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#61

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 11.06.2017 19:19
von Ährenkranz | 1.088 Beiträge | 1819 Punkte
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RMR-bist du sicher, dass es in 10 Jahren noch Tageszeitungen gibt?

Immer mehr setzt sich die digitale Welt durch und immer mehr wollen keine Tageszeitung mehr, weil oft nur noch Annoncen und Schrott drin steht und gerade die Abo-Preise und / oder Einzelpreise oft steigen.
Und der Inhalt wird immer niveauloser...


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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#62

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 11.06.2017 19:22
von buschgespenst | 3.076 Beiträge | 10552 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #60
Der Rainer buschgespenst lässt da morgen früh nen ordentlichen Furz drauf, so kurz nach dem ich von meinem Privatwagen ins Arbeitsauto steige. Die Tageszeitung wird auch in gut zehn Jahren noch vom Zusteller in die Röhre geschoben. Und da bin ich noch dabei, gerade weil der Job trotz Nachtarbeit Spass macht, einen auch ausfüllt, darauf kannste auch einen lassen,und zwar heute Abend noch.

Rainer-Maria


Auf was du einen Furz lässt, ist mir eigentlich völlig Wurst, jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, das es in zehn Jahren noch eine Tageszeitung in Papierform gibt und deshalb werden auch keine Zusteller mehr gebraucht....und sicher nicht mit Rollator und Sauerstoffzelt...


....


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.06.2017 19:24 | nach oben springen

#63

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 11.06.2017 19:40
von Rainer-Maria Rohloff | 4.115 Beiträge | 12190 Punkte
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Irgendwo hatte ich das schonmal geschrieben. Der Rainer war selber mal Chef, hatte ne Menge Mitarbeiter und Lehrlinge. Und ich gebe gerne zu, ich habe damals ne Menge Fehler gemacht. Obwohl die Firma lief, die lief wie Sau,nicht nur Gewinnmäßig, nur ich wusste stellenweise vor Erledigung der Baustellen nicht mehr die notwendigen Dinge zu sehen, die, um die es genauso wichtig war, sich zu kümmern.
Schon zu der Zeit in die frühen Neunziger hatte Lehrling keinen rechten Ansprechpartner in der Firma mehr, so wie wir es früher zu DDR Zeiten gewohnt waren mit nem Altgesellen halt. Aber an Eines erinnere ich mich genau, und zwar das du sofort zu Anfang der Lehrzeit gemerkt hast" der Junge könnte es schaffen, oder den kannst du voll vergessen"

Und schon damals breitete man Lehrling zumindest auf der Theorieseite voll den Teppich aus, also wenn Schule angesagt war, dann muss den Jungs sinngemäß einer abgegangen sein. So meine denke heute. Aber auf was wollte ich hinaus? Ich meine schon, das sich die Altzeiten zu Heute nicht groß geändert haben, außer das Lehrling eben öfter mal hin und hergeschoben wird aber eben...da muss Er, Sie durch, da beißt die Maus den Faden nicht ab, zumal, der Lehrling vom Heute zu vor 50/80 Jahren mehr wie fürstlich entlohnt wird.

Rainer-Maria



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#64

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 11.06.2017 19:51
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zu #63
Ich bin der Meinung, es hat sich schon viel geändert zu den Altzeiten.
Jeder wußte, er bekommt nach der Lehre eine Arbeit und so manch einer blühte in dieser Zeit so richtig auf, der vielleicht in der Schulzeit es nicht so ernst genommen hatte, plötzlich wurde erkannt, ich lerne für mich und nicht für den Lehrer.
Und war es nicht gut, wenn man wußte, nach der Lehre verdient man sein eigenes Geld und kann sich selbst mal was kaufen, und war nicht mehr von den Eltern finanziell abhängig?
Jetzt ist es doch auch mitunter so, dass vielfach die Lehre geschmissen wird, weil einfach die Perspektive der Jugendlichen fehlt.
Ist aber zum Glück nur ein kleiner Teil.
Und die, die sich durch alles durchkämpfen, auf diese wartet mitunter das Arbeitsamt...


