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#61

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 20.02.2018 00:36
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zu #59 und #60 kann man nur sagen, JA ! Es kann auch nur eine pauschale Antwort geben.

Man war ja der "Einzelleiter", der der alles selbst entscheiden konnte/musste und natürlich für alles verantwortlich war.

Persönliche Einsichten und Meinungen waren da nur am Rande von Interesse. Deshalb gab es ja auch teilweise himmelschreiende Unterschiede zwischen einigen Einheiten. GK`n wo man es aushalten konnte, und Orte... na, ja.

Es war die Verantwortung, die einem Niemand abgenommen hat.
Welcher KC hat schon die für jeden Zug vorgeschriebenen 4 Stunden MKE monatlich durchgesetzt ??? Da lag die Latte der Skrupel noch tief.

Bei der Durchsetzung der monatlichen Politschulung lag die Latte schon höher- das konnte die eigene Existenz gefährden, hier zu offensichtlich lax zu sein.

Es war halt auch immer eine Gratwanderung des gerade noch tolerierbaren.

Zu den Kontrollis aus den Stäben ist es genau so, wie @vs1400 es beschrieben hat. Die waren halt dran und mussten `raus an die Linie. Hatten mal `nen guten Tag und mal eben nicht. War der KC ein junger OLtn. konnte man dem ja mal zeigen, was Sache ist- ein paar Fehler waren immer schnell zu finden. Also- Kontrolle hat sich gelohnt. War man als KC schon Major, sah die Kiste meist ganz anders aus. Da wurden erst mal 1 - 2 Kännchen Kaffee geschlürft, dann gesagt worum es ging und manchmal auch das "abzufassende Kontrollergebnis" vorher beraten, bevor der Kontrollbericht geschrieben wurde. Hat natürlich auch nicht immer geklappt- aber oft genug.

Es waren auch nur Menschen, meist genauso "Hamster im Rad" .

Mit den "massiven Erleichterungen ab 1988" ist das ja auch so eine Sache. Ich kenne keinen KC , der dagegen war, nicht einen einzigen. Dafür kenne ich aber mehrere persönlich, die genau wie ich gefragt haben, wie diese Befehle im Einklang mit den anderen Befehlen (zu absolvierendes Ausbildungspensum) denn durch den KC für alle AGT der GK planerisch umgesetzt werden sollten. Schon diesen Affront konnte man nur mit der Raupe auf der Schulter wagen- eine vernünftige Antwort gab es trotzdem nicht.

Es wurde dem "planerischen Geschick" des KC unterstellt, das entsprechend zu handhaben. Es wurde offiziell nicht eine Stunde MKE oder Schutzausbildung, erst recht keine Stunde Politschulung gestrichen. Es gab nicht mehr Leute und keinen Posten weniger, der zum Grenzdienst einzusetzen war.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#62

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 20.02.2018 00:45
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War ein lustiger Spruch damals, bezogen auf einen Reim eines etwas verschrobenen Erzgebirgischen Dichters, aber wohl von Wahrheitsgehalt nicht zu übertreffen.
"Der Kumpel aus dem Bergwerk kriecht, Glück Auf der Sozialismus siecht!"


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Kontrollstreife und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#63

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 20.02.2018 07:04
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Das war mir schon klar, dass die Gegenüber der Kompanieführung anders aufgetreten sind. Die haben sich aber nicht mit mir abgegeben. Wenn denen an meinem Auftreten etwas nicht gefallen hätte, wäre das eher beim Alten gelandet als bei mir.

Der Offizier, der alles aus Gutwilligkeit übersieht bzw. durchgehen läßt wird keine erfolgreiche Laufbahn hinlegen.

Auch in dem Geschäft waren spitze Ellenbogen und eine Säge für Stuhlbeine gut zu gebrauchen.

KS


zuletzt bearbeitet 08.06.2018 22:14 | nach oben springen

#64

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 20.02.2018 07:14
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Zitat von berndk5 im Beitrag #61
Es waren auch nur Menschen, meist genauso "Hamster im Rad" .
Ja so war und ist es eben.

Fast alle Offiziere hatten einen Vorgesetzten vor dem sie Rechenschaft ablegen mussten oder auch mal stramm Stehen. Selbst der Armeegeneral hatte sicher jemanden dem er "Unterstellt" war. Wenn das dann auch Zivilisten waren. Aber auch die konnten bissig werden.

KS


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#65

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 20.02.2018 12:51
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Manche standen sogar am Telefon stramm .......


