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#81

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2018 19:44
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Hallo @Pitti53 ,

im Objekt Marienborn/A. soll ein Stützpunkt der Abt. VIII gewesen sein ? Ist mir nicht bekannt. Kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Fahrzeuge müssten ja dann von euren Kontrollposten an der Strassenzufahrt zur Güst / Harbke kontrolliert worden sein. Kenne nur das Objekt am Barleber See II. Die Fahrzeuge der Abt. VIII / 4 fuhren bei einer Beobachtung / Verfolgung nur bis zum KP 38. Dort verliessen sie die Autobahn an der ehemaligen Abfahrt Morsleben. Selbst bei Kennwort "Lenker absolut" fuhren die Beobachtungskräfte nie weiter als bis zum KP 38.



passport


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#82

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2018 19:48
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Unser KP war NICHT immer besetzt! Ich versuche meine Quelle mal zu befragen. Kann ein paar Tage dauern


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#83

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2018 19:53
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Zitat von passport im Beitrag #81
... Selbst bei Kennwort "Lenker absolut" ..

passport


.. das klingt geheimnisvoll .. was heißt das im Klartext ?..

Siggi


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#84

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2018 19:59
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Hallo @Pitti53 ,

Der KP-GT am Güsteinlass bzw. Richtung Harbke - Marienborn war nicht ständig besetzt ? Sorry, das habe ich aber anders in Erinnerung.



passport


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#85

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.03.2018 06:00
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Ok, los geht´s. Möglicherweise habe ich das schon mal irgendwo geschrieben und man findet es in den Tiefen des Forums, weiß ich nicht genau.

Wir waren mit dem Womo (VW LT Kastenwagen Bj 1981) im Transit von Berlin Richtung Hamburg unterwegs. Auf der ersten Raststätte der A 24 raus, Kind wollte, musste spielen. Sie war damals so 3, 4 Jahre alt. Müsste Stolpe gewesen sein?

So nach 15, 20 min ging es dann zu dritt in den Intershop. Der war wimre direkt oder fast unmittelbar am "Anfang" der Rastanlage in einem separatem Gebäude untergebracht.

Auf dem Rückweg zum Parklplatz fiel mir dann ein Geländewagen auf, wohl ein Gaz 69, allem Anschein nach zivil zugelassen weil weder ein NVA oder VP Kennzeichen dran war. Haube auf, es wurde gebastelt. War ja nicht ungewöhnlich, es bastelten ja einige auf Rastplätzen an Ihren Trabbi´s oder Wartburgs. Eine Leute standen drum rum, schon die typischen Gaffer?

Nun ja, dass musste ich sehen. Kamen mir diese Auto´s doch immer wie Oldtimer vor. Also dazu gestellt und geschaut, zugehört.

Es war wohl die Kopfdichtung durch. Nichts geht mehr. Es waren da 2 Leute am Auto, am basteln, ob beide Insassen des PKW waren, weiß ich nicht mehr. Den einen sehe ich noch förmlich vor mir, wie er mich bettelnd (?) ansieht, Schraubendreher und Putzlappen in der Hand.

Es entwickelt sich ein Gespräch zwischen diesen 2 Personen, den genauen Worlaut weiß ich nicht mehr, aber so in diese Richtung: Ich muss nach Hamburg, das Flugzeug erreichen. Wie soll ich das jetzt schaffen (der mit dem Kfz- Schaden). Der andere dann, frag ihn doch ob er Dich abschleppt (Blick zu mir). Oder ob er Dich mit nimmt und Dich in Hamburg absetzen kann.

Es ist mir nicht mehr erinnerlich ob ich etwas zum Kfz- Schaden gesagt habe, ich meine nein. In jedem Fall bekam ich mächtig Dampf von meiner damaligen Partnerin. Flüsternd wurde mir mitgeteilt, dass wir den weder abschleppen noch mitnehmen, ob ich verrückt geworden wäre, daran auch nur entfernt zu denken, mit Kind, undundund...

Wir sind dann weiter geschlendert, nochmal zum Spielplatz. Entspannt in der Sonne gesessen und den Kindern zugesehen. Die hatten keine Probleme mit feindlichem Verbindungsaufbau. Da waren die DDR Bürger doch deutlich vorsichtiger. Mehr als ein Blick, ein lächeln war da meist nicht.

