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#281

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 10.06.2018 20:43
von Mike59 | 9.564 Beiträge | 6402 Punkte
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Zitat von hslauch im Beitrag #277
Hallo an Alle und Euch noch einen schönen Pfingstmontag

Ich muss meinen Beitrag #254 korrigieren....
Ich schrieb, dass die vier amerikanischen Soldaten direkt hinter dem Grenzzaun 1 lagen (feindwärts), dass ist so nicht richtig, weil
sie meinem Posten und mir da wahrscheinlich doch (der Mond schien recht hell) auch ohne Hund aufgefallen wären......

Es waren geschätzt wohl 5- 10 m feindwärts vor dem GZ-1... aber noch auf dem vorgelagerten Hoheitsgebiet...

Entschuldigung, im Eifer des Gefechts habe ich mich da falsch ausgedrückt
.....und danke an @Thunderhorse, der mich nochmal zum Nachgrübeln anregte...
Ansonsten stimmt der Rest .....

Bezüglich meiner Schätzung, dass 80% der amerikanischen Soldaten auf dem Point India farbige Soldaten waren
(also Neger- nicht abwertend gemeint !!) beruht auf dem, was ich an Amerikanern während meiner Dienstzeit beobachten konnte.
Es gab eine Stelle im Grenzabschnitt, wo man mit dem Dienstfernglas auch einen guten Blick auf das Gelände hinter dem Beobachtungsturm
hatte......

Naja, waren schon einige dabei, aber schau selber..



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#282

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 10.06.2018 21:06
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Klar @EX BO kann ich Dir folgen, Star Treck und Babylon 5 , ,oder ghar RoboCop und wie das alles heißt kenne ich auch.

Sei mir bitte nicht böse, provozieren kann man mich damit nicht.
Das will ich Dir auch überhaupt nicht unterstellen- auch anderen Leuten nicht.

Die sollen doch einfach die Kirche im Dorf lassen und ganz normal einfach das Gehirn einschalten.
Ich will damit sagen, man solle es von mehreren Seiten bedenken und die "Randfaktoren" nicht unbeachtet lassen.

Unabhängig vom "Spekulatius" : Was wäre wenn...., hier nur ein paar ganz primitive Denkanstöße.

1.) Wo sollten die vielen MfS-Leute herkommen? Kamen die damaligen Leute etwa nicht aus dem VOLK ? Wo fängt Volk an wo hört es auf ? Sollte Mielke Zuchtstationen bauen ? War man mit dem Klonen schon weiter als Andere mit dem Schaf "Dolly" ?

2.) Wenn die DDR 1989 schon so gut/oder irgendwie pleite war, wer sollte das bezahlen ? Franz-Josef Strauß war doch schon tot ! Und so viele Gemälde und Waffen konnte der Schalck-Golodkowski ja nun auch nicht verhökern ? Also, wo sollte die Kohle herkommen ?

3.) Wenn in 1989 schon so viele "abgehauen" sind, lohnt sich der Aufwand dann wirklich noch für den Rest der bleiben will/muss ?

4.) Wer passt dann auf die Aufpasser auf, wenn die Aufpasser den Aufpassern schon nicht mehr vertrauen und neue Aufpasser einsetzen wollen. Beim MfS hat es auch Wandlungen im Personal gegeben, wenngleich auch radikal geringer als in anderen Bereichen. Die Fälle "TESKE" und "STILLER" sind nur beispielhaft bekannt geworden.
5.) Selbst das MfS konnte nur so gut sein, wie die Führung der DDR, zu der ja nicht nur Armeegeneral Kessler sondern auch Mielke in den Parteigremien zählten. Deshalb war die politische Wende in der DDR und der Untergang der DDR nicht zuverhindern. Gegen den verkalkten Altersstarrsinn der SED-Oberliga kamen jüngere Köpfe und eventuell klügere Ideen- halt Reformvorschläge- nicht an.
"Stark" wurden solche selbst ernannten "Reformer/Erneuerer" wie Krenz erst, als das Kind "DDR" schon ganz tief im Brunnen lag. Da war dann beim besten Willen nix, aber auch gar nix mehr zu löten !

Fazit: Lieber Kamerad EX BO, genau so, und nicht anders bewerte ich die Chancen des für mich utopischen Grenzsicherungs-Projekts.

