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#221

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 11:43
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Erst mal Danke @berndk5. Eine hat es geschafft also erfolgreicher GDB nur der 2. war zu angetrunken, der bekam die Knochen nicht über den Zaun.



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#222

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 12:05
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Das Thema , mit der Schießwütigkeit, ist äußerst ernst zu nehmen. Fakt ist es wurde geschossen aus welchen Beweggründen auch immer... Daher empfinde ich deine Bemekung "EXBO" Zum Status dieser Grenzlinie sehr wichtig. Das diese Grenze ja nicht nur eine Staatsgrenze sondern auch Demakationslinie zweier Weltmächte. Da ist Die Natounter USA-Führung und der Warschauer Pakt unter der Führung der UdSSR. Nun stehen dort zum Teil man grade 18jährige Jungs. Diese Jungs sind in den verschiedensten Umfeldern aufgewachsen und gehen nun zu Dritt mit je 60 Schuß M43 in einem dunklen Wald oder Feld nicht nur spazieren.... Ich kann mir schon vorstellen das so manch Einer dort mit gehöriger Angst unterwegs war , aber von der Schußwaffe Gebrauch zu machen ist ja bestimmten Regeln unterworfen. Und doch entscheidet jeder für sich ob und wann er schießt da gibt es nichts zu beschönigen....Nun aber zur Besonderheit der Grenze, ich hatte das Pech während der Ereignisse des "Prager Frühlings"1968 im Grenzabschnitt Döhren gediehnt zu haben. Wir wurden voll bewaffnet dh.120 M43, LMG u. Panzerbüchse wurden zeitweilig mit auf Streife genommen, die AK47 hing am Bett über mehrere Wochen. Die Grenzaufklährung hatte ergeben das uns unmittelbar Die USA mit einer Panzer Batterie in Schußweite gegenüber stand. Mal ganz ehrlich so manchem jungen Soldaten stand der Angstschweiß auf der Stirn. In so einer Sittuation liegen die Nerven blank und es können nicht wieder gut zu machende Fehler gemacht werden.
Nun eine Episode zum auflockern .. Im II.Batailionsstab ging ein 18/19jähriger Objektwachposten auf Objektsicherungsstreife die Kalaschnikoff mit dem Lauf nach unten zum ersten mal allein. Irgend ein Geräusch hat ihn wohl veranlaßt die Waffe durch zu laden und sie dann ungesichert wieder umzu hängen. Dann wieder ein Knacken oder so im Gebüsch der junge Genosse griff zur Waffe ein Schuß löst sich und erschießt sich selbst in die Wade. Die Präzesion des Schußes brachte Ihm den Namen Wilhelm Tell ein. Warum, nun er schoß sich ohne die Knochen zu verletzen zwischen Waden- und Schie-nenbein hindurch. Gruß woll48



Grenzläufer, berndk5, Kontrollstreife, der 39. und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#223

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 13:58
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Hallo @Ratze und alle anderen interessierten Leser.
Wenn ja nun doch einer der "Gäste" stiften ging, so hat er zwar die sich ihm gebotene Möglichkeit optimal genutzt- allen anderen hat er aber einen Bärendienst erwiesen.
Da war dann sicherlich doch der eine oder andere "Verweis" als Disziplinarstrafe fällig, je nachdem wie angespannt die politischen und milit. Führungskräfte/Entscheider der Region waren (Kommandeur Grenzregiment und 1.Sekretär der SED-Kreisleitung sind gemeint) könnte im ungünstigen Fall noch eine Parteistrafe fällig geworden sein. Das tat dann schon weh. Juristische Konsequenzen hatte es aber garantiert für keinen der Beteiligten, außer dem der nicht über den Zaun kam.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#224

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 14:10
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Zitat von damals wars im Beitrag #215

Aber, der falsche Pfad. Niemand war darauf erpicht, die Schußwaffen anzuwenden, und Bernd Ausführungen beweisen das für ein verständigen auch. Das wahllose einwerfen von Opfern der Grenze ist ein Ausdruck dafür, das man nichts verstanden hat. Mach bitte einen eigenen Pfad auf.


