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#41

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 20:54
von hslauch | 168 Beiträge | 795 Punkte
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@berndk5

Ich bin dafür, dass du das Thema hier gleich mit anhängst.... gehört meiner Meinung nach ja dazu

PS: Danke für deinen Hinweis......, hab die Beiträge von @80 aufmerksam gelesen...(Vom Saulus zum Paulus 2.0)



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#42

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 15.03.2018 22:42
von berndk5 | 1.357 Beiträge | 10411 Punkte
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zu #40 , ja @Kontrollstreife , und alle anderen User . Die "Organisation der Zusammenarbeit durch den KC einer GK" wäre an und für sich ein eigenes Thema, ist aber andererseits ebenso Bestandteil bei der Organisation und Führung der GSi in Verantwortlichkeit des KC. Deshalb werde ich es hier mit abhandeln.
Vorab noch eine ganz große Bitte an die besonders scharfen Kritiker! Ihr werdet hier Vieles "schmutzig" und skandalös finden- bedenkt aber, ob es Euch lieber wäre, ob es Euch hilft, wenn man die Zusammenhänge verschweigt ???

Es soll hier nichts schön geredet werden, sondern einfach nur am praktischen Beispiel gezeigt werden, wie der "Laden" funktionierte.

Da wurden auch nicht alle Vorschriften buchstabengenau umgesetzt. Es waren auch nur Menschen, die versucht haben das umzusetzen, was damals als Recht und Gesetz galt.

Heute sehen viele Menschen , auch ich zähle mich dazu, diese Zeit aus einem anderen Blickwinkel.
Manchmal ist man selber entsetzt, wie das System damals in einigen Bereichen gearbeitet, und funktioniert hat.

Pauschale Schuldzuweisungen, Beschimpfungen oder Beleidigungen führen mMn. nur dazu, dass man sich verschließt und die heißen Eisen anderen überläßt. Wir Alle sollten froh sein, dass diese Zeit überwunden ist und man heute offen über diese Zusammenhänge diskutieren kann, ohne wegen Geheimnisverrat rechtlich verfolgt zu werden.

Deshalb, gerade deshalb will ich diese Zusammenhänge für alle daran Interessierten aufzeigen. Ich werde dabei versuchen, den trockenen Vorschriften- Inhalt etwas farblich so zu schildern, wie das Alles in der Praxis ausgesehen hat. Auch hier ist zu beachten, dass es sowohl regional unterschiedliche Umsetzungen und persönlich differenzierte Auslegungen gegeben hat. Es kam halt auch immer darauf an, wie streng die "Umsetzer" dieser Vorschriften selbst kontrolliert wurden und wo Freiräume vorhanden waren.

Es war auch sehr unterschiedlich, wie die Chemie, wie das Verhältnis zwischen den GT-Offizieren und den zivilen Partnern in der Region war. Da gab es sehr gute Gemeinschaften, aber auch sehr reservierte Zusammenarbeit aus den unterschiedlichsten Motiven.

Mehr dazu in den folgenden Beiträgen........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Harzwald, Kontrollstreife, thomas 48, hslauch, Rothaut, IM Kressin und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#43

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 09:08
von Winch | 228 Beiträge | 331 Punkte
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Mich wollte man als KC mal bestrafen, war doch ein Kartoffelfeld mit den Furchen längs zur Staatsgrenze und nicht quer angelegt. Bin aber dann doch irgendwie drunherum gekommen.


vs1400 und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 09:22
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Warum nicht längs, sondern quer? Welchen Grund hatte das?


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#45

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 10:23
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zu #43 und #44 , Ja, @Winch , so einen Quatsch kenne ich auch- obwohl auch ich davor verschont wurde. Der KC war meist der Prügelknabe, hinter dem sich dann Alle anderen verstecken konnten. Das musstest Du dann sogar noch "selbstkritisch" eingestehen, sonst warst Du ja unbelehrbar. Was natürlich automatisch weitere Konsequenzen nach sich zog.

