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#81

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 12:31
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@berndk5 ..

Ich kann Dir gar nicht oft genug danken für das "Teilhaben" an Deiner Dienstzeit....mit allen Höhen und Tiefen!
Schlimm...wie sich manche hohen "Herren" aufgeführt haben.....mein Vater kennt da auch einige Bsp.

Bei uns in Selmsdorf gab es auch mal ein Bat.-Kommandeur.....von nichts ne Ahnung..null...aber saufen...war aber so wenigstens so schlau, sich einen sehr fähigen Stabschef zu "halten". ( der wurde dann später auch Bat.-Kommandeur )

Gruß Rothaut


berndk5, bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.10.2017 12:37 | nach oben springen

#82

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 13:35
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Hallo berndk5,

danke für die interessanten Beiträge! Ich war 1987/88 in Hildebrandshausen und durfte während dieser Zeit so manchen K6 oder K2 in Treffurt abmelden.
Wir wurden auch einmal zu einer Lage nach Katharienenberg in Euren Abschnitt gerufen. Im November bei 5 cm schmierigstem Schneematsch mit dem Motorrad. An diese Fahrt erinnere ich mich noch recht gut.

Schön, so viel aus der Gegend zu hören, vielen Dank!

Grüße
Tino


PS Ich diente unter Hptm. L, der dann durch B. ersetzt wurde.
Vom Seitenwechsel B.s hat mir dann nach meiner Entlassung mein Patenkind geschrieben, aber das steht hier schon im Forum irgendwo.



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#83

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 16:13
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Zuerst mal ein Dankeschön an den Threadersteller für seine Mühen, schön auch sowas mal wieder lesen zu dürfen. Für Anmerkungen und Fragen meinerseits werde ich vllcht zu gegebner Zeit entsprechende vorhandene Diskussionen mal ausgraben, so ein zwei 'Unschärfen' hab ich schon entdeckt. Doch das soll jetzt bitte nicht überheblich wirken, auch ich tappe da hin und wieder in die Zeitzeugenfalle. Insofern bin ich da mit dem Thementitel etwas unzufrieden - wie es wirklich war? Irgendwo habe ich doch da schonemal ... ahja.
Ein Rentnerlehrling war auch mal auf dies dünne Eis gelaufen ... Wie erkläre ich es einem Kind? (129)

Doch nun noch ein technischer Hinweis, man kann Anhänge auch klein bekommen indem man eine etwas kleinere Auflösung für die Bilder benutzt. Die längere Bildseite mit 600 Pixeln langt da vollkommen. Oder noch besser den Text direkt ins Forum schreiben und die Bilder einzeln anhägen. Dann geht auch die rohe Auflösung.
Anhänge dagegen wie in #63 welche nur einen Schnappschuß einer Website zum Zeitpunkt x darstellen (*), also da ist ein PDF nicht so ganz die Waffe der Wahl. Eher eignen sich Dienste wie webarchive.org oder archive.is da ganz gut zum Archivieren. Gerade letzterer kommt auch mit HTML5 oredentlich zurecht. Na wie auch immer, jetzt muß ich dochnochmal inhaltlich 'motzen': Also als 'Dokument' im Sinne einer Primärquelle würde ich jetzt die Forschungsergebnisse der FU nicht gerad betrachten. Es ist höchstens vielleicht eine Sekundärquelle und zur Seriösität insbesondere des Dr. Staadt, aber auch des Dr. Appelius gab es hier im Forum nicht gänzlich unberechtigt geteilte Meinungen.

*) in diesem Fall wars fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzreg...irjuchin_Waleri


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


berndk5 und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.10.2017 16:18 | nach oben springen

#84

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 16:25
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Hat sich leider nicht wieder verbessert. berndk5 Danke für`s Foto an Harsberg


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
zuletzt bearbeitet 06.10.2017 17:09 | nach oben springen

#85

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 16:31
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Hallo 94 , Vielen Dank erstmal auf die schnelle. Komme auf Deine Tips mit Dateien zurück (is aber `ne Tondatei mit 12 MB) . Irgend etwas bekommen wir da hin. Das Ding ist wirklich echt scharf. Meinerseits kurze Pause. Melde mich schnellstmöglich. berndk5 (habe aus der letzten Nacht wieder was gelöscht- ist zwar alles die Wahrheit,. klingt mir heute aber zu sehr nach ´rumheulen. Bitte Dich um Verständnis.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#86

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 16:34
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Hallo HHausen88 , danke für Deine Zeilen. Zeitgleich war ich KC in Treffurt. Burkhardt B. war bevor er zu Euch kam mein STKC. Aber er war in Treffurt auch kein Kind von Traurigkeit. Bis denne, berndk5


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#87

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 16:38
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#81 Hallo Rothaut , habe einiges von letzter Nacht wieder selbst gelöscht. Klingt am Morgen echt wie Heulsuse auch wenn es Tatsachen sind. Bitte Dich um Verständnis. berndk5


