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#81

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 16:51
von LO-driver | 811 Beiträge | 313 Punkte
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Hallo andy,

was genau war äußerlich schwer von Truppenoffizieren zu unterscheiden? In FD ja möglich, gab es doch irgend welche Merkmale an Bekleidung, Schulterstücken oder sonstigen?



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#82

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 16:53
von Hanum83 | 8.569 Beiträge | 15011 Punkte
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Zitat von berndk5 im Beitrag #66
zu #51: @Hanum83 , Hallo.
Es war sogar noch viel kürzer. Da ist unter Garantie noch etwas in Papierform vorhanden.

Man bedenke die Entwicklung nach der Wahl 1989, Stichwort Ausreise- u. Übersiedelungsanträge, BRD-Botschaftsflüchtlinge, Versuche Ungarn, CSSR- das hat ja alles keine Namen mehr.

Fakt ist jedenfalls, dass beide direkt nach dem Prozess oder sehr kurz danach (noch im Sommer 1989) aus der Haft entlassen wurden und die Sicherheitskommission TREFFURT vor der Frage stand, was mit den beiden geschehen sollte.

Die Diskussion streifte auch das Problem ZWANGSAUSSIEDLUNG, aber nur gefühlt Sekunden.
Die Meinung war einhellig, dass dies der schlechteste Weg wäre und beide dann eher gänzlich abrutschen würden.

Kurz gesagt, auf Beschluß der SiKo hat der BM den Antrag auf Rückführung mit Auflagen gestellt, der sowohl vom Gericht(Festlegung der Wohnsitznahme) als auch vom RdK, Abt. Inneres genehmigt wurde.

Es hat natürlich doch einige böse Rückfragen vom Regimentskommandeur gegeben, aber der hatte sehr schnell andere Sorgen.

Alle beteiligten Mitglieder der SiKo leben (noch immer) in Treffurt, außer der GBA des MfS, OLtn. S. .Von ihm hab ich nie wieder etwas gehört.

Es ist auch Tatsache und Kuriosum, dass der Sohn Mario Z. sich mit einem von ihm ausgegebenen Schnaps (wimre im November 1989) öffentlich in der voll besetzten Bahnhofskneipe lautstark bei mir für seine faire Behandlung bei der Aktion am Wahlsonntag bedankt hat. Auch das ist keine Ente. Es gibt genug Zeitzeugen.
Es war eben nicht immer alles nur schwarz und weiß. Manche Dinge konnte man dehnen, bei anderen hatte man null Millimeter Spielraum.
Ich war garantiert keine besondere Nummer, erst recht kein Nörgler oder Widerständler- eher das Gegenteil= 200% .

Wenn Du aber vernünftige Leute und keine Betonköpfe in der SiKo hattest, konnte so etwas auch mal klappen. Hat später keinen mehr interessiert, brauchte es auch nicht.


Ich weiß, Fachthema, aber falls mich irgendeine, gegen alle Zeitzeichen immune, Sicherheitskommission noch zu dem Zeitpunkt meiner Heimat beraubt hätte, ich glaub ich wäre kurz darauf mal zu Besuch bei den Kommissionisten einzeln aufgetaucht.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#83

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:03
von Mike59 | 9.252 Beiträge | 5011 Punkte
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Zitat von Kalubke im Beitrag #78
Zitat von berndk5 im Beitrag #64

[...]

Beim Rückbau des GZ-I haben wir an einigen "besonders geeigneten" Stellen nur absolut zufällig einen anderen Trick entdeckt, der so eine unangenehme Kriecherei im Dreck erspart hatte.
Die Streckmetallplatten waren an den überlappenden Stößen sowohl zwischen der unteren und mittleren Platte (und der darüber), als auch bei überstehenden Platten zwischen 2 Betonpfosten normalerweise mit kurzen Bolzen von ca. 5 - 7 cm Länge , 2 großen Unterlegscheiben und einer Mutter verschraubt. An mindestens 2 Stellen im damaligen Grenzabschnitt habe ich einen kompletten Bereich zwischen2 Betonpfosten entdeckt, wo diese Verschraubung durch FAKE-Schrauben bestand etwas gefettet war und sich sehr leicht lösen ließ, wodurch ein Durchgang entstand. Diese Stellen waren grundsätzlich von der Grenzlinie nicht einsehbar.

