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#1

Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 07.01.2017 14:04
von krelle | 233 Beiträge | 4456 Punkte
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Im Jahr 1985, an der Grenze zwischen Lübeck und Herrnburg.
Die Nachtschicht ging zu Ende, als mein Kollege und ich kurz vor 06.00 Uhr morgens in der Grenzaufsichtsstelle einrückten, um „Feierabend“ zu machen. Ich hatte gerade die Unterschrift ins Dienstbuch gesetzt, um „abzuleisten“, da rief mein jüngerer Streifenpartner plötzlich: „Mist, die MPi… die habe ich ganz vergessen…. die steht noch an der Hütte am Bahndamm!“
Vor Schreck ließ ich den Kugelschreiber aus meiner Hand fallen. Ach du Schande! Panik ergriff uns beide. Gewiss, „er“ war derjenige, der für die Mpi verantwortlich war und sie geführt hatte (ich hatte als Diensthundeführer nur die Pistole dabei), aber ich war der „Dienstältere“, Streifenführer und damit letztlich der Hauptverantwortliche. Wir stürzten uns in das Auto meines Kollegen und rasten mit wahrscheinlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung des GZD-Hochstands. Und – welch Glück – da stand sie auch noch, die „Martha Paula“. Das „Aufatmen“ muss bis zum BTv am Bahnhof Herrnburg hörbar gewesen sein….


zuletzt bearbeitet 08.01.2017 16:10 | nach oben springen

#2

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 09.01.2017 19:22
von Fritze (gelöscht)
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Hallo Krelle !

Da war der Kollege nicht der Einzige ,welcher die Knispel irgendwo liegenließ !

Ein Angehöriger unseres Zuges hatte auch bei einer Rast des Nachts am Boissower See die Kaschie an einer Bank stehen gelassen .

Erst ca 3 Stunden später wurde er von seinem Postenführer ,der ihn auf etwas aufmerksam machen wollte , am Rücken berührt ,wobei dieser merkte ,das da nix unter der Regenpelle des Postens war .
Dann ging es im Galopp zurück ,und siehe da die Kaschie stand im Mondlicht einsam an der Bank .Beiden fiel bestimmt ein Stein vom Herzen.

Tja und dann gab es noch die Geschichte vom Friedhof und dem Philipps Taschenradio !
Aber das ist wieder eine andere Geschichte und wohl auch nur im kleinen Kreise erzählbar !


krelle und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 09.01.2017 20:06
von GKUS64 | 2.253 Beiträge | 3423 Punkte
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Auch in der Untersuhler Grenzkopanie gab es Verlustprobleme mit der MPi.
Für irgendwelche Arbeiten auf der Straße nach Richelsdorf, hinter den 7 Pfeilern, wurden wir mit dem LO ins entsprechende Gebiet gefahren.
Die Strecke war verschneit, wir waren ca.12 Soldaten, alle mit MPi bewaffnet. Nach getaner Arbeit hieß es wieder aufsitzen, die Mpi hielten wir meist zwischen den Beinen fest. Einer von uns hatte die MPi jedoch auf die Bank gelegt, er saß wahrscheinlich etwas davor, ein Festklemmen mit seinem Hinterteil war wahrscheinlich geplant aber es funktionierte nicht. Erst auf der Kompanie merkte er den Verlust, es hieß wieder aufsitzen und nun wurde die gesamte mögliche Wegstrecke von uns abgesucht. Durch die Schneedecke hatte niemand von uns Fallgeräuche gehört. Alles ging gut aus,
am Straßenrand im Schnee wurde die MPi wieder gefunden. Mit dem Verlierer war man auch gnädig, eine etwas Lautstarke Belehrung durch den Zugführer war alles.
Ein zweites Vorkommnis, das ich aber nur vom Erzählen kenne, war folgendes. Nach Postenwechsel im dorfnahen Gebiet ging es zu Fuß zur Kompanie, der Weg führte an einer Kneipe vorbei. Da der Grenzer ja auch mal vom Durst geplagt wurde, traten die zwei, nun ja "dienstfreien" Grenzer in die Kneipe ein. Alle waren dort gut bekannt und es gab auch mit den Dorfbewohnern immer ein interessantes Schwätzchen. Man hatte sich nun doch etwas verplaudert und auch den Alkohol-Umsatz über Gebühr gesteigert. Der Aufbruch war hektisch und der eine sehr angeschlagene Soldat schmiss sich gleich auf sein Bett. Nach ca. 20 Minuten stand der Kneipenwirt vorm Eingang der Kompanie, und womit... nu klar mit der MPi. Für diesen Vorfall kann ich mich also nicht verbürgen, aber glaubhaft wurde er erzählt.

