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#41

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 03.12.2017 12:58
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Das sogenannte "Ladenkombinat" im Innenring der Waldsiedlung Wandlitz, in dem die SED-Politbüro-Mitglieder wohnten, soll in den ersten Jahren ausschließlich mit vom DDR-Zoll beschlagnahmten West-Waren bestückt worden sein. Als die Nachfrage stieg hat man dann auch im großen Stil direkt aus dem Westen importiert. Koko und so.

Foto: https://www.bundesregierung.de/Content/D...wandlitz-1.html



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zuletzt bearbeitet 03.12.2017 12:59 | nach oben springen

#42

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 17:34
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Guten Tag in die Runde.
Der Erfahrungsbericht von Zweedi bringt es auf den Punkt.
Es gab auch hinsichtlich der operativen Kontrolle des Brief und des Paketverkehrs keinen großen Unterschied.
Die Kontrolle des - grenzüberschreitenden Kleingutverkehrs aus der BRD, WB und anderer kapital. Staaten - lag federführend bei den MfS Dienststellen der PZF, der Postzollfahndung. Die Postzollämter mussten in einer Art Arbeitsteilung der PZF zuarbeiten. Man wollte eine Doppelkontrolle vermeiden und so Kräfte und Mittel für eine noch effektivere Kontrolle des postalischen Kleingutverkehrs gewinnen.
Die Ausführungen des Users Passport sind realitätsfern und entsprechen nicht den operativen Abläufen bei den Postzollämtern der Zollverwaltung der DDR.

Esede



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#43

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 17:40
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Eigentlich war es egal, welche "Organe" wo schnüffelten. Entscheidend ist, daß geschnüffelt wurde.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Fred.S., IM Kressin, Sperrbrecher und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 17:41 | nach oben springen

#44

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 17:48
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Bei entsprechenden Anschriften wurde auch der innerstaatliche postalische Kleingutverkehr kontrolliert. Das ergab sich aus der ansteigenden Zahl von Tagesbesuchern aus der BRD, WB und anderen kapital. Ländern. Das MfS befürchtete, postalisches Kleingut wird direkt in der DDR, nach der Einreise, aufgegeben.

Esede



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#45

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 17:58
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #41
Das sogenannte "Ladenkombinat" im Innenring der Waldsiedlung Wandlitz,

Foto: https://www.bundesregierung.de/Content/D...wandlitz-1.html


Ich hätte nicht wohnen wollen, und als bekannt wurde, was dort nach der Wende als Luxus bekannt wurde, schon gar nicht mehr.
Das war kein wohnen, das war individuell kasernierte Unterbringung unter ständiger Bewachung.
Kurze Zeit nach der Öffnung dieses Areals war ich mal dort, wohnte nicht allzu weit entfernt, jede andere Vorstadtwohnsiedlung
sah damals schon wohnlicher aus.
Was die Verkaufsstelle betrifft, worauf sollte man neidisch sein ? Bananen ? Orangen ? Sarotti-Schokolade, Dujardin ?

Welches politische Regime hat nicht für ihre Führungsriege Privilegien ?
Oder fragen wir mal so. Wer von uns kauft denn regelmäßig im Feinkostladen, kleidet sich in teuren Modehäusern
oder besucht regelmäßig Sterne-Restaurants ?
Im Gegenzug kaufen Merkel & Co. sicher nicht bei Aldi, netto oder KiK.


.
.

.
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 18:21
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Heutzutage nur eine Frage des (normalen) Geldes (also nicht eines "Westgeldes"), um damit in Läden einzukaufen, die es landesweit gibt und Waren, die der Allgemeinheit zugänglich sind.
Anders als damals ist das jenseits des Dienstlichen Privatsache.

Daß die Gehälter einer Staatsführung überdurchschnittlich sind, ist selbstverständlich. In der Wirtschaft sind sie heute höher.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Harzwanderer, IM Kressin, Sperrbrecher und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 18:25 | nach oben springen

#47

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 18:31
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Also 'die Merkel' habe ich schonemal im HIT in der Mohrenstraße gemeint gesehen zu haben. Na wie auch immer, zum Thema ... das mit dem Presseerzeugnis aus #40 mag ich mal hinterfragen. Inwieweit war es dem Westbürger bekannt was alles in ein Paket durfte und was nicht? Gabs da bei der Post irgendwelche Merkblätter? Und wie hoch war eigentlich der Zuschuß vom Bund pro Paket/Päckchen. Man findet Angaben von 30, 40 oder 50 DM pro Sendung oder pro Jahr? Was brauchte man für die Steuer, reichte da der Einlieferungsbeleg vom Postschalter und wie war das beim Päckchen? Da gibts ja im Unterschied zum Paket genau diesen Einlieferungsschein nicht, nur eine 'Quittung'.