[...].



Die als Durchschlupf dienende Streckmetallmatte war also nicht mit dem Betonpfosten, sondern nur mit den angrenzenden Matten verschraubt. Die Muttern der Verschraubung mussten sicherlich entgegen der sonst üblichen Praxis auf der freundwärtigen Seite sein, oder? Wie haben die das eigentlich von der freundwärtigen Seite aus wieder zugeschraubt bekommen? Musste da keiner feindwärts des Zaunes stehen und den Bolzen gegenhalten bzw. kontern, damit er nicht herunter fällt bzw. sich nicht mitdreht? Oder war der Bolzenschaft etwa eckig, so dass er sich in der Streckmetallöffnung fixieren ließ?

Gruß Kalubke

p.s. Könntest Du dankenswertereweise mal ein Foto von dieser FAKE Schraube einstellen, damit man eine bessere Vorstellung von diesem besonderen Verscharaubungsmechanismus bekommt? Warum lag eigentlich der gesamte Treffurter Stadtwald im hier ungewöhnlicherweise ca. 2,5 km breiten Schutzstreifen? Der Signalzaun, der m. E. das Walsbachtal hinauf ging und die Schutzstreifengrenze lagen hier ca. 2 km weit auseinander. Gab es im Treffurter Stadtwald evt. ein konspitatives Treffobjekt des MfS für ihre geschleusten IM (Bungalow, Forst- oder Jagdhütte oder evt. ein übrig gebliebenes Gebäude des abgerissenen Ortes Klein Töpfer)?


Das hört sich nach einer ganz Stink normalen "Hakengasse" an und hat nur dann etwas mit MfS zu schaffen wenn die sich auch so etwas gebastelt haben. Was ich mal eher nicht vermute.
Die haben wir (GAK) an Stellen angelegt die in den allermeisten Fällen elend weit von der nächsten Gasse entfernt waren und wir für Arbeiten auf dem VHG nicht jedesmal die Strecke hin und her latschen wollten. Die Schrauben sahen so aus gleiches Gewinde wie wie die normalen Bolzen, dazu Unterlegscheibe und Mutter wie gewohnt. Natürlich war die von freundwärts verschraubt (anders wäre ja nicht so clever) und das war auch zu erkennen - wenn du wußtest wo das sein soll.



Hanum83, Kalubke und Ratze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#84

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:10
von berndk5 | 981 Beiträge | 6795 Punkte
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zu #79 ;
Herzlichen Glückwunsch Arthur, da hast Du mal echt eine Frage aufgeworfen, die sicherlich von sehr großem , allgemeinen Interesse sein könnte.

Ohne Quatsch ist das garantiert auch für Leute von Interesse, die noch gar nicht gemerkt haben, dass man da mal nachfragen müsste. Ich zähle mich ausdrücklich dazu, auch wenn ich selbst seinerzeit die Verlegung der Führungsstelle life miterlebt habe.

Also die schriftlichen Befehle und Begründungen weiß ich nicht mehr, kann es nur aus dem persönlichen Erleben und dem damals gehörten berichten.

Für Treffurt zumindest gilt, dass man es im geschichtlichen Zeitfenster sehen muss.

1. Die pioniertechnische Umrüstung auf den neuen GSSZ-II (und die ganzen anderen dazugehörigen Bezeichnungen) und die entsprechenden Zusatzmodule (UHU`s, Einschaltmöglichkeiten für Licht-Trassen und Scheinwerfer von der Führungsstelle aus waren fertig installiert. Erforderliche Kabel waren verlegt, lägerer Probelauf erledigt.

