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#161

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 11:56
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Die persönlichen Folgen und eventuellen seelischen Belastungen sind im Nachhinein die gleichen, ob nun hier
oder da "fahnengeflüchtet" wird.
Es ging darum, das nun nicht allzu hochzuspielen als besondere Heldentat.


.
.

.
berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#162

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 12:08
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Zu 160---Also gibt es mal wieder gerechte Fahnenfluchten und ungerechte Fahnenfluchten. Kann man das so verstehen. Nur Pech ist, beide werden strafrechtlich verfolgt.


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#163

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 12:11
von berlin3321 | 3.579 Beiträge | 4329 Punkte
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Ich glaube das weder Bahndamm68 noch Henning das hochspielen oder hochspielen wollten.

Verschiedentlich las man Verräter.

Verrat evtl. an der Kameradschaft, ok. Das ist eine Seite der Medaille.

Aber ist den der Berufssoldat der Verräter der nach der Wende "in den Sack" gehauen hat und dann beim BGS oder der Bundeswehr zu "neuen Ehren" kam?

Berndk5 danke ich ausdrücklich für seine offene Art. Rainman2 ist aus dem gleichen Holz geschnitzt, Vierkrug zähle ich auch dazu. Beide letztgenannte haben für sich entschieden, für den neuen Staat BRD möchte ich nicht arbeiten.

Bei Berndk5 weiß ich es nicht, ungeachtet dessen gebührt allen 3 Respekt.

MfG Berlin

Edit: Richtig, Rostocker. Aber m.W. nach sind derartige Straftaten nach 25 Jahren verjährt.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...


zuletzt bearbeitet 03.06.2018 12:13 | nach oben springen

#164

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 12:21
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #163
Ich glaube das weder Bahndamm68 noch Henning das hochspielen oder hochspielen wollten.

Verschiedentlich las man Verräter.

Verrat evtl. an der Kameradschaft, ok. Das ist eine Seite der Medaille.

Aber ist den der Berufssoldat der Verräter der nach der Wende "in den Sack" gehauen hat und dann beim BGS oder der Bundeswehr zu "neuen Ehren" kam?


Berndk5 danke ich ausdrücklich für seine offene Art. Rainman2 ist aus dem gleichen Holz geschnitzt, Vierkrug zähle ich auch dazu. Beide letztgenannte haben für sich entschieden, für den neuen Staat BRD möchte ich nicht arbeiten.

Bei Berndk5 weiß ich es nicht, ungeachtet dessen gebührt allen 3 Respekt.

MfG Berlin

Edit: Richtig, Rostocker. Aber m.W. nach sind derartige Straftaten nach 25 Jahren verjährt.


Eine sehr interessante Frage. Aber ich glaube,die Antwort kann nur von den Betroffenen selber kommen.


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#165

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 12:35
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #156
Guten Morgen,

Berndk5 und andere, einige haben tatsächlich nichts dazu gelernt.

Wie bei Bahndamm68 (?), der hier von seiner Flucht erzählt hat, mit seinem Posten über den Zaun gestiegen ist, der dann hier "raus gemobbt" wurde, möchte von der "anderen Truppe" der Initiator des Treffens nicht mit einem Fahnenflüchtigen an einem Tisch sitzen.

Schließlich, so das Statement, würden die Fallschirmjäger der Bundeswehr auch nicht mit ehem. Fallschirmjägern der NVA an einem Tisch sitzen, warum sollte er dies nun tun und mit einem Fahnenflüchtigen an einem Tisch sitzen?


Ich pers. finde derartige Äußerungen mehr als schade zumal wir uns im Jahr 29 nach DDR befinden. Eigentlich sind derartige Statements traurig. So offene Menschen wie Berndk5 leider die Ausnahme.

Manchmal frage ich mich, in welchem Jahr so einige leben und ob sie jemals "ankommen".

MfG Berlin

Edit: Aus bestimmten Grund


du wiederholst ja hier ein statement, @berlin3321 , mich würde diesbezüglich die quelle interessieren?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#166

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 12:41
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Die Vorstellung von "absoluten Werten" scheint mit traditionell soldatisch zu sein - ist aber nicht richtig.