Achso, interessanten Fakt gefunden, leider ohne Beleg: Pro Kopf haben die Ostdeutschen mehr Päckchen in den Westen geschickt wie die Westdeutschen zurück. Also unbestätigte Zahlen habe ich 25 Mio Westpakete gegen 9 Mio Ostpakete pro Jahr. Hat das jemand vielleicht besser?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 18:48
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Mal hin zu #45/46. Es wäre wirklich nett Männer mal die damaligen Zeiten einfach nicht aus den Augen zu verlieren. Denn irgendwie bekomme ich den Eindruck, Mancher hier weiß heute schon garnicht mehr, was das damals für ne tolle auch sehr zeitaufwendige "Jäger-und Sammlerzeit "war. Unsere damalige Staatsführung brauchte das wohl nicht unbedingt...."das Jagen und Sammeln", denn für deren Klientel gabs genügend Leute, die deren Läden füllten.

Und das da im Volke der DDR genügend Leute wohnten, die hätten ob Bruder und Schwester West oder sonstiger Beziehungen nie irgend eine Wende gebraucht, darüber hatte ich hier schonmal getextet, weil, bei der Klientel haben wir an den Wochenenden "in Feierabendarbeit" geschafft.

Rainer-Maria



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#49

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 18:52
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Mal kurz zu Wandlitz: Das war schon Luxus der Oberklasse, auch gerade in dem Laden. KaDeWe aufwärts. Alles täglich frisch per Kurier aus dem Westen geliefert. Edelste französische Weine, Luxusparfum wie sonst nur für Nahost-Scheichs. Also Ware oberhalb der normalen West-Luxusläden. Es gab aber auch alles aus den Quelle und Neckermann-Katalogen. Ich kannte mal jemanden, der jemanden beim Grand Hotel am Gendarmenmarkt kannte. Dahin ist ein Teil der Ware nach der Wende schnell verschoben worden, als Wandlitz umdekoriert wurde. Der wusste, was das für Edelst-Zeug war. Offenbar waren die Weine von richtig guten Sommeliers ausgesucht worden. In Wandlitz dann für Ostmark im Angebot.

Bei Mittag war angeblich auch das komplette Mineralwasser aus dem Westen. Es war auch nicht nur die Waldsiedlung, sondern jeder hatte noch Datschen (ausgewachsene Villen in Naturschutzgebieten) und andere Ferienmöglichkeiten. Klar, es war komplett überwacht, JEDER Diener war hauptberuflich beim MfS.

Zu den Ostpaketen im Westen: Da gab es keinerlei Prämien für oder so. Ich habe alles selbst gekauft und das Porto voll bezahlt.



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zuletzt bearbeitet 04.12.2017 18:58 | nach oben springen

#50

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 18:56
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Zu den Ostpaketen im Westen: Da gab es keinerlei Prämien für oder so. Ich habe alles selbst gekauft und das Porto voll bezahlt.

Aber die Kosten waren steuerlich absetzbar bei der EKSt.


passport


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#51

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 18:58
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Das mag so gewesen sein. Habe ich persönlich nicht gemacht und auch keiner, den ich kannte.



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#52

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 19:29
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #48
Mal hin zu #45/46. Es wäre wirklich nett Männer mal die damaligen Zeiten einfach nicht aus den Augen zu verlieren. Denn irgendwie bekomme ich den Eindruck, Mancher hier weiß heute schon garnicht mehr, was das damals für ne tolle auch sehr zeitaufwendige "Jäger-und Sammlerzeit "war.


Rainer, das nennt man "aus der Not eine Tugend machen" .....

Aber diesen Unterschied zu den Politikern in Sachen Warenangebot gibts doch heute nicht mehr. Es ist nur noch eine Frage des Vermögens.
Prinzipiell kann dann jeder alles haben.

Vollige Gleichheit zu erwarten ist Unsinn.

Wir haben uns doch nach der Wende plötzlich Dinge leisten können, die vorher für Otto Normalo unerreichbar waren. Das Auto irgendeiner Weltmarke wurde angeschafft, obwohl das keine Kleinigkeit war.
Es mußte ja nicht neu sein. Sogar Staatskarossen Ost (Volvo) und West (Mercedes) waren plötzlich erreichbare Ziele für einen Durchschnittsverdiener.
Vor allem ohne staatliche Zuteilung.


