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#1

Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 12.02.2018 21:50
von DoreHolm | 9.452 Beiträge | 9357 Punkte
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Heute fand ich in der TA (Thüringer Allgemeine) einen größeren Artikel unter der fetten Überschrift "Das geht heute gar nicht mehr". Hier wird auf die Kritik des Chefs der Landeszentrale für politische Bildung, Herrn Franz-Josef Schlichting, eingegangen. Er moniert die weitere Existenz von in DDR-Zeiten vergebenen Straßennamen mit politischem Hintergrund. Explizit wird hier Wilhelm Pieck genannt. Seine Begründung: Lest bitte selbst in angehangenen Fotos. Will er die ostdeutsche Geschichte aus dem Gedächtnis tilgen, bis zu 40 Jahre Lebenszeit von Ostdeutschen ? Es soll bei späteren Generationen, wenn nun schon nicht zu bewerkstelligen ist, daß in einem Teil Deutschlands einige Jahrzehnte keine Geschichte stattgefunden hat, alle Erinnerung erschwinden. Pieck, Thälmann, Th. Münzer, Th.Neubauer, die hat es alle nicht gegeben. Die DDR, das war Stasi, Mauer und Mangel. Jetzt im TV mal z.B. die "Straße der Einheit", weil damit nicht DIESE Einheit heute gemeint war. An Adenauerstr. nimmt niemand Anstoß. Er war die treibende Kraft, daß es damals nicht zu einem einheitlichen Deutschland kam, als noch die Chance dazu bestand. Die DDR, also somit auch Stalin, waren lange Zeit danach bestrebt. Ein neutrales Deutschland, die Produktionserhältnisse waren damals offen gelassen. Für die SU war es wichtig, einen neutralen Puffer zwischen dem Westen und sich zu haben. Eine Gesellschaft wie Schweden oder auch Östereich wäre nicht die schlechteste Lösung gewesen, für alle Seiten. Ein Adenauer, der es zugelassen hat, daß zahlreiche Nazigrößen nahezu fließend wieder in höchste Positionen von Politik, Wirtschaft, Justiz, BW und Geheimdienst gelangen konnten, nach dem Straßen zu benennen ist normal. Er ist ja auch einer von den Guten.
In den Orten Kleinpaschleben und Borgesdorf (Sa.-Anhalt) gibt es jetzt noch eine Str. d. Bodenreform und eine Str. d. Sozialismus. Eine Straßenumbenennung wegen Ortszusammenlegung vor einigen Jahren hat daran nichts geändert. Die Anwohner stört es nicht.
In der o.g. Landesbehörde sind auch Vertreter aller anderen Parteien Thüringens vertreten, auch der Linken. Mich würde mal interessieren, wie diese über die Anwandlungen ihres Chefs denken. Zum Glück entscheidet Hr. Schlichting nicht über Umbenennungen. Mich würde eine Meinungsumfrage unter den Anwohnern solcher Straßen und Plätze interessieren, auch wenn ihnen mitgeteilt wurde, was dabei auf sie zukommt (PA/Pass umschreiben, Firmenanschriften, Briefkopfbogen, Information an Kunden, Freunde und Verwandte u.s.w.).



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#2

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 12.02.2018 22:08
von Hans55 | 873 Beiträge | 1077 Punkte
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https://www.oeffnungszeitenbuch.de/filia...se-357705L.html
Auwei,sofort umbenennen!
Was sind das bloß für Spinner?


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#3

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 12.02.2018 23:31
von Hanum83 | 8.748 Beiträge | 15911 Punkte
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Wundert mich bei einem pseudokommunistisch regierten Bundesland.
Aber ich ahne es, der Bodo tut nur wie rot, mit seinem herzzereißenden Geweine am Bahnhof damals zum Beispiel, der kommt doch aus Westdeutschland, ganz große Vorsicht ist da wohl angebracht.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin und Bastler100 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.02.2018 00:46 | nach oben springen

#4

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 00:23
von Grenzfuchs | 579 Beiträge | 873 Punkte
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Meine Meinung: "Die haben alle einen an der Waffel"!

