Holzteil mit Gußspeichen. Zum Glück hatte meiner den etwas stärkeren Motor der für die Reisebusse verbaut bekommen.
Ich bin das Teil gerne gefahren obwohl im Winter...., die einzige Heizung war der Fahrtwind der über den Abgaskrümmer strich. Im Gelände war das Fahrzeug Spitze. Bei Allrad wurde die Vorderachse und die zweite Hinterachse zugeschaltet und dann gab es noch die Differntialsperre. Doch einen Nachteil hatte der LKW, sehr kleine Räder und dadurch geringe Bodenfreiheit, aber auch einen sehr tiefen Schwerpunkt so das man mit der Kiste noch in Schräglagen fahren konnte wo andere schon gekippt sind.

Dieser geringe Bodenfreiheit wurde mir fast zum Verhängnis. Im Bauabschnitt tauschten wir einmal die LKW, ich fuhr Kraß Kipper und der Kipperfahrer den G5. Der Fahrer dachte nicht an die geringe Bodenfreiheit und setzte im geforenen Spurrinnen auf. Das Ergebnis, eine "krumme" Spurstange. daraus ergab sich das Erlebnis im Wartungspunkt (Thema "Erzählt wieder mal was").

Aber das Kipperfahren hat auch Spaß gemacht, Mittelachse zugeschaltet, 12 Tonnen Kies in der Mulde und dann mit Druck angefahren....
Ein Gefühl wie Fliegen, zuerst hebt sich die Schnauze so das man in den Himmel sieht und dann zieht das Teil richtig an und fällt vorne wieder in die Federn.

Beim LO haben wir die Düse der Scheibenwaschanlage im Sommer Richtung Gehweg verstellt. Liefen dort Mädels, erst gehupt und wenn sie geschaut haben Scheibenwaschanlage an.....

Die Uralfahrer waren da noch brutaler, mitten im Ort Zündung kurz aus, Gasstoß und dann Zündung wieder an, das Ergebnis brachiale Fehlzündungen.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#4

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 09:23
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Bei den GT gab es auch eine Kleinbusvariante, der Barkas B1000. Die Bezeichnung 1000 bekam er für die Nutzlast von einer Tonne. Das Fahrzeug wurde als kleiner Sanitätskraftwagen eingesetzt. Er war ausgestattet mit dem Motor des PKW "Wartburg" (erst 45 später 50 PS). Die Version mit VW Motor kam zur Wendezeit und wurde kaum gebaut.
Aus meinen Erinnerungen wurde der B1000 meist im Medizinischen Bereich und den MHO (Militär Handels Organisation) eingesetzt. Er spielte bei den Grenztruppen eine untergeordnete Rolle. Er ließ sich gut fahren, gute Straßenlage.
Bei den anderen Organen wurde der B1000 sehr oft eingesetzt, Sanitätsfahrzeug, Feuerwehr meist mit Anhänger der die Löschpumpe beinhaltete, Polizeidienst und selbst als Transporter für Gefangene.
Auf den zivielen Bereich möchte ich gar nicht eingehen, er war einfach universell einsetzbar.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#5

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 18:27
von berlin3321 | 3.331 Beiträge | 3278 Punkte
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Naja, es gab ja auch nichts anderes. Oder irre ich mich da?

Im "Westen" sah es da schon anders aus. Auch wenn der Bulli mehr oder weniger "Marktführer" war, es gab drum rum jede Menge Mitbewerber, mehr oder weniger erfolgreich.

Los gings mit dem Tempo. Es gab Lieferwagen von Ford, den Transit, den Opel Blitz, Mercedes übernahm Tempo, Hanomag baute so´n Klein LKW bzw. Lieferwagen.

Aber der Bulli, der war trotz des Heckmotors und dem Laderaumverlust immer "der Kleintransporter".

Und man darf ja auch nicht vergessen, selbst den Bulli gab es in der DDR (so ab 86?)