Aus meiner bescheidenen Sicht (ich habe es ja "nur" auf 19 Dienstjahre geschafft) wäre lediglich die Perfektionierung der Zusammenarbeit und ein wenig "Ausfeilen" beim Zusammenwirken, so wie man es nach dem Erlass des Befehls 36 STMCGT begonnen hatte ein realisierbarer Weg gewesen.

Die zu erwartenden Auswirkungen auf den Grad der Wirksamkeit der GSi kann ich momentan nicht einschätzen.Da wirken ja bekanntlich noch viele andere Faktoren mit.

Aber auch wenn ich ein Auslaufmodell und unzuverlässig als ständiger Waffenträger (außer im längeren Erholungsurlaub)war, hatte ich mir da nie ernsthaft Sorgen gemacht.

Es würde mich schon sehr interessieren, wie andere Leser das sehen.

........gerne mehr........, für das Erwecken meiner Schreibfreude danke ich Dir, EX BO .


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
coff, Büdinger, Wahlhausener, Ratze, der 39. und Winch haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#283

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 10.06.2018 21:42
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Eine mehr ausgebaute technische Sicherung hätte bedeutende Eingriffe in die Natur gebraucht, viel Geld und Material gekostet und trotzdem die GT nicht ersetzen können.

Auch wenn am GZ 1 kaum noch jemand gebraucht würde, irgendjemand müsste trotzdem die Fluchtwilligen vom Signalzaun pflücken.

Ein Glück, dass wir uns darüber keine Gedanken mehr zu machen brauchen.

Das der Kollaps des Systems nah bevor stand hat dazu beigetragen, dass die Wende so schnell und gewaltlos über die Bühne ging.

Ohne den rigiden Einsatz von Waffen und Gerät kann man nicht verhindern das solche Massen ein Land verlassen.

KS


berndk5 und Winch haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#284

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 10.06.2018 22:02
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zu #282 @Kontrollstreife sind wir uns ohne Absprache sicher in dem Punkt einig, dass finanziell sowieso das Ende der Fahnenstange erreicht war.

Die Grenzöffnung mit dem Massenansturm, dem kurzen Umschauen "im Westen" und zurück, weil man ja am nächsten Tag wieder arbeiten wollte....,
-ohne irgend etwas zu verherrlichen, sagt es genug.

Aus meiner heutigen Sicht sage ich, dass der "mündige DDR-Bürger" (sicherlich unbeabsichtigt..)damit gezeigt hat, dass der riesige, schier bodenlose Einsatz von Ressourcen aller Art für die Sicherung der Staatsgrenze dem tatsächlichen Bedarf nicht nur nicht angemessen, sondern maßlos überdimensioniert war.
Einer, den tatsächlichen Bedingungen angepassten, dringend erforderlichen Reform (in Richtung entmilitarisierte Grenzüberwachung) kam ("Wir sind....) das Volk" zuvor.

Dass die Wende so schnell und gewaltlos erfolgen konnte, ist aus meiner Sicht in erster Linie darauf zurückzuführen, dass es in der NVA und den GT, den so genannten Kadavergehorsam nicht gab und diese Armee trotz aller Verleumdungen immer eine Armee des Volkes war.
Niemand hätte die Soldaten dieser Armee dazu zwingen können auf ihre Väter, Mütter, Schwestern oder Brüder zu schießen. Da hätte man wohl eher das Gewehr gegen solche Befehsgeber umgedreht.

Man möchte es bitte unterlassen, jetzt irgend einen Bezug hier zum "Grenzverletzer" und "Schießbefehl" herstellen zu wollen- völlig andere Konstellation.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
Kontrollstreife, der 39., 02_24, Winch und hslauch haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2018 22:11 | nach oben springen
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#285

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 07:18
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Ich hatte den Beitrag von EX BO so verstanden, dass es entsprechende Planungen in der Richtung zweifellos gegeben hat. Das die Wende dann neue Prioritäten geschaffen hat war ja nicht vorauszusehen. Wer hat denn wirklich geahnt, dass es so schnell, gewaltlos und unumkehrbar über die Bühne gehen würde.

Eine Sicherung ohne GWD, also durch Berufssoldaten die dem MfS angehörten kann ich mir nur schwer vorstellen.

Auch bei einer deutlichen Reduzierung des Personals glaube ich nicht, dass es so viele 300% ige gegeben hat.