MFG

GKUS64



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zuletzt bearbeitet 09.01.2017 20:08 | nach oben springen

#4

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 09.01.2017 22:34
von HHausen88 | 48 Beiträge | 113 Punkte
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Ha, da habe ich auch einen:

Ich war "Hüttenpaula", also Posten beim KGSi auf der Führungsstelle. Wir fuhren mit dem LO auf den "Hintersitzen" in der Fahrerkabine in den Abschnitt, die Waffen klemmten in den vorgesehenen Halterungen. Die LO Besatzung lies uns an der Führungstelle nur kurz raus, Postentasche und Krams geschnappt und den vorherigen Posten abgelöst. Alles war fein.
Erst nach vielleicht einer Stunde merkte ich, dass meine MPi noch im LO draußen im Abschnitt herumfuhr. Ich sagte das vorsichtig meinem Postenführer, zum Glück "nur" ein Uffz, aber heute ja immerhin KGSi. Ihn schockte das interessanterweise viel mehr als mich, er wurde kreidebleich. Dann orderte er den LO - Posten vom befohlenen Abschnitt (Kapelle Kella) zurück zur Führungsstelle, was aufgrund des Geländes knapp 10 min Fahrzeit bedeutete. Er erklärte mir, wenn jetzt was in Kella passieren würde, könne er niemanden erklären, was er gerade mit dem einzigen Kella- Posten tut.
Es passierte aber nichts, der LO brachte mit meine MPi und fuhr ohne Zwischenfälle zurück.
Nach der Schicht waren natürlich einige Boiler fällig und ich musste wirklich nicht für den Spott sorgen.

Interessant aus heutiger Sicht: Wir hatten wohl beide Bammel, eine Dienstvorschrift ziemlich böse zu verletzen und überhaupt ist das eine blöde Sache. Aber der Gedanke "Oh, du bist jetzt hier ziemlich hilflos mit einem Anderen, Bewaffneten, 50 Meter von der Staatsgrenze entfernt, der hätte jetzt sicher ziemlich leichtes Spiel mit dir" kam -ich glaube uns beiden- nie.

Lang ists her :-)

Viele Grüße
Tino



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#5

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 09.01.2017 22:48
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Ich bin mal zum Tor rein und wir hatten ordentlich Spurensicherheit hergestellt, da guck ich raus und meine Kaschi hing noch draußen am Uhu.
Blöd, Führungstelle anrufen, muss noch mal raus die Flinte holen, Mecker
Ich steig aus aus dem Trabi hinten weil wir mitgenommen wurden von einem anderen Posten, irgendwas fehlt, die Kaschi fuhr auf dem Rücksitz schön weiter durch den Abschnitt nur ohne mich, wieder über GMN die Kratze melden, Mecker
Ohne Flinte warst du zwischen den Zäunen voll "nackig", ging eigentlich gar nicht, nicht nur wegen GV, auch dein Genosse wollte dir immer ans Leder, so wurde es dir nahegebracht.
Und falls gerade Kuno doch vorbeigerannt wäre hättest du dir als PF die zweite vorhandene Warnschusswaffe von deinem Untergebenen ausleihen müssen.
Ich glaub da wären sie angetreten um dir bei deiner Abfahrt nach Schwedt zu winken.


