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#61

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 15:23
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Die Regeln zur Bespitzelung habe ich nicht gemacht, wenn ich aber gewußt hätte, das der Treckerfahrer XYZ wegen Scheidung o.Ä. die totale Katastrophe durchmacht, hätte ich ihn nicht in den Schutzstreifen gelassen.

So einen ähnlichen Fall gab es Mitte/Ende der 70ziger im SIA II des 1.GB/GR6 bei Teschow.
Der Traktorist hatte Frau und Kinder.....lebten aber seit kurzem getrennt. Er verpflichtete sich im gleichen Zeitraum als VP-Helfer und galt auch sonst als sehr zuverlässiges LPG Mitglied.

Er war mit zwei weiteren Traktoristen im Schutzstreifen eingesetzt. Alle drei pflügten ..versetzt fahrend ..das Feld. Er fuhr als erstes und gewann mit der Zeit immer mehr Abstand zu den anderen beiden. Als auf Höhe Kolonnenweg wieder eine Kehrtwende vollzogen werde sollte..gab er Gas und fuhr durch den GZ 1 ( es gab dort keinen Kfz Sperrgraben ) und blieb vor einem Abhang stehen..sprang aus dem Traktor und lief zum Traveufer und anschließend in das Wasser. Er wurde dann von einem westdeutschen Boot aufgenommen.

Die Grenzposten konnten so schnell nicht reagieren, weil sie auf dem dortigen BT 11 saßen. Eine Absicherung der Arbeiten auf Höhe Kolonnenweg wurde damals nicht gemacht. Wie ihr Euch denken könnt...nach Auswertung der Flucht nur noch.

Der Mann war vorher völlig unauffällig....LPG Vorsitzener und ABV vielen aus allen Wolken.


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#62

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 19:23
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Hallo Ari@D187 , kann dazu leider nix sagen, ehrlich nicht. War zu der Zeit mit der Grenzsicherung beschäftigt. Gibt mehrere Varianten. Alle Militär-Kfz., egal ob LO , W-50 ,sogar Motorrad ES/TS-250/A waren mit Zusatzkanistern ausgerüstet. Beim LO waren die immer unter der Pritsche, hinten. Motorräder hatten die nur bei Gefechtsübungen mitzuführen, oder wurden vom KMS (Tross) mitgeführt. Wie das mit den Trabant-Kübel bei der NVA war , weiß ich nicht. Kenne die Sachlage und die beteiligten Personen fast Alle life und von Angesicht her. Für die Authentizität kann ich mich verbürgen. Ob der allerdings unterwegs getankt, keine Ahnung. Vielleicht ist er zu ner LPG defahren und hat was vom "Manöver, Truppe verpasst..." oder so erzählt. Die Leut waren damals noch hilfsbereit. Hoffe, meine Erklärung hilft Dir. Könnte Dir gerne als PN noch originale Dinge zeigen, möchte ich aber lieber nicht- wer weiß welche schlafenden Hunde man aus Versehen weckt. Also Fazit: Es war wirklich echt! Gruß, berndk5
PS: Ich hänge gleich noch mal eine "Hör"-Datei an. Der Vorfall ist auch echt, auch wenn er von einem Polizei-Offizier erzählt wird. Die Info`s sind insbesondere auch für Rothaut gedacht . Bis später, berndk5 . Sorry, diese Datei ist zu groß ( 12 MB) suche andere Lösung. Bis gleich .


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#63

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 19:29
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Möchte gerne noch mal für Alle klar stellen. Es waren damals ganz andere Situationen, da hat so entschieden oder gehandelt. Ob es gut oder schlecht war, weiß man immer erst später. Manchmal geht das schnell (anfassen heiße Herdplatte), manchmal dauert es Jahre oder Jahrzehnte. Leider gibt es auch welche, die es nie merken (die Nichtsmerker) . Weiterhin guten Verlauf. berndk5 Nachsatz: damit ist natürlich absolut NIEMAND gemeint, der hier diskutiert. Ich meine in erster Linie Leute, die heute noch behaupten das alles zu 100 % in Ordnung war und absolut nix hinterfragen.
So, jetzt noch mal der Versuch etwas kleineres einzustellen. Ist zwar aus meiner Zeit und im Bereich unseres GR, aber ein wohl kaum anzuzweifelndes Dokument. Fragen kann ich bestimmt dazu beantworten. Diese INFO besonders für Rothaut (war zugesagt) berndk5 . Sorry, hat nur eine von 2 Dateien geladen, ich wohl noch üben.