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#88

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 22:11
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Hallo @berndk5 hattest Du während Deiner Dienstzeit auch Kontakt zur PIK I bei den Änderungen des Grenzverlaufes?
Wir haben im Bereich Heiligenstadt (Wüstheuterode) und auch in dem bereich Schnellmannshausen, Ifta, usw. gearbeitet. Zu dieser zeit waren wir auf dem Harsberg.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#89

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 22:18
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Hallo bürger der ddr , klar hatte ich sehr viele Kontakte zur PIK auf dem Harsberg. Ab 1990 bis 1992 war ich dann über das BW-Kdo OST (ERFURT) selber auf dem Harsberg eingesetzt (als standort) . Grenzverlauf-Änderungen sind mir aber nicht bekannt, oder meintest Du Änderungen am Verlauf des GZ-I ? berndk5


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#90

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 22:32
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Nach dem Grundlagenvertrag 1972 wurde die Grenze BRD DDR neu vermessen und einige Abschnitte verlegt. Bei diesen Arbeiten waren wir 1975 aktiv.


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#91

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 23:56
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Hallo bürger der ddr , klar, erinnere mich jetzt an meine Zeit in Großensee. Hatte aber direkt damit eher weniger zu tun. Die Befehlserteilung an die beteiligten Grenzaufklärer hat der KC immer selbst gemacht. Die Truppe kam immer/manchmal zu Essen in die Kompanie. Als ich später selber KC wurde, war das Thema schon durch. Kenne aber viele Offz. + BS von der PiK-1. Beste Grüße, berndk5
Außerdem hab ich grad noch das Jahr 1975 entdeckt, da war ich noch nicht im GR1. Da hab ich mal ne Gastrolle in der 3.GK in Harbke, GR Oschersleben
gegeben. Binn erst 1977 in Großensee eingeflogen......


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#92

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.10.2017 18:04
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Hallo 94 , NEEEE , leider war da nicht so viel mehr. Zumindest kenne ich nix und glaube es ehrlich gesagt auch nicht. Der gute Hauptmann ist eine reale Person. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung wurde auch ich intensiv befragt, ob er denn in seiner Funktion als Polit- Instrukteur negative Aussagen gemacht habe. Zum Beispiel bei der Durchführung von Politschulung mit Soldaten o.Ä. . Hab mich dumm gestellt und gefragt, was denn das für Äußerungen gewesen sein sollen. Kann ich gerne mehr dazu sagen. Obwohl er in Treffurt mit seinem Unterricht wohl auch bei den Soldaten beliebt (wenn man das so sagen darf) war, wußte ich einerseits nicht Konkretes, andererseits hätte ich ihn auch nicht in die Pfanne gehauen. Wir waren zwar keine "dicken Freunde" , kannten uns aber recht gut und haben uns gegenseitig geholfen (davor)- kann man auch mehr dazu sagen. Kannst Du glauben, oder nicht- so etwas war der absolute SUPERGAU in der Politabteilung des Regiments. Dabei hat er sich nur mit Mißständen auseinandergesetzt und auf einige Bonzen (sage ich heute, früher hätte ich "Funktionäre" gesagt) mit dem Finger gezeigt und deren Fehlverhalten offen angesprochen. Ich weiß es nicht ob es eine Masche war, den Dienst vorzeitig zu beenden. Jeder Berufssoldat wusste damals und müsste es noch heute wissen- so etwas war das Ende der Dienstzeit. Es kam was kommen musste. Parteiversammlung, Eröffnung des Parteiverfahrens mit Rede und Gegenrede in der er seine Äußerungen offen verteidigte. Der Beschluss lautete: Ausschluß aus der Partei . Damit war er als Offizier nicht mehr tragbar. Militärisch wurde er (so wurde es mit uns Offizieren ausgewertet) wegen Verunglimpfung von Funktionären, nicht (mehr) beweisbaren Beschuldigungen etc. zum Soldaten degradiert und aus der Truppe entlassen. Er ist dann später in einem Filmbeitrag vor der BRD-Botschaft in der CSSR in Prag im BRD-Fernsehen gezeigt worden. Da war am nächsten Tag im Bataillon was los. Später stellte sich heraus, dass er zwar da war aber selbst in der DDR bleiben wollte. Ich habe ihn persönlich seit seiner letzten Politschulung in meiner damaligen GK nicht wieder gesehen. Wenn Dich noch was interessiert, melde Dich mal. Hab jetzt auch eine Zahlenanalyse der "Grenzverletzerbewegung" in meinem damaligen Abschnitt (in alten Unterlagen) gefunden, falls so was interessiert. Beste Grüße, berndk5


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zuletzt bearbeitet 07.10.2017 18:36 | nach oben springen

#93

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 07.04.2018 22:30
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@berndk5

Wenn Du die Bilder noch nicht gesehen hast...Viel Spaß beim stöbern.

