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#21

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 15.03.2017 23:55
von andyman | 2.893 Beiträge | 5178 Punkte
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Zurück zu den Stiefeln,2Paar Lederstiefel zum Ausrüstungsempfang in OBurg erhalten.Davon 1 Paar total ausgelatscht aber in meiner Größe und 1 Paar ziemlich neue die bannig eng waren,hab ich nicht oft getragen,dazu noch ein Paar Filzstiefel die trug ich am liebsten da konnte man 3 Paar Socken übereinanderziehen und außerdem waren die absolute Sicherheitsstiefel,waren nicht totzukriegen so steif waren die.Die Sohlen wurden einmal erneuert wimre,naja ich war halt MKF.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#22

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 15.03.2017 23:58
von vs1400 | 3.859 Beiträge | 7720 Punkte
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Zitat von DirkUK im Beitrag #1
Im Grenzdienst wurden sicherlich etliche Kilometer abgelaufen. Wieviele Sohlen (Gummi ?) hat der Grenzer waerend seiner Dienstzeit so durchgelatscht? Wo wurden sie repariert?


hallo DirkUK,
die knobelbecher wurden, zu meiner zeit, ins regiment geschickt und dort repariert,
soweit es möglich war.

der stiefeltausch, so nannten wir es damals, war nicht vorgegeben ( keine zeitvorgaben oder ähnliches) und dem träger übertragen, soweit es keine befehle oder weisungen des, der vorgesetzten gab.

für berufskader gab es andere qualitäten, wie für gwd'ler und zeitsoldaten (uaz) und eben auch mehr tauschpaare.
gwd' ler und zeitsoldaten (uaz) hatten zwei paar knobelbecher und berufssoldaten eben ein paar mehr, die lackleder eben.
bei den unteren dienstgraden sollte ein paar für den innendienst vorbehalten sein, was in einer gk einfach nicht machbar war.

im winter gab es noch filzstiefel, meine wurden wohl aus stahlingrad zurück geschickt.
sie waren stein schwer und hielten dennoch nicht wirklich warm.
ich hab da alles versucht, zeitung um die füße und stiefelsocken mit wollsocken, war irgendwie immer kalt.

es gab noch die skischuhe,
soweit man neue bekam waren sie sehr gut und warm.

knobelbecher tauschte ich nach nem halben jahr gegen neue.
die liefen dann wieder den innendienst ab und gingen mit mir in den gd.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#23

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 16.03.2017 00:16
von vs1400 | 3.859 Beiträge | 7720 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #7
Also ich hatte drei bis vier Paar Stiefel im fast täglichen Gebrauch. Da warn erstmal die gut eingelaufenen, welche ich aber nur zum Grenzdienst außer Hütte, also zur Streife nutzte. Da kammen schonemal 20 bis 30 km am Tag zusammen, nun aber nicht täglich. Als zweites Paar eins zum Einlaufen, das zog ich auf die FüSt oder im Innendienst an. Und als drittes gabs die Chromledernen mit der schlanken Spitze, auch schonema als 'Halbschuhersatz' zur Hose lang. Wirme gabs aller halben Jahre ein neuer Paar genarbte, dann wurde das erste Paar dem Schreiber zurück in seine Kleiderkammer gebracht und das Spiel begann von neuem. Also werd ich so fünf oder sechs Paar 'verbraucht' haben?


wie haste die denn zusammengebracht, 94,
dass war ne k6 + ne k2 & ne ks mit postenkontrolle.

gruß vs


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#24

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 16.03.2017 07:32
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Das "gute" paar Stiefel durfte man ja eigentlich im normalen Dienst gar nicht anziehen, hießen die nicht Paradestiefel?
Weiß ich nicht mehr, aber die hast du sowieso stehen lassen weil die so eng waren das nach kurzer Zeit schon Aua war und 10 Kilometer waren es auch zum Turm und zurück per Beene.
Die in denen du im Stand umlenken konntest waren da bequemer.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#25

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 16.03.2017 07:36
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Das "gute" paar Stiefel durfte man ja eigentlich im normalen Dienst gar nicht anziehen, hießen die nicht Paradestiefel?

Bei wieviel Paraden bist Du denn mitgelatscht ?



zuletzt bearbeitet 16.03.2017 07:37 | nach oben springen

#26

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 16.03.2017 08:16
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Wir hatten zwei Paar Stiefel in Gebrauch.
Wenn das eine nicht "einsatzbereit" war, wurde eben das andere genommen, ganz einfach.

H.



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#27

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 16.03.2017 08:41
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Zu meiner Einstellung 05/58 erhielt ich 1 Paar gebrauchte Knobelbecher und ein Paar gebrauchte hohe Schuhe. Besohlt wurden die Stiefel/Schuhe in einer Schusterei in Eisenach.
Nach dem Einweisungslehrgang bekamen wir neue Knobelbecher und Schuhe. In der GK wurden diese in eine Schusterei nach Treffurt geschafft.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#28

RE: Soldatenstiefel

in Grenztruppen der DDR 16.03.2017 09:18
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In der Grundausbildung hat wohl jeder 2 Paar bekommen, eines neu und eines gebraucht, war bei mir auch so.
Kein Ahnung wie viele Stiefel ich in 11 Dienstjahren verschlissen habe - waren etliche. 3 - 4 Paar Lederstiefel hatte ich immer in gebrauch auch die Chromledernen. Da wurde in den seltensten Fällen große Reparaturen vorgenommen, wenn einer ganz gut "lief" dann wurden die Hacken schon mal erneuert,(privat) auch mal mit Eisen - das hat sich aber nicht bewährt, ist wohl eher was für sprichwörtliche "Sandlatscher". Wenn ich gewußt hätte das mal einer fragt nach GD Schichten mit 20 Km und 20+ dann hätte ich mir das damals aufgeschrieben aber as gab genügend.
Da ich in den allermeisten Fällen in Bewegung oder im trockenen (Warm war es ja nun nicht wirklich auf den FüSten)war, habe ich Filzstiefel nie empfangen. Filzstiefel, Gummistiefel und auch Skischuhe waren Sonder BA und wurden beim Spieß (Schreiber) bei Bedarf empfangen.
Also alles in allem habe ich geschätzt wohl locker 10 paar Stiefel aufgebraucht, 2 Paar habe ich noch.



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zuletzt bearbeitet 16.03.2017 09:19 | nach oben springen


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