2. Die "neue" Kompaniesicherung war durchgängig eingeführt.
Soweit 2 Argumente.

Wimre war aber ein Hauptziel, bei einer Lageveränderung schnell durch Offiziere der Kompanieleitung die direkte Einflußnahme durch Übernahme der Führung zu gewährleisten. Die direkte Befehlserteilun/Vergatterung zum Grenzdienst für einzeln eingesetzte Grenzposten war nun problemlos über den K-GSi möglich.
Die Unterbringung des K-GSi ersparte den Einsatz des Begleitpostens. Ausbildungs- u. Qualifizierungsmaßnahmen mit den K-GSi waren so viel einfacher zu bewerkstelligen. Meiner Meinung nach war die Summe der Argument ausschlaggebend. Vom Schutz geheimer Dokumente und Anlagen will ich noch gar nicht reden.
Hoffe es hilft hier erst mal als Antwort, andere Teilnehmer bitte ich gern um Ergänzungen! DANKE .
Dokumente stelle ich nachher noch ein. berndk5


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
Rothaut, vs1400 und Arthur haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 17:13 | nach oben springen

#85

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:14
von Hansteiner | 1.742 Beiträge | 1731 Punkte
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zu #81:
ich konnte bei entsprechenden "Leuten" keinerlei Unterschiede an der DU feststellen.
im Verhalten unserer Offz. (KC) zb. schon eher. Ein Hptm. betritt das KC-Zimmer und unser Major springt auf in Grundstellung.
ist doch merkwürdig, oder

H.



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#86

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:15
von Kalubke | 2.977 Beiträge | 2481 Punkte
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Zitat von Mike59 im Beitrag #83


[...]
Die Schrauben sahen so aus gleiches Gewinde wie wie die normalen Bolzen, dazu Unterlegscheibe und Mutter wie gewohnt. Natürlich war die von freundwärts verschraubt (anders wäre ja nicht so clever) und das war auch zu erkennen - wenn du wußtest wo das sein soll.


O.K. verstehe, der Haken griff ins Streckmetall und verhinderte so das Mitdrehen des Bolzens. Im Falle von @berndk5 als KC der GK Treffurt müsste er doch eigentlich gewußt haben wo seine GAK diese Hakenbolzen eingebaut haben. Oder sollte er das nicht wissen wenn sich die GAK mit dieser Methode unnötige Latscherei erspart haben, weil das bei Bekannt werden womoglich Donnerwetter vom GB gegeben hätte.?

Gruß Kalubke



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#87

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:25
von Mike59 | 9.252 Beiträge | 5011 Punkte
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Zitat von Kalubke im Beitrag #86
Zitat von Mike59 im Beitrag #83


[...]
Die Schrauben sahen so aus gleiches Gewinde wie wie die normalen Bolzen, dazu Unterlegscheibe und Mutter wie gewohnt. Natürlich war die von freundwärts verschraubt (anders wäre ja nicht so clever) und das war auch zu erkennen - wenn du wußtest wo das sein soll.


O.K. verstehe, der Haken griff ins Streckmetall und verhinderte so das Mitdrehen des Bolzens. Im Falle von @berndk5 als KC der GK Treffurt müsste er doch eigentlich gewußt haben wo seine GAK diese Hakenbolzen eingebaut haben. Oder sollte er das nicht wissen wenn sich die GAK mit dieser Methode unnötige Latscherei erspart haben, weil das bei Bekannt werden womoglich Donnerwetter vom GB gegeben hätte.?

Gruß Kalubke


Ich kann dir nicht sagen ob ich alle Gassen dieser Art bei uns je passiert habe oder wie viele davon je zu anderen Zeiten angelegt wurden. Es kam auch schon mal vor, das ein älterer GAK auf einmal sagte - da haben wir doch damals schon eine angelegt und die haben wir dann gesucht und wieder genutzt. Also da ist durchaus auch Wissen verschütt gegangen im laufe der Jahre.



Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:30
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #85
zu #81:
ich konnte bei entsprechenden "Leuten" keinerlei Unterschiede an der DU feststellen.
im Verhalten unserer Offz. (KC) zb. schon eher. Ein Hptm. betritt das KC-Zimmer und unser Major springt auf in Grundstellung.
ist doch merkwürdig, oder

H.

Bei uns ist da keiner aufgesprungen wen der V 0er gekommen ist, genau so wenig wenn der verantwortliche MfSer für die Grenzsicherheit des GR kam. Die leben in einer anderen Welt.