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zuletzt bearbeitet 10.01.2017 12:18 | nach oben springen

#6

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 07:07
von Harsberg | 3.685 Beiträge | 1754 Punkte
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Ist mir zum Glück nicht passiert, weder mit dem K 44 noch mit der MPi 41, weil mein ständiger PF (Stgfr.) mir immer einbläute, die Waffe ist immer mit irgendeinem Körperteil festzuhalten in allen Situationen, auch beim ab ruhen.
PF war bis zu einem Monat immer der gleiche, bis wir Grünschnäbel alles beherrschten.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
damals wars und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 12:04
von Ernesto34 | 25 Beiträge | 36 Punkte
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Mir ist etwas schlimmeres passiert: Im Frühjahr 1954 war ich mit Uffz.G. in Silkerode auf 10 m Streifenkontrolle. Ich hatte das Bedürfnis mal
austreten zu müssen. G. ging schon langsam weiter. Als ich fertig war und mich wieder angezogen hatte, ging ich im Grenzerschritt hinter her.
Als ich ran war, fragte er mich, wo hast due Dein Karabiener? Ich, erschrocken und im scnellen Schritt die ca 300m zurück. Zum Glück war mein
Karabiner noch an der Stelle wo ich ihn abgelegt hatte. Wir waren beide froh, dass ich meine Waffe wieder hatte.


Hanum83, Harsberg und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 12:22
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Zitat von Harsberg im Beitrag #6
Ist mir zum Glück nicht passiert, weder mit dem K 44 noch mit der MPi 41, weil mein ständiger PF (Stgfr.) mir immer einbläute, die Waffe ist immer mit irgendeinem Körperteil festzuhalten in allen Situationen, auch beim ab ruhen.
PF war bis zu einem Monat immer der gleiche, bis wir Grünschnäbel alles beherrschten.

Beim Abruhen auf dem Turm stand die schön neben dem Hocker oder lag auf dem Fensterbrett , im Nachhinein kann man sagen Glück gehabt.


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zuletzt bearbeitet 10.01.2017 12:23 | nach oben springen

#9

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 12:24
von Hansteiner | 1.654 Beiträge | 1146 Punkte
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Ich denke da an eine Nachtschicht, Abschnitt Freienhagen.
Mein Zgfh.,eingesetzt als KS im Abschnitt. Abgesetzt am WBH-FH, vom LO. Dieser war am "Steinbruch" Siemerode eingesetzt.
Der LO schon einige Zeit weg, mit der Mpi des Zgfh.
und das blieb auch so die ganze Nacht.
mein "Chef" hat nur sein Seitengewehr als persönliche Waffe gehabt !
@Freienhagener , du kennst den Abschnitt,
wir haben uns später köstlich amüsiert.

VG H.



Freienhagener und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 12:55
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Manchmal haben wir wirklich richtigen Bockmist verzapft, waren mal nachts als Fußstreife draußen und es waren so minus 15 Grad.
Neben einer Sprechsäule am Kolonnenweg war eine alte Erdstellung mit betonierten Wänden und wir kamen auf die geniale Idee da ein Feuerchen zu machen, frohren wirklich wie die Hunde denn es war Nasskalt.
Um aus dem Wald Holz zu holen hängten wir beide Flinten an die Sprechsäule und die hingen da so 20 Minuten wo wir mit Holz machen beschäftigt waren und wir waren so 50 Meter im Wald.
Als wir den Holzhaufen fürs Feuerchen fertig hatten tuckerte aus der Dunkelheit ein P3 heran, Inhalt der Battalioner und ein anderer Staber.
Wären die nur 10 Minuten eher gekommen hätten sie zwei malerisch am KW hängende Flinten ohne Personal vorgefunden, 10 Minuten später zwei Soldaten am wärmenden Feuerchen, beides wäre wohl gar nicht gegangen, vermutlich.
Apropos Nacht, Wald und Fußstreife, war immer gruselig und ich hab da manchmal einfach meine Makarov eingesteckt, merkte ja keiner, war sicherlich auch ein Dienstvergehen, vermutlich.
Entladen hab ich die noch vorm Kasenentor das es keiner merkte halt.


krelle hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.01.2017 13:11 | nach oben springen

#11

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 13:31
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Zitat
Beim Abruhen auf dem Turm stand die schön neben dem Hocker oder lag auf dem Fensterbrett , im Nachhinein kann man sagen Glück gehabt.



