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#41

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 11.02.2018 22:02
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Manetstr. im Genex-Haus. Ist hinlänglich bekannt.



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#42

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 11.02.2018 22:04
von Alfred | 7.996 Beiträge | 4410 Punkte
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Aber nun nicht gleich hinfahren.

Der neues Besitzer hat sich das Haus massiv - zum positiven - umgebaut.



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#43

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 11.02.2018 22:14
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Ein Fertigteilhaus umbauen? Machs nicht so spannend.



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#44

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 11.02.2018 22:24
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Nach rund 30 Jahren ist mir nicht mehr bekannt, ob Schalck ein Fertighaus hatte. Vor einigen Jahren bin ich die Gegend mal abgefahren und konnte feststellen, dass sich das Haus von Schlack doch massiv - zu 1989 - verbessert hatte. Wie dies geschehen ist, ist nicht meine Sache.

Fakt ist nur, ein Mann wie Schalck hätte zu aktiven Zeiten in der BRD eine ganz andere "Hütte " bewohnt. Selbst das Anwesen nach 1989, in Bayern, war um einiges besser als in der DDR.



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#45

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 11.02.2018 22:26
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Es gab ja noch eine abgelegene "Datsche" am kleinen Döllnsee.
Ärmlich war das nicht. Auch innen angeblich nicht. Alles voller Kunst...



zuletzt bearbeitet 11.02.2018 22:33 | nach oben springen

#46

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 11.02.2018 22:38
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„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.02.2018 22:39 | nach oben springen

#47

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 09:19
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K&A war auch ein ziemlich dunkles Kapitel in der KoKo-Geschichte. In der Sprache der KoKo-Bürokraten hieß das damals zynischerweise "gesellschaftliche Verfügbarmachung von privatem Kunstbesitz". Erst forschten IM des MfS und IKM der Kriminalpolizei die Sammlungen von Kunstliebhabern aus, dann wurde ein Steuerstrafverfahren wg. angeblicher Steuerhinterziehung eröffnet, bei dem die erhobene Steuerschuld ziemlich exakt dem Sammlungswert entsprach. Als letztes wurde die Sammlung zur Begleichung der Steuerschuld beschlagnahmt und an K&A überstellt. Diese verscherbelten dann die Objekte nach dem Westen und das Geld landete auf Geheimkonten außerhalb der DDR-Zahlungsbilanz.

Gegründet wurde K&A 1973 gemäß MiRa-Verfügung Nr. 4/73. Wegen damaliger Probleme in der AH-Zahlungsbilanz wurde das Exportmonopol für Kunst und Antiquitäten eingeführt.

Gruß Kalubke



Kontrollstreife und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.02.2018 09:25 | nach oben springen

#48

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 09:36
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Natürlich waren die BETROFFENEN ALLE UNSCHULDIG ?



EMW-Mitarbeiter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.02.2018 09:53 | nach oben springen

#49

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 09:53
von linamax | 2.653 Beiträge | 3242 Punkte
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Zu 48 . Aber man konnte sie schuldig machen . Da waren die Herren sehr erfinderisch .


Kontrollstreife und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 11:51
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Zitat von Alfred im Beitrag #48
Natürlich waren die BETROFFENEN ALLE UNSCHULDIG ?


Meinst Du die Kunstsammler in der DDR waren per se schuldig, weil man damals solche Dinge nicht legal erwerben oder eintauschen konnte?

In den 60ern landeten viele alte Möbel aus Haushaltsauflösungen noch auf dem Müll, weil das Zeug noch gar nicht den Status von Antiquitäten hatte. Trotzdem haben einige schon gesammelt. Einiges war auch im Familienbesitz.

War das zu rechtfertigen, wegen einiger Gauner alle über einen Kamm zu scheren und ihnen alles wegzunehmen?

Gruß Kalubke



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#51

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 12:10
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Es wurden doch überhaupt nicht alle über eine Kamm geschert.



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#52

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 12:10
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Es wurden doch überhaupt nicht alle über eine Kamm geschert.