MfG Berlin

Edit: Ergänzt


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
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zuletzt bearbeitet 12.04.2018 18:28 | nach oben springen

#6

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 18:57
von 94 | 12.048 Beiträge | 5269 Punkte
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #5
Naja, es gab ja auch nichts anderes. Oder irre ich mich da?
Naja, ja würde ich mal sagen. Die breite Vielfalt wie im Westen gabs natürlich nicht. Aber ... spontan fällt mir der TV12F auch Karpatenziege genannt ein. Im Alltag schon öfters anzutreffen und so natürlich auch im DDR-Fernsehen


Szenenbild aus Polizeiruf 110 - Petra, 1982
(gefunden auf IMCDb.org)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


krelle und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 19:12
von harbec | 224 Beiträge | 2305 Punkte
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... wo fange ich an?

Ich bin mit dem VW groß geworden. Mein Vater war Kfz-Meister in einer großen Kfz-Werkstatt in Lübeck und fuhr natürlich
einen VW. Für meine bestandene Gehilfenprüfung mit 2/3 als Schriftsetzer bekam ich als Geschenk einen VW-Käfer
des Baujahres 1961. Ich war 1971 mit meinem VW-Käfer damals in unserer Klicke der König. Ich war der Einzige, der
ein Kfz. besaß. Natürlich war der VW-Käfer billig in der Unterhaltung und Sprit kostete damals 0,65 DM der Liter. Luxuriös
war das Auto nicht, aber es erfüllte seinen Zweck. Reparaturen kosteten mich durch meinen Vater wenig bis gar nichts.
Hinzu kam, dass mein Kumpel Lehrling bei einer anderen VW-KFZ-Firma in Lübeck war.

Nach dem ich dann beim BGS gelandet war und 1976 meinen Unterführerlehrgang erfolgreich absolviert hatte, durfte ich dann 1977
meinen BGS-Führerschein machen. Natürlich auf einem VW-Bus, ich glaube es war ein T 1. Auch einige Fahrstunden
auf dem VW-Kübelwagen waren dabei.

Dann begleiteten mich die verschiedenen VW-Bus-Typen fast 40 Jahre durch meine Dienstzeit. Ich habe viele Erlebnisse
mit diesem --- wirklich tollen und robusten --- Auto gehabt. Es gab für mich mit diesem Wagentyp keinerlei Erlebnisse negativer Art.
Wenn man die Stunden und Tage aus den Einsätzen rechnet, die ich auf einem VW-Bus verbracht habe, kommen glaube ich,
einige Jahre zusammen.

Er war das zuverlässigste Auto, welches ich in meinem Leben kennengelernt habe. Zum Schluß wurde es richtig
luxuriös, wir bekammen die VW-Busse T 4 in der Syncro-Ausführung. Die Kfz. waren gut ausgestattet und hatten auch gut PS
unter der Haube, so dass uns kaum ein Störer entwich. Bei den Bussen T 2 und T 3 hat es das ein oder andere Störer-Kfz.
geschafft, uns zu entfleuchen und wir sahen nur noch die Rücklichter.

Das lag natürlich auch an unseren sehr guten Kraftfahrern. Einer von ihnen war "Rothaut". Er hat mich bei den Einsätzen
in Ratzeburg über mehrere Jahre viele tausend Km im VW-Bus durch deutsche Lande kutschiert. Er war die letzten
Jahre sozusagen "mein" Stammkraftfahrer und wir haben ganz viel "Spassss" gehabt.

Ich könnte hier noch seitenlange Artikel über Einsatzerlebnisse mit dem VW-Bus schreiben, aber das würde den
Rahmen sprengen. Es waren auch einige Dinge dabei grenzwertig, aber sie sind gut abgelaufen und somit abgehakt.

In diesem Sinne ein Prost auf den guten alten VW-Bulli!
.


