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#61

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 16:33
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Also an Raps kann ich mich noch deswegen so genau erinnern weil ich bei einer Lage durch ein mindestens hüfthohes Feld handeln durfte und danach eine gelbe Eintrich-Keinstrich hatte. Na wie auch immer, gabs beim OZA auch eine Reglung wie die GT oder wer auch immer für etwaige Schäden oder Ernteausfälle aufkamen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#62

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 17:10
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Ob es sowas gegeben hat, keine Ahnung, während meiner Zeit gab es da keine Anfragen.


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#63

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 17:10
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Bei uns dürften die Camping Allemania die Flurschaeden immer abarbeiten.

Kann mir gut vorstellen, dass die LPG den Flurschaden durch Grenzer gern hingenommen hat und zwar aus Dankbarkeit für den Schutz vor den BBU.

KS


zuletzt bearbeitet 16.03.2018 17:11 | nach oben springen
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#64

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 17:11
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Getreideernte bis weit in die Dunkelheit, kenne ich auch.
Das Feld ging bis zum KW und man sah nur die SW der Fahrzeuge.
Es war völliger Quatsch ! (etwa 1975, Bereich Bornhagen, GR-4)

H.



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#65

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 17:19
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Also ich kann nur sagen, aus meiner Sicht gab es bei der ZA mit den LPG und sonstigen Betrieben, bei mir Wasserstraßenamt , kaum bis keine Probleme. Irgendwie war man ja auch beidseitig aufeiander angewiesen.


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#66

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 18:02
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zu #61 , Hallo @94 , da hast Du wieder einmal eine ganz tolle Frage ausgegraben, die sicherlich viele Leser interessieren könnte.

Vorab kurze Klarstellung, in der DDR sollte Jeder nur das wissen, bzw. erfahren, was er zur Erfüllung seiner Aufgaben braucht. Deshalb kann ich die Frage auch nur auf Grund meiner Erfahrungen und damit vergleichbar erlebten Praktiken erklären.

Das sollte für uns erst mal ausreichen, vielleicht hat ja der eine oder andere Experte in unserer Runde wie @Thunderhorse oder @Alfred dazu Kenntnisse zum Regelwerk.
Ich kann hier nur die gelebte Praxis beschreiben.

Die wichtigste Grundüberlegung war, das ALLES Volkseigentum ist . Also auch Grund und Boden, Saat oder Ernte.

Deshalb war ein Schaden zwar ärgerlich. War die Schadenhöhe aber noch im "erträglichen" Bereich (gefühlt bis knapp unter 10.000,00 DDR Mark) wurde nach meiner Kenntnis dieses Problem individuell geregelt, sofern nicht eine Versicherungspolice der Staatlichen Versicherung der DDR das abgedeckt hat.

Dieses wäre z.B. zutreffend, wenn ein GT-Kfz. z.B. ein LPG-Fahrzeug oder Gebäude etc. beschädigt oder zerstört hätte.
Landwirtschaftliche Schäden z.B. (das weiß ich genau !) konnten zum Beispiel über die "Anmeldung von Wildschaden" beim Militärforst (in Erfurt) reguliert werden.
Hier liegt die Betonung aber ausdrücklich auf konnten ! Der LPG-Vorsitzende der so etwas tat, musste sich vorher über mögliche "Auswirkungen" seiner Anzeige im Klaren sein. Falls das wirklich mal einem Vorsitzenden "aus Versehen" mal passiert ist, merkte er schnell wie "der Hase läuft" und wer am längeren Hebel saß. Warum ?

Ganz einfach, wurde der Wildschaden registriert und musste vom Militärforst reguliert(erstattet) werden, gab es einen Anschiß oder zumindest unangenehme Fragen beim Vorstand der (militärischen) Jagdgesellschaft, wimre konnte die sogar zum Teil in Anteilen in Regress genommen werden.
Bei uns zumindest war der Regimentskommandeur ja auch Jäger und erhielt dann wiederum negativen Rücklauf vom Vorstand der Jagdgesellschaft(der Vorstand war ihm natürlich hörig und von seiner Gnade), das war dann nicht schlimm aber sehr ärgerlich, weil vermeidbar.