Nicht mal da haben wir unsere "Geliebte" von der Schulter genommen, sondern nur von einer auf die andere Schulter gewechselt.
Gab ja da weder Ablagen noch Sitzgelegenheiten, nicht mal Fenster waren auf der "Hütte" dort oben.


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#12

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 13:44
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #10

Apropos Nacht, Wald und Fußstreife, war immer gruselig und ich hab da manchmal einfach meine Makarov eingesteckt, merkte ja keiner, war sicherlich auch ein Dienstvergehen, vermutlich.
Entladen hab ich die noch vorm Kasenentor das es keiner merkte halt.



??? Makarov ??? Wie jetzt, ein PF mit Makarov, bei welcher Truppe warst Du nochmal ?


"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta." Peter Scholl - Latour


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#13

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 14:00
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In einer arschkalten Schicht ist mal ein PF beim Absteigen vom LO zu Schichtbeginn am PP in der Pampa ( sprich Döhrener Sack ) auf dem vereisten Kolonnenweg ausgerutscht. Er konnte gerade noch sein Aufschlagen auf den Kolonnenwegplatten verhindern. In der schwingenden Bewegung knallte seine Kaschi mit den Plastekolben gegen die GMN Säule und lag dann mit abgebrochenem Kolben im gefrorenen Schnee. Nach dem ersten Schock, Waffe quasi 8 Stunden sehr eingeschränkt benutzbar, entschied der Aufführende einen Tausch der Kaschi mit der seines FüST Postens.

Kurze Zeit später wurden dann bei uns die Plastekolben gegen die Metallklappbügel ausgetauscht.


"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta." Peter Scholl - Latour


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#14

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 14:28
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Zitat von coff im Beitrag #12
Zitat von Hanum83 im Beitrag #10

Apropos Nacht, Wald und Fußstreife, war immer gruselig und ich hab da manchmal einfach meine Makarov eingesteckt, merkte ja keiner, war sicherlich auch ein Dienstvergehen, vermutlich.
Entladen hab ich die noch vorm Kasenentor das es keiner merkte halt.



??? Makarov ??? Wie jetzt, ein PF mit Makarov, bei welcher Truppe warst Du nochmal ?

Feuerrohrbediener, falls uns die BW überollen wollte waren wir ja ausgebildete Infanteristen, die Pistole lag im Waffenständer hinten, konnt sie auch bedienen, haben am Kanten unsere Übung mit den Klumpen geschossen


zuletzt bearbeitet 10.01.2017 14:42 | nach oben springen

#15

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 14:39
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #14

Feuerrohrbediener


Is dat RPG? Ich hatte als RPGer keine Pistole sondern nur eine ganz normale AK KMS.


krelle hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 14:52
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Zitat von sentry im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #14

Feuerrohrbediener


Is dat RPG? Ich hatte als RPGer keine Pistole sondern nur eine ganz normale AK KMS.


Als RPG-Schütze hättest du eigentlich eine Pistole haben müssen, weil wenn du vs. Leopard, hast du keine MPi dabei.
Die hätte, glaub ich, dein Spannemann Zweitschütze in dem Fall gehabt und du halt zur Not die Pistole.


Büdinger, schulzi und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.01.2017 14:58 | nach oben springen

#17

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 16:57
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Bei uns war es anders geregelt.
Die Makarows der RPG-Schützen waren in einem seperaten Stahlschrank unter Verschluß.

VG H.



krelle, Büdinger und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 20:38
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #17
Bei uns war es anders geregelt.
Die Makarows der RPG-Schützen waren in einem seperaten Stahlschrank unter Verschluß.

VG H.

Wundere mich immer das es wohl bei den GT für viele Dinge keine einheitlichen Regeln gab.
Bei uns standen oder lagen im Waffenständer alle Waffen die auf deiner Waffenkarte standen, also bei mir KMS, die RPG und die Pistole.
Manchmal, wenn auch selten, wurde ja auch an der Grenze Gefechtsalarm ausgelöst und wenn da erst noch irgendwelche Schränke aufgeschlossen werden sollten um persönliche Bewaffnung auszugeben nach Karte, naja, warum nicht.
Bei solchen Übungen hatte der Waffenuffz. eigentlich alle Hände voll zu tun mit den Munikisten, bei uns jedenfalls.