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zuletzt bearbeitet 04.12.2017 19:31 | nach oben springen

#53

RE: Zollrecht im Postverkehr

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Irgendwo steht diese Geschichte auch schonmal, nur wo`? Ich war noch Kind, das könnte 1960 gewesen sein, da war ich sieben Jahre jung. Mein Vater bekam wohl ein Paket von seiner älteren Schwester aus Schweden, nur das kam nicht an. Dafür dann ne Karte, er sollte sich bitte in Leipzig nahe der Nürnberger Strasse....war was mit Zoll oder so einfinden. Er nahm mich mit.

Ich erinnere mich eines großen Raum, da lagen auf Haufen Bekleidungsstücke(Hosen, Hemden, Mäntel....XZeugs) und der Mitarbeiter....wars Zoll? dort sagte sinngemäß zu meinem Vater"Sie können sich hiervon was nehmen was wohl laut der Liste(Schwester) im Paket war?" Mein Vater war sehr erregt, diskutierte aber nahm am Ende was von dem Haufen an Bekleidung,drückte mir war in die Arme und wir gingen dann. Heute noch habe ich ein Foto von dem Mantel(Trenchcoat), den mein Vater dann in Schweden(vier Wochen später) beim Besuch zu seiner Schwester trug.

Rainer-Maria



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#54

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 20:16
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Deine GESCHICHTE ist wie immer köstlich .
Aber halt ne Geschichte die mir nicht geheuer ist .
Ich habe keine detaillierten Erinnerungen was ich mit 7 Jahren erlebt habe .
Bin gespannt auf dein Buch .

hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


zuletzt bearbeitet 04.12.2017 20:32 | nach oben springen

#55

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 22:07
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RE: Zollrecht im Postverkehr • Absender: Hapedi, Heute 20:16
quote Diesen Beitrag zitieren

Deine GESCHICHTE ist wie immer köstlich .
Aber halt ne Geschichte die mir nicht geheuer ist .
Ich habe keine detaillierten Erinnerungen was ich mit 7 Jahren erlebt habe .
Bin gespannt auf dein Buch .
hapedi

Das ist traurig für Dich. Also mit 7 Jahren, da gibt es schon einige begebenheiten, die sich mir in´s Gedächtnis eingegraben haben, auch Geschehnisse, als ich 5 oder 6 war. Warum sich welche Ereignisse eingegraben haben, viel wichtigere dagegen nicht, wäre was für Neurowissenschaftler.



Hapedi, Krepp und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 04.12.2017 23:12
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Zitat von 94 im Beitrag #47
Inwieweit war es dem Westbürger bekannt was alles in ein Paket durfte und was nicht? Gabs da bei der Post irgendwelche Merkblätter?
Und wie hoch war eigentlich der Zuschuß vom Bund pro Paket/Päckchen. Man findet Angaben von 30, 40 oder 50 DM pro Sendung oder pro Jahr?

Ja, bei der Post gab es Merkblätter was in die Pakete rein durfte, die in die DDR geschickt wurden.
So ich mich recht erinnere, konnte man für jedes Päckchen, welches in die DDR geschickt wurde (Geschenksendung - keine Handelsware !)
30 DM bei der Einkommenssteuererklärung in Anrechnung bringen, also von der Steuer absetzen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


IM Kressin und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 05.12.2017 09:55
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RE: Zollrecht im Postverkehr • Absender: Sperrbrecher, Gestern 23:12
quote Diesen Beitrag zitieren


Zitat von 94 im Beitrag #47Inwieweit war es dem Westbürger bekannt was alles in ein Paket durfte und was nicht? Gabs da bei der Post irgendwelche Merkblätter?
Und wie hoch war eigentlich der Zuschuß vom Bund pro Paket/Päckchen. Man findet Angaben von 30, 40 oder 50 DM pro Sendung oder pro Jahr?


Ja, bei der Post gab es Merkblätter was in die Pakete rein durfte, die in die DDR geschickt wurden.
So ich mich recht erinnere, konnte man für jedes Päckchen, welches in die DDR geschickt wurde (Geschenksendung - keine Handelsware !)
30 DM bei der Einkommenssteuererklärung in Anrechnung bringen, also von der Steuer absetzen.