Da immer alles parallel auch auf Partei-Ebene lief, musste der Regimenter damit rechnen bei der nächsten unpassenden Gelegenheit vom SED-Bezirkssekretär oder Kreissekretär eine "Zigarre" zu bekommen. Nach dem Motto: Ressurcen der Volkswirtschaft gehen zur Sau, weil die Sau nicht geschossen wurde. So was mochte ein Regimenter überhaupt nicht, er wollte doch immer der Schönste sein.

Ergebnis: Das Bäuerlein hatte zwar als Vorsitzender seiner LPG einen meist noch sehr geringen Schadensausgleich in DDR-Mark verrechnet bekommen und damit sein gutes Recht durchgesetzt. Jetzt waren aber die GT dran "Recht" zu bekommen.

Egal, ob die vorgeschriebenen Feldarbeiterlisten nicht pünktlich eingereicht wurden , die telefonische Voranmeldung mal vergessen wurde, das Trecker-Nummernschild nicht stimmte (Trecker wegen Werkstatt getauscht) oder der Passierschein mal vergessen war- der Verlierer stand schon vorher fest- wenn der böse Wille da war.

Das Spiel konnte noch viel perfider werden.
Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften, wie ungesichertes Abstellen schwerer Technik, nicht gesicherte Hilfsmittel für GV (nicht verschlossene Leitern), fahrlässiges Zulassen von Unterschlupfmöglichkeiten(USM) für GV- die Palette war mindestens so groß, wie der Ermessensspielraum.

Während die erst genannten Probleme nur die Arbeit erschwerten, konnten die anderen Verstöße dierekt als Ordnungswidrigkeit gegen den Betriebsleiter, also den Vorsitzenden der LPG in DDR-Mark (über die Volkspolizei) vollstreckt werden. War zwar primitiv, konnte aber auch nur ein Anfang sein.

Eine offizielle Berichterstattung im Lagevortrag des Regimenters so nach einem halben Jahr oder Jahr über "verantwortungslose und grenzgefährdende Zustände" in der LPG xyz , haben dem dortigen Vorsitzenden meist kurz und schmerzhaft "das Genick gebrochen" . Es gab genügend GAK, die am Ende der Befehslkette entsprechende Fotodokumentationen über ungesicherte Technik oder unverschlossene Werkstätten etc. fertigen konnten. Meist haben die KC das gar nicht einmal mitbekommen müssen, da die GAK auch vom OGAKL/GB oder OOGAKL/GR separate Einweisungen über Schwerpunkte der Grenzaufklärung erhielten.
Deshalb lief es in der Praxis meist anders.
Gab es ein Problem, egal welcher Art, hat man versucht es kameradschaftlich oder zumindest einvernehmlich miteinander zu klären.

Fand man in der Ebene KC keine Lösung, versuchte man es beim K-GB, ging das nicht, konnte der LPG-Vorsitzende auch den Regimenter anrufen um seine Sorgen vorzutragen.

Bei mir lief das fast immer, also ca. 90% auf Ebene KC ab.
Man hat versucht Schäden zu vermeiden, ist mal was vorgekommen konnte man den zivilen Partner schon zu Nachsicht überreden und half ihm, wenn er mal kurzfristig in Not war( da könnte ich massig Beispiele nennen) . Das entspricht auch genau dem, was @Hansteiner und @Winch soeben in ihren Beiträgen zum Ausdruck gebracht haben.

Die genannten Negativbeispiele hat es tatsächlich gegeben, auch wenn diese nicht in meinem Verantwortungsbereich vorgekommen sind.

Sorry, wenn es wieder so lang geworden ist...........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Rothaut, 94, Kontrollstreife, Winch, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.03.2018 18:05 | nach oben springen
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#67

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 18:19
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Ja @Winch der war noch alten Schlag... ich mochte ihn!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


zuletzt bearbeitet 16.03.2018 18:19 | nach oben springen
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#68

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 16:07
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exgakl, er hieß ja nicht umsonst Papa Gei..., und wenn er gesagt hat du, ich tret dich in den Arsch, hast du das Belobigungsbuch rausgeholt und Sie dir berechtigt eingetragen. Solch einen Menschen, fachlich wie menschlich habe ich selten treffen dürfen. Würde nie was auf Ihn kommen lassen.


Pitti53 und exgakl haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 16:19
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Oberstleutnant Gaile, oder war er Oberst?
Auch für mich als einfacher Soldat sehr angenehm so beim dreimaligen Kennenlernen.
Wie hieß das großgeblümte vom GR24 gleich nochmal das ich die letzten paar Monate mehrmals genießen durfte?