Erinnern kann ich mich auch an div. andere Transitfahrten von und nach Berlin über die B5, F5, über die Güsten Staaken und Horst/ Boizenburg. Mit und ohne Vorkommnisse. Aber insgesamt war das der damaligen Zeit geschuldet und ok.

Genervt hat immer diese Überkorrektheit der Güst Leute, obb nun PKE oder Zoll. Es gab eine Ausnahme, von der ich hier schon mal geschrieben hatte.

Bei Fragen gern mehr (bei Berndk5 geliehen). Gilt auch für die Geschichte zum positiven Erlebnis).

MfG Berlin


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#86

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.03.2018 15:44
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Zitat von passport im Beitrag #84

Der KP-GT am Güsteinlass bzw. Richtung Harbke - Marienborn war nicht ständig besetzt ? Sorry, das habe ich aber anders in Erinnerung

Wenn hier mit "KP" der Postenpunkt A5 gemeint ist, der den Eingang in die GÜSt Autobahn sicherte, so war dieser zumindest zu meiner Zeit (87/88) rund um die Uhr besetzt.
Lediglich sein Gegenstück auf der Eisenbahn (PP B5) war nachts unbesetzt. Dann waren aber auch die Tore verschlossen und gesichert, so dass die GÜSt Eisenbahn nachts auf diesem Weg nicht zugänglich war.


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#87

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.03.2018 19:06
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Die Geschichte, dass sich auf der Güst Marienborn ein Stützpunkt der VIII befand ist sicher entstanden weil bei den Führungen heute von der Garage in der sich die Westautos zum Zwecke der Abwehr eventueller Terrorangriffe befanden berichtet wird, dort waren PKW westlicher Produktion untergebracht um im Fall der Fälle die Verfolgung von Bundesbürgern aufzunehmen. Wie man zu dieser Erklärung kommt, keine Ahnung, wahrscheinlich hat man es sich einfach zusammengereimt wie so manches andere auch.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."


94 und polsam haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 20:11
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@Eren2001

Aus meinen Transiterfahrungen kann ich berichten, daß z.B. Feld und Waldarbeiten bis direkt an die Transitstrecke durchgeführt wurden. Auch die Autobahnmeistereien waren auf der Transitstrecke im Einsatz. Es gab also sehr oft die Situation, daß sich Zivilisten unmittelbar an der Autobahn aufhilten.

Es gab auch eine Transitverbindung über eine Landstrasse von Lauenburg nach Staaken, die F5 .
Da bist du durch Städte und Dörfer gefahren, zusammen mit DDR Bürgern im Stau gestanden.
Im Bereich Ludwigslust kam es oft dazu, wenn Posten der Roten Armee die Strasse zum Zwecke von Truppenbewegungen sperrten.
Oder an einem Bahnübergang auf halber Strecke, da stand man sehr sehr lange.

Im Bereich vor Berlin, bei Döberitz lag eine große sowjetische Garnison, da bist du direkt durch den Kasernenbereich gefahren, links und rechts die Kasernenmauer, hunderte von sowj. Soldaten waren dort aktiv, auch auf der Strasse.

Von der Transitstrecke Berlin - Helmstedt ist mir ein Fall persönlich bekannt, eine Frau ist auf der Autobahn von einem fahrenden Wagen in den anderen umgestiegen und in den Westen geflüchtet. Ist heute die Nachbarin meiner Schwester.

Grüße Hubsi



Eren2001 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 20:26
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[blau]RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich? • Absender: Hubsi, vor 11 Minuten [/blau]

Zitat hubsi: ....Aus meinen Transiterfahrungen kann ich berichten, daß z.B. Feld und Waldarbeiten bis direkt an die Transitstrecke durchgeführt wurden. Auch die Autobahnmeistereien waren auf der Transitstrecke im Einsatz. Es gab also sehr oft die Situation, daß sich Zivilisten unmittelbar an der Autobahn aufhilten.

Warum auch nicht ? Es war für DDR-Bürger, zumindest sehe ich das so, eine DDR-Autobahn wie jede andere. Wanderer, Radfahrer, Pilzsammler, alle solche kamen in Waldstücken oder auf Wegen direkt bis zur AB. Das war nicht verboten, warum auch ? Nur weil da auch Westautos langfuhren `?
Wenn wir die A ohne Einschränkung benutzen konnten, bis eben zum Grenzgebiet, konnten wir uns auch ihr von außen nähern.



zuletzt bearbeitet 25.03.2018 20:28 | nach oben springen

#90

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 20:55
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Ich bin ja auch einige Male von Lauenburg/ Horst nach Berlin und zurück gefahren.