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#89

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:39
von Hanum83 | 8.569 Beiträge | 15011 Punkte
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Zitat von Mike59 im Beitrag #87
Zitat von Kalubke im Beitrag #86
Zitat von Mike59 im Beitrag #83


[...]
Die Schrauben sahen so aus gleiches Gewinde wie wie die normalen Bolzen, dazu Unterlegscheibe und Mutter wie gewohnt. Natürlich war die von freundwärts verschraubt (anders wäre ja nicht so clever) und das war auch zu erkennen - wenn du wußtest wo das sein soll.


O.K. verstehe, der Haken griff ins Streckmetall und verhinderte so das Mitdrehen des Bolzens. Im Falle von @berndk5 als KC der GK Treffurt müsste er doch eigentlich gewußt haben wo seine GAK diese Hakenbolzen eingebaut haben. Oder sollte er das nicht wissen wenn sich die GAK mit dieser Methode unnötige Latscherei erspart haben, weil das bei Bekannt werden womoglich Donnerwetter vom GB gegeben hätte.?

Gruß Kalubke

Ich kann dir nicht sagen ob ich alle Gassen dieser Art bei uns je passiert habe oder wie viele davon je zu anderen Zeiten angelegt wurden. Es kam auch schon mal vor, das ein älterer GAK auf einmal sagte - da haben wir doch damals schon eine angelegt und die haben wir dann gesucht und wieder genutzt. Also da ist durchaus auch Wissen verschütt gegangen im laufe der Jahre.


Ich war zwar nur einfacher Soldat, aber die Durchschlupfe waren sichtbar


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 17:44 | nach oben springen

#90

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:48
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In meiner DZ gingen die Gakl selten "Feindwärts", kam nicht so häufig vor.

H.



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#91

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 17:51
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Zitat von Theo85/2 im Beitrag #49
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #47
Berührung/Kontakt von zwei Drähten. Ein einfaches berühren mit der Hand reichte nicht.
Hatte auch nchts mit dem Material zu tun.
Hinzu kamen Unterbrechung des Drahtes und Berührung desselben mit dem Streckmetall (Erdschluss).
Insofern ist die Aussage vom Donnergaul falsch. Wenn ein Feld entsprechend empfindlich eingeregelt war reichte, wohlgemerkt bei der 80iger Anlage, auch das einfache Berühren mit einer Hand aus. Etwas neben dem Thema: Bei der 55iger Anlage konnte man sogar mit ganz viel 'Glück' eine gewischt bekommen, also falls man nur einen Draht anlangte. Na wie auch immer. Und wenn man genau hinsah erkannte man einen Vaunuller schon in seiner Dienstuniform. Nie Stiefelhose, immer Hose lang und die Interimsspangen waren etwas umfangreicher als wie beim 'richtigen' Grenzer. Nun noch Frage zu #80: Bin bissel über den Kraftfahrer 'gestolpert'. Die Vaunuller waren doch alles Selbstfahrer. Zweite Frage bis Dienstgrad Major? Habe es als Hauptmannsplanstelle in Erinnerung. Na wie auch immer, genug Sultaninien.
An den Fall selbst erinnere ich mich noch, besonders als bekannt wurde das die Festgenommenen nicht nur nicht in Haft kamen sondern auch noch wohnhaft im Grenzgebiet blieben. Das gab regimentsweit ein ganzschönes Kopfschütteln in den Reihen der Berufsoldaten.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


berndk5, Harzwanderer und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 18:00
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Andy, vielen Dank für Deine konkrete Schilderung. Das ändert einige Vermutungen und Rückschlüsse in WISSEN um, gleichfalls erklärt es erlebte Ereignisse im Zusammenhang. berndk5