Was und wo ich schreibe, bleibt mir überlassen, Genosse Gernegroß @damals wars
Du als mächtig wichtiger kleiner Sachbearbeiter mit leicht dunkelrot reaktionären Gedankengut aus dem letzten Jahrhundert legst das nicht fest. Bevor du über den falschen Pfad philosophierst, solltest du dich fragen, ob du dich im richtigen Zeitalter bewegst. Ansonsten werde ich dir in diesem Themenblock nicht mehr antworten, in anderen aber ganz sicher.


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#225

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 14:55
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Zitat von wolle48 im Beitrag #222
Das Thema , mit der Schießwütigkeit, ist äußerst ernst zu nehmen. Fakt ist es wurde geschossen aus welchen Beweggründen auch immer... Daher empfinde ich deine Bemekung "EXBO" Zum Status dieser Grenzlinie sehr wichtig. Das diese Grenze ja nicht nur eine Staatsgrenze sondern auch Demakationslinie zweier Weltmächte. Da ist Die Natounter USA-Führung und der Warschauer Pakt unter der Führung der UdSSR. Nun stehen dort zum Teil man grade 18jährige Jungs. Diese Jungs sind in den verschiedensten Umfeldern aufgewachsen und gehen nun zu Dritt mit je 60 Schuß M43 in einem dunklen Wald oder Feld nicht nur spazieren.... Ich kann mir schon vorstellen das so manch Einer dort mit gehöriger Angst unterwegs war , aber von der Schußwaffe Gebrauch zu machen ist ja bestimmten Regeln unterworfen. Und doch entscheidet jeder für sich ob und wann er schießt da gibt es nichts zu beschönigen....Nun aber zur Besonderheit der Grenze, ich hatte das Pech während der Ereignisse des "Prager Frühlings"1968 im Grenzabschnitt Döhren gediehnt zu haben. Wir wurden voll bewaffnet dh.120 M43, LMG u. Panzerbüchse wurden zeitweilig mit auf Streife genommen, die AK47 hing am Bett über mehrere Wochen. Die Grenzaufklährung hatte ergeben das uns unmittelbar Die USA mit einer Panzer Batterie in Schußweite gegenüber stand. Mal ganz ehrlich so manchem jungen Soldaten stand der Angstschweiß auf der Stirn. In so einer Sittuation liegen die Nerven blank und es können nicht wieder gut zu machende Fehler gemacht werden.
Nun eine Episode zum auflockern .. Im II.Batailionsstab ging ein 18/19jähriger Objektwachposten auf Objektsicherungsstreife die Kalaschnikoff mit dem Lauf nach unten zum ersten mal allein. Irgend ein Geräusch hat ihn wohl veranlaßt die Waffe durch zu laden und sie dann ungesichert wieder umzu hängen. Dann wieder ein Knacken oder so im Gebüsch der junge Genosse griff zur Waffe ein Schuß löst sich und erschießt sich selbst in die Wade. Die Präzesion des Schußes brachte Ihm den Namen Wilhelm Tell ein. Warum, nun er schoß sich ohne die Knochen zu verletzen zwischen Waden- und Schie-nenbein hindurch. Gruß woll48


War die Situation denn wirklich so angespannt wegen der Trennungslinie zwischen den zwei Großmächten UdSSR und USA oder resultierte nicht eher der Druck auf die Grenzsoldaten, dass sie Sorge zu tragen hatten, dass niemand die Grenze von Ost nach West überquert?


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#226

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 15:31
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In der Zeit auf der GK wurden wir ja mehr als einseitig informiert. Wenn wir mit der Funke oder dem Radio Westsender gehört haben, dann wegen der Musik und weniger wegen den Nachrichten.
Die Nahtstelle zwischen den Systemem wurde immer wieder hervorgehoben, wobei sich der Grenzdienst selber doch mehr auf die Verhinderung von Fluchten gerichtet hat.

KS


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#227

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 16:03
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Wie angespannt die Situation auf Grund der Trennlinie NATO/WP war hing wohl ganz stark von der Örtlichkeit und des betrachteten Zeitraumes ab.
Ich für meinen Teil würde Ursachen für den Druck folgendermaßen wichten und vermute das gilt so ähnlich für die allermeisten Grenzer. Die Wichtung erfolgt hier nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des genannten Risikos.