Gruß Hartmut
Jürgen 75/2, Mike59, bürger der ddr, krelle, IM Kressin und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2018 10:36 | nach oben springen

#8

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 19:50
von Mike59 | 9.336 Beiträge | 5397 Punkte
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T4 - sehr zuverlässiges Fahrzeug - die 4x4 fand ich unschlagbar auch die Nachfolgemodelle. Zwischendurch gab es mal MB - kein Vergleich, gelinde gesagt ein Einkaufsgeschenk an die Konzernzentrale von MB weil kein anderer den Mist abgenommen hat. Erinnert mich etwas an die Beschaffung des SW 3. Jetzt kommen wieder MB in die Ausstattung - bin mal gespannt.



krelle hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2018 19:51 | nach oben springen

#9

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 20:25
von CAT | 368 Beiträge | 392 Punkte
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Wir hatten den T1 bei der Feuerwehr als MTW. Wenn ich mich noch recht erinnere, hatte der mittig auf der rechten Seite die zweiteilige Klapptür, wo ein Teil nach vorne und das andere Teil nach hinten geöffnet wurde. War das beim BGS/ZOLL auch so? Bergab hat der locker seine 120 Kmh gemacht. Danach haben wir dann den Ford "Transit" als MTW bekommen. Dazu kann ich nur sagen "Er fuhr mit dem Ford fort und kam mit der Bundesbahn wieder"


krelle und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2018 21:56 | nach oben springen

#10

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 20:32
von harbec | 224 Beiträge | 2305 Punkte
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... ein paar reale Einsatzbilder mit dem Bulli habe ich auch noch.
Sie stammen vom G 8-Gipfel 2007 in Heiligendamm!

Angefügte Bilder:
Gruß Hartmut
mibau83, Ehli, Jürgen 75/2, krelle, IM Kressin, zweedi04 und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2018 10:33 | nach oben springen

#11

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 20:43
von mibau83 | 1.364 Beiträge | 2466 Punkte
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schöne bilder von rothaut und dir harbec.



krelle hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 21:47
von Kontrollstreife | 1.602 Beiträge | 10569 Punkte
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Bei der GT an der grünen Grenze waren ja der P 3 und der LO die gängigsten Fahrzeuge. Beide waren im Gelände sehr gut und mit dem richtigen Fahrer kaum zu bremsen.

Der P 3 hatte aber sehr wenig Fahrkomfort, es war eben ein richtiges Eisenschwein. Keine extra gefederten Sitze und auch die Heizung war nicht besonders. Meist habe ich das Planenteil der Fahrertür abgebaut da es die Sicht doch sehr eingeschränkt hat.

KS


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#13

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 22:29
von harbec | 224 Beiträge | 2305 Punkte
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... der Ford-Transit hatte seine Macken und die nicht so knapp.

Auch in Ratzeburg bekam unsere Hundertschaft einige Ford-Transit.
Das Positive vorweg: Die Kfz. waren recht schnell unterwegs und auch recht gut motorisiert,
Bei längeren Einsätzen waren sie beliebt, weil sie sehr viel Stauraum hatten.

Jetzt das Negative: Die Batterien waren oft und schnell leergelutscht, weil sie den
Betrieb von Funkgeräten und Radio nicht abkonnten. So ist es uns in Bremen bei der
Innenministerkonferenz passiert. Wir sollten nach einigen Stunden mit unserem Zug
von Punkt A nach B verlegen. Ging nicht, ein paar Kfz. sprangen nicht an weil die Batterien
leer waren. War schon ein wenig peinlich gegenüber den anderen Polizeien.
Natürlich waren auch nicht genügend Starthilfekabel dabei. Von Powerpacks wollen
wir gar nicht reden. Die Polizei-Kollegen aus SH hatten diese dabei und halfen uns aus,
so dass wir dann mit einiger Verspätung dann am Punkt B eintrafen.
Ab dem Zeitpunkt führten wir dann immer Powerpacks etc. mit, so dass wir autarker wurden.
Auch Scheiben fielen ab und zu mal raus oder irgendwo regnete es aufgrund von defekten
Dichtungen herein. Natürlich waren sie auch sehr laut und es klapperte
an allen Ecken. In jedem Fall hat sich der Transit als MTW bei der Truppe nicht
bewährt und verschwand nach und nach. Der Ford-Transit als Kastenwagen (das sognenannte
Brötchen-Auto) hielt dann noch Einzug bei der Versorgung oder als Gepäcktransporter.
Diese Kfz.haben sich bewährt und laufen heute noch.