Hallo @Harsberg , kurze Erklärung. Da waren ganz schlaue Leute am Werke. Die hatten indianermäßig herausgefunden, dass so ein böser Grenzverletzer sich ja bei quer, also direkt zur Grenze verlaufenden Kartoffelfurchen, in dieser Furche robbend ungesehen zum Kolonnenweg annähern konnte.
Deshalb waren im Schutzstreifen auch nur Niedriegkulturen erlaubt, keine hochwachsenden Kulturen wie Mais oder Getreide.

Es war aber damit genau wie mit vielem anderen in der DDR. Als die Weizenpreise explodierten wurde in meinem Abschnitt eine riesige Fläche von ca. 1,5 Km Länge und 600 - 800 m Tiefe zwischen GSZ und Kolonnenweg dann trotzdem mit Weizen bestellt.

War halt Weisung der "Partei", und so bekam der Regimenter dann den Befehl, trotzdem keine GDBr. zuzulassen. Hab ich dann auch so gemacht(Befehle liefen ja immer wie das Wasser- ,von oben nach unten).

Mal ehrlich, es lag aber nicht (oder nicht nur) an mir, dass ausgerechnet in dieser Zeit bis zur Aberntung des Weizens kein böser GV kam.

Klingt komisch, ist(bzw. war) aber so.........


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#46

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:04
von Winch | 228 Beiträge | 331 Punkte
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Danke Bernd , hast mir die erklärung erspart. Noch mal ne Anekdote in diesem Zusammenhang, Bei uns im Drömling war der Grundwasserstand grundsätzlich kurz unter der Grasnarbe, daher im GAs nördlich des Mittellandkanals nur Rinderhaltung. Das Bankett vor dem GZ-1 sah immer entsprechend schlimm aus. In Vorbereitung einer ReKo durch das GKN musste natürlich alles auf Vordermann gebracht werden. Also sollte der GAK Zug auf dem Bankett Ordnung machen. Ein FHG ZF von mir, der die Rinderbetreung machte , sagte, was macht ihr da eigentlich, lasst uns ne herde drübertreiben und das Ding ist wieder schwarz. Gemacht, getan das Bankett sh aus wie geleckt, er der FHG dann noch den K-s geeggt und fertig waren wir. Am nächten Tag die "Vorreko" mit K-GR und K-GB. Der Regmenter zu mir, sag mal wie hast du denn das Bankett so klasse hinbekommen und ich ihm berichtet. Der Battal. rot angelaufen und mich sofort spontan bestraft vor versammelter Mannschaft, mit den Worten, wenn da einer auf den Rücken einer Kuh gestiegen wäre und über den Zaun gesprungrn wäre, unverantwortlich, ein strenger Verweis. Alles erstarrte bis auf den Regimenter, der nahm mich und den Batt. zur Seite und hat nun diesen in meinem Beisein seine Ansicht dargelegt. Endergebnis war ne Prämie für mich, ne Entschuldigung des Batt. vor versammelter Mannschaft bei mir und die sich noch immer lachen den Bauch haltenden LPG Leuten, wegen ner Kuh auf den Rücken steigen. Aber ich hatte natürlich bei meinem unmittelbarem Vorgestezten erstmal so richtig verschissen.


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#47

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:15
von exgakl | 7.589 Beiträge | 1618 Punkte
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War der Regimenter der Oberst G....?


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


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#48

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:24
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Zitat von Winch im Beitrag #46
...mit den Worten, wenn da einer auf den Rücken einer Kuh gestiegen wäre und über den Zaun gesprungrn wäre, unverantwortlich, ...



herrlich
.. da bekommt doch der Begriff "Fluchttier" gleich eine ganz andere Bedeutung..

Siggi


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#49

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:30
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zu #46, JA Leute , genau so kenne ich das auch- nicht eins zu eins, aber es gab tausende solcher Erlebnisse im Leben eines KC, wie das @Winch hier schildert.
Leider hatten nicht alle Erlebnisse so ein Happy End, wie in diesem Fall. Ich hatte da einige andere, eher sehr bittere Erlebnisse.