Weiß zwar nicht, wie hoch der Durchschnittwert eines Paketes/Päckchens war, aber ich denke, 30,- DM waren reichlich bemessen. Man mag mir Undankbarkeit unterstellen, aber daß der Inhalt of billigster Discounterware entsprach, merkten wir, als wir dann selbst das Angebot in Augenschein nehmen und kosten konnten. In dem Paket unserer Bekannten befanden sich immer 10 Tafeln Milchschokolade Marke "Pea". Die wurde im Mund immer mehr. Nur halb so viel, aber dafür eine ordentliche Sorte, wäre uns lieber gewesen. Zu den anderen Waren konnte ich nichts sagen, da war ich noch zu jung. Meist irgendwelche Backzutaten (z.B. Zitronat, Palmin) und einige Apfelsinen. Mir ist hauptsächlich diese gräßliche Pea in Erinnerung. Aber wir hüteten uns, daß unseren Bekannten zu sagen. Mein Tauschpartner schickte mal u.a. einen Pralinenkasten, dessen Inhalt mich schlichtweg begeisterte. Das war mal was Richtiges und nicht so ein Billigzeugs wie es heute auch gibt. Da konnte man erahnen,
welche Qualitäten es wirklich gab. Riesengroßer Kasten, eine Menge Pralinen, aber alles nur süß, sonst nichts. Die Sendungen waren aber beileibe keine Einbahnstraße. Ebenso schickte meine Mutter ihr Weihnachtspaket, bei dem nicht gespart wurde mit Köstlichkeiten, die nicht auf der Verbotsliste standen.



Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 05.12.2017 10:44
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An der Geschichte von @Rainer-Maria Rohloff kann schon etwas dran sein. Aus dem "Nebel der Erinnerung" taucht da bei mir eine ähnliche Geschichte auf....
Meine Mutter hatte in der BRD eine Tante und die schickte öfter einmal ein paket. Für mich waren die "matchbox-Autos" unvergessen. Ich kann mich dunkel an eine Begebenheit erinnern, das meine Mutter zu einem "Amt" mußte um dort bei Diebstählen sicher gestellte Sachen zu erkennen.

Ich denke das die MfS MA sich wohl keine Dinge persönlich angeeignet haben, vor so einer Straftat schützte da wohl der "Respekt" vor dem Arbeitgeber. Die Diskussion ob Zoll MA der DDR oder MfS MA die Pakete kontrolliert haben, das ist in meinen Augen einfach sinnfrei. Auch wenn es keine offizielle Unterstellung bzw. Weisungskette gab, es gab den "kurzen Dienstweg". Eine Aufforderung bzw. "Ersuchen" des MfS wurde jederzeit willfähig statt gegeben.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#59

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 05.12.2017 10:52
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Ein Merkblatt, was geschickt werden durfte und über die Verfahrensweise findet man hier:

http://post-und-telekommunikation.de/PuT...-DDR-Sdgn-1.pdf

Das ist die Version von 1968, soweit ich weiss, wurden die Dinger in regelmässigen Abständen aktualisiert.



IM Kressin, Sperrbrecher und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Zollrecht im Postverkehr

in Bundesgrenzschutz BGS 05.12.2017 11:14
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #57
Weiß zwar nicht, wie hoch der Durchschnittwert eines Paketes/Päckchens war, aber ich denke, 30,- DM waren reichlich bemessen.
Man mag mir Undankbarkeit unterstellen, aber daß der Inhalt of billigster Discounterware entsprach, merkten wir, als wir dann selbst das Angebot in Augenschein nehmen und kosten konnten. In dem Paket unserer Bekannten befanden sich immer 10 Tafeln Milchschokolade Marke "Pea". Die wurde im Mund immer mehr.
Nur halb so viel, aber dafür eine ordentliche Sorte, wäre uns lieber gewesen.

Als DDR-Bürger seid Ihr natürlich durch Eure hochwertigen Schokoladenprodukte aus eigner Produktion verwöhnt gewesen,
dagegen konnten die billigen Aldi-Erzeugnisse aus dem bösen Westen natürlich nicht anstinken, da hätte die Westverwandtschaft
schon mal tiefer in die Tasche greifen müssen, um Eindruck zu schinden und Eure Anerkennung zu finden.

In der DDR kostete eine Tafel Halbbitter Schokolade, die in der Dresdner Gegend sehr gefragt war, 3,85 M und die gab es, zumindest
zu meiner DDR-Zeit bis 69, nur als Bückware. Eine Vollmilch Tafel immerhin noch 2,80 M, aber auch die war nicht immer im Angebot.
Ganz zu schweigen von anderen, höherwertigeren Schokoladenerzeugnissen. Ohne gute Beziehungen zu einer Verkaufsstelle, einer
Verkäufern sah man da ganz schön alt aus.

Im Übrigen: "Einen geschenkte Gaul guckt man nicht ins Maul !"
Nicht jeder im Westen verfügte über ein überdurchschnittliches Einkommen, um Spitzenprodukte zu erwerben. Es gab auch im Westen
Personen, die sich die Päckchen für die Verwandten im Osten vom eigenen Mund absparen mussten und selbst dafür auf manches
verzichtet haben, um der Ostverwandtschaft eine Freude zu machen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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