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 17.03.2018 16:34 | nach oben springen
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#70

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 16:44
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Moin @berndk5, unter # 874 im Thema "Bilder aus dem Bereich des GR - 6" habe ich eine Karte eingestellt, in dem vermutlich die Einsatzbereich der Grenz ABV eingetragen sind. Hattet Ihr die Karten der VP - Abschnitte in der KC auch vorliegen?
Habt Ihr dann im Bereich des Zusammenwirkens mit den Grenz ABV gesprochen oder gleich mit dem VPKA?
Tschüß ein neugieriger Ratze, bei dem Der Wind in Böen um die 8/9 ums Haus fegt.



berndk5 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#71

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 17:44
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zu #70 : Hallo @Ratze , schön mal wieder `ne Frage von Dir zu lesen.

Trotz meist einheitlicher Vorschriften-Regelungen, gab es in der Praxis oft genug unterschiedliche Umsetzungen. Teils war das regional begründet, teils war es im menschlichen Ermessen begründet.

Wir hatten Topogr. Karten im Maßstab 1:10.000 , diese waren grundsätzlich im Geheimhaltungsgrad VVS eingestuft und wurden auch so verwaltet.

Es waren ausschließlich Karten aus -und im- Bestand der GT . Diese Karten wurden lose mit VVS-Nummer, Ausführung und Blattzahl beschriftet durch den KC in der VS-Stelle des Grenzbataillons gegen Unterschrift empfangen werden. Es waren nur bedruckte und registrierte Blätter.

Als KC war man für das weitere Prozedere verantwortlich. Vorab müssen wir für die GK folgende Karten unterscheiden:

1.) -die "Führungskarte des Kompaniechefs der 4./I./GR-1 zur Grenzsicherung" . Die trug (wie die anderen Karten auch) unten den Vermerk: erarbeitet am: Datum , Unterschrift, Name ,Dienstgrad des KC (wurde mit dickem, fetten Filzstift unterschrieben)
Diese Karte befand sich in der Führungsstelle des K-GSi. (Früher im Gelände aufg dem Turm, später in der FüSt im Objekt. Noch später dann mit Leuchtdioden der GSZ-A80 bestückt, um Tore und Felder im GSZ bei Auslösung aufleuchten zu lassen)

2.) - die "Arbeitskarte des Kompaniechefs der............" ; später, nach Übergang zur Kompaniesicherung in den 80er Jahren wurde diese Karte "Entschlußkarte des....." genannt. Diese Karte (egal vom Namen) hatte oben rechts noch den (dicken, schwar fett geschrieben) Vermerk: bestätigt am: Datum ; K-I./GR-1: Name, Dienstgrad .

3.)- eine weitere "Führungskarte des KC......." für Handlungen in der gefechtsmäßigen Grenzsicherung oder im Verteidigungsfall. Diese Karte hatte einen größeren Maßstab, um das nähere Gelände in der Tiefe des Grenzgebietes etwas mehr zu erfassen. (wimre war es 1:25.000 und als GVS eingestuft) . Diese Karte beand sich mit den anderen Dokumenten im Gefechtskoffer-VS in einem gesonderten Fach des Panzerschranks in der UvD-Bude.

Es war immer ein besonderer Horror, wenn die Karten neu gemalt werden mussten. Nicht jeder konnte das in der geforderten Qualität, und nicht zu vergessen, es war sehr , sehr zeitaufwendig. Wohl dem KC, der einen cleveren und begabten Uffz. in seiner GK hatte. Das Problem war nur, man musste alles daran setzen, dass der auch zum Umgang mit VS-Dokumenten bestätigt wurde. Diese Bestätigung war ohne Zustimmung des MfS undenkbar.
Aber es gab schon Tricks. Besonders wenn man als KC länger im Geschäft war.
Als KC und Oberleutnant in Schnellmannshausen hat mir mein Batailloner mal (übertrieben gesagt) meine Karte als "Schmiererei" um die Ohren gehauen und ich durfte ein neues Exemplar empfangen und von vorn beginnen. Ist mir aber nur 1 x passiert.