Diese Fords hielten "angeblich" Einzug beim BGS, weil sie sehr, sehr preisgünstig von
der Firma angeboten worden sein sollen. Sie verschwanden dann aber nach und nach und
wurden durch VW-Busse und MTW von Mercedes ersetzt.


Gruß Hartmut
krelle, IM Kressin und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2018 22:49 | nach oben springen

#14

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 12.04.2018 22:43
von krelle | 310 Beiträge | 6743 Punkte
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Ich danke Euch recht herzlich für Eure Antworten / Zeilen / Bilder zu meinem Eröffnungsthread.
Eine kleine „Episode“ aus meiner Grenzdienst-Zeit: Ich war gerade im Nachtdienst, als ich (wieder mal) an der Abschrankung Lübeck-Eichholz postierte. Mitten in der Nacht kam eine weitere Zollstreife zum Schlagbaum. Sie bestand aus zwei Kollegen der GASt Lübeck-Süd, welche mit einem VW-Transporter T3 unterwegs waren und ebenso wie ich um 06.00 Uhr Dienstschluss machen wollten.
Heinz M, ein „altgedienter“ Zollhauptsekretär der GASt (mot) Lübeck-Süd war am Steuer. „Krelle“, komm rein zu uns“, sagte er zu mir. Ich schloss die Tür der Schutzhütte ab, nahm meinen Hund und verfrachtete ihn in die „Box“ des Fahrzeuges. Dann nahm auch ich Platz im Bulli. Wohlige Wärme empfing mich. Draußen war es ziemlich kalt, unter dem Gefrierpunkt. Umso angenehmer waren nun die Wärmegrade, die mich umhüllten. Wir schwatzten ziemlich lange und allmählich wurde ich unruhig. Wusste ich doch nur zu gut, dass es von Vorgesetzten nicht gern gesehen war, wenn zwei Streifen sich zusammen länger auf einem Fleck aufhielten.
Heinz merkte, dass ich „nervös“ wurde. Er ließ mich wissen, dass ich mir jedoch keine Sorgen machen solle, schließlich sei er ZHS und aB und er könne es gegenüber eventuell erscheinenden Führungskräften rechtfertigen, dass ich mit im VW-Bus säße.
Die Minuten vergingen. Während wir zunächst noch über alles Mögliche redeten, wurden ob der immer weiter fortschreitenden „Stunde“ die Sätze allmählich zähflüssiger. Und dann hieß es in einigen Zeitabständen nur noch „einen durchzuschicken“. Gemeint war damit, die Standheizung wieder aufs Neue in Betrieb zu setzen, damit es im VW-Transporter angenehm warm blieb.
Irgendwann schaute ich auf die Uhr und sah, dass ich nun los musste, um den Hund zum Zwinger zu bringen und dann „Feierabend“ zu machen. Heinz und sein Streifenpartner wollten noch 15 Minuten länger bleiben, da sie von der Abschrankung Eichholz in weniger als 3 Minuten bei der Dienststelle sein konnten.
Ich hatte gerade den Hundezwinger verlassen, als ich einen Funkspruch meiner Kollegen von der Gast (mot) Lübeck-Süd vernahm: „Wir brauchen Unterstützung, unser Wagen springt nicht mehr an“, hörte ich. Scheinbar war der Ladezustand der Batterie ziemlich schwach, als man während der Postierungszeit immer wieder aufs Neue einen „durchschickte“….