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 11.06.2017 21:33 | nach oben springen

#65

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 11.06.2017 19:53
von Rainer-Maria Rohloff | 4.115 Beiträge | 12190 Punkte
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Merke dir das Datum buschgespenst. Wenn es am 11.06.2027 keine Tageszeitung mehr gibt dann schreibst du drei Seiten handschriftlich wie zu unserer alten Schulzeit auf, und zwar" Ich buschgespenst habe es damals falsch vorhergesagt.,,,vorhergesagt, vorhergesagt" Und dann mein Freund übernimmst du die Rechnung ...für unseren Abend.

Rainer-Maria



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#66

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 12.06.2017 09:11
von schulzi | 2.184 Beiträge | 2280 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #9
In meiner Firma bekommen Zeitarbeiter
auch gut bezahlt,derzeit sind es über 20 Euro Brutto
Lutze

Blos die bekommt nicht der Kollege sondern sein Chef und er rennt mit nenn Apfel und einen Ei ab, wen überhaupt und muß sich vom Alten das Geheul anhören das er ihn in den Ruin treibt.Jedenfalls ich hab als Leiharbeiter nur Miese gemacht.


RalphT, Ährenkranz und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 12.06.2017 09:45
von der Anderdenkende (gelöscht)
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Das hab ich auch schon erlebt.
Wo die Firmen gern besch....en wollen, das ist bei der Auslöse. Besonders gern versuchen sie es bei internationalen Aufträgen.
Hätte nach Norwegen gehen können. Aber nicht mit 36 Euronen Auslöse und ohne Dienstauto, welches man dort schon benötigt.


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#68

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 12.06.2017 10:23
von Heckenhaus | 8.568 Beiträge | 17262 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #49
Ich bin in dreckigen Arbeitsklamotten durchgeschwitzt nicht mal im eigenen Auto gefahren, also ein Eimer mit Wasser, ein Stück Seife und Eimer-Ganzkörperwäsche in einer Ecke der Baustelle, dann aus dem Rucksack paar saubere Klamotten und heimwärts.
Aber ich weiß, ich Jungsprutz hab keine Ahnung vom Bau nach den nunmehr 39 Jährchen auf dem Bau.

Das geht aber nicht, wenn du lediglich an der Straßenseite arbeitest, zum Pinkeln 10 min bis zum nächsten Feld latschen mußt, Essenseinnahme
unterm Gerüst stattfindet und Wasser nur als ein einziger 5 l Kanister (zur Materialverdünnung) bereitsteht. Nicht einmal ein sauberer Eimer
zuviel wurde angeliefert aus der Firma.
Kein Wasserhahn, kein Hausbewohner, keine ruhige Ecke, nichts.
Das war zwar nicht die Regel, kam jedoch alljährlich mehrmals vor. Nach der Wende im Schwobelandle.
So meine Erfahrungen, nach übrigens über 45 Jahren Erfahrung auf dem Bau.
Gibt eben diese und jene Erfahrungen, dem Werben von Nachwuchs, der bekanntlich "geil" ist auf Abi und Bürojob, dient das nicht.


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.