http://www.treffurt-foto.de/thumbnails.php?album=2


Cambrino, bürger der ddr, berndk5 und BRB haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 01:19
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Klasse, @Rothaut auf einigen Bildern ist die PIK im Einsatz zu sehen.
Der Ural mit dem Wassertank und Kies und Zement wurde genutzt um an den Beton für die Grenzpfosten anzumischen. Auch wurden unter manche Tore des GSZ Betonplatten gegossen wo der Kran nicht eingesetzt werden konnte, sonst kamen da Kollonnenwegplatten darunter. Auf dem nächsten Bild der Werkstatt Ural, der Kleinbagger T 174 und ein Belorruß (ich hoffe richtig geschrieben) mit Bohrgerät am Heck. Mit diesem Bohrer wurden die Löcher für die Grenzpfosten gebohrt. Klar und die Raupe T 100 darf nicht fehlen.
Bei hartem Boden, das war dann übelste Schinderei. Da wurden die Löcher mit Brecheisen und Spaten in den Boden getrieben. Auch gut zu sehen auf dem nächsten Bild die Sicherungskräfte um uns vor dem Klassenfeind zu schützen...
Die Sicherung war immer über Kreuz, so das man keine Absprachen zur Flucht tätigen konnte. Die PIK I vom Grenzregiment I in Mühlhausen die diesen Abschnitt mit gebaut hat wurde durch den Sicherungszug des GR IV aus Heiligenstadt bewacht.
Auf dem nächsten Bild kann man die Schwarzkombis gut sehen, eingefärbte alte Felddienstuniformen. das machte es den Sicherungskräften leicht zu erkennen wer vom "Bautrupp" war.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


zweedi04, Rothaut und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 18:49
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@bürger der ddr

Ja, wenn ich die Bilder so sehe, kommen die Erinnerungen an die schöne Zeit bei der Pionierkompanie 8 wieder. Dort wäre ich gerne geblieben, aber es sollte nicht sein. Vor allem der Umgang mit der schweren Technik und die Herausforderungen beim pioniertechnischen Ausbau haben mich so gereizt.


Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"
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#96

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 21:32
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@berndk5

Das war doch in Deinem Abschnitt...oder?
Kannst Du mir mal den Zaunverlauf auf diesem Bild erklären?

http://www.grenzzaunlos.de/ctrf05.htm


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#97

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 21:46
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Zitat von Rothaut im Beitrag #96
@berndk5

Das war doch in Deinem Abschnitt...oder?
Kannst Du mir mal den Zaunverlauf auf diesem Bild erklären?

http://www.grenzzaunlos.de/ctrf05.htm


Bereich Heldrastein, GSSZ-Tor mit Zufahrt zum Objekt Kondor. Hüneburg.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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zuletzt bearbeitet 08.04.2018 21:47 | nach oben springen

#98

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 21:53
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zu #97 danke ich @Thunderhorse mit allem Respekt ! Ich habe zwar dort gedient, er nicht- aber seine Ausführungen und Erklärungen sind beeindruckend korrekt !
Mehr kann ich dazu kaum erwähnen , eventuell bei einem Treffen mal zeigen........


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#99

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 22:11
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Ich Danke Euch beiden für die Antwort...ABER....was ich da sehe...ist mir schon klar..GSSZ/+Tor usw.
Vorstellen kann ich es mir immer noch nicht....auf was für einen Zaun trifft der GSSZ UND warum verläuft er auf dem Bild freundwärts der GSSZ weiter?
Stehe irgemdwie auf dem Schlauch.....


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#100

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.04.2018 22:26
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Hallo @Rothaut ,
Nein, Du stehst nicht auf dem Schlauch.

Objekt "Kondor" ist eine funkelektronische Überwachungseinrichtung des MfS im Dauereinsatz gewesen (Mehr dazu gerne auf Nachfrage) .

Im Zuge der Modernisierung des GSZ wurde das gesamte Bergmassiv des "Heldrastein" zu dem auch der ostwärtige Ausläufer "Hüneburg" gehört mit eingezäunt.
Es wurde dadurch eine noch höhere Sicherheit dieser Station vor fremden oder gar überraschendem Zutritt erreicht(angestrebt).

Der auf dem linken Bildrand von oben nach unten verlaufende Zaun, ist die normale Richtung. Der angeflanschte Zaun mit Zugangstor läuft weiter rechts um den Berg herum und stößt (stieß) dann unten wieder ebenso stumpf auf den anderen GSZ .

Also stelle Dir einfach ein angedocktes "U" vor, das auf der Seite liegt.
Die darin geschützte Perle war "Kondor" .

Wenn Du mal in der Nähe bist, bekommst Du gern eine Extraführung von mir. Ist wirklich sehenswert.

Ich bitte @Thunderhorse darum, meine gedankliche Schilderung kurz zu checken, Deine möglichen Korrekturen nehme ich gerne in Anspruch !


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