1) Gefahr, dass im Grenzdienst irgendetwas passiert, man dieses nicht bemerkt bzw. tatsächlich oder vermeintlich falsch reagiert und dafür bestraft wird.
2) Gefahr, dass man im Grenzdienst verbotene Sachen macht, die ggf. die Grenzsicherheit gefährden, dabei erwischt und dafür bestraft wird.
3) Grenzverletzung während des eigenen Grenzdienstes
4) Grenzverletzung während des eigenen Grenzdienstes, die nur unter Anwendung der Schusswaffe zu verhindern ist.
5) Eigener Posten(führer) versucht abzuhauen.
6) Angriff aus Richtung Westen (Anschlag, Beschuss oä.)
7) Bewaffneter Konflikt mit gegnerischen Kräften.

Bei mir im Abschnitt war tatsächlich die Hauptanstrengung der Soldaten im "operativen Zusammenwirken" untereinander darauf ausgerichtet, von Postenkontrollen durch die eigene Führung so früh wie möglich zu erfahren und dann bis zum Eintreffen den Postenpunkt so umzugestalten, dass alles vorschriftsmäßig wirkte. Teilweise wurden sogar Beobachtungssektoren auf dem Turm danach ausgerichtet und entsprechende vorsorgliche Gegenmaßnahmen eingeleitet.
Schießwütigkeit ist mir zu meiner Zeit überhaupt nicht begegnet. Mit der Zeit stellte sich tatsächlich bei einigen so eine Art Jagdfieber ein. Kann man vielleicht irgendwie nachvollziehen, wenn ein Soldat ein Jahr lang praktisch jeden Tag rausgeschickt wird, um Grenzverletzungen zu verhindern, dass er irgendwann auch mal einen Erfolg haben und einen GV fangen will. Wenn denen allerdings einer gesagt hätte, dass keine Gefangenen gemacht würden, hätten die sicher gern auf diesen Kick verzichtet. Aber so war's ja nicht.


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#228

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 16:14
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Zitat von damals wars im Beitrag #215
...Das wahllose einwerfen von .............. ist ein Ausdruck dafür, das man nichts verstanden hat....


OT- bitte den Starter um Entschuldigung, aber
Diese Formulierung von Hubert habe ich mir als Textbaustein für eventuelle künftige Antworten an ihn mal an einen sicheren Ort kopiert.

Siggi


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#229

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 17:11
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#227
Das kann ich bestätigen sentry .Bei uns ging das sogar so weit ,dass einige Postenpaare mehr Augenmerk auf die Kontrolle durch die eigene Führung richteten als auf den normalen Grenzdienst .Nach heutiger Sicht
war das eine ganz gefährliche Mischung .

Gruß Jürgen 75/2


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#230

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 17:30
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#227
War die Konfrontation im Süden bei den Amis stärker als bei den Briten?
Die Amis fuhren regelmässig Streife bis kurz vor der Grenze, ich meine beim Point Alpha gelesen zu haben, dass 50 m vor der Grenze Schluss war. Die Briten habe ich in SH seit 78nicht gesehen und ob die 68 regelmässig an der Grenze waren.keine Ahnung.
Also Amis erzeugten Druck auf Grenzer?



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#231

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 17:48
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Die Amis waren im Bereich Bebendorf definitiv viel näher als 50 Meter an der Grenze. Sie haben auch unverholen Zielübungen mit dem SMG und der Bordkanone auf uns abgehalten.


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#232

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 18:17
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #231
Die Amis waren im Bereich Bebendorf definitiv viel näher als 50 Meter an der Grenze. Sie haben auch unverholen Zielübungen mit dem SMG und der Bordkanone auf uns abgehalten.