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Ährenkranz und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 12.06.2017 10:40
von TOMMI | 2.387 Beiträge | 2061 Punkte
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Ich hatte selbst einmal das "Vergnügen" bei einer Leihfirma beschäftigt zu sein, und das 10 einhalb Jahre. Mir sind noch die Worte meines damaligen Vorgesetzten im Ohr, der sagte:
"Du bist eh nicht lange bei uns, in spätestens einem halben Jahr hat Dich jemand eingestellt." Wie lange doch so ein halbes Jahr dauern kann....
Ich erlebte alle Arten von Firmen: Gute und professionell geführte und saubere als auch übelste Krauterbuden, in denen man nichteinmal die einfachsten Paragraphen der Gesetze zu
kennen schien. Ich hatte gute und anspruchsvolle Arbeiten meiner Ausbildung gemäß (Werkzeugmacher) oder zumindest ähnliche, aber auch absolute fachfremde Hilfsarbeiten. Das Glück hierbei war,
dass man mir stehts mein Facharbeitergeld zahlen musste. Die einen Einsätze machten mir Spaß, andere ließen mich abkotzen. Es gab Arbeitsstellen in meinem Umfeld, aber auch sogenannte "Montage"-Einsätze weit draußen in der "Pampa". Während dieser Zeit war ich in 37 verschiedenen Firmen eingesetzt, der kürzeste Einsatz dauerte 1 Tag, der längste 2 Jahre und 4 Monate. Nervig wurde es, wenn man bei Montageeinsätzen Typen ans Bein gebunden bekam, denen man im wahren Leben aus dem Weg ging.
Die Firma hatte zu der Zeit keinen Betriebsrat, so machte man mit uns Dinge, von denen ich mich heute frage: "Wie konntest Du Depp Dir das gefallen lassen?"
Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Zeitarbeit und Arbeit auf Abruf müssen kein Widerspruch sein. Bei "uns" damals war es üblich für Zeiten, wo man keine Einsätze hatte, das Zeitkonto (welches stets üppig gefüllt war) abzubummeln. Das konnte lange gut gehen, aber urplötzlich konnte ein Anruf der Firma kommen, diesen zusätzlichen Urlaub zu unterbrechen und in einer Zeit x+0 bei einer Firma zur Arbeit zu erscheinen, möglichst noch mit gepackten Taschen, wenn es ein Auswärtsmontageeinsatz war. Oftmals so knapp, dass man gar nicht pünktlich sein konnte. Beispiel: einmal überaschte mich so ein Anruf beim Frühstück, so etwa 08:20, ich sollte Sachen packen und zu einem Ort 100km weit fahren mit gepackter Tasche, da Übernachtungsoption. Ich solle 09:15 dort sein. Noch Fragen? Ich kam dort zwar an, aber weit nach 09:15. Mit fadenscheinigen Gründen sagte man mir, dass der Vorstellungstermin ausgefallen sei, aber meiner Firma teilte man mit, ich sei nicht pünktlich erschienen. Diese hatte wenigstens soviel Eier, um die Schuld wegen der kurzfristigen Info auf sich zu nehmen. Als ich dann später in der Firma, bei der ich jetzt fest und so Gott will, bis zur Rente eingestellt bin, als Leiharbeiter kam, arbeiteten wir grade in 4 Schichten, also auch am Wochenende. Dafür gab es ein "Ersatzwochenende" an 2-3 Werktagen. Da kam die Unsitte auf, dass uns die Leihfirma versuchte, an den freien Tagen für Überstunden zu verheizen. Ich ging diesen Mätzchen aus dem Wege und lies das Telefon oft klingeln und nahm nicht ab.
Dass ich damals die Abnabelung von der Leihfirma schaffte, liegt nicht in etwa in der Menschenfreundlichkeit der damaligen Geschäftsleitung, sondern an einer Initiative des seinerzeit vielgescholtenen Wirtschaftsministers Machnig und an der Tatsache, dass just damals ein selbstbewusster Betriebsrat die Arbeit aufnahm, der sich für das Wohl der Mitarbeiter den A.... aufreißt.
Ich hatte Glück: Guter Job, gutes Betriebsklima, Tarifvertrag. Viele haben dieses Glück nicht, bis heute nicht.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


schulzi, RalphT, bürger der ddr, Niederlausitzer, Ährenkranz und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.06.2017 10:44 | nach oben springen

#70

RE: Zeitarbeit war gestern,Arbeit auf Abruf stellt sich immer mehr ein

in Themen vom Tage 12.06.2017 15:40
von berlin3321 | 3.409 Beiträge | 3608 Punkte
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Tja.....