Ich glaub's nicht, diese "Weltverbesserer" geben erst Ruhe, wenn auch die letzten Spuren der DDR total getilgt sind, welche auch nur im Kleinsten in auch nur in irgend einer Art und Weise an die DDR erinnern könnten. Kommt eines Tages soweit, dass sie unsere Schriftsteller, Musiker u.a. aus dem tgl. Leben verbannen und vielleicht kommt es zu einer weiteren Bücherverbrennung, um selbst die gesamte DDR-Literatur zu vernichten! Man(n) oh Man(n)!

Haben die Idioten nichts anderes zu tun, als sich mit solchen Sachen den ganzen Tag zu beschäftigen? Es gibt wirklich Wichtigeres!

GN8 (habe fertig"!)


Wer mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle sehen!

GT der DDR, 1972-1975, GKS Süd -> GR-10 "Ernst Grube", II. Bat. Göttengrün / 8.GK Juchhöh - Uffz. - FW. d. Res.


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#5

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 10:07
von bürger der ddr | 8.278 Beiträge | 32811 Punkte
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Wilhelm Pieck, das ist einfach ein Stück deutscher Geschichte. Ob es manchen paßt oder nicht. Karl Marx war ein Philosoph und seine Werke sind heute noch anerkannt, warum will man solche Namen tilgen?
Da fallen mir doch ganz andere Namen ein die dann auch auf den "Index" gehören.

Aber es ist ja wichtiger eine Diskussion über solche "Probleme" anzuzetteln, statt sich den tagespolitischen Problemen zu stellen. Ich fände es wichtiger diese "Flüchtlingspolitik" und den Familiennachzug offen mit der Bevölkerung zu diskutiren, statt solch "Grabenkämpfe" aufzumachen......


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#6

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 10:53
von Zaunkönig | 661 Beiträge | 221 Punkte
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Der Mann scheint doch auf dem Posten nicht ausgelastet zu sein. Hier in Berlin haben wir 3 (drei) Straßen und Plätze die nach Karl Marx benannt sind, davon 2 in Westberlin und ein Reichpietschufer gibt es auch noch, benannt nach dem Matrosen. Das befindet sich auch in Westberlin im Bezirk Tiergarten und beginnt neben dem Ministerium von Ursula von der Leyen und wurde 1947 aus Tirpitzufer umbenannt. Die Karl-Marx-Straße in Neukölln heißt auch seit 1947 so. Der Karl-Marx-Platz in Neukölln hieß von 1902 bis 1950 Hohenzollernplatz. An den Straßennamen stört sich hier in Berlin niemand, habe jedenfalls noch nichts davon in den Medien gehört oder gelesen.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#7

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 11:06
von Hackel39 | 3.616 Beiträge | 2874 Punkte
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Teddy lebt http://www.gartenverein-glumestrasse.de/p06_gartenlokal.htm und in meinem Schrumpfdorf ist keine einzige marxistisch– leninistische Straße umbenannt worden.
Die Tradition lebt und wird gepflegt, etliche Bürgermeister und und Gemeinderäte haben inzwischen angewidert ihre Shuttlepartei abgeschüttelt und sind lieber parteilos als christdemokratisch aber keine spricht öffentlich aus, was die Botschaft dahinter ist.
Die hauptamtlichen Parteifunktionäre nerven mit verlängerten Fristen für die Aufarbeitung des SED– Unrechts und suchen fast 30 Jahre nach der Wertekorrektur noch Opfer.
Warum nicht gleich mit einer Sendung „Bitte melde Dich“ es war doch alles so schlimm, nur daß die heute 50jährigen schlimmstenfalls das zu enge Halstuch nachträglich reklamieren können und die älteren, wirklichen Opfer längst ruhig gestellt sind.
Deren Sorgen möchte ich haben, da glaubt man fast gar nicht, daß man sich mit denen einen Planeten teilt....


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#8

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 11:14
von Heckenhaus | 9.069 Beiträge | 20386 Punkte
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Proteste gegen bestehende Straßennamen gibt es doch schon seit Jahren in Berlin.
Eine Handvoll hergelaufener Afrikaner fordern vehemend die Umbenennung von Straßen im Afrikanischen Viertel (Wedding),
weil die bestehenden Bezeichnungen angeblich die Kolonialzeit huldigen.
Ebenso ist der Name Mohrenstraße in Mitte ganz böse und Ziel von Protesten, und das, obwohl befragte dunkelhäutige
Menschen sich dafür überhaupt nicht interessieren, sondern nur eine Gruppe Klugscheisser.
Soll sich die Masse nun wirklich von ein paar ewigen Weltverbesseren ständig Vorschriften machen lassen ?
Den Sarotti-Mohr hat die political Correctness bereits gefressen, den Negerkuß vergiftet, was soll sich das Volk noch alles
gefallen lassen ?


