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#321

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 07:42
von Pit 59 | 12.330 Beiträge | 11316 Punkte
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Leider geht es nicht allen so gut wie Dir,

Sind aber viele selbst drann Schuld,damit meine ich nicht den Beruf des Arztes,das kann nun mal nicht jeder sein,sie haben dafür Jahrelang Studiert und auf der Schulbank gesessen,ich kenne den Lohn eines Arztes im Praktikum nach Jahrelanger Studiererei,einfach Lachhaft,danach haben sie es verdient ein Paar Tausend Euronen mehr zu haben als jeder andere.
Und wenn ich mich nicht irre hat auch Klaus extra was dafür dem Staat gegeben als Längerdienender.



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#322

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 09:29
von Hanum83 | 8.371 Beiträge | 14173 Punkte
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Das die Zulassung zu einem Studium einen Gnadenakt eines Staates darstellt ist auch so eine Sache die Gott sei Dank seit fast 30 Jahren auf die geschichtliche Müllkippe gehüpft ist.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
Harzwanderer, Hapedi, diefenbaker und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 09:31 | nach oben springen

#323

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 09:30
von GKUS64 | 2.532 Beiträge | 5109 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #305
J
Daraus ergibt sich, was ein Investor in die DDR Wirtschaft hätte investieren müssen. um das Land am laufen zu halten.
Mit der "richtigen Arbeitseinstellung" wäre es zu schaffen gewesen,


Mir fällt dazu nur ein: "Hätte, hätte, Fahrradkette!"



der 39. und der Anderdenkende haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#324

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 09:49
von Hanum83 | 8.371 Beiträge | 14173 Punkte
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Ich frage mich auch welcher Investor in den abgeschlossenen ostdeutschen Wirtschaftsraum hätte investieren sollen, nach der Beendigung des kalten Krieges, wenn die weitere politische Teilung des Landes dann von Grund auf sowieso Nonsens gewesen wäre.
Darum geht es ja eigentlich und nicht um irgendwelche ökonomischen Gedankenspiele.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
Harzwanderer und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 09:51 | nach oben springen

#325

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 09:54
von Nostalgiker | 2.824 Beiträge | 1003 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #322
Das die Zulassung zu einem Studium einen Gnadenakt eines Staates darstellt ist auch so eine Sache die Gott sei Dank seit fast 30 Jahren auf die geschichtliche Müllkippe gehüpft ist.



Heute nennt sich der "Gnadenakt" Numerus Clausus und liegt in Länderhoheit (Bundesländer) bzw. bei der Hochschule selber ........
Die Müllkippe existiert also weiter.

In der Nachbetrachtung zum Thema Studium in der der DDR hält sich relativ hartnäckig der Mythos 'das jeder studieren konnte', leider ohne den Zusatz das er dafür auch die notwendigen Voraussetzungen mitbringen mußte.
Genauso hält sich der Mythos das jugendliche Studienanwärter welche nicht aus Arbeiter und Bauernfamilien stammten sondern aus der Intelligenz, bürgerlichen Schichten oder christlichen Glaubens waren massiv benachteiligt wurden bzw. in übergroßer Mehrheit wurde ihnen bereits der Zugang zur EOS verwehrt und damit sei ihnen jegliche Chance genommen das Abitur zu erlangen.


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


der Anderdenkende hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#326

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 09:56
von bürger der ddr | 6.566 Beiträge | 19056 Punkte
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Bei allen Erinnerungen, Gedankengängen und Schuldzuweisungen, für mich war das wirtschaftliche Hauptproblem der DDR an zwei Ursachen gebunden:
- Planwirtschaft mit einem Plan an der Realität vorbei
- Subventionspolitik die den eigenen Antrieb oft lähmte

