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#1

Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 00:03
von Ehli | 2.152 Beiträge | 8960 Punkte
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Ich eröffne jetzt das Thema hier.
Schreibt bitte jetzt hier .
Wie ging das vor sich? Gab es Schikanen?
Danke


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
zuletzt bearbeitet 07.11.2017 00:09 | nach oben springen

#2

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 07:29
von Hanum83 | 8.322 Beiträge | 13935 Punkte
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Im anderen Thema hatte sich ja etwas Widerspruch an der Aussage vom Hubert entzündet das die Zeitspanne zwischen Genehmigung und Ausreise recht kurz gehalten war.
Da hatte er aber recht, wenn ich mich recht erinnere waren das 48 Stunden wo man schuldenfrei aus der Staatsbürgerschaft entlassen wurde.
Natürlich hatte man die Leute vorher ordentlich schmoren lassen, oft über Jahre.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.
zuletzt bearbeitet 07.11.2017 07:36 | nach oben springen

#3

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 08:07
von Rostocker | 8.400 Beiträge | 2996 Punkte
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Ich hatte schon mal drüber geschrieben. Kollege von mir,ist 87/88 ausgereist. Er arbeitete als Schweißer in unserer Meisterei,fast bis zum letzten Tag--eher gesagt bis zu seinen Resturlaub. Er wohnte bis zu Ausreise noch in seinen Haus oder was mal seins war--was er vorher einen Verwandten überschrieb. So viel ich weiß,erlitt er von Seiten des Kollektivs keine Schikane und arbeitete noch in seinen Beruf.
Noch kurz einen anderen Fall. Anderer Kollege mit dem ich hier im Harz im selben Ort wohnte. Übernahm von seiner Tante das Haus--als sie von einen Westbesuch nicht mehr zurück kam. Wahrscheinlich,hat sie ihm das vorher überschrieben. Also die Stasi, hat es ihm nicht wieder weggenommen.


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#4

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 08:47
von Alfred | 7.618 Beiträge | 2598 Punkte
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Hallo,

es war in der Sache immer eine Entscheidung von Fall zu Fall.

Der entsprechende Antrag wurde ja bei der Abteilung "Inneres" gestellt.

Wichtig war immer zu klären welche Gründe zur Antragstellung führten. Weiter ging es darum den Bürger zu bewegen, dass er seinen Antrag zurück nimmt. Da gab es ja auch nicht wenige Fälle. Das konnte z.B. erreicht werden wenn Personen eine neue Wohnung erhielten.

Dann war es immer davon abhängig, um welche Personen es sich handelte. Waren dies zum Beispiel Geheimisträger oder ehemalige Angehörige der bew. Organe oder "normale" Bürger.



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#5

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 11:17
von grenzergold | 202 Beiträge | 61 Punkte
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Wenn man seinen Antrag auf Ausreise nicht mit der Brechstange durchsetzen wollte, war einiges denkbar.
gg