KS


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#286

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 08:27
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Zitat von EX BO im Beitrag #280
Du und all die Anderen waren eigentlich ein Auslaufmodell der alten Grenzsicherung


Mittlerweile wissen wir ja (und wussten es eigentlich schon immer), unter welchen Bedingungen aus Grenzern Auslaufmodelle werde könnten:
Man muss einfach dem Volk erlauben, ohne weitere Bedingungen die Grenze legal passieren zu dürfen.

Ob im Gegensatz dazu ein "Grenzausbau 2000" einen ähnlichen Effekt gehabt hätte (deutliche Reduzierung der Grenztruppen), wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
Die ganzen Fragen der Kosten und tatsächlichen Realisierbarkeit wurden hier ja schon angesprochen. Da kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Also noch ein paar andere Gedanken:
Ohne jetzt groß nochmal die Literatur gewälzt zu haben, verstehe ich die Grenze 2000 so, dass mit jeder Menge technischem Schnickschnack lediglich die Quote bei der Verhinderung von Republikfluchten verbessert werden sollte. Neben vielleicht irgendwie noch verbesserten Zäunen wollte man mit irgendwelcher Überwachungstechnik Grenzverletzer aufklären.
Doch was ist der Nebenbeieffekt von technischen Überwachungshilfsmitteln? Jeder Grenzer kennt das. Sobald das Gerät anspricht wird Alarm ausgelöst. Ob Signalgerät, Grenzsignalzaun oder irgendwelche HighTec Bewegungs- oder Erschütterungsmelder, wenn irgendetwas den Mechanismus betätigt, gibt's Alarm.
Und was dann? Grenzer müssen ausrücken, in kürzester Zeit Abschnitte abriegeln, die Alarmursache möglichst zweifelsfrei feststellen, gegebenenfalls den Grenzverletzer festnehmen und zuführen und ggf. die Technik wieder einsatzbereit machen.
Also alles wie immer, außer dass man sich gut vorstellen kann, dass mehr technische Hilfsmittel im Abschnitt auch mehr Alarme verursachen und damit mehr Ressourcen für den Alarmeinsatz benötigen.
Ich meine, von Statistiken der Grenztruppen gelesen zu haben, die selbst bei dem "konventionellen" Grenzausbau, wie wir ihn alle kennen, festgestellt haben, dass der Personaleinsatz an technisch gesicherten Abschnitten höher war als an einfacher gesicherten. Also das genaue Gegenteil von dem, was man erwarten würde.
Andersherum haben sch viele Grenzverletzer planmäßig technisch gesicherte Abschnitte (z.B. durch Minen) ausgesucht, in der Annahme, dass man dort vielleicht weniger Grenzer antreffen würde. Vor diesem Hintergrund könnte ich mir vorstellen, dass auch sensorgesicherte Abschnitte zu Hotspots werden könnten, mit der Folge, dass man dort doch wieder Posten stationieren müsste. Detektoren klären eben nur auf und wenn die Zugriffszeiten zu lang sind, dürfte das dem GV egal sein.

Hinzu kommt noch die immer wieder propagierte Aufgabe der Grenzer, die Nahtstelle zwischen den Militärblöcken zu sichern...
Abgesehen davon, dass vermutlich sowieso kaum jemand geglaubt hat, dass es sich hierbei um die Hauptaufgabe der Grenztruppen gehandelt hat - wie hätte man denn dem Volk verkaufen wollen, dass diese Aufgabe jetzt nicht mehr so wichtig ist?
Ok, das war eine rhetorische Frage. Denen wäre sicher etwas Lustiges eingefallen.

Zu dem Thema Ersatz der GT durch MfS ist eigentlich auch alles gesagt, Kommt mir nicht plausibel und auch nicht durchführbar vor.
Wenn man sich nicht mehr aus dem Pool der Wehrpflichtigen bedienen wollte, wäre mir unklar, wie man zu dem notwendigen Personal kommen wollte.
Wenn es sich doch um Wehrpflichtige handeln sollte, ist meine These, dass es vielen Kandidaten vielleicht egal war, bei GT zu dienen. Ob das auch für das MfS gelten würde, bezweifele ich. Ich hätte jedenfalls definitiv "Nein" gesagt.