Dateianlage:
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zuletzt bearbeitet 05.10.2017 19:44 | nach oben springen

#64

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 19:48
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Manche hatten einfach nur andere Prinzipien für schlecht und gut, nach denen sie handelten bzw. in gewissen Situationen nicht handelten.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#65

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 20:04
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zu#63

Vielen Dank fürs einstellen....

Sehr tragisch....2 junge Menschen verloren ihr Leben.

Nach den tragischen Ereignissen muss die "Höhle" im Regiment losgewesen sein.
Kannst Du davon erzählen....was danach passierte?

Gruß Rothaut


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#66

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 20:07
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Hallo Freienhagener , da stimme ich Dir absolut zu. Es ist nur schwer zu sagen, was besser gewesen wäre. Sich vorzustellen, dass Alles dann einfacher gewesen wäre- ich weiß es nicht. Trotz unserer "ach so großen DDR" waren wir immer noch Besatzungsgebiet. Und das gilt für ganz Deutschland bis zu dem Zeitpunkt, als nach den 2+4 Verhandlungen beide deutsche Staaten aus der alliierten Besatzung entlassen wurden. Ist ja noch soooo lange gar nicht her, vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere daran, dass erst danach der Weg zur dt. Wiedervereinigung frei war. Man sollte wenigstens soviel Realist sein, um sich vorstellen zu können was geschehen wäre, wenn der Umbruch in der DDR schon zur Breschniew-Zeit begonnen hätte. Ich möchte mir das lieber nicht vorstellen. Verstehe meine Worte bitte keinesfalls als Vorwurf, aber ich kann heute nicht einfach sagen dass ich damals bewußt Demokratie gebrochen oder bekämpft habe, oder sagen dass ich zu blöd war mein Fehlverhalten zu sehen. Ich denke, so etwas erwarten wohl auch keiner. Man kann dazu noch vieles sagen, will hier aber nicht langweilen oder schlimmeres. berndk5


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#67

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 20:11
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Zitat von berndk5 im Beitrag #62
Hallo Ari@D187 , kann dazu leider nix sagen, ehrlich nicht. War zu der Zeit mit der Grenzsicherung beschäftigt. Gibt mehrere Varianten. Alle Militär-Kfz., egal ob LO , W-50 ,sogar Motorrad ES/TS-250/A waren mit Zusatzkanistern ausgerüstet. Beim LO waren die immer unter der Pritsche, hinten. Motorräder hatten die nur bei Gefechtsübungen mitzuführen, oder wurden vom KMS (Tross) mitgeführt. Wie das mit den Trabant-Kübel bei der NVA war , weiß ich nicht. Kenne die Sachlage und die beteiligten Personen fast Alle life und von Angesicht her. Für die Authentizität kann ich mich verbürgen. Ob der allerdings unterwegs getankt, keine Ahnung. Vielleicht ist er zu ner LPG defahren und hat was vom "Manöver, Truppe verpasst..." oder so erzählt. Die Leut waren damals noch hilfsbereit. Hoffe, meine Erklärung hilft Dir. [...]
Hallo berndk5,

vielen Dank für Deine Erläuterungen.

Ich wollte die von Dir geschilderten Ereignisse nicht anzweifeln. Entschuldige, wenn das so herübergekommen ist.
Im Gegenteil, ich finde es prima, dass Du hier als Zeitzeuge Deine Erinnerungen einstellst und teilst.

