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#21

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:46
von Ebro | 1.515 Beiträge | 3791 Punkte
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Ich glaube, da mußte irgendein spezieller Stempel drauf sein, oder?



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#22

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:53
von Hohenstücken7072 | 39 Beiträge | 160 Punkte
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Hi Ebro,
meinst Du den grünen Stempel?


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#23

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:59
von Ebro | 1.515 Beiträge | 3791 Punkte
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Weiß ich nich mehr, mir ist nur ein besonderer Stempel im Gedächtnis.



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#24

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 11:51
von Freienhagener | 7.639 Beiträge | 17184 Punkte
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #20
Freienhagener,

für Erteilungen von Baugenehmigungen mussten die Projektierungsunterlagen vorher der staatlichen Bauaufsicht zur Prüfung(z.B. Zeichnungen, Statiken, Erläuterungsberichte.. ) vorgelegt werden. Fehlte die Genehmigung des Kreisarchitekten war es ein Schwarzprojekt und wurde so erst gar nicht angenommen.

Gruß

Bei der Planung der Verlegung von Leitungen im Erdreich, vermittelt durch die eigene Firma und im Rahmen der dortigen Tätigkeit nicht.

Mit der Bauausführung hatte ich nichts zu tun.
Die Projektierungsunterlagen entsprachen ganz den üblichen und meine Firma realisierte das Projekt wie sonst üblich.
Die Sache lief wie normal, nur die Projektierung außerhalb der Arbeitszeit.

Selbstverständlich brauchte die Energieversorgung im Rahmen ihrer Tätigkeit keine Baugenehmigung. Die baute ständig an x Stellen, oft bei Havarie.
Das ist heute nicht anders.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 12.05.2017 11:52 | nach oben springen

#25

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 12:12
von hardi24a | 334 Beiträge | 29 Punkte
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Ja, es war der grüne Stempel.
Habe ab 1980 gebaut, daß meißte ging ja nur über Schwarzarbeit.
Eine Fa. konnte ich mir nicht leisten - wenn ja, welche gab es denn ?
Einige Arbeitsstunden wurden über den Baukredit abgerechnet, 5 Mark die Stunde, mehr durfte ich nicht.
Der Schwarzarbeitlohn lag jedoch über das Doppelte.
Das Haus ist fertig geworden und da wohne ich heute noch drin.


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#26

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 13:17
von Hohenstücken7072 | 39 Beiträge | 160 Punkte
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Hi hardi24a,

genau, Du hast absolut Recht, dass war auch der übliche Werdegang in der damaligen Zeit. Die Leute, die damals Zeit in der DDR neu gebaut haben, haben durch die damaligen Preise und die Umbewertung der Kreditsummen zur DM-Einführung die preiswertesten Eigenheime in Deutschlands(Neubau getypte Einfamlienhaus staatliches Normativ in der DDR ca. 65TM) und die, die bei An- und Umbauten dann letztendlich nur den 1966er Peis bezahlten, waren auf dem Baugebiet die "Gewinner" der deutschen Einheit.

Und schön, dass Du noch drin wohnst!


Gruß


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#27

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 13:24
von Hohenstücken7072 | 39 Beiträge | 160 Punkte
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Sorry, ein paar Schreibfehler aber der Text auf meinem Tablet ist ja so winzig und das Schreibfenster auch zu klein.


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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#28

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 20:13
von PF75 | 3.667 Beiträge | 1398 Punkte
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: Schwarzarbeit in der DDR • Absender: Pit 59, Gestern 21:44 Hans55 im Beitrag #18Wir haben am Wochenende manches Haus hochgezogen und geputzt!
Natürlich auch gutes Geld verdient!Mist,wir haben das meiste in Mark der DDR bekomme


scheinbar konntest du damit doch (über)leben



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#29

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 21:17
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Den grünen Stempel gibt es eigentlich heute, bauvorlageberechtigter Diplom-Ing. der auch Statik darf.
Ich hab nur FH, darf nicht.
Viele Herren "Architekten", die von Statik keinen blassen Schimmer haben, lassen das aber von einem Grünstempel-Ing. durchrechnen in Lohnarbeit.
Die Standart-Eigenheime damals, ich weiß nicht mehr welche Typenbezeichnung die hatten, da war der Bauplan vorgefertigt da genormt, extra statische Berechnungen fielen da aus.
Einen auskragenden Balken kann ich aber auch heute noch auf einem Stück Holz berechnen, ohne Stempel.
Das sind dann die Regeln der Baukunst


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 12.05.2017 21:29 | nach oben springen

#30

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 21:36
von Hohenstücken7072 | 39 Beiträge | 160 Punkte
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Bevor ich Dir richtig antworten kann, definiere erst mal genau "FH" und ob Du nachdiplomiert wurdest. Am besten wie Deine Qualifikation zu DDR-Zeiten und jetzt lautet.