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bürger der ddr, DoreHolm und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 11:14
von Rostocker | 8.814 Beiträge | 5686 Punkte
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Das sind solche Konsorten von Demokraten, die ihre Daseinsberechtigung unter Beweiß stellen wollen. Das sind solche Konsorten, die mit der Abschaffung von Straßennamen und Namen von Plätzen--am liebsten Namen-wie ---Saharastraße und Oasenplatz einführen würden. Naja man wird das Volk, darauf schon einregieren.


miethpaul66, bürger der ddr und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 11:28
von sentry | 1.560 Beiträge | 1876 Punkte
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Naja, dass Straßenumbenennungen ein Meckerpotenzial haben, ist klar, dass es immer Klientel gibt, die damit ein Problem haben, ist auch klar. Bei Anwohnern kann man das ja gerade noch verstehen.
Aber richtig ein Brüller ist das ja nun nicht. Das wird überall und zu jeder Zeit gemacht und eine Wilhelm-Pieck-Straße hat sicher auch nicht "schon immer" so geheißen. Warum also sollte nun ausgerechnet der olle Willi Anspruch darauf haben, für immer ein Straßenschild zu sein?
Und dass die nach der Wende massiv Kommunisten, Politbüromitglieder oder auch Grenzsoldaten als Straßennamen abgelöst haben, ist ja nun nicht sooo verwerflich. Schließlich hat die DDR ja auch massiv Straßen in dieser Art umbenannt, und das waren sicher auch nicht alles Hermann-Göring-Straßen. Zumal, wenn man Erwin Rommel oder Krupp oder wen auch immer für verwerflich hält, man insgeheim auch jedem anderen das Recht einräumt, andere Straßennamen ebenfalls für verwerflich zu halten.
Schöne Straßenliste von Berlin gibts hier.
Da findet man auch ein paar ganz überraschende Umbenennungen, die man vielleicht so nicht erwartet hätte.


zuletzt bearbeitet 13.02.2018 11:32 | nach oben springen

#11

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 12:19
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RE: Umbenennung Straßennamen • Absender: Heckenhaus, Heute 11:14
quote Diesen Beitrag zitieren

Proteste gegen bestehende Straßennamen gibt es doch schon seit Jahren in Berlin.
Eine Handvoll hergelaufener Afrikaner fordern vehemend die Umbenennung von Straßen im Afrikanischen Viertel (Wedding),
weil die bestehenden Bezeichnungen angeblich die Kolonialzeit huldigen.
Ebenso ist der Name Mohrenstraße in Mitte ganz böse und Ziel von Protesten, und das, obwohl befragte dunkelhäutige
Menschen sich dafür überhaupt nicht interessieren, sondern nur eine Gruppe Klugscheisser.

Soll sich die Masse nun wirklich von ein paar ewigen Weltverbesseren ständig Vorschriften machen lassen ?
Den Sarotti-Mohr hat die political Correctness bereits gefressen, den Negerkuß vergiftet, was soll sich das Volk noch alles
gefallen lassen ?


Meine Reaktion darauf: Political correctness einfach ignorieren und bewußt dagegenhalten. Bei mir gibt es nach wie vor Zigeunersoße, Negerküsse, Mohrenköpfe, Amerikaner und Berliner u.s.w. Was sagen eigentlich die Emazen dazu, daß es in der deftigen Bergmannssprache auch den Begriff "Weiberarsch" gibt ? Ist sogar eine Frage im Besucherquizz des Besucherbergwerkes Ehrenfriedersdorf, was ein Weiberarsch ist. Das ist eine große breite Schaufel zum Wegräumen des gesprengten Haufwerkes. Von der Unterseite her betrachtet, ist mit etwas Phantasie eine gewissen Ähnlickeit nicht zu leugnen



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zuletzt bearbeitet 13.02.2018 12:20 | nach oben springen