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#53

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 12:29
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Es wurden leider auch Besitzer von Kunstgegenständen ausgeforscht und angegangen, die nicht unbedingt Gauner waren.

Gruß Kalubke



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#54

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 12:57
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Erstemal war der Generalverdacht und dann 75% Ganoven! Der Rest hatte halt dann auch die A-Karte und war unter Beobachtung.


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#55

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 13:31
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Zitat von Alfred im Beitrag #52
Es wurden doch überhaupt nicht alle über eine Kamm geschert.


Ich habe damals einige selbstständige Handwerker gekannt, die "warb" deine Truppe an bei leichten Vergehen, für Straffreiheit für die Vergehen.
Ihr wart echt eines der wenigen Dinge unter der Sonne, weltweit betrachtet, die mit satten100% zurecht in der geschichtlichen Versenkung verschwanden, da braucht man nicht mal ellenlang drüber diskutieren.
Wobei ihr euch in illustrer Gesellschaft befindet, die man allerdings nicht aufzählen darf, weil das den Forenregeln widersprechen würde.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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zuletzt bearbeitet 12.02.2018 13:38 | nach oben springen

#56

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 13:39
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Sicher das es so war ?

Da müsste man mal die kompletten Akten auf den Tisch legen.

Straffreiheit und "leichtes Vergehen" passt auch nicht so richtig zusammen.



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#57

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 13:40
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Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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zuletzt bearbeitet 12.02.2018 13:51 | nach oben springen

#58

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 15:16
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Wimre hatten wir das Thema Enteignung von Kunstbesitz schon mal. Hatte dazu auch etwas aus (fast) persönlichem Erleben beigetragen. Zu den staatlicherseits begehrten Privataammlungen gehörten nicht nur Kunstgegenstände, sondern auch ander Kulturgüter. Ich meine hier z.B. die Mineralien. Bis 1973 hatte ich eine sehr erfolgreichen Tauschverkehr diesbezüglich mit Sammlern aus der BRD, Österreich, Schweiz sowie USA. Dann bekamen die entsprechenden Organe wohl mit, daß damit Devisen zu erwirtschaften waren und zwar ohne vorherige nennenswerte eigene Aufwendungen hineinsteckenzu müssen. Große private Sammlungen waren unter Sammlern meist bekannt. Einige von diesen Sammlern wurden dann wohl aufgesucht. Ob ganz offen der Grund angegeben wurde oder erst mal ein sich als Sammler ausgebender Mitarbeiter die Lage peilte, weiß ich nicht. könnte mir aber je nach Fall beide Varianten vorstellen. So ist mir ein Fall bekannt, bei dem ein Sammler aus dem Bergbauort Ehrenfriedersdorf Scghwierigkeiten bekam. Eben mit der Begründung der Steuerhinmterziehung und des Diebstahls von Volkseigentum. Diebstahl deshalb, weil die Sammlungsstufen meist durch den Bergmann während des Abbaues neben dem abzubauendem Erz mit gefunden wurden. Rechtlich eigentlich nicht zu beanstanden. In Gruben, in denen regelmäßig wertvolle Mineralstufen aus aufgebrochenen Hohlräumen (Drusen) geborgen wurden, war das intern so geregelt, daß der Finder die geborgenen Stücke abliefert und sich ein Stück davon zum Selbstbehalt aussuchen kann. Dafür bekam er eine Bescheinigung über den legalen Erwerb. Tatsächlich ging das Meiste aber ohne dieses Prozedere in die Privatsammlung des/der Finder, i.d.R. der Hauer. Zuständig für diese Sparte der Devisenbeschaffung war ein Herr Fischer mit Sitz in Leipzig. Die Begehrlichkeiten beschränkten sich allerdings nicht nur auf private Sammlungen. Mir erzählte der damalige Kustos der Mineraliensammlung der Bergakademie Freiberg, das zwei von den vier in der Sammlung befindlichen Kristallstufen von Antimonit vonShikoku/Japan abgegeben werden sollten. Dieser Fundort ist ein alter historischer Fundort und Stufen von dort haben einigen Sammlerwert. Erst ein Schreiben an das zuständige Ministerium konnte diesen Aderlaß abwenden. Dieser Fall, so meine ich, dürfte nur ein exemplarisches Beispiel für die damalige Devisenpolitik sein.
Selbst hatte ich Kontakt zu dem Herrn Fischer, als dieser auf einem Mineralientauschtag anwesend war und dort Interesse an einer Stufe aus meinem Angebot zeigte. Es kam ein Tausch zustande, bei dem ich mich nicht über den Tisch gezogen fühlen mußte. Aus den Erzählungen anderer Sammler kann ich entnehmen, daß die Tauschgeschäfte mit Herrn Fischer auf realer Wertbasis stattgefunden hatten.
Wie ich schon schrieb, wurde auch vor staatlichen Sammlungegn nicht halt gemacht. Der damalige Betriebsdirektor der Grube Ehrenfriedersdorf handelte clever. In den meisten Gruben hatte sich im Laufe der Förderung eine eigene Werkssammlung aufgebaut. Als der Herr Fischer dort auftauchte, wurde ihm nur ein kleiner, unbedeutenderer Teil der Werkssammlung gezeigt. Sonst wäre ein großer Teil davon weg gewesen.