Einigen ist ja meine ehemalige Tätigkeit im Kfz- Pannendienst bekannt. Ich kann mir kaum vorstellen das ein Roboter diese Tätigkeit übernehmen kann.

Grundsätzlich wird es das Handwerk wohl immer geben. Ein Roboter wird den Klimakompressor kaum ersetzen können wenn dazu der Motor ausgebaut werden muss (Beispiel VW Touareg). Ein Roboter der eine Reparaturlackierung macht?

Andererseits, auch im Reparaturbereich greift die Automatisierung immer weiter um sich. Vor 10 Jahren mussten die Schritte beim Klimaservice per Hand eingestellt werden. Man konnte Kältemittel nachfüllen.

Heute wird das Gerät angeschlossen, die Füllmenge eingegeben, Start gedrückt, der Rest geht automatisch. Es wird abgesaugt, recycled, Vakuum gezogen, Dichtheit geprüft, neu gefüllt.

Doch zurück zur Arbeit auf Abruf und dem "Wohlergehen" des Arbeitnehmers. Ist vielen Arbeitgebern Sche***egal, da zählt nur der verdiente €. Viel anders war es bei meinem Arbeitgeber auch nicht.

Zuerst wurde mal der Tarifvertrag gekündigt, Begründung: Wir arbeiten nicht in der Werkstatt sondern draußen. Neue Mitarbeiter bekamen weniger Urlaub und weniger Geld.

Kehrseite: Die "Guten" arbeiteten nicht mehr für dieses Geld, man bekam nicht mal den Durchschnitt. Dies führte dann zum umdenken des Arbeitgebers, man näherte die Gehälter und Urlaub der neuen Mitarbeiter an das Gehalt der Tarifkräfte an, da der hohe Qualitätsanspruch so nicht umgesetzt werden konnte.

Übrigens, Waschgelegenheiten? Fehlanzeige.....wenn man sich richtig eingesaut hatte hieß es nach Hause fahren und umziehen, evtl. mit Dusche.

Gearbeitet habe ich in 14 verschiedenen Schichten. Das war dem Arbeitgeber noch nicht genug, er wollte 48 verschiedene Schichten, die Möglichkeit, Mitarbeiter zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Auftragsmangel nach Hause zu schicken oder zu aktivieren. Glücklicherweise stimmte der Betriebsrat dem nicht zu.

Anrufe an freien Tagen gab´s trotzdem, kannst du arbeiten? Kollege X ist krank, kannst Du die Schicht Y fahren? Ich bin meist nicht ´ran gegangen meine Frau sagte meist, der ist gerade nicht da.

Überstunden? Jede Menge....

Nochmal Roboter und Co: Im Hafen Hamburg werden auf den Containerterminals Container von unbemannten LKW transportiert. Amazon in groß.

Denken wir nur mal 10, 15 Jahre zurück und schauen wir uns mal ein Auto heute an. Seit einigen Jahren hat so ein Auto jede Menge Assistenzsysteme. Parkt allein ein, Spurhalteassistent, Bremsassistent, etc. Hätte sich vor Jahren noch kein Mensch träumen lassen.

Noch krasser sieht es in der Landwirtschaft aus. Die Häcksler und Drescher fahren völlig allein. greifen auf vorher digitalisierte Flurstücke zu. Der Ausblaskopf des Häckslers richtet sich automatisch zum leeren Anhänger aus, füllt diesen auch gleichmäig und "hält" auch die Position in Kurven.

Der Mensch an Bord überwacht nur noch und greift im Notfall ein, beseitigt Störungen.

Übrigens gab es 1964 bereits einen Prototyp eines unbemannten Pfugs von Eicher, nannte sich Agri Robot.

Die Arbeit wird sich in der Zukunft verändern. Ich meine auch das das Ladenschlußgesetz nicht mehr zeitgemäß ist.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...
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