Jürgen 75/2, harbec, Büdinger, BRB und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2018 10:25 | nach oben springen

#15

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 13.04.2018 07:00
von berlin3321 | 3.331 Beiträge | 3278 Punkte
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Morjen....

Zu dem "durchschicken: Eingebaut war in diese Fzge eine sehr effektive Standheizung von Eberspächer, DA6 oder BA6. B steht für Benzin, D für Diesel.

Mit Strom gingen die nicht sparsam um, die Heizungen hatten 2 Lüftermotoren, einer für die Luft die erwärmt und in den Innenraum gepustet wurde, der zweite Motor war für die Verbrennungsluft, d.h. in den Brennraum wurde Luft eingeplasen, nach der Verbrennung über den Auspuff herausgedrückt.

Damit hat es sich aber was den Stromverbrauch angeht, noch nicht. Im Verbrennungsluftmotor (so nennt sich das Ding) gab es einen Kontakt der bei jeder 33. Umdrehung schloss. Damit wurde eine Hochspannungszündkerze bzw. eine Zündspule angeesteuert die eben für die Zündkerze einen Funken erzeugte der die Verbrennung in Gang hielt.

Zudem wurde bei jedem Neustart "durchschicken" ein zusätzlicher Glühwedel eingeschaltet.

Das "durchschicken" bedeutet, der Schalter des Heizgerätes hatte 2 Funktionen. 1. Ein und Aus durch drehen des Schalters bei laufenden Motor incl. Vorwahl der Temperatur. Betriieb Heizverstärker

2. Ein und Aus incl. der Vorwahl Temperatur bei ausgeschalteter Zündung, also Motor aus durch hineindrücken des Ein- Ausschalters und drehen. Durch drücken und drehen wurde eine mech. Zeituhr "aufgezogen", wimre 10 min.

Danach ging die Heizung aus.

Betrieb reine Standheizung.

Aus der Erinnerung, max 2, 3 x durchschicken ging, dazu musste die Batterie aber "knackig" sein (neu).

MfG Berlin

Edit: Rechtschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
IM Kressin, harbec, krelle und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2018 07:01 | nach oben springen

#16

RE: VW-Bus

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Deine Beschreibung ist super, stimmt bis in die kleinste Einzelheit!

Zitat von berlin3321 im Beitrag #15
Mit Strom gingen die nicht sparsam um ...
Das hätten die Grenzer wissen müssen, war zu damaliger Zeit jedermann bekannt und kein Geheimnis.
Zitat von berlin3321 im Beitrag #15
1. Ein und Aus durch drehen des Schalters bei laufenden Motor incl. Vorwahl der Temperatur. Betriieb Heizverstärker ...
Aufgrund dessen startete man vor dem erneuten "Durchschicken", diese Ausdrucksform kannte ich so auch seinerzeit, den Motor und ließ diesen weiter laufen.
Zitat von berlin3321 im Beitrag #15
Aus der Erinnerung, max 2, 3 x durchschicken ging, dazu musste die Batterie aber "knackig" sein (neu).
Hundertprozentig richtig, ebendeswegen war es erforderlich, den Motor laufen zu lassen!

Ich erinnere mich noch, dass die Heizung nach mehreren Durchläufen ausgesprochen störanfällig war hinsichtlich Verkokung (Verschmutzung).

Vor diesem Hintergrund führte ich in der kalten Jahreszeit eine Ersatzkerze mit, der Mechaniker vom Boschdienst, (Firma S. in HL)
war in dieser Beziehung kollegial, wenn man ihn freundlich ansprach.

Die Austauschkerze konnte nach Hochklappen der Rücksitzbank in relativ kurzer Zeit gewechselt werden, das Heizsystem war zugänglich.