In LULU gab´s jede Menge GSSD Begegnungen. Z. T. nachts LKW mit Anhänger ohne Licht, ohne Posten auf der Str. Alles erlebt.

Auch in Staaken fuhren die quer über die F5/ B5. Direkt gegenüber gab es ein Übungsgelände. Panzer ohne Licht war da fast normal.

Stau, hmm, kann ich micht nicht dran einnern, wobei es den Bahnübergang in Boizenburg Bahnhof gab und einen zwischen Goldenitz und Lübtheen.

Halten durfte man ja auch nicht überall, so z.B. an der Tankstelle Boizenburg- Bahnhof, an der Tankstelle LULU. Die Raststätte mit Gasthaus, hmm, könnte hinter Kyritz gewesen sein, bei Heinrichsfelde?

Kontakte gab´s da eigentlich nie. Wenn, dann mit der VP. Weil man 81 gefahren war statt 80, So habe ich noch un Erinnerung.

MfG Berlin

Edit: Geschwindigkeit in 80 berichtigt.


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zuletzt bearbeitet 26.03.2018 09:56 | nach oben springen

#91

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 21:38
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Als die Hamburger Autobahn noch nicht fertig war und nach Hamburg nur die Landstraße im Transit zugelassen war, durften Westler übrigens nur dort auch im Transit radeln. Ich kenne mehrere, die das gemacht haben. Man musste halt in einem Rutsch durchfahren und das bei schwerem LKW-Verkehr und schlechten Straßen.
Einfach so in die DDR oder nach Ost-Berlin zum Tagesbesuch durfte man dagegen nicht mit dem eigenen West-Rad.



zuletzt bearbeitet 25.03.2018 21:40 | nach oben springen

#92

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 23:07
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #91
Als die Hamburger Autobahn noch nicht fertig war und nach Hamburg nur die Landstraße im Transit zugelassen war, durften Westler übrigens nur dort auch im Transit radeln. Ich kenne mehrere, die das gemacht haben. Man musste halt in einem Rutsch durchfahren und das bei schwerem LKW-Verkehr und schlechten Straßen.
Einfach so in die DDR oder nach Ost-Berlin zum Tagesbesuch durfte man dagegen nicht mit dem eigenen West-Rad.


Übrigens auch mit anderen Zweiradfahrzeugen nicht. Wie war das eigentlich für Westdeutsche mit der Strassengebühr im Transit Westdeutschland oder Berlin nach Drittstaaten oder bei Einreise in die DDR? Mußten die eigentlich bezahlen? Oder war nur der vertragsgebundene Transitverkehr (WB/BRD) frei?
Theo


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#93

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 23:13
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Transit nach Dänemark und CSSR habe ich nur per Bahn gemacht. Nach Polen bin ich mal im Transit per PKW gefahren, kann mich nicht erinnern, ob wir da noch was extra an die DDR bezahlt haben. Eher nicht. Ich glaube für West-Berliner und West-Deutsche hat das der Bund pauschal übernommen.



eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.03.2018 23:13 | nach oben springen

#94

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.03.2018 23:36
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Zu # 92 - oder bei Einreise in die DDR? Mußten die eigentlich bezahlen? Oder war nur der vertragsgebundene Transitverkehr (WB/BRD) frei?

Hallo, als man dann in den 70ern mit eigenem PKW in die DDR einreisen durfte, mußte man Straßenbenutzungsgebühren bezahlen. Ich glaube es war kein Pauschalpreis, es wurde wohl immer gerechnet vom Grenzübergang bis zum Zielort. Ich habe von Marienborn bis Prenzlau 15 DM bezahlt (hin und zurück). Später hat die BRD nach einer Vereinbarung mit der DDR dafür eine Pauschale gezahlt und wir brauchten dann nicht mehr jeder einzeln daführ bezahlen.