In einem Land das zu wenig Anreize im Konsumangebot bringt, da muß man sich nicht wundern das es auch zu wenig Anreiz für Leistungen gab. Man denke nur an die sinnfreien Sprüche: "Wir wollen keine Autos für playboys", mit solchen platten Weisheiten wurde oft eine Entwicklung unterbunden. Auch hatten die Parteiführung mehr Einfluß auf die Wirtschaft als die wirtschaftlichen Leiter und wenn der wirtschaftliche Leiter auch parteilich höher eingebunden war, dann siegte die Parteidoktrin.
Die Lebensmittel billig, Wohnraum (zwar oft marode) preiswert und selbst Assis wurden noch gehätschelt. Bei Arbeitsbummelei wurden die noch aus dem Bett geholt (die "Abholer" standen in der Zeit dem Arbeitsprozess nicht zur Verfügung) und oft ein wenig bla, bla vor der Konfliktkomission.

Man lebte an der Arbeit sorglos und einen Teil des Arbeitstages war man in Gedanken dabei, wie kann ich "Geschäftchen" machen um einen Auspuff für den PKW zu ergattern oder heute muß ich mich schonen denn ich habe ja noch 4 Stunden Schwarzarbeit vor mir usw.

Es ist vorbei und der Staat (und auch die Menschen) haben wirtschaftlich "versagt".

Bei aller Diskussion, für mich war die soziale Marktwirtschaft in der BRD wirklich ein guter Ansatz. Es wurde der Leistungswille angeregt und wer durch Arbeitslosigkeit oder andere Gründe in Not kam wurde ohne "hochnot peinliche Befragung" sozial abgesichert.

Doch dies hat sich mit den Jahren und Dank H4 geändert, so wie sich auch die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt geändert haben.

Wenn man Vergleichen will, dann bieten sich mehrere Vergleiche an:

- DDR mit BRD zur Wendezeit
- DDR mit BRD heute
- BRD Wendezeit mit BRD heute

erst dann kann man sich wirklich ein Bild über die geschichtliche Entwicklung machen


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Hackel39, DoreHolm und diefenbaker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#327

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 09:57
von thomas 48 | 4.592 Beiträge | 4252 Punkte
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stimmt wohl nicht?
tho


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#328

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:02
von Hanum83 | 8.371 Beiträge | 14173 Punkte
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #325
Zitat von Hanum83 im Beitrag #322
Das die Zulassung zu einem Studium einen Gnadenakt eines Staates darstellt ist auch so eine Sache die Gott sei Dank seit fast 30 Jahren auf die geschichtliche Müllkippe gehüpft ist.



Heute nennt sich der "Gnadenakt" Numerus Clausus und liegt in Länderhoheit (Bundesländer) bzw. bei der Hochschule selber ........
Die Müllkippe existiert also weiter.

In der Nachbetrachtung zum Thema Studium in der der DDR hält sich relativ hartnäckig der Mythos 'das jeder studieren konnte', leider ohne den Zusatz das er dafür auch die notwendigen Voraussetzungen mitbringen mußte.
Genauso hält sich der Mythos das jugendliche Studienanwärter welche nicht aus Arbeiter und Bauernfamilien stammten sondern aus der Intelligenz, bürgerlichen Schichten oder christlichen Glaubens waren massiv benachteiligt wurden bzw. in übergroßer Mehrheit wurde ihnen bereits der Zugang zur EOS verwehrt und damit sei ihnen jegliche Chance genommen das Abitur zu erlangen.



Der Numerus Clausus stellt eine sinnvolle Bedarfssteuerung dar, eine generell politisch motivierte Studienverhinderung wohl eher weniger.
Aber weißt du sicherlich selbst.
Sind schon sonderbare Argumente die hier manchmal bemüht werden.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
Kontrollstreife hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 10:04 | nach oben springen

#329

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:04
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Wenn du meinst @Hanum83 , wird es wohl genauso gewesen sein.
Was hattest du doch gleich zu DDR Zeiten studiert? Oder bist du ein Opfer politisch motivierter Studienverhinderung?


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
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#330

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:06
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #329
Wenn du meinst @Hanum83 , wird es wohl genauso gewesen sein.
Was hattest du doch gleich zu DDR Zeiten studiert? Oder bist du ein Opfer politisch motivierter Studienverhinderung?