Gruß


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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#31

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 21:39
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #30
Bevor ich Dir richtig antworten kann, definiere erst mal genau "FH" und ob Du nachdiplomiert wurdest. Am besten wie Deine Qualifikation zu DDR-Zeiten und jetzt lautet.

Gruß


FH ist logischerweise Fachhochschule mit nachwendlichem Abschluss.
Zur Wende war ich 28 und das Bedürfnis mir paar Abschlüsse anzueignen kam dann als das nicht mehr nach Planvorgaben vom lieben Staat reglemtiert war.
Frag lieber nicht wie ich das alles geschafft habe, meist im Fernstudium bis früh um zwei jede Nacht und um acht war ich auf Baustelle wieder am Start, drum geht mir auch das Geheule von etlichen hier so auf den Beutel


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.05.2017 21:50 | nach oben springen

#32

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 22:15
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Nu denk aber nicht, dass das für Dich ein Alleinstellungsmerkmal ist.
Ich habe zu DDR-Zeiten meinen Ing.abschluß im Abendstudium gemacht.
5 Jahre jeden Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 20:00 und jeden Samstag von 08:00-14:00 Uhr im Unterricht.
Daheim, neben der täglichen Arbeit, dann Belege, Zeichnungen und so-es war nicht lustig!!
Von 24 Leuten, die damit angefangen haben, sind 6 fertig geworden. Und einer davon war ich-und bin auch irgendwie noch stolz drauf....!



schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 22:43
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Hi Hanum83,

Zitat von Dir: “...Den grünen Stempel gibt es eigentlich heute, bauvorlageberechtigter Diplom-Ing. der auch Statik darf........ Ich hab nur FH, darf nicht….”

Zufällig weis ich, wie es diesbezüglich hier in Thüringen damit läuft.

Grundsätzlich dürfen Bauunterlagen incl. Statik die erstellen und der Staatlichen Bauaufsicht vorlegen, die “Bauvorlageberechtigte Ingenieure” sind. Das wird man nach Beantragung bei der Ingenieurkammer Thüringen und.Qualifikation ab Dipl.-Ingenieur(FH)!!! und nach einem Nachweis, schon mindestens 5 oder 6(?) Jahre als Projektant gearbeitet zu haben und nach Befragung in einer Zulassungskommission(letzter Stand meiner Info). Dann bekommt man eine Berufungsurkunde und nummeriertes Dienstsiegel(Stempel) und ist Mitglied der Kammer.

Eine gleichwertige Mitgliedschaft sind die “Beratende Ingenieure” mit der gleichen Zeremonie vorher allerdings ohne die Vorlageberechtigung, dass sind dann die Praktiker.

Noch Zitat; “...FH ist logischerweise Fachhochschule mit nachwendlichem Abschluss…”.

Wenn Du zu DDR-Zeiten einen Fachschulingenieur hattest so wurdest Du doch bestimmt nach der Wende auf Antrag und nach Prüfung nachdiplomiert und hast jetzt die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) oder und somit könntest Du rein theoretisch(nach Zulassung durch eine Kammer) auch Statiken vorlegen, fachlich befähigt wäres Du dann?

Jetzt zu den Architekten(nicht die Selbstbezeichneten). Ich glaube, die vergeben die Statiken deshalb, weil ihre Qualifikation eine Statik gar nicht hergibt und deshalb eine Vergabe notwendig und auch kostenmäßig günstiger ist. Außerdem gibt es statische Eigenheiten, die bei einem Fachstatiker sowieso besser aufgehoben sind.