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#93

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 18:25
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zu # Hallo Hanum83 , das ist doch heute absolut nachvollziehbar.
warum sind denn die Leute in die Prager Botschaft gegangen ? Weil sie auch von solchen Sachen einfach mehr als den Kanal voll hatten- dabei waren solche Details garantiert nicht bekannt( den Meisten jedenfalls nicht!). Es waren andere Zeiten, da gab es einfach andere Regeln. Ich glaube auch nicht, dass selbst im Sommer 1989 in irgend einer Zeitung oder öffentlich zugänglichem Buch etwas über die SiKo stand. Man kann das sehen wie man will, es war ein Machtinstrument zur Durchsetzung von Interessen. Diese Feststellung ist beurteilungsneutral. Ob man das für notwendig erachtet oder verteufelt ist wurschtegal. Es geht hier nur darum, ungeschminkt aufzuzeigen wie die Räder ineinander verzahnt waren und die Karre lief (bzw. nicht lief, weil es so war!) . Wenn es zu sehr erregt, kann ich so heiße Eisen ja lieber in der Versenkung lassen, mMn. sollten wir hier schon ein paar Sachen offen legen, wenn die Chance dazu besteht. Selbst wenn ich heute schon über viele Dinge anders denke hilft so etwas auch, die Vergangenheit kritisch zu hinterfragen.

Deine 2 Zeilen solltest Du noch einmal nachlesen und einen Kalender daneben legen. Emotional und aus heutiger Sicht kann ich Dich absolut verstehen, aber auf die Strasse und zur Montagsdemo ist da noch keiner gegangen. Wollte nur am Beispiel zeigen, dass es kleine Schritte waren, die wir gegangen sind- das hätte auch schief gehen können. Anderswo hat man es einfach laufen lassen....


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#94

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 18:39
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zu #91 von @94 : Ich sende Dir öffentlich ein ganz dickes DANKE !!! Man bemüht sich so exakt wie möglich zu berichten, FAKE`s brauche ich nicht.
Klar ist aber, dass einige Dinge wirklich manchmal komisch anmuten und den schlimmen Verdacht aufkommen lassen. Das versaut wahnsinnig die Stimmung. Trotz dem Zwang zur exakten Berichterstattung, weiß man mit Ü60 gerade technische Parameter nun nicht mehr so 100% genau- um so mehr freue ich mich über Deinen Kommentar, der mich vom Irrtumsverdacht befreit (GSZ-Auslösung) . Sofort im Anschluß versuche ich jetzt das Grenzdienstbuch einzustellen. Bitte die Beschreibungen dazu von gestern verwenden. Nochmals Danke !


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 18:51
von andy | 1.537 Beiträge | 2028 Punkte
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Hallo andy,

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Also in FDU war praktisch keine Unterscheidung zwischen MfS und Truppenoffizieren möglich. Da bei der Abwehr (Verw. 2000) Uniformzwang des jeweiligen TT's bestand, waren sie auch in Stabsuniform nicht zu unterscheiden. Einziges Merkmal war das Absolventendreieck der JHS des MfS. Da viele Leiter der Abwehr aber auch die MAFE absolviert hatten war dann ein unterscheiden auch nicht mehr möglich.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.


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zuletzt bearbeitet 04.12.2017 19:46 | nach oben springen

#96

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 19:02
von 94 | 11.922 Beiträge | 4713 Punkte
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Nochmal zu den Auslösungen, einmal monatlich ungefähr wurde der K2 mit Probeauslösungen kontrolliert. Und bei dieser Gelegenheit konnte man dann schon feststellen das es reichte nur einen Draht anzufassen damit's auf der Hütte klingelte. Wobei klingeln, das war ja mehr so ein odelodelodelodel. Daraufhin dann mal den GSZ-Uffz. 'befragt' na und ... also an der 80iger Anlage konnte ein fähiger GSZ-Trupp schon etwas 'rumspielen'. Mj. Ri.ller (Spitzname Ritschie) brachte da in seinen Schulungen schon Detailwissen in die Truppe. Schließlich bestimmte der Zaun die Freizeit und damit mittelbar die Stimmung in der Kompanie. Übrigens und leicht oT, ich hatte mal ein Feld welches sogar berührungslos auslöste, es reichte in der Nähe zu stehen. Ursache war hier die Gemengenlage der kalihaltigen Luft, Blitzeis welches tagsüber abtaute und daraus enstehende Lokalelemente.