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#6

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 11:33
von DoreHolm | 8.492 Beiträge | 3586 Punkte
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Das Prozedere eines Ausreiseantrages bezüglich Immobilienverkauf habe ich selbst erlebt (allerdings nicht als Ausreiseantragsteller). Vor Jahren hatte ich dazu schon mal geschrieben, aber ich tue es noch mal für die zwischenzeitlich dazugekommenen Forumianer.
Ich hatte frisch geheiratet und meine Frau stammte woanders her, hatte also in EF keine eigene Wohnung. Als Geschiedener hatte ich schon über etwa zwei Jahre einen Antrag auf Wohnraum laufen. Nun war ich verheiratet und stellte einen Wohnungsantrag über 3 Zimmer (Familie mit Kind, 10 Jahre). Die Laufzeit meines ersten Antrages zählte nicht und es begann von neuem. Unmögliches wurde mir angeboten, Kaschemmen, bei denen selbst Baufirmen schon das Handtuch geworfen hatten. Hilfe durch die Partei ? Fehlanzeige, hilf Dir selbst (ich hatte mich als BPO-Sekretär mehr als einmal für eine Wohnung für einen/eine Kollegen/in eingesetzt, auch z.T. erfolgreich). Wir hatten für ein 3/4 Jahr befristet eine Wohnung zur Untermiete. Das Ende der Zeit rückte näher und wir hatten noch nichts. Ich spielte schon mit dem Gedanken, mein Zelt vor dem Rathaus aufzuschlagen. Nebenbei, beim Wohnungsamt traf ich in führender Position einen vormaligen "Genossen" der SED-Kreisleitumg wieder. Erdreistete er sich doch mir in Gegenwart meiner Frau zu sagen, warum ich auch ausgerechnet eine Frau von Außerhalb heiraten mußte. Eine Frechheit hoch 3. Eines Tages sagte mir meine Frau, daß sie auf eine Zeitungs Annonce geantwortet hatte. "Mehrfamilienhaus mit freiwerdender Wohnung in Erfurt Mitte zu verkaufen". Der Verkäufer meldete sich sehr bald. Es war eine Familie mit drei kleineren Kindern. Er war der Alleinbesitzer. Das Haus befand sich in einer guten Stadtlage (Gebiet hinter dem Dom). Wir fragten natürlich nach dem warum und weshalb seine Eltern das Haus nicht nehmen. Angeblich vertrügen die Kinder die Erfurter Luft schlecht und seine Eltern hatten bereits ein Haus (es war wohl so, daß ein Hausbesitzer keine Genehmigung um Kauf eines weiteren Mietshauses bekam, Privatbesitz an Immobilien nicht zu vergrößern). Nun, wir nahmen´s als gegeben und stellten keine weitere Fragen. Für uns war nur wichtig, unser Wohnungsproblem u lösen. Das haus war mit einer Hypothek im unteren fünfstelligen Bereich belastet. Fenster und Versorgungsleitungen (Wasser, Elt) waren nach DDR-Standart erneuert (Holzrahmen-Thermoverglasung straßenseitig, Alu-Kabel, Wasserrohre Stahl verzinkt wie üblich). Die Frage war nur, bekommen wir auch vom Wohnungsamt die Zuzugsgenehmigung, wenn wir das Haus kaufen ? Für Westdeutsche kaum nachvollziehbar, aber Wohnraum war in der DDR bewirtschaftet und wurde vom Amt zugewiesen. Jedenfalls konnten wir innerhalb weniger Wochen eine frei gewordene Wohnung beziehen. Die Schwester des Eigentümers war kurzfristig ausgezogen. Nach nochmaliger Nachfrage unsererseits über die Gründe des Verkaufes ließ der Eigentümer die Katze aus dem Sack. Die Familie war Ausreiseantragsteller. Das war 1987. War uns erst mal egal. Er bekam den Antrag nur genehmigt, wenn er hier keine Schulden hinterlässt. Also mußte er auf Teufel komm raus einen Käufer finden. Ich hatte etwas Bauchschmerzen bei dem Gedanklen, sich in der DDR mit einem 8-Familien-Mietshaus zu belasten, aber ich sagte mir, daß andere Hausbesitzer ja auch leben und meine Frau und ich für damalige Verhältnisse nicht schlecht verdienten und durch meine Kunstgewerbearbeit auch noch zusätzlich ordentlich was reinkommt (Halbedelstein-Schmuck). Mit dem Wohnungsamt wurde ein Deal vereinbart. Mit dem notariellen Kaufvertrag bekommen wir die Zuzugsgenehmigung. So konnte er sicher sein, daß wir das Haus auch kaufen, wenn wir drin sind und wir, daß wir den Zuzug bekommen, wenn wir das Haus gekauft haben. Der Kaufpreis war zum heutigen Wert ein Witz, mehr konnten wir uns aber damals kaum leisten. Es dauerte dann auch nicht lange und die Familie zog rüber.
Nach der Wende stand eines Tages die Frau des Eigentümers vor der Tür und meinte sie kennt sich als Beschäftigte im Immobilienhandel aus und wir müßten das Haus entsprechend des Einigungsvertrages zurückgeben (Rückgabe vor Entschädigung). Sie hatte gleich Pläne mit dem Haus. Etagenwohnungen, d.h. die Hälfte der Mieter müssen raus und wir könnten als eine Art Hausmeister wohnen bleiben. Große Empörung unter den Mietern. Ich meinte, wir werden uns nach den Gesetzen entscheiden. Ich machte mich ran, den Einigungsvertrag zu studieren und siehe da - trifft nicht zu wenn Unterpunkt a) b) c) zutrifft. Es war ein Verkauf von Privat zu Privat und keine Enteignung. Verwaltungsgericht eingeschaltet, die alte Zeitung aus der Bücherei kopiert und nach etwa zwei Jahren war die Sache zu unseren Gunsten entschieden. Etwas anders wäre es vermutlich wohl gewesen, wenn ich als Stasimann dienstlich gehandelt hätte und dem Eigentümer die Pistole auf die Brust gesetzt hätte und dann das Haus womöglich noch an Begünstigte verkauft hätte.
Um zum Ursprung des Themas zurückzukommen: Es gab keinerlei Vorgaben zum Verkauf, außer daß keine Schulden hinterlassen werden durften und, so meine Vermutung, auch kein Immobilieneigentum. Wie das zu bewerkstelligen soll, war dem Verkäufer überlassen.