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 20.02.2018 12:51 | nach oben springen

#66

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 20.02.2018 18:54
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... und zwar so stramm das bei einem Fünfmarkstück in die Kimme gesteckt die Prägung verschwunden ist.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#67

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 21.02.2018 00:04
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Zitat von berndk5 im Beitrag #61
zu #59 und #60 kann man nur sagen, JA ! Es kann auch nur eine pauschale Antwort geben.

Man war ja der "Einzelleiter", der der alles selbst entscheiden konnte/musste und natürlich für alles verantwortlich war.

Persönliche Einsichten und Meinungen waren da nur am Rande von Interesse. Deshalb gab es ja auch teilweise himmelschreiende Unterschiede zwischen einigen Einheiten. GK`n wo man es aushalten konnte, und Orte... na, ja.

Es war die Verantwortung, die einem Niemand abgenommen hat.
Welcher KC hat schon die für jeden Zug vorgeschriebenen 4 Stunden MKE monatlich durchgesetzt ??? Da lag die Latte der Skrupel noch tief.

Bei der Durchsetzung der monatlichen Politschulung lag die Latte schon höher- das konnte die eigene Existenz gefährden, hier zu offensichtlich lax zu sein.

Es war halt auch immer eine Gratwanderung des gerade noch tolerierbaren.

Zu den Kontrollis aus den Stäben ist es genau so, wie @vs1400 es beschrieben hat. Die waren halt dran und mussten `raus an die Linie. Hatten mal `nen guten Tag und mal eben nicht. War der KC ein junger OLtn. konnte man dem ja mal zeigen, was Sache ist- ein paar Fehler waren immer schnell zu finden. Also- Kontrolle hat sich gelohnt. War man als KC schon Major, sah die Kiste meist ganz anders aus. Da wurden erst mal 1 - 2 Kännchen Kaffee geschlürft, dann gesagt worum es ging und manchmal auch das "abzufassende Kontrollergebnis" vorher beraten, bevor der Kontrollbericht geschrieben wurde. Hat natürlich auch nicht immer geklappt- aber oft genug.

Es waren auch nur Menschen, meist genauso "Hamster im Rad" .

Mit den "massiven Erleichterungen ab 1988" ist das ja auch so eine Sache. Ich kenne keinen KC , der dagegen war, nicht einen einzigen. Dafür kenne ich aber mehrere persönlich, die genau wie ich gefragt haben, wie diese Befehle im Einklang mit den anderen Befehlen (zu absolvierendes Ausbildungspensum) denn durch den KC für alle AGT der GK planerisch umgesetzt werden sollten. Schon diesen Affront konnte man nur mit der Raupe auf der Schulter wagen- eine vernünftige Antwort gab es trotzdem nicht.

Es wurde dem "planerischen Geschick" des KC unterstellt, das entsprechend zu handhaben. Es wurde offiziell nicht eine Stunde MKE oder Schutzausbildung, erst recht keine Stunde Politschulung gestrichen. Es gab nicht mehr Leute und keinen Posten weniger, der zum Grenzdienst einzusetzen war.


wimre, @berndk5 ,
dann war dieser "befehl" lediglich eine anweisung.
anweisungen bzw. weisungen hatten intern, je nach relevanz und quelle, doch immer auch den seichten beigeschmack eines indirekten befehls und wurden nicht selten, nach gusto, umgesetzt.
als kc musste man delegieren, sich auf diese verantwortlichen verlassen können und dass war, aus meiner sicht, die krux.
derartige weisungen wurden selten freiwillig weitergegeben, von einigen zf ( bs) und man bekam die info dann eben indirekt von dem zf ( oaz) zb. .

daher lassen sich zb. die erfahrungen von @KC 1 nicht mit denen der grünen grenze vergleichen, aus meiner sicht, oder?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#68

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 21.02.2018 20:17
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Bei der PIK I gab es wohl auch ein Art "Wettbewerb", oder sollte man es besser "Zielprämie" nennen?
Wenn ein Ausbauabschnitt der neuen Grenzanlagen terminlich Korrekt fertig wurde, so gab es auf der Kompanie ein Schlachtfest. es wurde im Dorf ein Schwein gekauft und geschlachtet und als Schlachteplatte dargeboten.
Ich denke da hat man die Pioniere mehr motiviert als mit anderen Dingen. An diesen tagen gaben sich die Vorgesetzten recht "kumpelhaft" und es herrschte eine lockere Stimmung.
Ist mir jetzt zu diesem Thema eingefallen.....