P.S. Ich behaupte jetztmal, bitte nicht ganz ernst nehmen, die FDU eines Vaunullers hatte Bügelfalten, sogar in der Watte *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


berndk5, Rothaut und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 19:03 | nach oben springen

#97

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 19:03
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Hallo Andy, hallo an Alle. Bei uns kamen die V2000 auch in Stabsdienst (also Hose lang, keine Stiefelhosen), hatten aber oft die GÜSt-PKE Jacken drüber. Früher die Felddienstjacke Sommer oder Winter. Das war allen anderen ja strenggggg verboten. Na ja und Selbstfahrer.
So nun das Grenzdienstbuch als "Sahnehäubchen" im Anhang. Andere Sachen hab ich schon kopiert (original Festnahmeprotokolle) wird gerade aufbereitet. Täglich was Neues, versprochen.

Angefügte Bilder:
NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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zuletzt bearbeitet 04.12.2017 20:19 | nach oben springen

#98

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 19:07
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Monno Mann, 94 ,Du bist ja ein richtiger Profi. Man kommt ja aus dem Staunen nicht raus. Mj. Ri... kannte ich logischerweise auch sehr gut- hatte ihn fast vergessen, wozu das Forum doch auch noch gut ist.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#99

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 19:50
von Mart | 898 Beiträge | 637 Punkte
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Zitat von berndk5 im Beitrag #77
zu #73
Hallo @Mart, große Entschuldigung !!! Eine Verunglimpfung war nicht gewollt, ist dennoch passiert als ich den üblichen Jargon benutzt habe.
Ich gelobe Besserung !! Kannte das Objekt "Andreasstraße auch nur aus den Medien, hatte mich sonst nie tangiert.

Hallo @berndk5

ich muss das wohl noch genauer erklären. Mir ging es gar nicht um Verunglimpfung/Nichtverunglimpfung. Wenn die UHA der BV damals bei euch "Stasi-Knast" genannt wurde, dann war das so. Und des Chronisten Pflicht ist dann, das auch so zu nennen. Und die Herren der anderen Feldpostnummer müssen da dann durch.

Damit aber (bei solchen Berichten) immer alle (auch später) verstehen, was eigentlich gemeint ist, muss die korrekte Bezeichnung dann als Fußnote (oder in Klammern) gesetzt werden. Das hat wie gesagt absolut nichts mit moralischen Kategorien zu tun, es dient allein der Verständlichkeit.

Krasses Beispiel: Wenn jemand schreibt "Die Bullen haben dann in ihrem umzäunten Revier mächtig Staub aufgewirbelt" dann finden sich Jahre später Leser, die überlegen, ob nun zwei- oder vierbeinige Rindviecher gemeint waren ...

So, genug geklugscheißert. Zurück zum Bericht.


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#100

RE: Grenzdurchbrüche und Festnahmen im Abschnitt der GK Treffurt

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 20:07
von berndk5 | 981 Beiträge | 6795 Punkte
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Habe hier noch eine alte Skizze, die eigentlich zu einem anderen Zweck mal auf ein altes DDR-Pergamentpapier gemalt war. Als Unterlage wurde die Entschlußkarte KC im Maßstab 1:10.000 genommen . Es könnte die Entfernungen verdeutlichen, wenn man weiß dass das Blatt der Skizze der Größe DIN A 4 entspricht.

Ich habe auch noch ganz exakte Angaben zum Lagefilm gefunden. Folgende Zeitangaben entsprachen der Lage am Abend des 07.05.1989 :
22:03 Uhr Kurzzeitauslösung einmalig
22:05 Uhr Dauerauslösung
22:08 Feststellung der Anzeichen GV (der Überprüfungsposten war nicht weit entfernt)
22:14 Festnahme 1/2 800m NW TREFFURT, 700 m ostwärts der GSä. 1390
23:05 Eintreffen Fährtenhund zur Rückverfolgung der Spur
Personenkennzahl der ersten Person: xxxxxx416221 , verwitwt 1983 , wohnhaft, Leninstraße 1
Personenkennzahl der zweiten Pers.: xxxxxx416210 , ledig, selbe Anschrift


Dateianlage:
NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
Kalubke, Harzwanderer, Rothaut, IM Kressin und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 21:31 | nach oben springen



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