Rainer-Maria Rohloff und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 15:13
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@Freienhagener eine Ausreise mit allem Hausrat war möglich, über Deutrans aber auch per Reichsbahn. Vorraussetzung war eine Ausfuhrgenehmigung vom Zoll.

gg


damals wars, Rainer-Maria Rohloff und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 16:36
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Ich bin damals als 18 jähriger Bengel an meinem Geburtstag zum Rat der Stadt und habe dort den Ausreiseantrag abgegeben. Die haben mich erstmal ausgelacht und meinten das klappt sowieso nicht. Das dauerte dann auch nicht lange und in meinem Lehrbetrieb wussten die Lehrer Bescheid. Da kamen dann von den Lehrern Kommentare wie “Was willst Du denn im Westen, dort lebst Du auf der Strasse“. Ich war damals in einer Klasse von Schülern, welche für den Einsatz auf Baustellen im Westen vorgesehen waren, wir machten dort den Baufacharbeiter mit Englisch Abitur. In dieser Klasse ließen die mich bis zum Lehrende. Deuteten aber mehrmals an dass ich in dieser Klasse nichts zu suchen hätte. Als Schikane bekam ich dann zum Lehrende eine Baustelle in Berlin Schönefeld zugewiesen, da war 4 Uhr aufstehen angesagt. Alle anderen in der Klasse bekamen Baustellen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Dafür bekam man beim BMK-Ost jede Menge Zuschläge wenn die Baustelle außerhalb Potsdams war, Reisezuschläge usw. und so war mein erstes Gesellengehalt in den 80ern 1200 Mark. Da habe ich Bauklötzer gestaunt. Das doppelte wie meine Mutter, welche als technische Zeichnerin gerade mal 600 Mark verdiente.

Als ich zwei Jahre später freigekauft wurde ging alles sehr schnell, meine Mutter und meine Schwester konnten innerhalb weniger Wochen ausreisen. Mir sagte damals in Giessen eine Beamtin bei der Begrüßung, es gäbe ein Abkommen mit der DDR, dass nach einem Freikauf die Angehörigen ersten Grades ebenfalls ausreisen dürften. Und bei meiner Mutter und Schwester wäre das schon im Gange. Das habe ich meiner Mutter damals von Giessen aus am selben Tag noch per Telefon mitgeteilt, die heimlichen Zuhörer von Horch und Guck waren bestimmt nicht begeistert. Und so lag dann nach wenigen Wochen eine Karte bei meiner Mutter im Briefkasten und sie musste innerhalb von 24 Std. ausreisen.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:21
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Freigekauft Major hieße aber dann..."du hast es irgendwie übertrieben,mit dem Ausreisebegehren, hattest somit gesessen"? Korrekt?

Aber mal ne Geschichte, die steht hier irgendwo schon. Egal, ich versuche das nochmal zu beschreiben.