Beim Wiedereinbau musste nur darauf geachtet werden, dass die Unterlegscheiben in der Aufeinanderfolge wieder an ihren ursprünglichen
Sitz eingebaut werden. Versäumte man das und achtete nicht auf Sorgfalt, produzierte man mit dem (Fehl)Start klassisch einen Kurzschluss
und hatte nächtens eine weitere Herausforderung mit der Elektrik und dem Ersatz der Sicherung!

im Großen und Ganzen Dinge, die man sich während der Nacht gern erspart!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
krelle und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2018 08:24 | nach oben springen

#17

RE: VW-Bus

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Als Gegenstück in der DDR gab es die "Sirokko" Heizungen. Die für Fahrzeuge (Trabant und Co.) hatten einen extra Tank und waren sehr effektiv.
Ich kenne mich nur etwas mit den großen Dieselheizungen Typ 265 aus. Die Dinger sind der helle Wahnsinn, 1,4 Liter Verbrauch pro Stunde und ca. 14 KW Heizleistung. Und das beste eine seperate Abgasführung, so das die Abgase aus der Halle geleitet werden.
Ich kenne auch die Heizungen von "Wilms", von der Heizleistung und Verbrauch sehr gut. Die "kleinen" Geräte haben aber keine Abgasführung, das bedeutet die sollen so sauber verbrennen das es keine Belästigung durch Abgase gibt. Dies wird durch einen Fotosensor geprüft. Nur bei jedem einschalten und ausschalten gibt es erst einmal einen strengen Dieselgeruch.
Zu beachten ist bei diesen Heizungen aller Hersteller, das die Betriebsangaben wie Raumgröße und Belüftung unbedingt zu beachten sind!!!!

Aber zurück zum Thema VW Bus (Sorry für OT)....

Ich fand bei den Ford Transitmodellen den Heckantrieb nicht so gut, war die Ladefläche leer, so kam man sehr schnell ins "bohnern". Den von @94 erwähnten Transporter kannte ich nur als "Balkanesel". meines Wissens wurde das Fahrzeug nie bei Behörden eingesetzt.

Nach der Wende fuhr ich sehr oft den T4 in verschiedenen Ausführungen. Das Auto hatte herrliche fahreigenschaften. Er war übersichtlich, handlich und fuhr sich wie ein PKW. Man konnte dadurch die Situation auch einmal schnell überschätzen. Ich hatte einmal arge Not einen T4 Pritsche mitt Abschlepphänger noch rechtzeitig zum stehen zu bekommen.

Eine Frage, wurde der Golf II Country auch beim BGS eingesetzt?
Ich habe den einmal gesehen beim "Personenschutz" als Kohl damals die Hochwassergebiete besuchte. Dort war als Behördenfahrzeug mit Blaulichtanlage zu sehen.
Der Country war auf der einen Seite ein herrliches Teil und auf der anderen Seite eine Mogelpackung. Der Antrieb stammte von einem Golf GTI mit anderer Nockenwelle. Dadurch war die Leistung auf 98 PS gesenkt und hatte ein höheres Drehmoment. Der Synchroantrieb mit Viskokupplung regelte den Antrieb von Vorderachse auf Hinterachse automatisch. Im Normalfall waren 70% Antrieb auf der Vorderachse und 30% auf der Hinterachse. Drehten die Räder einer Achse durch so wurde entsprechend "umgeregelt".
Die Fahrleistungen einfach genial, man brachte beim beschleunigen und anfahren den vollen Druck auf die Gasse....

Aber im Gelände mußte man die Tücken des Country kennen, er war eigentlich nur ein "aufgebockter" Golf II. Das Fahrwerk und Antrieb war in einem Rahmenunterzug verbaut auf dem die normale Karosse aufgesetzt war. Das bedeutete die Ölwanne und andere Bauteile waren entsprechend tief und wurden nur durch einen stabilen Unterschutz geschützt.