Opfer- T-Shirts stehen mir nicht so wegen dem Bäuchlein, sind mir auch zu gelb.
Hab dann nach 90 studiert.
Heute wieder persönliche Frage- und Antwortstunde?


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 10:09 | nach oben springen

#331

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:10
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Ein Vergleich "DDR mit BRD Heute" ist nonsens.
Genauso wenig kann ich BRD in den Achtzigern mit Deutschland zu Kaiserzeit vor 1914 vergleichen .....

Genauso wenig war "Der Plan" pauschal und permanent an der Realität vorbei geplant. Dazu sollte derjenige der das Behauptet klären was er für die Realität hält.
Der Sind und Zweck einer Volkswirtschaft beschränkt sich auch nicht auf die Befriedigung der privaten Konsumbedürfnisse des Bürgers.


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#332

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:14
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Der Sind und Zweck einer Volkswirtschaft beschränkt sich auch nicht auf die Befriedigung der privaten Konsumbedürfnisse des Bürgers.

Ich bin ja so was von Dankbar und sehr Froh das die Volkswirtschaft eine auf die Mütze bekommen hat,Gülle und Käse war das.Und auf einmal brach ab der Gesang von Planübererfüllung und all dem anderen Gesappere.



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 10:27 | nach oben springen

#333

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:16
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #331
Ein Vergleich "DDR mit BRD Heute" ist nonsens.
Genauso wenig kann ich BRD in den Achtzigern mit Deutschland zu Kaiserzeit vor 1914 vergleichen .....

Genauso wenig war "Der Plan" pauschal und permanent an der Realität vorbei geplant. Dazu sollte derjenige der das Behauptet klären was er für die Realität hält.
Der Sind und Zweck einer Volkswirtschaft beschränkt sich auch nicht auf die Befriedigung der privaten Konsumbedürfnisse des Bürgers.



Aus diesen Grund (mit) hat auch das Volk mit dem Ruf "Wir sind das Volk" diese Volkswirtschaft abgewählt......


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#334

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:21
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Du weißt nicht wovon ich schrieb!
Der Begriff "Volkswirtschaft" beinhaltet per Definition die Gesamtheit aller, einem Wirtschaftsraum (üblicherweise ein Staat oder Staatenverbund) zugeordneten, Wirtschaftssubjekte (Haushalte, Unternehmen und der Staat) und ist damit keine sprachliche Erfindung der DDR sondern als wissenschaftliches Teilgebiet legitimer Bestandteil der Volkswirtschaftslehre.

Ich hoffe das ich den Schreibern von #332 und #333 damit helfen konnte


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zuletzt bearbeitet 04.12.2017 10:23 | nach oben springen

#335

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:48
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Zitat von Angelo im Beitrag #313
@94
Wiki:index


Um hier wieder etwas "Leben rein zu bringen", mein Gedanke ein jeder hat doch auch ein Hobby und dadurch auch einen gewissen Kenntnisstand, dies sollten wir evtl. auch für das wikki nutzen.
Ich habe aus dem Grund ein unpolitisches (bis jetzt) Thema gewählt wo jeder seinen Beitrag leisten kann.

"Motorräder in der DDR"

Soweit es die Zeit erlaubt versuche ich das Thema zu pflegen. Z.B. mit der Werksgeschichte von Zschopau und der entstandenen Modelle.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#336

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 10:50
von DoreHolm | 8.517 Beiträge | 3721 Punkte
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RE: Geschichtswert des Forums • Absender: Hackel39, Gestern 18:49
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Zitat von der 39. im Beitrag #302Was da so aus manchem Kopf herauskommt, ehe es sich tot läuft, erstaunlich. " Die von Bord gelaufenen kreischende Fraktion" Da bin ich richtig neidisch soviel Phantasie habe ich nicht.