Deshalb, weil man sich als aufrechter Offizier und KC trotzdem nicht gegen die Arroganz und oftmals auch erniedrigenden und ehrverletzenden Entgleisungen eines Regimentskommandeurs wie Oberst Gernot Hartung einfach nicht wehren konnte.
Sturzbesoffen mit seinem Leiter der Politabgteilung (inzwischen in Eisenach verstorben) und seinem am Tisch im Offiziersspeiseraum in Treffurt schon eingeschlafenen Stabschef.
Leider auch am nächsten Tag keinerlei Anzeichen des Erkennen eines Fehlverhaltens.
Die Story wäre einen größeren Beitrag wert. Hab ich vielleicht schon mal an anderer Stelle erwähnt- es ist eigentlich eher beschämend und deshalb nicht wert hier noch weiter ausgewalzt zu werden.
Fast jeder wird wohl irgendwann im Suff mal Blödsinn verzapft haben, allein der Anstand hat einem dann danach das schlechte Gewissen plagen lassen.
Traf auf Gernot leider nicht zu, der hatte weder Anstand noch Gewissen.

Ich schreibe dessen Namen in voller Absicht, weil man heute keine Angst mehr haben muss. Auf Grund der Beweis- und Zeugenlage ist auch ein Rechtsstreit absolut ausgeschlossen.
Solche Dummheit (aus welcher Motivation auch immer) oder Niedertracht in der Hirarchie von oben nach unten hat man uns immer nur aus vor-sozialistischen Zeiten und vom Klassenfeind berichtet. Menschenverachtendes Verhalten gab es ja im Sozialismus nicht. Leider habe ich das anders erlebt.
Da konnte man schon sehr ernsthaft an seinen Idealen zweifeln !


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#50

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:35
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ex gakl, ja klar Papa Gei....


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#51

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:41
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Sind die sibirischen Cowboys nicht alle auf Kühen geritten?


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#52

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:52
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geritten ja, das Ding sollte aber ruhig stehen, der Bruno sollte ja drauf stehen um über den Zaun zu steigen


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#53

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 11:59
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Hallo Kontrollstreife
Habe änliches erlebt. In der nacht auf PP gewesen. Mit BT 11. Durften aber zu nachtzeiten nicht besetzt werden. Also unterhalb vom BT Stellung bezogen.
Ca. 23.00 Uhr kam über GSM die nachricht dass sich eine Jagdgesellschaft im Abschnitt befindet. Kurze Zeit später die ersten Schüsse, aber noch weiter weg. Ca. 20- 30 Minuten später sah ich 2 Fahrzeuge entlang am K2 fahren . Meldung an Füst. Bekam das OK. ist die Jagdgesellschaft. Nach ca. weiteren 5 min. erneut ein schuß und ein einschlag oberhalb vom BT. Mei Posten und ich waren sofort in der "horizontalen" und sofort Meldung an Füst, das wir beschossen wurden. In der Meldung habe ich deutlich gemacht daß mein Posten 60 " Harte" hat und ich auch. Die würde ich bei nochmaligen beschuß als " schönen Gruß" zurückschicken. Paar Minuten kam die Nachricht, das die Jagdgesellschaft den Abschnitt verlassen hat. zur Dienstnachbereitung kam mei KC und fragte was los war. Ich erklärte ihm alles, und er fragte ob ich wirklich geschossen hätte. Ich sagte, das ich ja nicht wußte wer in meine Richtung geschossen hat, ( und bis heute nicht weiß) und deshalb das Feuer erwidert hätte. Mein KC sagte das ich so richtig gehandelt. Damit war die Sache für mich erleigt. Ich habe nie wieder was davon gehört.
Ich weiß bis heute nicht wer da auf Jagd war. Vermute es waren Offiz. aus dem Batalion oder sogar aus dem Regiment.