Ein Arbeitskollege in meinem damaligen "VEB staatsnah und besserbezahlend" kaufte ein Reihenhaus. Der Junge war sehr geschickt, baute da aus mit allen Schikanen, undwir legten sinngemäß die Ohren an wenn wir mal ab und an auf seiner Baustelle waren.Fast fertig im eigenen Heim, da kommt doch das Gerücht im VEB auf, der Junge hat nen Ausreiseantrag gestellt. Keiner verstand das so richtig, weil, es ging Ihm doch richtig gut mit Frau und Kinderlein und zukünftigem Zuhause Reihenhaus?

Alles ging weiter wie vorher, Kollege mit auf Baustelle wie früher da erleidet doch Kollege Monate später einen sehr schweren Arbeitsunfall(mehrere Brüche eines Beines). Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr,(da in der Zeit aus dem VEB in die Privatwirtschaft gewechselt) ob der Junge jetzt noch an seinem AAntrag festgehalten hatte? Weil, was wollte denn jetzt der Westen mit einem, der wohl noch Monatelang ne Reha brauchte?

Rainer-Maria



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#10

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:29
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RMR, offensichtlich hast Du keine Ahnung über die soziale Absicherung nach einem Arbeitsunfall!
Bleibe doch bitte bei Deinen Dich interessierenden präsenilen Genitalthemen!

VG Huf3


Einigkeit und Recht und Freiheit
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#11

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:31
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Richtig, ich habe “gesessen“. Habe dann auf Anraten meiner Eltern in der U-Haft den Ausreiseantrag zurückgenommen. Im Westen begann der andere Teil der Familie meinen Fall den zuständigen Behörden vorzulegen und irgendwann kam dann ein Anwalt in die U-Haft, der für den Anwalt Vogel arbeitete: “Ja wollen sie nun rüber oder nicht? Wenn ja, hier unterschreiben“. Und so nahm alles seinen Lauf.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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#12

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:40
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Huf...der Wievielte mit diesen in #10 Unterstellungen. Es wäre nett Hausarzt,wenn du das in Zukunft lässt. Wenn ich dich nicht in Boizenburg mal recht gut kennengelernt hätte, dann würde ich auf....und entschuldige "Irgend wie frustrierten Giftzwerg" tippen. Und ne, das bist du bestimmt nicht.

Rainer-Maria...."denn du bist nicht dein Hund, nein, du bist ne ganz angenehme Type"



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#13

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:48
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Zitat von grenzergold im Beitrag #7
@Freienhagener eine Ausreise mit allem Hausrat war möglich, über Deutrans aber auch per Reichsbahn. Vorraussetzung war eine Ausfuhrgenehmigung vom Zoll.

gg

Da hast Du recht,aber nur wenn Du auch die Zeit dazu hattest und das nötige Kleingeld.
Kunstgegenstände,Bilder,antike Möbel,nehme ich an waren davon bestimmt ausgeschlossen.


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
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#14

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:51
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Ach waren das noch Zeiten als @Augenzeuge hier noch sachlich schrieb. Obwohl lesenswert hole'ch mal nicht den Thread hoch sonder zitiere lieber den Erstbeitrag ...

Zitat von Gast im Beitrag Dokumentation einer Ausreise
Hier eine interessante Seite zur Problematik und Prozedur der Ausreise aus der DDR am Beispiel einer Familie. Jedes Ereignis wurde genau dokumentiert.

http://www.ddr-ausreise.de/1416310.htm

AZ


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#15

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 19:55
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Wurde im Fred nicht von "langen bis sehr lange Zeiträumen" der Hinhaltetaktik der DDR Organe getextet? Was Ehli soll das bitteschön dann in #13 mit diesem "Nur, wenn du die Zeit dazu hattest"? Hier widerspricht sich doch was?

Rainer-Maria und ne, neureich war bestimmt Keiner in der DDR, um die Organe zu schmieren. Aber eben das Zauberwort" Beziehungen", das hat eventuell Freiräume eröffnet?