Dazu muß man wissen, daß ein Teil jener kreischender Investoren in die Fänge von eifrigen Anwälten geraten sind, die nunmehr die werbende Investmentgesellschaft Nautic verklagen wollte bzw. das GAH (Geldanlagehaus) in Haftung für Falschberatung nehmen wollte.
Die Anleger hätten aber wissen müssen, welchen Ertragserwartungen ihre Einlage gegenüberstand und die waren genauso aberwitzig wie der dauerhafte Brötchenpreis von 5 Pfennigen im HO.
Das hat nichts mit Fantasie zu tun sondern ist Ausdruck der Mitschuld der Investoren am Ausfallrisiko.
Das ist nun mal die unbequeme Wahrheit, genauso wie es Wahrheit ist, daß wir DDR- Bürger gemeinsam mit den Initiatoren vom Politbüro ein ganzes Land vor die Klippen gefahren haben, egal ob wir im Maschinenraum oder am Ruder standen.


[b]dick Blau: [/b]In früheren Beiträgen hatte ich das sinngemäß ebenfalls so gesehen. Jeder, der mit den Finger auf das unfähige Politbüro zeigt als Alleinschuldige an der Misere, in die die DDR hineingeriet und letztlich zu ihrem Ende führte, sollte gleichfalls ganz nüchtern analysieren, wie er sich selbst zu Vorwendezeiten verhalten hat. Klar, die Regierung setzt die Rahmenbedingungen. Es sollte eine Gesellschaft werden, in der die Werktätigen in Frieden und ohne sozialen Ängste leben können, die der Friedenssicherung höchste Priorität einräumte. Es sollte vor allem die Klasse gefördert werden, die bis dahin die am meisten Benachteiligte war, nämlich die Arbeiter. Das wurde leider zum Dogma erhoben und zwar so weit, daß dabei die Klasse der Unternehmer bis auf rudimentäre Reste als Klasse eliminiert wurde und auch andere Schichten (Handwerksunternehmen, Intelligenz ) nicht die Förderung genossen wie sie Arbeitern zugute kam. Die Schicht der Beamten konnte und wollte man nicht verprellen, war sie doch neben Justitz und Militär einer der drei Stützen des Staates (Unanfechtbarkeit von Behördenentscheidungen bis 1988). Was anfangs gut gedacht war, nämlich der soziale Gedanke, hatte sich im Laufe der Zeit so verselbständigt, daß die angestrebte "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" immer mehr soziallastiger wurde. Aus den Ereignissen um den 17.Juni 53 resultierte eine Riesenangst der Regierung vor einer Wiederholung und so wurden Zugeständnisse über Zugeständnisse an die Bevölkerung gemacht, die von dieser inzwischen schon als Selbstverständlichkeiten, als Gewohnheitsrechte angesehen wurden (z.B. Jahresendprämie), obwohl jeder mit ein bischen ökonomischem Verstand (analog eigenem Haushaltsbudget) diese Zugeständnisse als falsch ansehen mußte. Aber sie wurden genommen, weil sie angeboten wurden. Niemand fragte, ob das überhaupt vorher erarbeitet wurde. Niedrige Preise für Wasser, Gas, Elt verleiteten zur Verschwendung. Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin wurden bei Weitem nicht so geahndet wie wir es heute in den Privatunternehmen kennen. Da hat schon die Gewerkschaft dafür gesorgt. Entlassungen wegen schlechter Leistung, Bummelei und dergleichen: Fehlanzeige. Da mußten schon größere Sachen passiert sein. Preiserhöhungen, weil sich die Kosten durch Rohstoffe, Aufwand und Löhne/Gehälter erhöht hatten ? Niemals ! Es wurde versucht, wenigstens einen Teil der ungedeckten Subventionen zu kompensieren, indem Luxusgüter (heute Normalstandard) teuer waren und Kaufkraft in den Delikat-Läden und anderswo abgeschöpft wurde. Geld, ich sage es mal so ketzerisch, was sehr Viele quasi geschenkt bekommen und nicht wirklich erarbeitet hatten. Wirtschaftsleiter (BD, Kominatsdirektoren u.ä), die hier gegensteuern wollten weil sie das alles erkannten, wurden zurückgepfiffen, des lieben Friedens willen im Volk und weil man u.a. Umständen sozial besser sein wollte als der Westen, wenn es schon mit anderen Angeboten (Warenangebot, Reisemöglichkeiten, bestimmte Kulturangebote u.a) nicht so recht klappen wollte.