Ersatzteile waren sehr teuer, jedenfalls die für das Fahrwerk. Die extralangen Stoßdämpfer kosteten das doppelte....
Auch mußte man bei manchen Ersatzteilen höllisch aufpassen, z.B. der simple Schalter für Rückfahrscheinwerfer hatte noch zusätzliche Kontakte für den Allradantrieb. Ein Kupplungswechsel bedeutete eine ganzen Tag massive Schinderei wegen dem Winkelgetriebe für den Antriebsstrang nach hinten.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#18

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 13.04.2018 11:05
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #17
Nach der Wende fuhr ich sehr oft den T4 in verschiedenen Ausführungen. Das Auto hatte herrliche fahreigenschaften. Er war übersichtlich, handlich und fuhr sich wie ein PKW.
Das bestätigte mir ebenfalls kurz nach der Grenzöffnung ein Lt. der GT @bürger der ddr .

Ein Kollege aus dem Landkreis Friesland, damals neu an unsere Grenzaufsichtsstelle versetzt und zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbefleckt von der Grenze zur DDR, außerte den Wunsch, einmal mit einem Trabant, den er nur aus der Ferne kannte, mitzufahren, bzw. durfte er die Rückfahrt eigenhändig fahren und schalten!

Mit gegenseitigem Einvernehmen wechselten wir die Seiten!

Zitat von IM Kressin im Beitrag Verhältnis BGS und Grenzsoldaten
"Der Leutnant setzte sich an das Steuer unseres VW-Busses, lobte „die weiche Schaltung“ und fuhr mit unserer Streife in westliche Richtung."
Anlass und Umstand, wie es zu diesem Seitenwechsel kam, findest Du hier:

Verhältnis BGS und Grenzsoldaten (2)


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
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#19

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 13.04.2018 11:28
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Also, die Scirocco Heitzung aus Trabant und Co ist mit der BA6/ DA6 in keinster Weise zu ergleichen. Da liegen Welten dazwischen.

Vergleichbar wären da die D1 L oder B1L, die haben/ hatten nur 1 Motor für Verbrennungsluft/ Wärmetransport, keine Hochspannungskerze sondern nur eine Glühkerze die nur für den Start der Heizung erforderlich war. Brannte das Ding, dann brannte sie.

M.W. nach steht die 6 für 6 kw Heizleistung, dann ist die BA6 / DA 6 eine reine Unterflurheizung. Mit eben den genannten Schwachpunkten.

Ach so, mir fällt gerade ein, der Kontakt bei jeder 33. Umdrehung war für die Dosierpumpe (Kraftstoff). Der Zündfunke wurde anders gemacht, evtl. über ein sep. Kontaktpaar, weiß ich im Augenblick garnicht (mehr).

Kressin, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Probleme gab es mit der Kerze aber nur bei der Dieselausführung?

MfG Berlin

Edit: Rechtschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
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zuletzt bearbeitet 13.04.2018 11:29 | nach oben springen

#20

RE: VW-Bus

in Bundesgrenzschutz BGS 13.04.2018 12:32
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #19
Kressin, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Probleme gab es mit der Kerze aber nur bei der Dieselausführung?
Stimmt genau!

Die Fahreigenschaften waren schon ganz okay soweit, aber die Motorisierung der seinerzeit beim Zoll verwendeten Dienstfahrzeuge T3 mit kleinem 50-PS Dieselmotor war mehr als fragwürdig, nachsichtig ausgedrückt.

Um das schwere Fahrzeug überhaupt mit Mühe zu bewegen, musste fast bzw. ausschließlich Volllast dem Motor abverlangt werden, zum Nachteil der
Motorlebensdauer. Ständig wechselnde Fahrer mit keiner oder wenig Erfahrung mit Dieselmotoren, besorgten den Rest!

AT-Motoren per se ab 65.000 km Laufleistung waren keine Seltenheit. In einzelnen Fällen wurde in Kfz der 3. AT-Motor verbaut!

Keine Ahnung, welcher Teufel den VW-Konzern geritten hat, so eine kleine Maschine zu offerieren und welcher Teufel die knauserige Zollverwaltung
geritten hat, diese Grundausstattung zu kaufen bzw. anzuschaffen!


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