War Ihr gutes Recht.
Und,so oft sind diese mit den Tanks auch nicht an die Grenze gefahren. In den OPs gab es die Red Line.
Ja das mit den Zielübungen, hat sich so mancher bei der GT/DGP auch seine ""Späße"" gemacht!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#233

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 18:22
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #195
Hier waren es 51 Schüsse, die Jungs waren ungefähr dein Geburtsjahr, Hubert. >>DDR-Grenzer schossen sofort auf den HallenserDie Grenzer schossen sofort, davon ist Fleischhauer bis heute überzeugt, wie er gegenüber der MZ sagte: „Die haben uns nicht gewarnt.“ Er hatte Glück, er wurde nicht getroffen. Für seinen Freund aber war einer der abgegebenen 51 Schüsse tödlich.„Jetzt looft das Schwein aus“, sagte der Kompaniechef dazu. „Der erlebt Weihnachten sowieso nicht mehr“, sagte ein Grenzer. Uwe Fleischhauer hörte das und ahnte, was geschehen war. Offiziell erfuhr er vom Tod seines Freundes erst drei Wochen später von seinem Rechtsanwalt. (...)<< – Quelle: https://www.mz-web.de/24548654 ©2018Ob der Kompaniechef später mal an die Opfer dachte? .
Das wir Grenzer nicht auf Treibjagd gewesen sind dürfte ja mittlerweile jedem klar geworden sein.

Aber leider gab es auch solche Fälle wie oben im Zitat.

In einer für die Flüchtlinge so ausweglosen Situation 51 Schüsse abzugeben ist schon irre und bei aller Scharfmacherei nicht entschuldbar.

1. Die Abriegelungsposten lagen relativ dicht und wurden nicht angegriffen.

2. Hinter der Abriegelung war noch eine fast unüberwindliche Anlage 501

3. Der Rückweg der Flüchtlinge war auch schon abgeschnitten.

KS


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#234

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 18:26
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #232
War Ihr gutes Recht.
Und,so oft sind diese mit den Tanks auch nicht an die Grenze gefahren. In den OPs gab es die Red Line.
Ja das mit den Zielübungen, hat sich so mancher bei der GT/DGP auch seine ""Späße"" gemacht!
Das will ich nicht in Abrede stellen, Idioten gab es auf beiden Seiten.

Ich habe meine Flinte nicht einmal westwärts in Anschlag genommen.

KS


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#235

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 18:28
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Zitat von Ratze im Beitrag #230
#227
Die Amis fuhren regelmässig Streife bis kurz vor der Grenze, ich meine beim Point Alpha gelesen zu haben, dass 50 m vor der Grenze Schluss war.



dieses 50m schild im camp steht an der wendeschleife für fahrzeuge.
ansonsten kamen die amerikaner mit fahrzeugen direkt bis zum grenzverlauf. u.a. z.b. auch mit m113 https://de.wikipedia.org/wiki/M113

fußstreifen bewegten sich in der regel auch direkt am grenzverlauf.



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#236

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 18:34
von henning194902 | 141 Beiträge | 614 Punkte
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Ich bin zum Beispiel gerobbt - Die Spuren hat man natürlich
auch gefunden - aber erst am nächsten Tag http://www.exicose.de/d5.gif


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#237

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 19:17
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Zitat von berndk5 im Beitrag #223
Hallo @Ratze und alle anderen interessierten Leser.
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Zumindest konnte niemand vorgeworfen werden, das man bei einer langfristig geplanten Flucht behilflich war, alles weißt ja auch eine Kurzschlußreaktion hin.


zuletzt bearbeitet 24.04.2018 19:25 | nach oben springen
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#238

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 19:57
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Zitat von Ratze im Beitrag #230

War die Konfrontation im Süden bei den Amis stärker als bei den Briten?
Die Amis fuhren regelmässig Streife bis kurz vor der Grenze



diese beiden videos hatte ich vor längerer zeit im forum schon mal eingestellt.





aufgenommen an der grenze zwischen unterfranken und südthüringen. gsa süd 1- grenzregiment 3 / grenzregiment 9.