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#68

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:05
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Hallo Rothaut , klar . Das Ereignis ist von vielen Seite so schlimm, da könnte man ohne Pathos echte Romane schreiben. Will es mal mit einigen Gedanken probieren- auch zur Erklärung der Situation. Leider kommen da auch viele Fehler hoch, um das sehr höflich auszudrücken. Natürlich ist der Tod von Kirjuchin auch zu bedauern, wie der jedes toten Terroristen. Klingt vielleicht zynisch, meine ich aber nicht ganz so. Ein Mann, der mit einer Waffe auf jede Bewegung schießt (schon Stunden vorher) bekommt von mir nur sehr wenig Verständnis- auch wenn katastrophale Zustände bei der Roten Armee der Grund für seine Flucht war. Auch wenn klar ist, das es nur nach Westen gehen konnte- nach Osten ging ja überhaupt nicht, da lauerte sowieso der TOD auf ihn.
Der Ablauf zeigt Probleme, wie bei jedem solcher Fahnenflucht-Ereignisse.
Siehe Weinhold, oder der NVA-Soldat der den Klempner im Bungalow erschoss (hatte ich heute eingestellt), es gibt zig Beispiele mit fast gleichem Anfang. Es wird gemauschelt und gemogelt, die rechte Hand darf nicht erfahren, was die linke weiß.
Getreu dem Motto, wir werden das schon hin bekommen, da kriegt dann KEINER was mit. Pustekuchen !!!

Nicht immer, aber meistens sind Infos zu bewaffneten Fahnenflüchtigen absolut spärlich weitergegeben worden.
Was solltest Du denn als KC deinen Grenzposten konkret sagen, wenn du selbst nur mit Floskeln abgespeist wurdest. Zuerst haben die Russen selber gemauert, erst als es sich nicht mehr verheimlichen ließ, wurde die DDR-Seite informiert.

Von Nohra nach Eisenach mit einem Fahrzeug, da brauchst du keine Stunde- auch wenn er sich wohl mehr Zeit gelassen hat. Irgendwie ist er in den Nebenbereich der GÜST-Wartha Wartha gelangt, hat beim Durchfahren eines Signalgerätes mit Platzpatrone in der unmittelbaren Nähe eines BT- 11 oder BT-9 den Knall ausgelöst- darauf sofort den BT beschossen und kehrt gemacht.
Danach ging eigentlich die Hektik erst richtig los. Die Einheiten waren ja sowieso in der VGSi- , na ja wie immer, wenn mal irgendwo ein Floh hustet. Ja, die allgemeine Fahndung war schon bekannt. Aber das betrifft uns doch nicht. Vielleicht haben die Russen ja ihren Mann schon längst umgelegt.... . Die Leute dabei waren und ehrlich sind, wissen und könnten bestätigen, das Viele GP so gedacht haben. (Vergleich Wachsamkeit Fall Weinhold)

Die GÜST lag aber nun mitten im GAS -VIII , also im II.GB/GR-1 . Was tut also der K-GB wenn er keine Leute mehr hat ??? Logisch, der letzte Mann, ob Koch oder Soldat der Hundestaffel des II.GB, Alles, aber auch Alles muss an die "Front" . Nun wußte auch der letzte GP, dass es wirklich Ernst ist. Der Soldat Uwe Dittmann (posthum Uffz.) hat sich meines Wissens wirklich aufmerksam und vorsichtig verhalten- sein Fehler war nur, die Gefährlichkeit von Kirjuchin zu unterschätzen. Es war kein Fehler weil er nicht wissen und überhaupt gar nicht damit rechnen konnte, dass Kirjuchin sofort schießt und auch trifft. Er konnte nicht ahnen dass es für Kirjuchin nur durchbrechen oder TOD gab. Sofort nach den ersten Schüssen erhielt Kirjuchin aus dieser Stellung Feuer und wurde auch getroffen. Habt ihr sicher schon gelesen, auch dass er sich dann in auswegloser Lage selbst erschoss.

Das sind die hauptsächlichen Fakten. Totaler Schock, insbesondere in den direkt betroffenen und beteiligten Einheiten ist ja wohl klar. Offizielle Fehlersuche, Untersuchungskommission etc. ist ja auch logisch. Aber da gab es zumindest bei den GT im GR-1 wohl definitiv nix zu finden. Selbst der Posten hatte sich (nach normalen Maßstäben) taktisch klug verhalten. Die Auswahl der Stellung an der Brücke Spichra war absolut perfekt. Da gab es einfach nix zu finden. So hatten wir dann einen toten Helden mehr. Meine das absolut traurig, weil es echt nicht gelungen war, das zu verhindern.