#12

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 12:21
von Heckenhaus | 9.069 Beiträge | 20386 Punkte
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Ja, "Meckerpotential" wird provoziert.
Ich wohnte in den Siebzigern in Berlin-Friedrichshain in der Gabelsbergerstraße, benannt nach dem Begründer der Kurzschrift,
der späteren Stenografie.
Bis dann in den Neunzigern die Umbenennung erfolgte in Silvio-Meier-Straße.
Silvio Meier, ein Hausbesetzer, von Neonazis ermordet auf dem nahen U-Bahnhof.
https://www.morgenpost.de/bezirke/friedr...er-benannt.html

Es hätte eine ganze Anzahl neutraler Straßennamen gegeben, die hätten "geopfert" werden können, Kinzigstraße, Mainzer Straße ect.,
ohne bereits ehrenden Hintergrund, aber nein, es sollte eben Franz Xaver Gabelsberger sein, der "geopfert" wird für einen Hausbesetzer.

Grüne Politik treibt mitunter seltsame Blüten.


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bürger der ddr und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 12:37
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RE: Umbenennung Straßennamen • Absender: Heckenhaus, vor 14 Minuten
quote Diesen Beitrag zitieren


Ja, "Meckerpotential" wird provoziert.
Ich wohnte in den Siebzigern in Berlin-Friedrichshain in der Gabelsbergerstraße, benannt nach dem Begründer der Kurzschrift,
der späteren Stenografie.
Bis dann in den Neunzigern die Umbenennung erfolgte in Silvio-Meier-Straße.
Silvio Meier, ein Hausbesetzer, von Neonazis ermordet auf dem nahen U-Bahnhof.
https://www.morgenpost.de/bezirke/friedr...er-benannt.html
Es hätte eine ganze Anzahl neutraler Straßennamen gegeben, die hätten "geopfert" werden können, Kinzigstraße, Mainzer Straße ect.,
ohne bereits ehrenden Hintergrund, aber nein, es sollte eben Franz Xaver Gabelsberger sein, der "geopfert" wird für einen Hausbesetzer.
Grüne Politik treibt mitunter seltsame Blüten.


Und die grünen mit ihren wenigen Prozenten Wählerstimmen haben sich also durchgesetzt ? Warum kuschen die Mehrheit der Wähler und die durch sie gewählten Politiker vor diesen Zwergen ? Die werden so doch immer großmäuliger.



bürger der ddr und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#14

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 14:07
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #12

Ich wohnte in den Siebzigern in Berlin-Friedrichshain in der Gabelsbergerstraße, benannt nach dem Begründer der Kurzschrift,
der späteren Stenografie.
Bis dann in den Neunzigern die Umbenennung erfolgte in Silvio-Meier-Straße.
...
Grüne Politik treibt mitunter seltsame Blüten.

Bisschen Faktencheck ("90er Jahre" und "Grüne Politik") :
Die Umbenennung erfolgte am 26.04.2013

Beschlossen wurde sie am 23.05.2012 von der BVV Friedrichshain-Kreuzberg (angeblich der breiten Mehrheit des Bevölkerungswillens folgend), die wohl damals 51 Mitglieder hatte, wovon 21 Bündnis90/Die Grünen angehörten.
50 waren anwesend, 46, also neben den Grünen auch Linke, SPD und Piraten,haben zugestimmt, alle 4 CDU-Vetreter haben sich enthalten.


Rudi66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.02.2018 14:11 | nach oben springen

#15

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 16:01
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Sorry, leider verwechselt , der Mann wurde in den Neunzigern umgebracht.

Was die BVV Friedrichshain-Kreuzberg betrifft, ob da damals nun Grün dominierte oder nicht, gemeinsam mit Linken und Piraten oder
der ebenfalls halblinken SPD, das genügt allemal.
Weltverbesserer unter sich, besonders in Berlin.
Ich schäme mich für meine Geburts- und Heimatstadt, weil dort nichts zuwege gebracht wird. Details brauche ich nicht aufführen,
das würde hier den Rahmen sprengen.
Außer Umbenennungen.