Mein Vater sagte mal als BD "Gebt mir drei Prozent Arbeitslose !". In der Schuhindustrie wurde einmal ein Vergleich der Produktivität Ost und West durchgeführt. Der ost-Vergleichsbetrieb war zwar in Ungarn, aber das war analog auf die DDR übertragbar und nicht nur das. Es war mehr oder weniger übertragbar auf alle Produktionsbetriebe. Gleiche Modelle, gleiche Maschinen, gleiche Materialien, gleiche Technologie und Qualitässtandards. Kurz, alle Faktoren, die relevant für eine realen Vergleich waren. Nur die Menschen waren nicht die Gleichen. Resultat: 10 - 15 % niedrigere Arbeitsproduktivität bei dem ungarischen Betrieb.
Etwa um 80 rum muß es gewesen sein. Da hatte sich die Verpackungsgröße bei Zucker um 5 g geändert, damit auch der Preis geringfügig analog der Gewichtsänderung. Wollte mir doch eine Kollegin bewesien, daß eine Preiserhöhung stattgefunden hat. Ich kann es nicht mehr genau sagen, aber wenn, dann waren es 0,5 Pfg pro 1,-kg-Tüte wegen der Rundung. Ich will damit sagen wie empfindlich ein großer Teil der Bevölkerung schon bei geringsten angenommenen Preiserhöhungen reagierte. Ich hatte nur gestaunt, welche fetten Kröten besagte Kollegin nach der Wende in Bezug auf Preise ohne hörbares Murren geschluckt hat.
Schürer-Papier: Es wurde von versch. Leuten einmal gesagt, daß die dortigen Analysen absichtlich etwas dramatisiert wurden, um dem Politbüro den Ernste der Lage klarzumachen. Auch wenn es so stimmte, war doch die Kernaussage alarmierend. Einige Jahre vor der Wende hatte ich schon mal geäußert, daß ein Nachfolger Honeckers unpopuläre Entscheidungen treffen muß. Diese Entscheidungen, wenn es zu spürbaren Konsequenzen aus den Schürer-Analysen gekommen wäre, hätte die DDR-Bevölkerung mehrheitlich wahrscheinlich nicht in einer verhältnismäßig kurzen Zeit ihrer Durchführung hingenommen. Es wäre dann ohnehin zu Massendemonstrationen gekommen, gegen die sich die Montagsdemos wie eine Gruppenversammlunmg ausgenommen hätten. Nach der Wende, genauer gesagt mit der Währungsunion, ging es erst mal munter weiter mit der Zerstörung der eigenen Wirtschaft. Abgesehen von der Wirtschaftskriminalität bisher ungekannten Ausmaßes, auch mit Hilfe leitender Mitarbeiter der Treuhand, ignorierte wohl jeder mehr oder weniger erst mal die eigenen Produkte. Intakte Ware aus DDR-Produktion wurde entsorgt, es mußten erst mal die sowieso viel besseren Westprodukte her. Klar waren die erst mal besser, weil es vorher nicht möglich war, zu vergleichen. Auch hier hat die DDR-Bevölkerung jeder individuell für sich gesehen seinen Anteil am Absägen des eigenen Astes. Ich mache da keine Ausnahme. Erst mal alle West-Biere durchprobiert, ehe ich dann wieder beim Köstritzer gelandet bin.
Zum Schluss noch mal zu den ungedeckten Subventionen und dem Anteil der Bürger Normalo am Niedergang der DDR-Wirtschaft. Eines wurde damals allerdings schärfer, konsequenter geahndet als heute: Verschluderung, Fehlentscheidungen und Nachlässigkeiten, die zu einem erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden führten. Das hatte i.d.R. personelle Konsequenzen bis hin zur Haft. Dafür sogten die ABI und das MfS (HA XVIII ). Heute gibt es für Versagen in der Wirtschaft eine fette Abfindung und in den Behörden werden Millionenverluste (siehe Steuerschwarzbuch ) durch Fehlentscheidunge gleich ganz unter den Teppich gekehrt, zumindest erfährt nach Außen hin kaum ein Bürger von eventuellen Konsequenzen (Ausnahmen bestätigen die Regel).