Bei einer anderen russischen Fahnenflucht erfolgte die "Vernichtung" (besser gesagt: Erschießung) des russischen Soldaten südlich von Eisenach in der Nähe der B19 . Erstaunlich ist in beiden Fällen, dass man gegenüber den Grenzposten immer behauptet hat das es sich um Leute von den russischen Raketentruppen handelte, die einen Rucksack mit Geheimdokumenten dabei hatten. Hab es damals so hin genommen, heute frage ich mich 1. auf welchen Kommandoebenen und wie gesichert lagert man Geheimdokumente und 2. wie soll ein einfacher Soldat da rankommen ? Der hätte wohl eher ein Brot geklaut, als Geheimpapiere. Wie es danach in Schnellmannshausen weiter ging, soll einer fragen, wenns interessiert. Zu der letzten Sache an der B19 hab ich auch noch ne Menge Infos. Ist aber sehr stressig- lieber hätte ich die 12 MB eingestellt. Läßt sich aber leider auch nicht teilen. mal sehen, vielleicht fällt mir noch was ein, ohne dass ich das abschreiben muss. Bis später, berndk5 .


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#69

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:09
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Hallo Ari@D187 , hab ich auch nicht von Dir gedacht. War eigentlich sogar `ne gute Frage, insbesondere weil ja nun nicht jeder weiß wie das so alles im Detail war. Jedes erklärte Problem erhöht die Glaubwürdigkeit. DANKE, berndk5


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#70

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:10
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Ich brauche für ein anderes Thema ein Datum eines Manövers oder eines Zwischenfalls um Eisenach.
Es war an einem warmen Sonntag im Frühjahr oder Sommer 1972, 1973 oder Frühjahr 1974
thomas


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#71

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:15
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Wie es danach in Schnellmannshausen weiter ging, soll einer fragen, wenns interessiert.

Wiederum hast Du mein Interesse geweckt.....

....und Danke....für den Bericht. Für mich ist das alles sehr informativ.

Gruß Rothaut


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#72

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:38
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Wir hatten oder haben einen User Panzer - Willy, der Hauptmann war und in Schnellmannshausen lebte.
Sein Vater war dort Polizist.
tho


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#73

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:48
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Er und ich sollten sich sehr gut kennen, bleibt nicht aus wenn KC und Vater befreundet waren. berndk5


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#74

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 21:50
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Hab gerade großen Mist gemacht !!!! Ganze Seite geschrieben und statt abzusenden auf eine neu eingegangene ... irgendwas gedrückt. Alles weg.
Werd es wieder neu machen, späten. Bis nachher, berndk5


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#75

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 22:22
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Zitat von berndk5 im Beitrag #66
Hallo Freienhagener , da stimme ich Dir absolut zu. Es ist nur schwer zu sagen, was besser gewesen wäre.


Hallo Bernd,
da hatten es die Grundwehrdienstler leichter, die nur relativ kurz an der Grenze waren und hauptsächlich im Zivilleben.
Außerdem bezog sich meine Bemerkung nicht auf die große Politik, sondern auf die Situation der Grenzposten und die Möglichkeit, daß ein DDR-Bürger hätte kommen können.
Das hat uns alle doch am meisten beschäftigt.


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zuletzt bearbeitet 05.10.2017 22:23 | nach oben springen

#76

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 22:56
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Hallo Freienhagener , klar, das kapiere ich schon. Ist und war auch gut so. Du glaubst nicht, wie froh ich bin dass keiner meiner Jungs je schießen musste. Egal ob mit Gericht oder ohne- da steckt man einfach mit drin. Ist ja keine Bande, aber man war schon ein "bischen" Anstifter. Und trotz "anderer Zeit" und dem ganzen Gesums kann man diese Verantwortung sein ganzes Leben nicht mehr ablegen. Gut wenn ich jeden Morgen in den Spiegel schauen kann, auch wenn der Kerl den ich da sehe immer älter wird. Alles Gute, berndk5


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#77

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.10.2017 23:28
von 80er | 788 Beiträge | 1137 Punkte
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Zitat von berndk5 im Beitrag #62
[...] Sorry, diese Datei ist zu groß ( 12 MB) suche andere Lösung. Bis gleich .

Wenn du z.B. die E-Maildienste gmx.de oder web,de für deine Emails benutzt, hast du dort auch die Möglichkeit,
Dateien (max. Grösse pro Datei weis ich jetzt nicht) in ihre "Wolke" zu stellen. Wenn du sowas öfter benutzt - für Fotos z.B. -
kannst du dich z.B. auch bei Dropbox anmelden.