Auf Deine Frage zurück zu kommen. Die Karten der POLIZEI hatten wir nicht, hätten wir auch nicht gebraucht. Die wichtigsten POLIZEI-Fakten wie Standorte, Besetzungsstärke oder Streifenwege mit Nummerierung der VP hatten wir ja sowieso in unseren Karten drin.
Klar hat der Gruppenposten-Leiter seine Karte zur ZW-Koordinierung nach Befehl 36/86 in mein Dienstzimmer mitgebracht- aufgeschlagen haben wir das Ding aber nur, wenn es denm Verdacht ungleicher Eintragungen gab oder Dinge im Hinterland, die auf meiner Karte nicht drauf waren.

Mit dem ABV wurde das ZW im Regelfall täglich telefonisch ganz kurz abgestimmt, oder bei besonderen Lagen auch mal direkt in der Kaserne. Mit dem Gruppenposten-Leiter wöchentlich bei mir, der Leiter oder ein Offizier des VPKA kamen maximal 1 - 2 mal im Jahr in meine Kompanie.

Der Grenz-ABV war ja in den Ortschaften wesentlicher Bestandteil als Mitglied der Sicherheitskommission, hier erfolgte im bei Ortschaften im Schutzstreifen (z.B. Großburschla) wöchentlich, und in der Sperrzone 14-tägig die Sicherheitsberatung. Über Inhalt etc. hatte ich schon ausführlich geschrieben, notfalls noch einmal nachfragen.

Diesen Beitrag habe ich für alle Leser geschrieben, gilt auch für Fragen.....

PS: Deine Windböen sind inzwischen stark abgekühlt, aber nicht langsamer in Treffurt angekommen........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Kontrollstreife, Ratze, hslauch, IM Kressin, MHL-er und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#72

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 18:10
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Oh, ja Bernd, die Karten, da war und bin ich bis heute aber so völlig talentfrei, Hatte zum Glück meinen 1. ZF ein BO der ging da richtig drin auf in der Aufgabe und somit Problem gelöst.Hätte ich Ihn nicht gehabt, wäre das wohl nicht so gut ausgegangen, bin ich Ihm heute noch dankbar.


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#73

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 18:35
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Zitat von berndk5 im Beitrag #71

[...] 2.) - die "Arbeitskarte des Kompaniechefs der............" ; später, nach Übergang zur Kompaniesicherung in den 80er Jahren wurde diese Karte "Entschlußkarte des....." genannt. Diese Karte (egal vom Namen) hatte oben rechts noch den (dicken, schwar fett geschrieben) Vermerk: bestätigt am: Datum ; K-I./GR-1: Name, Dienstgrad .[...]




War das so eine Karte? Kennst du evtl. die U-Schrift des Unterzeichners?



berndk5 und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.03.2018 18:36 | nach oben springen
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#74

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 19:36
von berndk5 | 1.367 Beiträge | 10534 Punkte
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Hallo @80er , und alle Anderen. Bitte glaubt mir, dass ich jetzt doch etwas sehr stark verblüfft bin !!!

Ja, es waren exakt die gleichen Kartenblätter- aber nicht das, was ich beschrieben habe ! Warum ? Folgende Schlußfolgerungen habe ich gezogen:

In diesem kleine Schnipsel sind für mich folgende Fakten zu bewerten:

1.) Die VVS-Nummer gestrichen und mit der Unterschrift der Geheimhaltungsgrad "VVS" aufgehoben erfolgten am 22.11.82 . Wenn das so ist und kein Druckfehler im Stempel (wäre sehr unwahrscheinlich) war, ist diese Karte aus dem Bestand der GT entfernt worden !!! Bei GT wäre sie mindestens bis Dez. 1989 und eher noch länger VVS geblieben. Ging die Karte zum MfS ? -oder zur Polizei ? Polizei ist sehr unwahrscheinlich, weil der ostwärtige Kartenrandschnipsel den westlichen Ortsrand von WENDEHAUSEN zeigt, und die Einsätze der Polizei im Regelfall am Rand des Schutzstreifens, spätestens jedoch freundwärts des GSZ beendet waren.

2.) Die VVS-Nummer sagt eindeutig, das dieses Dokument aus einem Stück (halt die Karte) mit 4 Kartenblättern (KB) besteht. Da die VVS-Nummer immer oben rechts stand, ist es für mich sicher das es nach unten noch ein Blatt gab, und links daneben ebenfalls zwei verbundene Blätter gab.
Es könnte sich um eine Karte über Abriegelungsvarianten, oder wahrscheinlicher um eine Karte für einen GBA des MfS nach Befehl 36/86 STMCGT gehandelt haben. Stutzig macht mich hier allerdings das bereits genannte Datum von 1982, die GBA`s gab es ja erst ab `86.