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#16

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 20:18
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Habe selber mal einen Tag einem guten Kumpel geholfen zu packen . Alles mußte in Kisten gepackt werden und in 3 facher Ausführung dokumentiert werden was in jeder Kiste ist . Die mußte Nummeriert werden . Ich glaube zu wissen daß da immer einer vom Zoll dabei war , denn jede Kiste wurde wenn sie voll ist vom Zoll verplombt .
Der Kumpel war schon ein paar Tage in Deutschland , da wurden durch irgentwelche Leute , also alles Fremde , die Kisten vom Deutrans abgeholt und an den Zielort geschafft . Ich habe ihn dann mal im Westen besucht und gefragt was ihm das alles gekostet hat . Er hat mir nur geantwortet daß er hier für das Geld alles hätte nagelneu und besser kaufen können .

Ach und noch etwas : Jeder der mit geholfen hatte wurde Namentlich festgehalten .
Auch wer das ganze aufgeschrieben hat und wenn mit Schreibmaschiene , wem diese gehört .

hapedi


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Freienhagener, Pit 59, Ehli und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.11.2017 20:24 | nach oben springen

#17

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 20:25
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Noch eine Anmerkung zu #14, in meinen Augen haben sich in dem dort erwähnten Fall die Eltern ihrer Tochter nun gerade keinen Gefallen getan genau im Jahr als diese auf die EOS wollte(/sollte ?) den Antrag zu stellen. Also wenigsten die zwei Jahr bis die das Abitur in der Hand hatte, hätte man noch warten können?

Und achso, ma könnte ma in den Forumstiefen zur Spedition Bartsch & Weickert rumgraben *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.11.2017 20:26 | nach oben springen

#18

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 20:41
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #15
Wurde im Fred nicht von "langen bis sehr lange Zeiträumen" der Hinhaltetaktik der DDR Organe getextet? Was Ehli soll das bitteschön dann in #13 mit diesem "Nur, wenn du die Zeit dazu hattest"? Hier widerspricht sich doch was?

Rainer-Maria und ne, neureich war bestimmt Keiner in der DDR, um die Organe zu schmieren. Aber eben das Zauberwort" Beziehungen", das hat eventuell Freiräume eröffnet?

Jetzt sage mir mal,was willst Du eigentlich?
Habe ich geschrieben,das Du die Organe schmieren sollst?
Es ging um den Transport der Möbel und das war bestimmt nicht billig.
Lese doch einfach mal,einige Beiträge,dort wird es doch geschrieben.
Lesen soll bilden.


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#19

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 07.11.2017 21:02
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5101 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #15
Wurde im Fred nicht von "langen bis sehr lange Zeiträumen" der Hinhaltetaktik der DDR Organe getextet? Was Ehli soll das bitteschön dann in #13 mit diesem "Nur, wenn du die Zeit dazu hattest"? Hier widerspricht sich doch was?

Rainer-Maria und ne, neureich war bestimmt Keiner in der DDR, um die Organe zu schmieren. Aber eben das Zauberwort" Beziehungen", das hat eventuell Freiräume eröffnet?



Rainer , bei dieser Sache ging es nicht ums Zeitungsaustragen , da mußte man echt alle Gedanken zusammen nehmen um nicht die letzten paar Stunde nicht noch negativer aufzufallen wie man schon war .
Wen sollte man da schmieren , war alles überwacht . Hier ging es nicht um Ersatzteilbeschaffung und die Leute die du mit schmieren meinst haben nur darauf gewartet daß man noch einen Fehler macht , sei es versuchte Bestechung

hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


Ehli und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.11.2017 21:03 | nach oben springen

#20

RE: Ausreiseantrag aus der DDR

in DDR Staat und Regime 08.11.2017 12:22
von Rainer-Maria Rohloff | 3.400 Beiträge | 8487 Punkte
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Der Rainer weiß gar nicht so recht, worüber er sich da noch bilden sollte? Der Ehli schreibt das den Leuten wohl die Zeit fehlte um ne Spedition heranzubekommen und Anderer schreibt, das Staat gerne die Leute Monate, gar Jahre zappeln lies. Ja Mensch in der "Zappelzeit" hätte doch schon mal Ausreiswilliger was unternehmen können...sich die Spedition sozusagen warm halten können.

Und Hapedi klar, für Zeitungsaustragen braucht man keinen Doktortitel, es langt der Wille zur Nachtarbeit. Was bist du eigentlich mal gewesen...eventuell Bauhelfer Abgang Klasse 7?

Rainer-Maria

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