Den Link dahin kannst du dann hier einstellen.



berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.10.2017 23:28 | nach oben springen

#78

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 00:54
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Hallo Rothaut , will jetzt noch einmal schreiben, was ich leider nicht mehr senden konnte weiles plötzlich weg war.
Vorbemerkung:
Das Objekt Schnellmannshausen liegt direkt an der B 250, unmittelbar am Ortseingang wenn man aus Richtung Eisenach und Creuzburg kommt.
Sollte man mal bei Google-Map mal anschauen.

Aus Richtung Ortseingang kommend beginnt das Objekt mit dem Gelände+flachen Gebäude der Hundestaffel des II.GB/GR-1 , es war ein bis ins Ministerium bekanntes Schmuckstück.
Der folgende Kasernendoppel-Bau (Platte) begann mit dem Stabsgebäude (Stab,PiZ, NaZ und andere SiSt-Kräfte waren da untergebracht), dann folgte direkt das Kompaniegebäude der 5.GK ( wo ich als OLtn. meine als Zeit als KC begann) .
Die Kfz.Hallen auf dem Hof waren natürlich doppelt so groß wie sonst üblich, waren ja für GB und GK .
Dadurch ergab sich davor eine ganz große (Beton-) Apell-Fläche.
Auch sonst war das Objektgelände sehr großzügig, bevor auf einem Teil davon die "ATOM"-Bunker gebaut wurden. Sieht man heute noch von der Straße aus.
Als der Schock und das Adrenalin verflogen waren, liefen die bei jedem schweren Vorkommnis üblichen Sachen. Große Untersuchungskommission etc., halt das volle Programm. Einschließlich Fernsehmeldung in der AK , Pressemeldungen etc. .

Anders war, das man keinen Schuldigen mehr jagen konnte, der war ja tot.
Anders war auch, dass man keinen anderen mit Schuldzuweisungen, öffentlichem Hass und diesem ganzen ideologischen Kram angreifen konnte.
Am schlimmsten war wohl für die Oberen, dass man noch nicht mal der BRD dazu etwas anhängen konnte. Was nun ???

Die Untersuchungskommission war auch relativ schnell fertig, es war keiner mehr da, der von der DDR angeklagt hätte werden können. (Selbst ein lebender Fahnenflüchtiger wäre wohl niemals vor ein DDR-Gericht gekommen!) . Gegen die beteiligten AGT des GR-1 aller Bereiche und ihrer Handlungen war absolut nichts fehlerhaftes festzustellen. Selbst die taktische Auswahl der Postenstellung westwärts der Brücke Spichra und die Handlungen des GP waren eigentlich wie im Lehrbuch. Der Fehler war, dass Uwe Dittmann nicht mit der sofortigen, tödlichen Feuereröffnung gerechnet hatte und nicht rechnen konnte.Obwohl sofort aus der Postenstellung gezieltes und treffsicheres Feuer kam, konnte es Uwe nicht mehr retten.
Es war kein Versagen festzustellen. (aus damaliger Sicht / das ist meine Meinung) .