3.) Die Karten eines KC (also meine Karten, egal welche)bestanden immer mindestens aus 16 Blatt (Kartenblätter), da entsprechende Überlappungen zu den Nachbarn an den Trennungslinien vorhanden sein mussten und Einsatzvarianten für Handlungen zur Sicherung der Trennungslienien eingezeichnet sein mussten. Meine Karten gingen in der Tiefe garantiert bis einschließlich HEYERODE , oder zumindest bis kurz davor.
Aber die in der VVS-Nummer benannten Kartenblätter waren im Urzustand garantiert auch Bestandteil meiner Karten, nur halt mit entsprechend angeklebten Nachbarblättern.

Für die Beschriftung und das Zeichnen der Karten (einschließlich Unterschrift) gab es klare Vorschriften. Da waren auch die Schriftgröße und der Abstand zum oberen Kartenrand knallhart geregelt. Verstoß konnte "Neu Malen" bedeuten, wer wollte das ?
Wimre war die Betitelung der Karte und der Bestätigungsvermerk des K-GB in etwa auf Höhe des unteren Randes deines Bildausschnittes, also ca. 7-10 cm vom oberen Rand der Kartendarstellung entfernt, die Entfernung zum rechten Rand mit dem letzten Buchstaben sollte wimre auch mindestens 10 - 15 cm betragen.

Die Unterschrift glaube ich zu kennen, er war wohl VS-Stellenleiter............ (Name ist ja gut leserlich)

Ich bitte ausdrücklich andere Sachkundige im Thema um Ihre Meinung zum dem hier geschriebenen, da es ausschließlich auf persönlich Erlebtem beruht.

Bitte @Winch und andere, wie war das denn bei Euch ?


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Kontrollstreife, Rothaut, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 20:46
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Ich habe nur Karten auf den Führungsstellen gesehen. Da sind die Führenden immer etwas pikiert gewesen wenn man da mal genauer darauf gesehen hat.
Ein Witz war ja schon, dass wir als Posten keine Karten des Abschnittes bekamen.

Durch meine vielen Kontrollfahrten bin ich auch an Stellen gekommen an die der Posten nie gekommen ist. Wenn mein ZF lange Weile hatte, dann sind wir auch mal quer durch den Wald gefahren.

Einige User haben mir bestätigt, dass sie wenig über die Straßenführung im Schutzstreifen mitbekommen haben. Auch die Wald- und Feldwege sowie die GSZ Tore welche selten benutzt wurden waren vielen nicht bekannt.

Ist ja auch kein Wunder, wenn jemand immer nur vom LO in die Richtung schauen konnte aus der er gerade kam.

KS


IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#76

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 22:04
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zu # 75 . Ja, so war es leider. Einerseits hatte sich das so ergeben, andererseits wollte man die Leute auf gar keinen Fall zu schlau machen.

Wer weiß, vielleicht wäre ja der Eine oder andere genau wie @80er nach Jahren einfach wieder mal "vorbei" gekommen (allerdings ohne Absicht zu bleiben) !

Es ist da schon sehr gut, dass man wenigstens jetzt noch die Gelegenheit hat, die Dinge von damals in Augenschein zu nehmen.
Daran wollen wir uns festhalten.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#77

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 17.03.2018 22:55
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@berndk5

Auf dieser Karte gibt es noch einen offiziellen Hinweis auf der linken Seite, der evtl. zum Verständnis über Verwendung/Herkunft beiträgt.



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#78

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

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Hallo @80er , jetzt bekommst Du erst mal wieder einen dicken Pluspunkt ! Warum ? Weil sich berndk5 vor ,lauter Erregung mal ganz kurz geirrt hatte !!!

Es war gar keine "Aufhebung" des Geheimhaltungsstatus des Dokuments- das hätte ich klar sehen können und müssen. War aber verwirrt! (als Entschuldigung!) Es war ganz einfach nur eine Streichung der alten VVS-Nummer, weil eine neue Nummer vergeben wurde !

Mehr kann ich leider daraus nicht ersehen, es war mit absoluter Sicherheit die karthographische Anlage zu einem Grenzmilitärischen Dokument.
Das ist das Einzige, was ich aus den wenigen Fakten schlußfolgern kann. Die Palette mir einleuchtender Möglichkeiten ist groß- es wäre nur Spekulation!