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#337

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 11:14
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[b] RE: Geschichtswert des Forums • Absender: Nostalgiker, Heute 10:10
quote Diesen Beitrag zitieren[/b]

Ein Vergleich "DDR mit BRD Heute" ist nonsens.
Genauso wenig kann ich BRD in den Achtzigern mit Deutschland zu Kaiserzeit vor 1914 vergleichen .....

Genauso wenig war "Der Plan" pauschal und permanent an der Realität vorbei geplant. Dazu sollte derjenige der das Behauptet klären was er für die Realität hält.
Der Sind und Zweck einer Volkswirtschaft beschränkt sich auch nicht auf die Befriedigung der privaten Konsumbedürfnisse des Bürgers.


Ein bischen hatte ich doch gestaunt, als ich unserer Konzernschwester in Pirmases unterstellt wurde. Auch ein kapitalistisches Unternehmen plant und produziert nicht auf´s Geradewohl. Ich wurde z.B. einmal damit beauftragt, die Entwicklung des Bedarfes einer bestimmten Produktgruppe einzuschätzen (lösungsmittelfreie Klebstoffe). Später stellte sich heraus, daß ich mit meiner Einschätzung richtig lag. Bei der Vorstellung 1990, als einige Verkäufer und ich als Techniker dort einige Tage über den Gesamtbetrieb und seine Firmenphilosophie informiert wurden, hieß es, daß Warenbestellungen für die nächsten 2 - 3 Wochen vorliegen und man trotzdem ruhig schlafen kann, weil viele Kunden auch weiterhin Ware ordern werden, von deren Qualität sie überzeugt sind und die Außendienstmitarbeiter ständig am Ball sind weitere Aufträge hereinzuholen. Ähnlich verhält es sich auch mit der Rohstoffbestellung, da allerdings doch etwas längerfristig geplant und geordert. Möglich wird das alles, weil sowohl in der eigenen Firma als auch beim Lieferanten ständig freie Kapaziäten vorhanden sind. Das war in der DDR-Wirtschaft mehr die Ausnahme. So konnten weder alle Kunden bedarfsgerecht versorgt werden und es erfolgten oft Kürzungen der Warenzusagen. Ebenso umgekehrt die Lieferanten. Das führte dazu, daß Kunden bewußt mehr bestellten als sie benötigten. Konnte allerdings dennoch der fiktiv höhere Bedarf geliefert werden und das war im eigenen Plan schon so berücksichtigt, fing die große Storniererei an und die Lieferfirma konnte plötzlich ihren Umsatzplan nicht erfüllen, weil die Abnahme geringer ausfiel. Alles Erlebnisse aus 20 Jahren DDR-Wirtschaft und 19 Jahren Marktwirtschaft.



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#338

RE: Geschichtswert des Forums

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RE: Geschichtswert des Forums • Absender: Kontrollstreife, Gestern 19:41
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Könnte mich nicht daran erinnern, dass von Bundesdeutscher Seite mit anstrengungslosem Reichtum gelockt wurde. War doch eigentlich allen DDR Bürgern bekannt, wie die Arbeiter im Kapitalismus geknechtet wurden. Wer das nicht wußte, hat bei diversen Schulungen fest geschlafen.
KS

blau dick:
Ich eigentlich auch nicht, aber es wurde propagandistisch alles dafür getan, daß eine gewisse Zahl DDR-Bürger genau das annahmen. Auch die Faulsten damals waren von sich überzeugt, schwer zu arbeiten. Und mit so einem gewaltigen Arbeitswillen haben sie natürlich auch im Westen die große Chance, viel Geld zu verdienen. Pustekuchen wars dann. Typische Fehleischätzung der eigenen Fähigkeiten und Chancen.