Fazit?
Die DDR hatte für ca. 1.400 km Grenze ca. 44.000 Grenzer zur Verfügung also irgendwie rund 30 pro Kilometer.
Wenn ich mir vorstelle, dass auch die Hochtechnologie ständig irgendwie rund um die Uhr überwacht werden muss, zuzüglich Kräften an Abschnitten wo die technische Überwachung vielleicht topographisch bedingt nicht möglich ist, zuzüglich Einsatzkräften und all dem Kram, den sowieso jede Organisation zwangsläufig übergeordnet und außen herum braucht, glaube ich kaum, dass man mit weniger Grenzern ausgekommen wäre.


Wahlhausener, berndk5, Winch, Kontrollstreife und matzelmonier79-2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.06.2018 08:29 | nach oben springen
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#287

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 08:48
von Mike59 | 9.564 Beiträge | 6402 Punkte
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Zitat von sentry im Beitrag #286
Zitat von EX BO im Beitrag #280
Du und all die Anderen waren eigentlich ein Auslaufmodell der alten Grenzsicherung


Mittlerweile wissen wir ja (und wussten es eigentlich schon immer), unter welchen Bedingungen aus Grenzern Auslaufmodelle werde könnten:
Man muss einfach dem Volk erlauben, ohne weitere Bedingungen die Grenze legal passieren zu dürfen. ...

....
Fazit?
Die DDR hatte für ca. 1.400 km Grenze ca. 44.000 Grenzer zur Verfügung also irgendwie rund 30 pro Kilometer.
Wenn ich mir vorstelle, dass auch die Hochtechnologie ständig irgendwie rund um die Uhr überwacht werden muss, zuzüglich Kräften an Abschnitten wo die technische Überwachung vielleicht topographisch bedingt nicht möglich ist, zuzüglich Einsatzkräften und all dem Kram, den sowieso jede Organisation zwangsläufig übergeordnet und außen herum braucht, glaube ich kaum, dass man mit weniger Grenzern ausgekommen wäre.


Das mit der Reduzierung des Personaleinsatzes hat schon bei der Einführung der Anlage 501 u. a. nicht funktioniert.



Büdinger, sentry, 94, berndk5 und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#288

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 09:15
von der 39. | 1.167 Beiträge | 5323 Punkte
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Zu #276 Kontrollstreife
Dieser Beitrag hat mich zum Nachdenken angeregt. Auch wenn es nun nicht unbedingt zum Thema gehört, einige Bemerkungen aus eigenem Erleben dazu. Man durchlebt sicherlich nicht nur eine Deiner Phasen. Bei vielen meiner Bekannten und bei mir selbst konnte ich feststellen, dass sich die Verhaltensweisen ändern. Vom glühenden Verfechter des neuen Deutschlands wurde nach dem Bewusstwerden der Utopien, denen man nachlief der kritische Bürger, der nur unterstützte, was ihm sinnvoll erschien und den Mut hatte, auch öffentlich gegen Fehlentscheidungen aufzutreten. Maßregelungen sah man voraus und ertrug sie. Die Phase 3, Übergang zu aktiven Gegenhandeln ist ein so riesiger Schritt, dass nur wenige diesen Weg gegangen sind.
Ich sehe dazwischen noch einen Haltungsschritt: "Ist mir doch Sch`egal, Hauptsache ich habe meine Ruhe" Und ich glaube rückwirkend betrachtet, das waren nicht wenige, die so dachten.
Entschuldigung, wenn OT



berndk5, Kontrollstreife, EX BO und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#289

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 09:44
von damals wars (gelöscht)
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Wie ähnlich die Gedanken der Grenzsicherer doch sind:
"Dazu passt, dass die SED-Führung Ende der 1980er Jahre längst keine politischen Visionen mehr anzubieten hatte, aber Visionen für eine "Grenze 2000" entwickeln ließ. Im März 1989, nur Monate, bevor DDR-Bürgerinnen und -Bürger in Scharen über Ungarn ihre Heimat verließen, offenbarte der Leiter der Abteilung "Perspektivische Entwicklung von Grenzsicherungsanlagen" seine langfristigen Vorstellungen: "Der Grenzübergang muss zunehmend besser mit dem Gesamtbild der wachsenden Attraktivität unserer sozialistischen DDR in Einklang gebracht werden."[5] Mit Blick auf das näher rückende Jahr 2000 sollten die Landschaften an der Staatsgrenze der DDR "erblühen". Infrarotschranken, Funkstrahlsignalgeber, Vibrationsmelder, Funkmessaufklärungsgeräte und elektrische Übersteigsicherungen sollten die Zukunft der perfektionierten Sicherheit einläuten. Hightech sollte die in die Jahre gekommenen Anlagen ersetzen - die Grenze zur wohlfeilen Visitenkarte des Sozialismus mutieren. Intelligente Computer würden sorgfältiger denn je zuvor Freunde und Feinde filtern.[6]
http://www.bpb.de/apuz/31982/grenze-2000?p=all
Das so etwas noch nie funktioniert hat und nie funktionieren wird, verschließt sich den Träumern von sichere Grenzen.