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#239

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

in Grenztruppen der DDR 24.04.2018 20:04
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zu Deinem Beitrag in #232 muss ich aber trotzdem meine ablehnende Meinung äußern, auch wenn ich vor Deiner Sachlichkeit und Deinem Fachwissen allergrößte Hochachtung habe, @Thunderhorse . Vielleicht kannst Du ja mal meine Sichtweise werten.
Sowohl aus meinem eigenen Erleben als "Kantenlatscher" im Bereich gegenüber der Autobahnauffahrt Obersuhl (gegenüber dem damaligen Molybdänwerk) als auch später als Offizier bei der Entgegennahme von Meldungen habe ich mehrfach eine demonstrativ zur Schau gestellte Agressivität der US-Kräfte festgestellt.
Ich habe auch das wiederholte, manchmal mehrtägige, manchmal mehrwöchige Auffahren von US-Kampfpanzern an der AAF Obersuhl bis ca. 50 m vor der Grenzlinie nicht als Normal empfunden. Als ich später KC in Treffurt war hatten wir das gleiche Schauspiel an der Straße Wanfried, Entfernung und Verhalten waren fast gleich- auch wenn es dann seltener vorkam.
Deinem Hinweis mit den Zielübungen der GT/DGP muss ich spätestens nach dem Abknallen von Hauptmann Arnstadt energisch wiedersprechen.
Dabei ist es mir völlig egal, ob ich jetzt "roter Propaganda" verdächtigt werde oder nicht. Jeder ehrliche Grenzer der sich noch erinnern kann wird zumindest hinter vorgehaltener Hand davon gehört haben, dass es sehr ungesund sein kann, eine uniformierte Person von gegenüber nur mal so aufs Korn zu nehmen.
In Vorgesetzten-Kreisen wurde offen darüber gesprochen, dass Rudi Arnstadt sich der Gefahr, die er mit seinem Handeln heraufbeschwor nicht bewußt war. Ich möchte das Vorkommnis in keiner Weise hier aufbrühen oder werten- erst Recht keine Vorwürfe erheben, die schon zig mal gemacht wurden.

Will nur sagen, dass mMn. spätestens danach solche "Späße" jedem Grenzer völlig vergangen waren. Man wollte seine Zeit nur so problemfrei und gesund wie möglich abreißen.
Zur BILD-Zeitung, anderen Gazetten oder dem Herrn Löwe braucht sicherlich auch nicht viel erklärt werden.
AMI-Panzer = alliierte Rechte hin oder her . Man stelle sich nur den Aufschrei des "Weltgewissens" dieser Gazetten und Hetzer vor, wäre auch nur ein einziger russischer Panzer wirklich mal vorn am Kolonnenweg aufgetaucht.

Ich möchte den Inhalt meines Beitrags grundsätzlich nicht als Vorwurf verstanden wissen, sondern als Denkanstoß für eine gerechte Bewertung. Klar ist mir aber, dass es so etwas in diesen Fragen wohl nicht geben kann- es waren echt verfeindete, sich gegenüber stehende Machtblöcke.

Gut dass man heute überhaupt über so etwas miteinander reden kann........


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#240

RE: Die Organisation des Zusammenwirkens durch den KC einer GK

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Zitat von berndk5 im Beitrag #239
Deinem Hinweis mit den Zielübungen der GT/DGP muss ich spätestens nach dem Abknallen von Hauptmann Arnstadt energisch wiedersprechen.
Dabei ist es mir völlig egal, ob ich jetzt "roter Propaganda" verdächtigt werde oder nicht. Jeder ehrliche Grenzer der sich noch erinnern kann wird zumindest hinter vorgehaltener Hand davon gehört haben, dass es sehr ungesund sein kann, eine uniformierte Person von gegenüber nur mal so aufs Korn zu nehmen.
Da muss ich Dir leider auch widersprechen. Ich habe es selber erlebt, dass jemand die Kaschi aus "Spass" angelegt hat. Wenn es auch nicht die Regel war, aber solche Idioten hat es auch bei uns gegeben.
Ich persönlich hatte beim Umgang mit der Flinte immer Respekt vor der Wirkung. Spielerei habe ich nicht geduldet. Habe sogar mal jemanden nach seiner Texaseinlage an der Binde genommen und fast aus der FDU geschüttelt und für den Wiederholungsfall Konsequenzen angedroht.

KS


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