Und richtig ist, bei den standardisierten DDR-Typenbauten waren die Statiken dabei. Aber wer hat denn schon danach gebaut. Außenmaße eventuell ja aber innen wurde meistens vieles verändert und da waren mitunter auch statische Nachweise nötig.

Grüne Stempel vergab damals und vergibt auch noch heute die Staatliche Bauaufsicht(Untere Baubehörde).

Gruß


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#34

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 23:05
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Noch mal Hanum83,

ich habe übersehen, dass Du nach der Wende studiert hast und nahm bei meiner vorstehenden Schilderung an, es war zu DDR-Zeiten.


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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#35

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 23:44
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #33
Hi Hanum83,

Zitat von Dir: “...Den grünen Stempel gibt es eigentlich heute, bauvorlageberechtigter Diplom-Ing. der auch Statik darf........ Ich hab nur FH, darf nicht….”

Zufällig weis ich, wie es diesbezüglich hier in Thüringen damit läuft.

Grundsätzlich dürfen Bauunterlagen incl. Statik die erstellen und der Staatlichen Bauaufsicht vorlegen, die “Bauvorlageberechtigte Ingenieure” sind. Das wird man nach Beantragung bei der Ingenieurkammer Thüringen und.Qualifikation ab Dipl.-Ingenieur(FH)!!! und nach einem Nachweis, schon mindestens 5 oder 6(?) Jahre als Projektant gearbeitet zu haben und nach Befragung in einer Zulassungskommission(letzter Stand meiner Info). Dann bekommt man eine Berufungsurkunde und nummeriertes Dienstsiegel(Stempel) und ist Mitglied der Kammer.

Eine gleichwertige Mitgliedschaft sind die “Beratende Ingenieure” mit der gleichen Zeremonie vorher allerdings ohne die Vorlageberechtigung, dass sind dann die Praktiker.

Noch Zitat; “...FH ist logischerweise Fachhochschule mit nachwendlichem Abschluss…”.

Wenn Du zu DDR-Zeiten einen Fachschulingenieur hattest so wurdest Du doch bestimmt nach der Wende auf Antrag und nach Prüfung nachdiplomiert und hast jetzt die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) oder und somit könntest Du rein theoretisch(nach Zulassung durch eine Kammer) auch Statiken vorlegen, fachlich befähigt wäres Du dann?

Jetzt zu den Architekten(nicht die Selbstbezeichneten). Ich glaube, die vergeben die Statiken deshalb, weil ihre Qualifikation eine Statik gar nicht hergibt und deshalb eine Vergabe notwendig und auch kostenmäßig günstiger ist. Außerdem gibt es statische Eigenheiten, die bei einem Fachstatiker sowieso besser aufgehoben sind.

Und richtig ist, bei den standardisierten DDR-Typenbauten waren die Statiken dabei. Aber wer hat denn schon danach gebaut. Außenmaße eventuell ja aber innen wurde meistens vieles verändert und da waren mitunter auch statische Nachweise nötig.

Grüne Stempel vergab damals und vergibt auch noch heute die Staatliche Bauaufsicht(Untere Baubehörde).

Gruß


Ist vielleicht für Schwarzarbeit in der DDR zu viel diesseits.
Trotzdem interessant, ich reiche aber nichts anderes ein als Angebote für meine Baustellen an die Auftraggeber.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#36

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 12.05.2017 23:46
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Zitat von Ebro im Beitrag #32
Nu denk aber nicht, dass das für Dich ein Alleinstellungsmerkmal ist.
Ich habe zu DDR-Zeiten meinen Ing.abschluß im Abendstudium gemacht.
5 Jahre jeden Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 20:00 und jeden Samstag von 08:00-14:00 Uhr im Unterricht.
Daheim, neben der täglichen Arbeit, dann Belege, Zeichnungen und so-es war nicht lustig!!
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Achtung, krude Ironie
In der DDR musste ich richtig arbeiten, so mit den Händen.
Trotzdem, meine Tränen ob der Beschreibung deines harten Seins im Sozialismus sind wirklich erst jetzt getrocknet, heiliges Pionierehrenwort.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.05.2017 23:56 | nach oben springen

#37

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2017 00:01
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Hi Hanum83,

kalkulieren, die Baustellen leiten, abrechnen und dazu noch zwei Kolonnen Dachdecker, kenne mich aus.