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#59

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 18:18
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Es gibt ja heute Sammler, die hängen sich Tafelbilder an die Wand, da brauchst du sinngemäß ne Turnhalle um das von deren Maßen überhaupt hinzubekommen. Und genauso so sehe ich das zu DDR-Zeiten, in deren Nachbetrachtung somit. Wer so würde ich mal fragen hatte denn da überhaupt die Möglichkeit, sich ne ordentliche Sammlung zuzulegen.

Und wenn überhaupt waren das größtenteils Einzelstücke, vom Oltimer über Oelgemälde bis hin zu uralten Möbelstücken. Mir ist ein Fall bekannt, da war der Vater vom Kumpel in meiner Kindheit Direktor in einem Museum. In dessen Haus war Gemäldegalerie angesagt und eines schönen Tages, da war Vatern nicht mehr da. Logisch, der Mann hatte wohl die Oelschinken aus dem Depot seines Museum, also besorgte im Vater Staat nen Zwangsaufendhalt im Knast.

Seine, des Kumpels Eltern ließen sich dann scheiden, zu groß war der Knatsch und Tratsch denn man war sonst eigentlich geachtet im ländlichen Ort. Nur des Vaters Leidenschaft für die Alten Meister war dann doch etwas zu ....nennen wir es mal dummfrech das selbst die Organe vom MdI zum Einsatz kamen.

Im großen und ganzen bin ich persönlich nicht der Meinung, das nun Jeder und überhaupt in dieser damaligen DDR um seine indviduellen Schmäckerchen gebracht wurde. Zumal, sogar Leipzig hatte ein Kunst und Antiquitätenkaufhaus wo du wertvolle wunderschöne Dinger kaufen konntest, nur die nötige Kohle dazu hatte eben nicht Jeder vom Volke.Also damals "Alles und....sonst so Wertvolle in den Westen verscherbelt", da gehe ich überhaupt nicht mit, weil, das wird heute zu sehr aufgebauscht, da wird mir zu viel übertrieben, der Schalk mir somit wieder heute zusehr zum "Gott der Schieber und Hehler"gemacht.

Rainer-Maria



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#60

RE: Alexander Schalck

in Leben in der DDR 12.02.2018 18:49
von Ebro | 1.636 Beiträge | 4774 Punkte
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ich sehe das auch alles als Kaffeesatzleserei.
Keiner von uns hier hat doch irgendwelche wirkliche Ahnung von der Materie, war zu DDR-Zeiten damit befasst.
Die Kenntnisse, das Wissen, Halbwissen und Nichtwissen stammt doch alles erst aus Informationen, die nach der Kehre publiziert wurden, von wem und warum auch immer.
Und die Beurteilung darüber erfolgt sehr individuell, nach persönlichen Aspekten und Befindlichkeiten.



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