.
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Rudi66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 17:00
von Hanum83 | 8.748 Beiträge | 15911 Punkte
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #8
Proteste gegen bestehende Straßennamen gibt es doch schon seit Jahren in Berlin.
Eine Handvoll hergelaufener Afrikaner fordern vehemend die Umbenennung von Straßen im Afrikanischen Viertel (Wedding),
weil die bestehenden Bezeichnungen angeblich die Kolonialzeit huldigen.
Ebenso ist der Name Mohrenstraße in Mitte ganz böse und Ziel von Protesten, und das, obwohl befragte dunkelhäutige
Menschen sich dafür überhaupt nicht interessieren, sondern nur eine Gruppe Klugscheisser.
Soll sich die Masse nun wirklich von ein paar ewigen Weltverbesseren ständig Vorschriften machen lassen ?
Den Sarotti-Mohr hat die political Correctness bereits gefressen, den Negerkuß vergiftet, was soll sich das Volk noch alles
gefallen lassen ?


Der Verband der Arzneimittelmixer hat letztens ganz klar entschieden das die über tausend Mohren-Apotheken nicht umbenannt werden.
Wie haben die das umschrieben?
Jeden Blödsinn muss man nicht unbedingt zwangsläufig mitmachen.
Rüschtig.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


berndk5, Kontrollstreife, Heckenhaus, polsam, Rudi66 und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.02.2018 17:01 | nach oben springen

#17

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 19:12
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Und dabei wäre es bei der Mohrenstraße doch sooo einfach ...


gefunden bei indymedia.org

P.S. der Gag von 2009 fand übrigens eingang in den Film 'Halbe Brüder' von 2015


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 13.02.2018 19:16 | nach oben springen

#18

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 22:52
von Rudi66 | 40 Beiträge | 507 Punkte
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Ich halte die Umbennung auch für überflüssig. Aber wer oder was sind diese "hergelaufenen Neger"?


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#19

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 13.02.2018 23:03
von Grenzfuchs | 579 Beiträge | 873 Punkte
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Ach ja ... also, na ja, ich hätte da ne Idee ... und was haltet ihr davon, wenn wir in Zukunft unsere Straßennamen generell abschaffen und ihnen Symbole oder Ziffern zuteilen ...

Dann wohnste halt in der Straße 0815 -> "Null-Acht-Fuffzn" oder 4711 "Siebenundvierzigelf"!

Aber mal Spaß beiseite ... ich frage mich immer wieder welche "intelligente" Nasen auf diese Ideen kommen? Haben die "Sesselfur...." nix anderes zu tun? Echt bescheuert.

Ich persönlich halte absolut nichts davon, es sei denn, dass die Namen mit Verbrechern und so in Verbindung stehen. Und warum soll man im Umkehrschluß historische Persönlichkeiten nicht durch die Zuordnung eines Straßennamens huldigen.
Ich hab damit keinerlei Probleme.

Ach ja, lustig find ich z.B. in einer sächs. Stadt (vielleicht auch in anderen Regionen Deutschlands) gibt es eine regelrechte "Vögelsiedlung" (nee, nicht was ihr denkt, ihr nu wieder), also dort waren Vögel die Namensgeber.
Vogelsiedlung, Zeisigweg, Amselstraße, Sperlingsnest, Storchenallee, Finkenweg, Zur Amsel, Zum Specht ... ach ja, usw.

Na dann ... Gruß vom ...


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zuletzt bearbeitet 13.02.2018 23:05 | nach oben springen

#20

RE: Umbenennung Straßennamen

in Leben in der DDR 14.02.2018 09:06
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RE: Umbenennung Straßennamen • Absender: Grenzfuchs, Gestern 23:03


.....Ach ja, lustig find ich z.B. in einer sächs. Stadt (vielleicht auch in anderen Regionen Deutschlands) gibt es eine regelrechte "Vögelsiedlung" (nee, nicht was ihr denkt, ihr nu wieder), also dort waren Vögel die Namensgeber.
Vogelsiedlung, Zeisigweg, Amselstraße, Sperlingsnest, Storchenallee, Finkenweg, Zur Amsel, Zum Specht ... ach ja, usw.
Na dann ... Gruß vom ...


Das ist nichts seltenes. Hier in unserer Siedlung (2002 bezogen) wurden die Straßen nach Gefieder benannt. Pelikanweg, Fasanenweg, Flamingoweg (da wohne ich). Woanders in Erfurt ebenfalls nach kleineren Vogelarten und nach Blumen und Bäumen (z.B. Geranienweg)



zuletzt bearbeitet 14.02.2018 09:07 | nach oben springen


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111 23.06.2014 17:50goto
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GR 10 Plauen - 8. GK Juchhöh
Erstellt im Forum Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze von Grenzfuchs
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