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#41

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 19:45
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Dann weißt du ja nach Dienstende was du gemacht hast. Denn es ist ja nun nicht so einfach das Vorgelände abzuklappern, besonders wenn du direkt dicht an den Buhnen entlang gegangen warst. Ich denke das du höchstens bis Bleckede gewandert bist. Eine Art Trennungslinie für die Boote gab es so nicht. Es kam auf die Situation an, dann fuhr man bis Darchau. Dort war das Ende für den damaligen Bootszug. Boote von Dömitz konnten auch wenn es erforderlich war, bis Bleckede fahren, wenn sie in den Abschnitt Hitzacker / Neu Darchau sich befanden.


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zuletzt bearbeitet 28.04.2017 19:46 | nach oben springen

#42

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 20:27
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #8
Doch wir auf der Elbe konnten jeden Moment damit konfrontiert werden. Fahrrinne verläuft auf BRD Seite. Im Buhnenfeld badet man. Plötzlich ist eine Person, ein Kind am ertrinken, 10 m von dir entfernt.
Und du DARFT --- N I C H T helfen. === Es ist BRD Gebiet ===. Nur eine Meldung absetzen und zusehen wie der Kleine ertrinkt.
Ein Paddelboot kentert, man schreit um Hilfe denn du bist 3 m daneben. Die Fahrrinne verläuft DDR Seite, das Boot auf BRD Seite.
Du WILLST helfen, aber die Befehle sagen NEIN !!!.
Und wenn einer von euch über Bord gegangen/gefallen wäre (wie auch immer, sowas soll ja vorkommen), hättet ihr ihn dann auch nicht retten dürfen, wenn er auf die BRD-Seite der Elbe abgedriftet wäre? Gibt ja Fälle, wo man sich selber nicht ans Ufer retten kann z.B. Verletzungen, Krämpfe o.ä.


zuletzt bearbeitet 28.04.2017 22:19 | nach oben springen

#43

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 21:38
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Wieso durfte man eigentlich nicht einfach doch helfen? War jeglicher Verstand abzuschalten? Wie stand denn die DDR-Führung besser da? Mit Helfen oder ohne? Was wäre dem verbotenerweise Helfenden anschließend passiert?



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#44

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 21:42
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Du hättest um helfen zu können aus eigener Entscheidung das Hoheitsgenbiet der DDR verlassen müssen und wenn es nur 10 Meter waren, ging wirklich gar nicht, es war nun mal der eiserne Vorhang, auch im kleinen.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.04.2017 21:45 | nach oben springen

#45

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 22:01
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# 44 Hanum83: Du hättest um helfen zu können aus eigener Entscheidung das Hoheitsgenbiet der DDR verlassen müssen und wenn es nur 10 Meter waren, ging wirklich gar nicht, es war nun mal der eiserne Vorhang, auch im kleinen.

Ich bin mir nicht sicher, ob es aus der heutigen Sicht mit genug Lebenserfsahrung resultiert oder ob nicht doch der Eine oder Andere in einem solchen Fall, zumal wenn es um ein Kind geht, auf die Dienstvorschrift geschissen hätt um den/die Ertrinkenden zu retten. Egal was man ihm später vorgeworfen hätte, es wäre kein Schaden für die DDR entstanden, dafür eher Anerkennung auch von manchem der Gegner und die Moral hätte sowieso auf Seiten des Retters gestanden. Es wäre eine ziemliche Korkenzieherdreherei eines Anklägers gewesen, dem Retter damit einen Strick zu drehen.



zweedi04 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 22:03
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Man hätte auch Retten und Abhauen verbinden können, wenn Retten nur so geht.



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#47

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2017 22:46
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
# 44 Hanum83: Du hättest um helfen zu können aus eigener Entscheidung das Hoheitsgenbiet der DDR verlassen müssen und wenn es nur 10 Meter waren, ging wirklich gar nicht, es war nun mal der eiserne Vorhang, auch im kleinen.