Gruß
matzelmonier79-2


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#54

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 13:32
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@berndk5

Zitat
dass so ein böser Grenzverletzer sich ja bei quer, also direkt zur Grenze verlaufenden Kartoffelfurchen, in dieser Furche robbend ungesehen zum Kolonnenweg annähern konnte.



Hatte ich mir auch so gedacht...


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#55

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 13:51
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Eine Kartoffelreihe warvon Dammkrone zu Dammkrone max.0,75 Meter breit und wenns hoch kommt war die Furche 0.30 Meter tief. Haben die etwa mit Kindergartenkindern auf der Flucht gerechnet?

Da wundert es mich, dass die Felder nicht alle platt gewalzt und mit Kalk geweißt wurden.

KS


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#56

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 14:04
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zu #55 , Deinem Kommentar, @Kontrollstreife kann man nichts mehr hinzufügen ! Du hast alles gesagt.

Nur hättest Du damals keine Chance gehabt, das einem "Oberschlauen" zu erklären.

Sicherlich gab es auch GV, die zur Linie gerobbt sind- ich las im Forum kürzlich von 2 fahnenflüchtigen Sowjetsoldaten, die das im GKN so erfolgreich gemacht haben- aber mal ganz ehrlich, es war eher die Ausnahme.

Von gefühlt 60-70 Festnahmen in meiner Dienstzeit in meinem Verantwortungsbereich kennen ich keinen einzigen Fall, wo einer gerobbt ist.

Bei denen, wo der Durchbruch erfolgreich gelang weiß ich es natürlich nicht. Es ist dennoch unwahrscheinlich, weil man dann sicherlich entsprechende Spuren gefunden hätte. Die Spuren hatten meist große Abstände zwischen den Eindrücken, was nicht auf langsames Tempo schließen ließ.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#57

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 14:11
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Robben macht ja nur Sinn wenn ich meinen Beobachter geortet habe bzw. ihn an einer bestimmten Stelle vermute.

Wer ein bischen Grips hatte, hat erst mal die Streifentätigkeit beobachtet und ist dann in kurzen Sprüngen von Deckung zu Deckung nach vorn gegangen.

Wenn die Ablösung durch das GSZ Tor einfuhr, sank die Aufmerksamkeit der Posten. Ebenso bei Sturm und Regen und kurz vor dem Morgengrauen wäre eine Flucht sicherer vor Entdeckung gewesen.

KS


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#58

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 14:24
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Zitat von berndk5 im Beitrag #56
Nur hättest Du damals keine Chance gehabt, das einem "Oberschlauen" zu erklären.
Zum Glück musste ich aufgrund meiner Dienststellung (Schütze Arsch im letzten Glied) niemanden etwas erklären. Ich habe mich da eher devot zurückgehalten, mir meinen Teil gedacht und gegrinst.
Entscheident für mich war nur, dass mir keiner ans Bein pinkeln konnte. Kurze und knappe Antworten und diese stur wiederholt waren die beste Medizin gegen Ungemach von der Heeresleitung.

KS


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#59

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 16.03.2018 16:18
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Also in Anbetracht das die erfolgreichsten Fluchten keine filmreifen Speedruns waren, sondern sich die GV mindesten einige Stunden im Handlungsraum aufhielten ... na wie auch immer. Insofern erscheinen zumindest einige Vorgaben aus heutiger Sicht logisch. Ob die Radiergummis aus vorgestzten Stäben nun immer so die helsten Kerzen auf der Torte hatten oder doch eher den Anschiß auf Nachfrage mit 'Iss So!' begründeten, na auch egal.

Doch mal zu den niedrigwachsenden Anpflanzungen, da zählte wohl auch Raps dazu?
Allerdings hatten die ein Wuchshöhe bis zu einem Meter und drüber.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 16.03.2018 16:19 | nach oben springen
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#60

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

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Also Raps, Getreide und Mais wurden bei uns nicht im Abschnitt geerntet, vorrangig Grasschnitt, Weidebetrieb oder mal Kartoffeln und das alles südlich Mittellandkanal, nördlich nur Weide weil viel zu nass.


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