Mike59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.01.2017 20:52 | nach oben springen

#19

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 20:55
von Mike59 | 8.786 Beiträge | 2942 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #16
Zitat von sentry im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #14

Feuerrohrbediener


Is dat RPG? Ich hatte als RPGer keine Pistole sondern nur eine ganz normale AK KMS.


Als RPG-Schütze hättest du eigentlich eine Pistole haben müssen, weil wenn du vs. Leopard, hast du keine MPi dabei.
Die hätte, glaub ich, dein Spannemann Zweitschütze in dem Fall gehabt und du halt zur Not die Pistole.

Da hat der RPG schütze schon recht. Strukturmäßige Ausrüstung für RPG bestand aus Schütze 1 ( Abschussvorrichtung) und Schütze 2 (Sicherer)
Schütze 1 = RPG + 2 Granaten, Pistole M + Kampfsatz
Schütze 2 = AK + Kampfsatz und 3 Granaten RPG

Bei der GT hatte auch der Schütze 1 als persönliche Waffe neben der Pistole M auch eine AK - für den Grenzdienst. Bei Gefechtsalarm wurde die wie selbstverständlich mitgeführt.
Gab für alles eine Empfangskarte - Wenn das bei euch so locker war, Respekt. Das verweigern des Tragens der Pistole für ausgebildete Pistolenschützen sowohl bei den UaZ wie auch bei den GwDlern habe ich immer abgelehnt, hat aber wohl etwas mit kindlichem Standesdünkel zu tun.
Finde ich heute auch immer wieder, da darf ein Polizeiobermeister keinen BMW Streifenwagen fahren. Erst ab Polizeikommissar, Wir schaffen das.



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#20

RE: Die vergessene MPi

in Bundesgrenzschutz BGS 10.01.2017 21:06
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Zitat von Mike59 im Beitrag #19
Zitat von Hanum83 im Beitrag #16
Zitat von sentry im Beitrag #15
Zitat von Hanum83 im Beitrag #14

Feuerrohrbediener


Is dat RPG? Ich hatte als RPGer keine Pistole sondern nur eine ganz normale AK KMS.


Als RPG-Schütze hättest du eigentlich eine Pistole haben müssen, weil wenn du vs. Leopard, hast du keine MPi dabei.
Die hätte, glaub ich, dein Spannemann Zweitschütze in dem Fall gehabt und du halt zur Not die Pistole.

Da hat der RPG schütze schon recht. Strukturmäßige Ausrüstung für RPG bestand aus Schütze 1 ( Abschussvorrichtung) und Schütze 2 (Sicherer)
Schütze 1 = RPG + 2 Granaten, Pistole M + Kampfsatz
Schütze 2 = AK + Kampfsatz und 3 Granaten RPG

Bei der GT hatte auch der Schütze 1 als persönliche Waffe neben der Pistole M auch eine AK - für den Grenzdienst. Bei Gefechtsalarm wurde die wie selbstverständlich mitgeführt.
Gab für alles eine Empfangskarte - Wenn das bei euch so locker war, Respekt. Das verweigern des Tragens der Pistole für ausgebildete Pistolenschützen sowohl bei den UaZ wie auch bei den GwDlern habe ich immer abgelehnt, hat aber wohl etwas mit kindlichem Standesdünkel zu tun.
Finde ich heute auch immer wieder, da darf ein Polizeiobermeister keinen BMW Streifenwagen fahren. Erst ab Polizeikommissar, Wir schaffen das.


Du meinst bei der NVA hatte ein RPG-Schütze gar keine Kalaschnikow?
Und wie Empfangskarte?
Ich hatte eine Waffenkarte und die hab ich nach Entnahme der Waffe in den Waffenständer in der Waffenkammer gelegt, nach Dienst hab ich die Waffe zurückgestellt und die Karte wieder an mich genommen.
Der Waffenuffz. hat nur die Waffenkammer aufgeschlossen und wir sind selber rein, ausgegeben hat der nichts.
War das auch nicht gleich in der Handhabung bei den GT?


zuletzt bearbeitet 10.01.2017 21:28 | nach oben springen



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