Ich bin mir nicht sicher, ob es aus der heutigen Sicht mit genug Lebenserfsahrung resultiert oder ob nicht doch der Eine oder Andere in einem solchen Fall, zumal wenn es um ein Kind geht, auf die Dienstvorschrift geschissen hätt um den/die Ertrinkenden zu retten. Egal was man ihm später vorgeworfen hätte, es wäre kein Schaden für die DDR entstanden, dafür eher Anerkennung auch von manchem der Gegner und die Moral hätte sowieso auf Seiten des Retters gestanden. Es wäre eine ziemliche Korkenzieherdreherei eines Anklägers gewesen, dem Retter damit einen Strick zu drehen.



Wir und auch du hatten doch die Hosen gestrichen voll, du hast es vielleicht nur vergessen weil es länger her ist.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Hoffentlich passiert etwas .

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.04.2017 21:57
von krelle | 343 Beiträge | 7297 Punkte
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Dass etwas „passieren“ möge, habe auch ich so manches Mal gehofft, wenn ich in den Dienst ging. Nun, während der Tagdienste gab es eigentlich oft was zu sehen (und entsprechend zu „melden“): Arbeiten an den Grenzsperranlagen, Grenzsoldaten auf dem vorgelagerten Hoheitsgebiet der DDR, Hubschrauber, Nichtbeachtungen Grenzverlauf durch Bundesbürger etc.
In den Nachtstunden sah das natürlich „anders“ aus. Man(n) konnte kaum etwas von "drüben" erkennen, soweit nicht Lichtsperren einen Teil des Schutzstreifens erhellten. Und wenn die Augen „nur“ noch Dunkelheit wahrnehmen, kommt ganz schnell Müdigkeit auf. Nun, bis 2 -3 Uhr war ich in der Regel „fit“ – aber dann bekam auch ich schwere Augenlider. Um nicht Gefahr zu laufen, einzunicken, bin ich gar nicht erst längere Zeit in Schutzhütten geblieben. Habe meinen Hund genommen und bin – auch wenn es oft schwer fiel – trotz herrschender Wetterbedingungen Streife gegangen.
Und zu dieser „unchristlichen“ Nachtzeit dachte ich dann immer mehr an „Feierabend“. Für „Action“ war es gefühlsmäßig bereits zu spät, diese wäre am besten am Anfang des Nachtdienstes gewesen.
Ich erinnere mich an eine „NM“-Tour (Nach-Mitternacht-Schicht, 23.00 – 06.00 Uhr), wo ich kurz nach 05.00 Uhr morgens glaubte, es gleich „geschafft“ zu haben. Ich war körperlich schon "angeschlagen" und hundemüde. Dachte nur noch ans Bett… und dann, als ich gerade den Schlagbaum Eichholz verlassen wollte, nordöstlich meines Standorts eine LK Rot (ob 1 Stern oder 3 Stern Rot weiß ich nicht mehr) in die Höhe schoss. So ein Mist aber auch!!!
Der schon im Auge gehabte Feierabend war dahin – statt den Heimweg zum ZKom, wo meine GASt war, einzuschlagen, galt es, nun der Stelle, wo die Leuchtkugel hochging, näher zu kommen und zu beobachten/lauschen, ob sich drüben „etwas“ tut. Andere Streifen, auch in Lübeck-Schlutup, waren nicht unterwegs. Nun waren mein Diensthund und ich gefragt…. Und so liefen wir noch einmal los in Richtung Wald, wo schon bald (wieder) das Grunzen von Wildschweinen zu vernehmen war.
Ach ja – jetzt, zu dieser Zeit, hatte ich gar keinen „Bock“ mehr auf das „Besondere“ – aber das zählte nun nicht. Jetzt war noch einmal „Einsatz“ gefragt – und der ZOLL konnte sich darauf verlassen, dass ich mich meiner Pflichten besann.


der sturmbahn könig, Schlutup, IM Kressin, zweedi04 und Thomas 66 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.04.2017 22:25 | nach oben springen



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