Gruß Herr Kollege


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#38

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2017 08:56
von Fred.S. | 2.045 Beiträge | 17129 Punkte
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zu #28. Ja, da konnte man wirklich schoenes Geld verdienen.
Mein Pflegevater Beruf Maler, nach getaner Arbeit im Betrieb, entweder bei anderen Bürgern die Wohnung renoviert, oder man brachte ihm Möbel nach Hause, die er restaurierte und neu angepinselte. Verdiente damit monatlich mehr Geld als im Betrieb, was er aber leider alles versoff.
Fred.S.


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#39

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 13.05.2017 23:57
von Turmwache | 397 Beiträge | 423 Punkte
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"Schwarzarbeit"
Wie im heutigen Sinne - strafrechtliche Verfolgung usw. gab es so nicht, Steuern brauchte man auf die geringen Stundensätze nicht zahlen, man war beispielsweise Versichert wie auch im Arbeitsrechtsverhältnis bei Wege-u.Arbeitsunfall.
Es nannte sich Feierabendtätigkeit , auch im eigenen Betrieb, oder in einem fremden Betrieb oder bei einem Bürger welcher beispielsweise sich ein EFH errichten wollte.
Eine Genehmigung verlangte ein fremder Betrieb in der Regel schon u. Dein eigener Betrieb sicherte sich mit der Vergabe dieser Genehmigung auch selbst ab, nämlich dass Du Deiner eigentlichen Arbeitsaufgabe nachkommen konntest.
Das gesellschaftliche Ansehen bei Reparaturarbeiten beim Bürger un in Deinem WBZ wuchs damit ähnlich einer heutigen ehrenamtlichen Tätigkeit.
Beispielsweise arbeitete bei uns in der KWV ein Feldwebel aus unserem WKK der Keisstadt. Einem mir bekannten Polizisten der VP , dem hatte seine Diensstelle, das VPKA diese Tätigkeit wegen rollenden Dienstes nicht genehmigt.
Auch arbeiteten für unseren Betrieb Statiker u. Bauingenieure nach Feierabend.
Alles in Allem war es neben dem Zuverdienst auch interessant neue Verbindungeh zu bekommen.


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#40

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 14.05.2017 11:22
von katze | 195 Beiträge | 115 Punkte
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Schwarzarbeit?? Nee Leute, ging viel einfacher, Feierabendbrigade, hab ich auch mal gemacht. Mindestens zwei mussten wir damals sein und das eim VA der Brigade anmelden. Der gab uns dann die Arbeit, genug Projekte gabs ja. Hier ein Haus, Gerüst wurde gestellt, aber Putz abmachen etc. Straßenbau war auch sehr viel. Der VA kümmerte such in der Regel ums Material und am Monatsende um die Stundenabrechnung. Wobei die Wartezeit aufs Material als "Arbeitszeit" galt. Eine gewisse Stundenzahl durfte im Monat nicht überschritten werden. Aber alles kein Problem, dafür gabs "Klaus" der war ja nie da, die Mehrstunden einfach auf ihn geschrieben. Samstags wurde meistens nur bis Mittag gemacht, in der Woche max. bis 21:00 Uhr. Im Winter war meistens ganz Ruhe. Wir hatten damals, zu meiner Zeit meistens Projekte im Straßenbau. Kanalisationsschächte mauern, Regenrinnen usw. "Nebenbei" wuchs das Eigenheim eines unserer Mitstreiter, Material, hat halt nicht gereicht, mussten da und dort mehr unterfüttern, oder die Mauersteine wren gerissen und somit unbrachbar. Beton, auch kein Problem, wurde dann halt alles auf einmal geliefert, konnten wir so schnell nicht verarbeiten, ist hart geworden. Das nächstemal wurde dann Sand , Kies und Zement geliefert, was natürlich noch besser war. Da ist halt das und das wegegekommen. Lager offen gelassen etc. Sa, nach Ende der Arbeit, wurde gegrillt, Kasten Bier oder die Brätl lieferte der VA, der hatte Kontakte überallhin. Ein richtiges Organisationstalent, aber zwei linke Hände. War FDJnick in einem Kombinat, was er so nicht organisieren konnte, lies er über das Kobinat laufen.


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