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#1

Nachtzug D-106 (1964)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2017 21:48
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Veröffentlicht am 20.04.2017

HANDLUNG:
Ein Zug zwischen Westberlin und Westdeutschland im Jahr 1964. An einer Baustelle, die sich auf DDR-Gebiet befindet, muss der Zug kurz halten. Ein junger DDR-Bürger nützt diese Gelegenheit und springt auf. Er hat keine Papiere, will nur weg aus dem diktatorischen Staat. Er bittet die Passagiere um Hilfe. Die Entscheidung, dem Mann zu helfen oder ihn den Behörden auszuliefern, stellt jeden einzelnen von ihnen vor eine persönliche Entscheidung, die stark von ihrem Charakter geprägt ist. Der Zug hat nur ca. eine Stunde bis er die deutsch-deutsche Grenze erreicht. Während einige Zugpassagiere dem Mann Hilfe anbieten, lehnen andere diese strikt ab, um nicht selbst in Schwierigkeiten zu geraten. Die Zeit für eine Entscheidung wird kürzer und kürzer, bis man sich zu einem Plan entschließt. Doch kann der DDR-Grenzpolizist getäuscht werden?

https://youtu.be/4xp8TtNO4nk


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#2

RE: Nachtzug D-106 (1964)

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.04.2017 20:25
von eisenringtheo | 9.652 Beiträge | 1208 Punkte
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Überraschendes Ende. Dem Flüchtling verleidet die Diskutiererei und er springt bei einer Langsamfahrstelle aus dem Zug. Neben den diskutierenden Fahrgästen kommt noch ein Mitarbeiter der Zugsverpflegung vor, der ein Wägelchen hin- und herschiebt: "Sie (die Flüchtlinge) sind wie Ratten, sie versuchen es immer wieder!!", meint er, als er mitbekommt, dass etwas nicht stimmt.
Der Plan ist, nach der Kontrolle eines ähnlich aussehenden Fahrgastes dessen Ausweis mit Hilfe des Verpflegers an der Kontrolle vorbeizuschleusen und dem Flüchtling zu geben. Allerdings sind die Bedenken allgemein zu gross und man findet immer einen Grund, warum es nicht klappen kann.
Des weiteren kommt noch ein "Vopo" vor, der eine DDR-Uniformmütze auf dem Kopf hat, wie man sie eigentlich nur bis 1961 getragen hat. Im Ährenkranz ist nicht Hammer und Zirkel sondern das Wappenschild "Schwarz-Rot-Gold". Die einzig interessante Frage ist, ob man bei der Transportpolizei wie bei der Reichsbahn im Transitverkehr Kompromisse gemacht und anfangs auf das "Spalterzeichen" verzichtet hat - die Deviseneinnahmen waren doch sehr wichtig.


zuletzt bearbeitet 21.04.2017 20:26 | nach oben springen



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