der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#290

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 10:57
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Interessanter Ansatz in #282 unter Punkt 2. Also ich hab mich auch schon öfters gefragt wie die Geschichte 1989 abgelaufen wäre wenn seine Reanimation am 1.10.88 etwas professioneller abgelaufen wäre.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


berndk5 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#291

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 13:00
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Zitat von Mike59 im Beitrag #287

Das mit der Reduzierung des Personaleinsatzes hat schon bei der Einführung der Anlage 501 u. a. nicht funktioniert.

Genau! Dazu schrieb ich am 11.9.2014:

Zitat von 80er im Beitrag Die Abkehr vom Sozialismus
Als die Anlage 501 auf einem ausgewählten, 2 km langem Abschnitt (gegenüber hatten die Amerikaner einen Stützpunkt) 1974 in einem unserer Postengebiete aufgebaut wurde, erklärte man uns, dass die Grenzsicherung mit der Einführung dieser Technik sicherer und für die Posten zur Entlastung führen würde. Tatsache war aber, dass, aus Angst der Oberen, ein GV könnte in der Anlage verbluten und somit von der westlichen Propaganda ausgeschlachtet werden, dass die Postendichte an der 501 höher wurde.
War vorher im Abschnitt 1 Postenpaar, das zwischen GSZ und GZ I selbstständig handeln konnte, sassen nun bei Tag und Nacht (nachts auch noch im Spotlight der Peitschenlampen(!)) die Posten auf Sichtweite direkt am Masten des GMN mit eingestecktem Gummiohr. Nicht nur, dass von da ab die Schichten am "Rotrain" stinkelangweilig wurden . dass war ja für die Führung ohne jegliche Bedeutung - nein, plötzlich war zum "Schutz der Anlage 501" auch noch ein höherer Posteneinsatz notwendig und -zumindest in diesem Abschnitt - nur GWD leistendende mit 1A Legende, weshalb mir ein Dienst dort erspart blieb! [...]



zuletzt bearbeitet 11.06.2018 13:02 | nach oben springen
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#292

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 15:30
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Hallo @damals wars . Das in Deinem Beitrag # verwendete Zitat ist zwar mit der Quellenangabe 6 gekennzeichnet, die Quelle hattest Du allerdings versehentlich oder absichtlich nicht genannt. Bitte korrigiere das noch.

Zitat von damals wars im Beitrag #289
Wie ähnlich die Gedanken der Grenzsicherer doch sind:
"Dazu passt, dass die SED-Führung Ende der 1980er Jahre längst keine politischen Visionen mehr anzubieten hatte, aber Visionen für eine "Grenze 2000" entwickeln ließ. Im März 1989, nur Monate, bevor DDR-Bürgerinnen und -Bürger in Scharen über Ungarn ihre Heimat verließen, offenbarte der Leiter der Abteilung "Perspektivische Entwicklung von Grenzsicherungsanlagen" seine langfristigen Vorstellungen: "Der Grenzübergang muss zunehmend besser mit dem Gesamtbild der wachsenden Attraktivität unserer sozialistischen DDR in Einklang gebracht werden."[5] Mit Blick auf das näher rückende Jahr 2000 sollten die Landschaften an der Staatsgrenze der DDR "erblühen". Infrarotschranken, Funkstrahlsignalgeber, Vibrationsmelder, Funkmessaufklärungsgeräte und elektrische Übersteigsicherungen sollten die Zukunft der perfektionierten Sicherheit einläuten. Hightech sollte die in die Jahre gekommenen Anlagen ersetzen - die Grenze zur wohlfeilen Visitenkarte des Sozialismus mutieren. Intelligente Computer würden sorgfältiger denn je zuvor Freunde und Feinde filtern.[6]

Das so etwas noch nie funktioniert hat und nie funktionieren wird, verschließt sich den Träumern von sichere Grenzen.