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#339

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 11:49
von Hanum83 | 8.371 Beiträge | 14173 Punkte
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Ist aber auch leicht erhaben.
Die meisten die ich kannte haben auch nach der Kehre fleißig gearbeitet und ihr Auskommen gehabt.
Sicherlich waren die Bedingungen härter, die Arbeit kam halt nicht mehr zu dir automatisch, aber mehrheitlich faul waren die Ostdeutschen nun auch nicht.
Das kolportieren gerne Parteikader um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
Hapedi, IM Kressin und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 11:51 | nach oben springen

#340

RE: Geschichtswert des Forums

in Grenztruppen der DDR 04.12.2017 12:14
von Hackel39 | 3.296 Beiträge | 851 Punkte
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #304
egal ob wir im Maschinenraum oder am Ruder standen.

Dann schreibe doch mal wie wir es im Maschinenraum hätten besser machen können


Lass es mich mit dem Schiff erklären von dem mir die Ankerkette gehört.
Auch da war es nur ein kleines Rädchen an dem ich drehen konnte, mein Privateigentum, das aber trotzdem nur in seiner Gesamtheit Wert hat.
Ich wußte bzw. mußte darauf vertrauen, daß die auf der Brücke alles richtig machten, kannte aber auch deren Zwänge– die unbezahlbaren Subventionen bzw. den total überteuerten Einstiegspreis des Schiffsanteils.
Letzteres zeichnete sich aber erst im Verlauf des Investments ab, genauso wie man erst als Berufstätiger im volkseigenem Bahnbetrebswerk mit bekam, was in der Schule noch verschwiegen wurde.
Was also tun ?
Eigentlich war es ja von Anfang an eine betriebswirtschaftliche Angelegenheit, der sowohl die Kleinen mit der Ankerkette als auch die Großen im Politbüro machtlos gegenüberstanden.
Dem Volk die unbequeme Wahrheit (die schon hier unverkäuflich ist) zu vermitteln, nämlich daß wir über unsere Verhältnisse lebten und zurück stecken müssen, quasi eine gesamtgesellschaftliche Enthaftung (mehr Eigenverantwortung, temporäre Arbeitslosigkeit usw.) organisieren zu müssen, sehe ich aus dem damaligen Status Quo heraus. als unlösbar an, de Bruttonationalpsychologie hätte die Realität nicht verkraftet.
Dann wäre der Leuchtturm weg, die Partei hatte eben nicht immer recht und wird nun keine 98;96 % mehr schaffen, trotzdem ist das Schiff noch zu etwas gebrauchen, diese Erkenntnis wäre der Anfang gewesen, und das wurde nach meinem Verständnis auch so im Schürer– Papier publiziert.
„Wie wir heute arbeiten werden wir morgen leben“ aber Väterchen Erich war zu schwach um zu vermitteln, daß unsere gemeinsamen Anstrengungen nicht für alle ausreichen würden und so hätte im Maschinenraum das Gekeifer um die besseren Autos im Westen eben nicht aufgehört und genau deshalb ist diese Antwort auf Deine Frage wohl auch nicht das was man hier hören möchte.
Der Einwand von Hanum ( Ablenkung vom eigenem Versagen) ist aus meiner Sicht nicht 100% ig gerechtfertigt, wenngleich man nicht wissen konnte, wie die hauptberuflichen Parteikader im stillen Kämmerlein über ihr Volk dachten, aber ich sehe es zumindest hier eher so, daß die Selbstkritik klar überwiegt.
Vielleicht hätte es sogar ausgereicht, wenn die aus dem Maschinenraum mal an Deck gelassen würden um das Gegenmodell bei Tageslicht zu betrachten.


Heckenhaus und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 12:50 | nach oben springen


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