Was nun folgt war eigentlich klar. Wenn es eh nicht mehr zu ändern ist, BESTMÖGLICH vermarkten.
So wurden denn die Angehörigen lückenlos betreut, mit der ganzen Liebe und Fürsorge des Staates. Mal ehrlich, in dem Kummer und der Trauer hatten die doch keine Chance sich dem zu versagen. Dazu kommt ja noch die materielle Seite. Die emotionale Seite darf man auch nicht vergessen, der Junge war tot- nichts konnte ihn zurückholen. Den Staat mit seinen oberen verärgern oder mit Stolz auf der Brühe mitschwimmen ? Ich schreibe es aus heutiger Sicht, das muss man immer berücksichtigen.
So war es denn völlig normal, dass die Beerdigung ein propagandistisches Großereignis wurde. Schulen, Betriebe GT-Abordnungen zu Hauf.
Wie ging es weiter?
Nach einigen Monaten, als die Trauer etwas ins tägliche Leben eigezogen war, wollten die Angehörige doch gern einmalsehen wo der Sohn seinen Dienst versehen hatte. Da ging die POST ab. Heute würde man sagen, "ein Event wurde organisiert ! " . Es wurde soviel gemalert und geputzt, organisiert und geschummelt (Austattung Unterkunft/Spind etc.) wie man sich kaum vorstellen kann.
Dann kam der große Tag.
Feierliche Begrüßung durch angetretene Einheiten, Betriebe Schul-Delegationen mit Jungen Pionieren, das ganze Programm. Kein Funktionär aus Kreis oder Bezirk der sich wichtig hielt durfte fehlen. Anschließend großes Fresserchen, nachdem die Ehrengäste weg waren- die SAU richtig `raus lassen. Also völlig normal.
Blöd für mich war nur, dass der ganze Zirkus ca. weitere 6 Monate später, also ziemlich genau, oder exakt am Todestag wiederholt wurde. Da war ich in Treffurt, der rechten Nachbarkompanie Kompaniechef. Natürlich gab`s als Sahnehäubchen die feierliche Einweihung/Enthüllung der Ehrentafel für Uwe Dittmann am Stabsgebäude. Zusätzlich wurde dann auch so lange gesoffen, bis der Schnaps alle war. Der K-GR-1, sein STKLPA und sein Stabschef waren die Schlimmsten- konnten sie ja auch. Haben sich dann später bei mir im Offz.-Speiseraum noch über den blöden Regimentsfourier ausgelassen, weil er deren Sauf-Leistungsvermögen nicht richtig vorgeplant hatte. Nachdem es in Schnelli nix mehr zu Saufen gab, sind sie in Treffurt im Ratskeller (damals überregional angesagte Speise-Gaststätte mit Bar/im Grenzgebiet) eingeflogen. Waren meine Jungs gerade im Ausgang dort, haben aber schnell gemerkt wie der Hase läuft und sich ca. 23:30 verbummelt. Waren auch alle pünktlich zurück.
Allen voran der Regimentskommandeur Oberst Ha., wollten sie jetzt den "Großen Zampano" machen. Fand der Wirt gar nich toll. Konnte sich erinnern, dass dieser Oberst als er noch Hptm. war über die Polizei ein OSV mit saftiger Geldstrafe eingerührt hatte. Großer Mist für die Herren Genossen.
Was nun, wenn noch keine Lust da ist nach Hause zu fahren. Etwas Essen könnte man ja auch zu sich nehmen. Als fahren wir mal schnell in die GK Treffurt.
......u n d das Elend nahm seinen Lauf.
Ist auch das erste Mal, dass ich mich dazu geäußert habe.

Wird man Alles kaum glauben können, war aber so. Gibt auch heute noch einige, die dazu was sagen könnten.
Ab dem E L E N D , das seinen Lauf nahm.... habe ich das Geschreibe jetzt gelöscht, aber egal .
Der Oberst hat als K-GR noch mehr Schoten gerissen. Sehr gern würde ich denen heute sagen, wozu ich damals nicht den Mut hatte. Ändern würde es aber auch nichts. Ich glaube auch nicht das damals selbst die kleinste Auflehnung irgend etwas außer Stress gebracht hätte. Schütte einen Eimer Wasser mal direkt nach oben- so schnell kan man nicht in Deckung gehen.
das sollst erst mal wieder gewesen sein. berndk5
PS: Hab mich selbst zensiert, klingt mir heute zu sehr nach Heulerei. Orientieren wir und lieber an den Guten Erinnerungen.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
Theo85/2, 80er, thomas 48, Rothaut, bürger der ddr, IM Kressin und MHL-er haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.10.2017 16:23 | nach oben springen

#79

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 00:57
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---brauche wohl mal ein bischen Auszeit, komme dazu gerne auf Dich zurück. Läuft ja nicht weg. DANKE, berndk5


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#80

RE: Das Leben an der Grenze- wie es wirklich war.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2017 07:56
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Der folgende Kasernendoppel-Bau (Platte) begann mit dem Stabsgebäude (Stab,PiZ, NaZ und andere SiSt-Kräfte waren da untergebracht), dann folgte direkt das Kompaniegebäude der 5.GK ( wo ich als OLtn. meine als Zeit als KC begann) .



Hier ist die GK Schnellmannsausen bei meinem Besuch am 27.08.2011


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