Cambrino


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zuletzt bearbeitet 25.03.2018 23:41 | nach oben springen

#95

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2018 08:33
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Hier ist was über die Gebühren. Es gab ein Abkommen zwischen der BRD und der DDR über die Befreiung von Gebühren mit Wirkung ab 01. Januar 1980.
[[File:StrassenPauschal.pdf]]


Dateianlage:
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#96

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2018 08:54
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Wurde man denn als Transitreisender an der Grenze nicht kontrolliert oder weniger intensiv kontrolliert? Ansonsten verstehe ich den ganzen Aufriss nicht, zwecks nicht anhalten oder AB verlassen. Ist schon klar, dass man nicht offiziell in die DDR einreiste, sondern nur durch sie durch fuhr.
Was war denn der Unterschied bei den Grenzkontrollen zur offiziellen Einreise in die Deutsche Demokratische Republik?


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#97

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2018 09:47
von eisenringtheo | 10.464 Beiträge | 4974 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #96
Wurde man denn als Transitreisender an der Grenze nicht kontrolliert oder weniger intensiv kontrolliert?

Das Abkommen zwischen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über den Transitverkehr von zivilen Personen und Gütern zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West), das sogenannte Transitabkommen.

Dieses Abkommen schreibt viele Vereinfachungen des Grenzübertrittes fest, welche den Mißbrauch des Transites für kriminelle Handlungen leichter machen konnten. Denn nur wenn hinreichende Verdachtsgründe vorlagen, durften die Reisenden und ihr Gepäck kontrolliert werden. Ansonsten erfolgte nur eine Identitätskontrolle.

http://www.1000dokumente.de/index.html?c...lation&st=&l=de


Blitz_Blank_Kalle hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.03.2018 09:48 | nach oben springen

#98

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2018 11:11
von berlin3321 | 3.567 Beiträge | 4284 Punkte
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#96, Buschgespenst, im Transit, wie Theo schrieb, nur Identitätskontrolle. Pässe (Westberliner Personalausweis), Fzg Schein. Spezielle, tiefergreifende Kontrollen gab´s auch, hatte Karnak mal geschildert. Dafür mussten aber schon entsprechende Verdachtsmomente vorliegen.

Bei der Einreise (z.B. kleiner Grenzverkehr) wurde sehr genau kontrolliert, häufig mit Abbau Türverkleidung, im Tank wurde rum gestochert, etc. Mehr oder weniger war ich immer dran, zu 99 % in die Garage und Verkleidungen ab.

MfG Berlin


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#99

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2018 12:25
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #91
Als die Hamburger Autobahn noch nicht fertig war und nach Hamburg nur die Landstraße im Transit zugelassen war, durften Westler übrigens nur dort auch im Transit radeln. Ich kenne mehrere, die das gemacht haben. Man musste halt in einem Rutsch durchfahren und das bei schwerem LKW-Verkehr und schlechten Straßen.
Einfach so in die DDR oder nach Ost-Berlin zum Tagesbesuch durfte man dagegen nicht mit dem eigenen West-Rad.


Die F5 (DDR-Bezeichnung) war vom Ausbauzustand nicht so schlecht. Gut, mit den heutigen Straßen nicht vergleichbar, aber
akzeptabel.
Wir fuhren diese Straße im Jahre 1972 von Bückwitz bis Ludwigslust (dann weiter in Richtung Ostsee) mit dem Trabant, und ich muß
sagen, es gab weit schlechtere Strecken im damaligen Fernstraßennetz und recht wenig Verkehr.
10 Jahre später dann wurde die Transitautobahn eröffnet.


.
.

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#100

RE: Waren die Transitautobahnen zugänglich?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2018 14:01
von IM Kressin | 1.818 Beiträge | 24564 Punkte
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #98
Mehr oder weniger war ich immer dran, zu 99 % in die Garage und Verkleidungen ab.
Aus welchem Grund haben die Dich so oft unter Wind genommen, hast Du drüber mal etwas erfahren @berlin3321 ?

Laut "PKE" und "DDR-Zoll" Forenvertreter hat es derlei Willkür nie gegeben, immer aufs Genaueste und akkurat nach bestehender
DDR-Rechtsordnung abgefrühstückt!

Bitte nicht in den falschen Hals kriegen und missverstehen, ich glaube es Dir unbesehen, habe von ähnlichen Fällen das gleiche Spiel erfahren,
gleichfalls aus erster Hand!


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

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"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
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