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#69

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 21.02.2018 22:38
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zu #68 , hallo @bürger der ddr ,
...und PiK-ZF Hptm. Rainer L. "Latte" war in solchen Motivationsangelegenheiten ein Vollprofi. Ich hatte das Glück, ihn kennen zu lernen. 1977-1980 (Pik Harsberg) . Kanntest Du ihn auch ??? Er war eine lebende Legende. Wenn etwas gar nicht ging- Latte fragen.......


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#70

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 21.02.2018 22:57
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zu #67 , hallo @vs1400 , Du nervst. (Ich meine das aber kameradschaftlich, es konnten andere User ja ähnliche Bedenken haben.)

Also noch einmal Klartext. Ein Befehl war definitiv ein Befehl ! Keine Anweisung ! Selbst eine Anweisung, so etwas gab es für die Zivilbeschäftigten, hätte abstrichslos umgesetzt werden müssen.

Was ich gesagt habe und gern wiederhole ist die Tatsache, dass ein neuer Befehl (zur Verbesserung der der Dienst- Arbeits- und Lebensbedingungen) erlassen wurde, der unter Anderem die dauerhafte Einführung der Gewährung von je 1 x 24 Stunden mindestens zusammenhängender Dienstfrei-Gewährung für alle Soldaten GWD und UAZ in der Regel wöchentlich, jedoch mindestens 4 x im Monat festlegte.

Gleichzeitig jedoch keinerlei Festlegungen zur Reduzierung der durch den KC monatlich für alle AGT der GK zu planenden Ausbildungseinheiten getroffen wurden.

Ebenso erfolgte keinerlei Reduzierung des zum Grenzdienst einzusetzenden Kräftepotentials.

Deshalb war der KC auch hier wiederum Allein, allein gelassen mit seiner Verantwortung und dem Geschick so zu mogeln, dass es nicht offen auffiel.

Natürlich haben die Kontrollen in der Wirksamkeit speziell zu diesem Problem erheblich nachgelassen- außer bei der Politschulung. Das war die heilige Kuh. Da mussten in der Meldung des STPA die Prozente stimmen, alles andere hätte ernste Konsequenzen gehabt.

Die Erfahrungen von @KC 1 lassen sich sehr wohl vergleichen, allerdings müsstest Du konkretisieren, welche davon Du speziell meinst.
Pauschal kann ich da beim besten Willen nix zu sagen.........

Hoffe, es hilft erst mal weiter ...........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#71

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 22.02.2018 00:08
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ups, @berndk5 ,
es mag ja sein dass andere user mehr einblick hatten und daher keine fragen haben. mich interessiert es halt und du musst mir ja nicht antworten.

könntest du eventuell etwas genauer das datum der befehlsausgabe definieren?

richtige kontrollen hab ich nur nach durchbrüchen erlebt, beim zweiten durchbruch ( 1988) hatten wir schon etwas routine, so dachten wir.
doch erst beim 3. gab es keinerlei überraschungen mehr. es waren dann auch von deren seite die möglichkeiten erschöpft etwas neues zu finden an dem man sich reiben konnte.

eine gk des gkm hatte doch schon aufgrund der örtlichkeit eine andere unterbringung der agt und daher komplett andere möglichkeiten bezüglich gd, freizeit nach dienst und zb. auch ausgangsmöglichkeiten. die öffentlichen verbindungen ( öpnv) zb. waren für viele besser und ...

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#72

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

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Zitat von berndk5 im Beitrag #69
zu #68 , hallo @bürger der ddr ,
...und PiK-ZF Hptm. Rainer L. "Latte" war in solchen Motivationsangelegenheiten ein Vollprofi. Ich hatte das Glück, ihn kennen zu lernen. 1977-1980 (Pik Harsberg) . Kanntest Du ihn auch ??? Er war eine lebende Legende. Wenn etwas gar nicht ging- Latte fragen.......


Ja, ich kenne ihn. Er war in meinen Augen ein "unangenehmer Zeitgenosse", um es vorsichtig auszudrücken.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#73

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

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Nun gut, er war schon sehr speziell. Hat es auch immer wieder verstanden auf die Schnauze zu fallen........ .
Ich war Leutnant, als ich ihn kennen lernte. Der Ärger hielt sich in Grenzen, weil die Grundregeln klar waren. Hatte längere Zeit die Aufgabe, seine Arbeitsbereiche zu sichern. Es blieb nicht aus, auch einige Auswüchse zu erleben- weshalb ich Deine Meinung volständig verstehen und akzeptieren kann.
Als Vorgesetzten hätte ich ihn auch nicht haben wollen........
An sonsten hat er sich aber aus Vorschriften nicht all zu viel gemacht..........


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#74

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 22.02.2018 00:18
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Leider betrafen die "Auswüse" die Soldaten und Unterstellten. ich könnte da von Dingen berichten, das war einfach unterstes "Schleiferniveau".