Die Regeln wollen wir doch wenigstens einhalten...............


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#293

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 17:01
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Und alle hätten mitgemacht:
http://www.bpb.de/apuz/31982/grenze-2000?p=all
Den der ökonomische Verlust durch eine Massenflucht wäre viel zu groß gewesen.


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#294

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 21:46
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...sorry @berndk...
das wir uns da nicht missverstehen,ich wollte weder Dich noch andere damit angreifen,natuerlich auch nicht Deine Jahre der Erfahrung,nur gucken wir mal etwas weiter....
spaetestens nach der Unterschreibung der Helsinki Akte,war doch eins klar,also fuer den einfachen Mann aus dem Volke....(der dann wohlmoeglich,eben der naechste Grenzsoldat haette sein koennen....
und ehrlich gesagt mit dem Beginn der achziger hatten immer weniger Leute wirklich die Motivation dafuer...
das sollte eban auch Dir nicht entgangen sein,oder?(hat man das damals anders gesehen,vielleicht als vorruebergehende Flaute)das wird schon werden...?
Ich selbst war ja nun mehr damit betraut,Zielfelder und Uebungen aufzubauen(die haben sich wahrlich zu den 60igern und 70igern Jahren unterschieden) und habe das auch schon mehrmals betont hier im Forum,es ging bei den neuen Uebungen Schiessausbildung ueberhaupt nicht mehr um Postengefechtsschiessen,oder eine simulierte Zusammenkunft an der Grenze"...
Es wurden immer mehr Ziele,es ging eigentlich aus dem Verstaendnis der Befehlshaber ,nur noch mit Beginn der 80iger um den zu erwarteten grossen Knall,also war ein moeglicher Grenzverletzer um im Sprachgebrauch zu bleiben ueberhaupt kein Thema mehr.

Was die Ideen und den technisch mehr versierten Ausbau der Grenze betrifft,da sei Dir sicher das haetten die Jungs hinbekommen,selbst wenn der Schutzstreifen nicht mehr um die 500 Meter gewesen waere ,sondern das gesamte Grenzgebiet erfasst haette.
Falls Du Jemanden kennst,der Dir technisch ein bissle was erklaeren kann ,wie Kolja seine Landepisten gesichert hast,ich denke Du waerest sehr ueberrascht was mit Beginn der Siebzieger so Alles am Start war.
Um auf die Grenze zurueck zu kommen!
Es waere nur die technische Berechnung,wie lange braucht Wer um bis zu einem gewissen Punkt zu gelangen?Wie lange brauchen "Wir"um Nachzusachauen was fakt ist?
Muessen wir selbst hin oder haben wir das auf einem Fernseher um bei den Worten 80igern zu bleiben.

Was die von Anderen hier erwaehnte Installation neuer Zaeune betrifft,da sollte man sich mit Leuten unterhalten die die Zaeune gebaut und gewartet haben,mehr will ich dazu nicht sagen!
Und es ginge rein um die technische "Veranstaltung"!

Was das von mir angesprochene Personal betrifft,also mehr dem MfS angegliedert,ich denke die Frage kannste Dir selbst beantworten!
Grenzbeauftragte muss man nicht schaffen,wenn da an der Grenze Alles immer besser laeuft,die schafft man,weil die Partei meint, da laeuft eben etwas nicht so wie wir uns das vorstellnen.

Nun mag das Jeder anders sehen und seine Spaesse machen,nur bleibe ich dabei,keine 20Jahre nach Helsinki und die "alten Grenzgenossen"waeren zum groessten Teil Geschichte gewesen.....Step bei Step aber stetig,vielleicht auch mit Ueberplanerfuellung mit Beginn der 2000 ender,aber so haetten Sies gemacht...
Sodann Beste Gruesse

