Grenzkompanie Ecklingerode

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13.01.2018 15:58
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#16
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Hallo Sani,
Ich war der damalige Waffenuffz.wo es passiert ist mit dem Soldaten in Ecklingerrode. An dem Wochenende, wo das passiert war, war ich im Urlaub. Als ich wieder kam, war die Hölle . Gruss Roland


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15.01.2018 12:46
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#17
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Hallo Roland,

vielen Dank für deinen Post. Das muss schon ziemlich Wellen geschlagen haben. Als der Gefreite und ich den Soldaten endlich im LO hatten, wollten die uns erst gar nicht aus dem Handlungsgebiet rauslassen. Die wollten das Tor nicht aufmachen, weil sie auf weitere Befehle warten sollten. Ich hab dann gebrüllt, dass ich das Tor einfahren werde. Auf halber Strecke nach Worbis hat man mich noch angehalten, ich solle nach XXX (hab ich vergessen) fahren. Zum ersten wusste ich gar nicht, wie ich dahin komme, zum 2. wäre er dann offensichtlich gestorben. Natürlich wollte man nicht, dass er in einem kirchlichen Krankenhaus behandelt wurde. Die Meldung ging sicher sofort in den Westen.
Wochen später durfte ich hintenrum einen Briefumschlag mit einer Prämie in Empfang nehmen. Aber nicht vor der Truppe, sondern heimlich im KC Zimmer. Naja.


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21.01.2018 12:30 (zuletzt bearbeitet: 21.01.2018 12:33)
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#18
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Zitat von Sani im Beitrag #6
Ich war von 1983-1985 im Bataillonsstab Klettenberg als Sanitätsunteroffizier tätig. 1984 war in Ecklingerode ein Sommer/Sportfest der Zivilangestellten der Kompanie auf dem örtlichen Sportplatz. Ich habe da die "medizinische Absicherung" machen dürfen. Plötzlich wurde ich abgerufen in den "Handlungsraum", da sich ein Unfall ereignet hatte. Ein Postenpaar auf Wartung der Leuchtsignalanlage. Ein Abschussgerät hatte geklemmt und der Soldat hat sich die Leuchtmunition in den Bauch geschossen. Offener Bauch. Der Gefreite und ich haben den Soldaten auf Trage in meinen LO geladen und ihn, befehlswidrig, nach Worbis in das nächste mir bekannte Krankenhaus gefahren. Das nächste befohlene Krankenhaus lag erheblich weiter weg. Blöderweise war es das katholische in Worbis. Glücklicherweise hat der Chefarzt damals bescheinigt, dass der Soldat einen weiteren Transport nicht überlebt hätte. Ich habe nur erfahren, dass der Soldat überlebt hat. Weiß irgendwer von diesem Vorfall? Vielleicht kann mir irgendwer etwas dazu berichten. Ich würde mich freuen. Meine emailadresse ist thomasgoltz@t-online.de. Vielen Dank!


25. Juli 1984 gegen 18:00 Uhr.
Straße Ecklingerode - Duderstadt.
Der Wartungstrupp kam aus dem Bestand der A-Gruppe.

Einlieferung ins KKH Worbis
Verletzungen warten lebensbedrohlich.


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21.04.2022 23:58
avatar  Uwe1963
#19
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Solch einen Leutnant hatten wir auch wen er auf der Führungstelle war und vor Rustenfeld Früh das Milchauto amGsz Zaun vorbei fuhr gab es manchmal Wildwechsel dabei löste das Feld mehrmals aus wir musten4 mal ausrücken als Arlarmgruppe Objekt in der Nacht war Hauptfeld vom Dienst bei 5 mal Schiss er denn Leutnant zusammen und sagte zu ihm es gibt keinen der 5 mal das gleiche Feld auslöst es miste jedesmal der 2meter Posten mit ausrücken Endresultat war wir blieben drin und Kompaniechef bekam eine Meldung überbringst der Leutnant war mein bester Freund von hinten bis zum nächsten mal Uwe


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