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#75

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

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zu #71 , hallo @vs1400 , das ist überhaupt kein Problem, ich antworte schon, wenn ich eine Antwort habe oder finden kann.

Bezüglich Standort hatte TREFFURT schon etliches zu bieten, Weidenbach oder Großensee lagen da wie die meisten GK`n an der grünen Grenze am Ar.... der Welt.

Das Datum mit der Einführung des befehsmäßigen Dienstfrei kann ich spontan nicht beziffern, hat mich auch nie intzeressiert, wir haben es einfach gemacht, weil es sowieso längst überfällig war.

Habe von ganz alten Hasen mal gehört, dass es so was auch zu Grenzpolizei - Zeiten schon mal gegeben hatte.

Wimre könnte das mit dem Befehl so mitte 88 gewesen sein, bin mir aber nicht sicher. Es lässt sich aber bestimmt problemlos `rausfinden.

Mit den von mir gemeinten Kontrollen bezog ich mich auf die Kontrollen der Kompanieleitung am Tag der Entschlußbestätigung. Da wurden sämtliche Dokumentationen vorgelegt und kontrolliert. Der Bataillonsstab ist meist mit einem ganzen Geschwader eingeflogen.
Der Offizier RD überprüfte den Spieß, event. BA-Kammer, Tanknachweise, Verpflegungslager, oder was ihm gerade einfiel. Der STKTA überprüfte die w 5 oder W 20- Sätze (falls jemand damit was anfangen kann) und vielleicht noch die KM-Auslastung der GK. Eventuell noch die Nachweise der Verkehrsteilnehmerschulug. Der OGAK vom GB überprüfte, ob der KC die Aufgabenstellung und Auswertung mit den GAK richtig nachgewiesen hatte.
Der Staffelführer vom GB ob die Zwinger sauber waren und kein DHF als WE geplant war.
Früher hatte dann der Ausbildungsoffz. dann noch kontrolliert, ob jeder AGT im Zugjournal auch mit seiner Teilnahme an den MKE-Normen nachgewiesen war. Das zum Beispiel wurde dann weg gelassen- nicht offiziell, aber in der Praxis.
So hatte ich das gemeint.
Der K-GB kümmerte sich direkt mit dem KC um den GSi-Entschluß des KC und den Befehl 44 .
Das Gesamtvolumen betrug im Regelfall 4 Stunden, wenn man Glück hatte, sind sie erst später gekommen und hatten am Nachmittag noch eine andere GK auf dem Plan. Dieses Ritual erfolgte monatlich, meist in der ersten Woche, oder in den letzten Tagen des Vormonats.
Hab noch jede Menge Unterlagen dazu, wer was vorzulegen hatte und so.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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#76

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 22.02.2018 00:46
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zu #74 , @bürger der ddr , kann ich nur sagen dass es mir leid tut, dass ich das leider bestätigen muss. Vom normalen Menschenverständnis hat ihm da wohl etwas gefehlt.
Ich kenne viele, die damit super klar gekommen sind- vielleicht musste man nur selber Arsch sein um damit klar zu kommen. Wie schon gesagt, ich hatte das Glück, dass er mir nix zu sagen hatte.
Dass er die Leistungen auf den Knochen seiner Jungs abgerechnet hat steht wohl auf der anderen Seite der Medaille.
Dadurch, dass er garantiert bei den höheren Offz. auch nicht gerade anerkannt oder beliebt war, hat er wahrscheinlich noch mehr nach unten getreten.
Das erfolgte aber garantiert nicht überlegt oder gezielt, sondern eher spontan, wie ihm gerade die Laus über die Leber lief. Mitbekommen habe ich das aber nur in höchstens 1 oder 2 Ausnahmefällen. Dabei war es an der direkten Linie beim Neubau GZ-I sicherlich nicht so krass wie vielleicht in der Kaserne.Nicht umsonst war er auch der ewige Hptm. und ZF .


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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zuletzt bearbeitet 22.02.2018 00:47 | nach oben springen

#77

RE: Der sozialistische Wettbewerb bei den GT und ...

in Grenztruppen der DDR 22.02.2018 19:14
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Zitat von 94 im Beitrag #66
... und zwar so stramm das bei einem Fünfmarkstück in die Kimme gesteckt die Prägung verschwunden ist.


Dafür gibt es von mir ein paar Extrapunkte im sozialistischen Wettbewerb .. herrlich ..

Siggi


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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Foto Wettbewerb Oktober 2010
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66 28.10.2010 16:51goto
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