E X BO


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#295

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 22:12
von berndk5 | 1.509 Beiträge | 11847 Punkte
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Hallo @EX BO , übel nehmen tue ich Dir bei einer so sachlichen Diskussion sowieso nix. Es wäre traurig und schlimm, wenn man sich nicht mehr streiten könnte, oder jemand seine Meinung für sich behält um einen Streit zu vermeiden. Ich sehe das nicht verbissen, habe zwar eigene Standpunkte aber bin zugleich auch lernfähig, wenn es gelingt mich von einer anderen Sachlage zu überzeugen.
Du magst in einigen Fragen nicht unrecht haben- dennoch halte ich mich an die bereits von mir im Beitrag #282 geschilderten Feststellung bzw. etwas zynischen Fragen !
Technisch sind mir durchaus diverse Entwicklungen bekannt, auch entsprechende Ideen von Vorgesetzten, so etwas für die Grenze nutzungsfähig zu machen.
Allein da beißt sich doch der Hund in den Schwanz- wirtschaftlich war dieser Aufwand nicht zu stemmen. Das kann man schön reden wie man will.
Was das MfS angeht, so waren die GBA nach Befehl 36 STMCGT schon ein wirksames Instrument für die Erhöhung der Effizienz der GSi- allein deren personelle Besetzung war nicht so einfach und problemlos in der personellen Absicherung. Dabei ging es hier doch wirklich nur um 1-2 Offiziere je Grenzkreis, ggf. auch mal einer mehr wenn der Grenzkreis etwas größer war.
Aber zig-Tausende AGT durch MfS ersetzen zu wollen ? Sorry, wenn ich da so meine Zweifel habe.
Keinesfalls beurteile ich damit eine nicht auszuschließende Einbeziehung/Unterstellung der GT in/unter das MfS- das hatten wir ja in der Vergangenheit auch schon mal eine Zeit lang. Letztendlich ist es aber wieder nur Spekulation- Fazit: Gut das es so ist, wie es gekommen ist.
Wer weiß (oder will gar nicht wissen...) , welches Leid uns allen erspart geblieben ist !
In diesem Sinne........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
EX BO, Kontrollstreife und Rudi66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.06.2018 22:13 | nach oben springen
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#296

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 22:14
von EX BO | 351 Beiträge | 1430 Punkte
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Nabend sentry.....
Was Personalplanung betrifft....
Nun man hat mit Beginn der 80iger es geschafft rund 45000 Vertragsarbeiter nur in die Leichtindustrie zu befoerdern....
Vom Bau oder der Bechaffung von Wohnbloecken,(was absolut nicht einfach war)....
Von der Schaffung der Ausbildungsmoeglichkeiten zum Fach oder Teilfacharbeiter....
Von der Versorgung per Kantinen....
Vom Transporttransfer von und zur Arbeitsstaette...
Von der Betreuung Gesundheitswesen.....etc etc etc....
Und das nur in der Leichtindustrie!

Nun willst Du mir sicher nicht erklaeren,das man eine Personalplanung von rund in den 40iger tausend Leuten an der Grenze nicht in wenigen Jahren hinbekommen haette!
Nur meine Meinung,glaubst Du selber nicht!
Gruss EX BO(natuerlich nur meine Meinung)


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#297

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 22:22
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Zu #296 würde ich sagen, wenn die damals zukünftigen, neuen MfS`ler nicht in die Leichtindustrie sollten, sondern an die Grenze, dann solltest Du lieber @EX BO doch etwas Zweifel akzeptieren. Wenn es schon Schwierigkeiten bei der personellen Bereitstellung der erforderlichen Wehrpflichtigen für die Grenze gab, wie sollte es dann mit MfS-Azubis besser gehen ?
Das kapiere ich einfach nicht, mein Verstand sagt da immer: ...das war/ist nicht möglich...........


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#298

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 22:30
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Hatten die denn auch schon die dafür notwendigen "Gold/Geld - Esel" angeschafft ?


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#299

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 22:31
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@EX BO

In den 70 igern bis Anfang der 80 iger wurde ja viel angeschoben und auch manches geschafft. Ab Mitte der 80 iger wurde aber in vielen Bereichen voll auf Verschleiß gefahren.

Zum Beispiel die Energieträgerumstellung von Erdöl auf Rohbraunkohle war ein absolutes Fiasko. Sparen um jeden Preis, koste es was es wolle.

Der Wohnungsbau hinkte durch den "geplanten" Verfall der Altsubstanz immer noch hinter dem Bedarf her.

Dringend benötigte Konsumgüter wurden als artfremde Zusatzproduktion in vielen Betrieben unökonomisch hergestellt.

Ich will die Liste nicht verlängern, aber das war nur die Spitze des Eisberges.

Die DDR steuerte nicht nur finanziell dem Ruin entgegen.

KS


bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#300

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 11.06.2018 22:34
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@Cambrino

Das wurde unserer ersten Lohntüte entnommen und als Investition in den Schutz der Bevölkerung vor den BBU gebucht.

KS


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