Karten eines KC waren das aber auf jeden Fall nicht, da bin ich mir sicher .
Ich bedanke mich für Deine aktive Unterstützung im Thema, die ganz sicher auch sehr vielen anderen Lesern hilft. Schau doch nur mal auf die Zahlen der aufgerufenen Beiträge im Thema. Es scheint wirklich von Interesse zu sein.

Ich werde kurzfristig zum Punkt "...Zusammenarbeit..." überleiten, angekündigt war das ja schon.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


80er, IM Kressin, MHL-er und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.03.2018 20:19 | nach oben springen
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#79

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 18.03.2018 17:42
von Winch | 229 Beiträge | 335 Punkte
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Hallo Bernd, leider werde ich Dir hier keine große Hilfe sein könne. Wie schon bemerkt waren die Karten für mich ein Horror. die 16 Kartenblätter hab ich ja noch empfangen ind der VS Stelle des GB, aber schon beim kleben hat mich dann nur der fertige gezeichtete Zustand interessiert und da konnte ich meinem 1. ZF voll vertrauen, der hatte es einfach drauf.


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#80

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 19.03.2018 23:21
von berndk5 | 1.367 Beiträge | 10534 Punkte
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Es geht weiter !

Gemäß der allgemeinen Vorankündigung, möchte ich mich jetzt dem Thema: "Die Organisation und Führung der Zusammenarbeit des KC einer GK" widmen.

Dieser äußerlich unscheinbare Anteil der Arbeit zur Organisation und Führung der Grenzsicherung eines Kompaniechefs in seinem Verantwortungsbereich, hatte im Verlauf der über 40 Jahre des Bestehens der GT der DDR eine permanent steigende Bedeutung im Grenzabschnitt.

Diese Bedeutung wurde durch die Regierenden und maßgeblichen Befehlsgeber um so mehr und in dem Maße erkannt, wie die ökonomischen und personellen Ressurcen begrenzt waren, dem stetig steigenden Druck auf die Staatsgrenze entgegen zu wirken.

Das wirkte sich nach entsprechenden Befeheln und Weisungen mit folgendem Ziel aus: Alle, aber auch möglichst Alle menschlichen und organisatorisch möglichen Potentiale im Grenzgebiet, später auch grenznahem Raum, dem Ziel einer 100%-igen Wirksamkeit einzubeziehen und unterzuordnen.

Was heißt das ?
Klartext, das Geld war knapp. Noch mehr Zaun, Minen am GSZ ? All das würde nur Geld kosten, was nicht da war. Von internationalem Gegenwind ganz zu schweigen..... ! was also tun ?
Wir haben die Polizei, wir haben die GT- klar ! Die haben Helfer , Klar. Dennoch sind selbst bei Werbung neuer Leute, die personellen Ressurcen begrenzt.

Da haben wir doch aber noch mehr, was bisher nicht berücksichtigt war und sicher wenig oder gar kein Geld kostet- die Kommunen, die Betriebe , Einrichtungen und die Bewohner im Grenzgebiet. Natürlich die Schulen im Grenzgebiet- sagt ein schlauer Kopf.
Welch ein Traum ! Wenn es gelänge, dass jeder Bewohner im Grenzgebiet, wachsam ist und mögliche Grenzverletzer meldet--------, nicht auszudenken.

Also Genossen, frisch ans Werk....... !

Soweit zur Vorrede !

Ich schreibe das so lustig, obwohl es überhaupt nicht lustig und erst Recht kein Scherz war. Ich schreibe es so, um dem Leser aufzuzeigen, welche Denkweisen, für bestimmte Befehle und Weisungen ursächlich waren. Vielleicht kann man diese schwere Kost so leichter verdauen.

Zusammenwirken war also die Militärs untereinanader und Zusammenarbeit war das, was getan wurde um die Zivilisten vor diesen Karren zu spannen- soll natürlich heißen: "Einbeziehung der Grenzbevölkerung".

Man möge mir verzeihen, dass ich durch die lange , inzwischen vergangene Zeit schon ein wenig "freiheitlich-demokratisch" verseucht bin und nicht mehr Alles so toll finde, was und wie ich es damals gemacht habe.

Mehr dazu in der Fortsetzung. Zwischenfragen sind immer erwünscht.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Kontrollstreife, Ratze, Winch, 94, Rothaut, hslauch, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.03.2018 23:26 | nach oben springen
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