Das haben eben auch Soldaten erkannt (die Politik im Westen interessanterweise erst Jahrzehnte später, mit der Rehabilitierung von Attentätern und Fahnenflüchtigen aus der Zeit bis ´45).

Jedenfalls dürften Zweifel und Umdenken ein Hauptgrund Grund für "Untreue" sein.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Kontrollstreife und Marder haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.06.2018 12:44 | nach oben springen

#167

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 13:23
von damals wars (gelöscht)
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Das hier mal zwischem gutem Flüchtling und bösen Flüchtling unterschieden wurde, muss vór meiner Zeit gewesen sein,
eine "besondere Schwere der Schuld" bei einer Fahnenflucht wird das erste Mal postuliert, spielt aber bei einem Treffen
mit Sicherheit keine Schuld @henning194902 .


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#168

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 15:45
von berndk5 | 1.509 Beiträge | 11844 Punkte
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Hallo @berlin3321 und @Rostocker , für Eure Beiträge #163 und #164 bedanke ich mich . Gern möchte ich auf meine Entwicklung nach dem Ende meines Dienstes als Kompaniechef eingehen.
Ich hatte dazu ganz sicher schon an anderer Stelle mal etwas geschrieben, aber jetzt auch nicht danach gesucht.
Während des Zusammenbruchs des ehemaligen GSi-Systems, den ständig zunehmenden , neuen GÜStèn und dem Zeitraum der Einstellung der Tätigkeit der GT der DDR lief parallel der Prozess der Bewerbungsphase beim Bundesgrenzschutz.

Der geneigte Leser möge heute im Jahr 2018 bitte berücksichtigen, dass wir damals im Jahr 1990 nicht nur politisch, sondern insbesondere wirtschaftlich und ganz besonders "persönlich mental" völlig andere Bedingungen hatten, als jetzt 28 Jahre danach. (Ich hätte aber auch aus heutiger Sicht Nichts anders gemacht!) . Wie war denn nun meine Situation, was waren meine Überlegungen, Gründe für getroffene Entscheidungen ?

Ich war als Berufsoffizier Soldat des Volkes, schützte die Grenze- Das Volk wollte das nicht mehr, der imperialistische Feind war jetzt kein Feind mehr, sondern reichte mir die Hand. Den Gedankenwirrwar, die Zweifel über Ehre und Verrat kann man kaum mit Worten beschreiben. Letztendlich muss ich aber den Ewiggestrigen entgegenhalten, dass außer unserer "Partei- und Staatsführung" an uns wohl kaum einer Verrat begangen hat- wie auch immer er sich entschieden hat. Hey, wir waren "gefeuert", wir waren "Müll der DDR-Geschichte" - darüber sollte man sich klar sein. Da war kein Pawel Kortschagin und kein Stahl der mehr gehärtet werden musste. Wollte man sich nicht selbst einmauern, musste man Entscheidungen treffen.

Deshalb habe ich mich fristgerecht auf der Grundlage des für uns erstellten Bewerbungskataloges beim Bundesgrenzschutz beworben. Dabei war mir klar, dass ich als ehemaliger dunkelroter Major und Kompaniechef der GT nicht gleich wieder in eine gleichrangige Position einsteigen konnte- der neue Dienstherr sollte schon Demut und das wirkliche Einstehen für die freiheitlich demokratische Grundordnung vom Bewerber verlangen und unter Beweis gestellt bekommen.
Deshalb habe ich mich bewußt für die Planstelle als Zugführer und ebenso als Gruppenführer einer Hundertschaft des BGS beworben.
Vor dem Bewerbungsgespräch war ich sehr aufgeregt, danach nicht mehr.
Die von mir erwarteten BGS - Offiziere als Bewerbungskommission entpuppten sich als 1 bis vor wenigen Wochen ehemaliger Grenztruppenoffizier der Personalabteilung des Grenzkommandos - SÜD, mehr waren nicht da. Wir kannten uns ja aus gemeinsamer Dienstzeit- er jedoch war in seiner neuen Rolle schon vollständig aufgegangen. Ich hatte den Eindruck, er sei von einem fremden Planeten gekommen.
Sehr schnell hat er mir klar gemacht, dass es nur zwei Planstellen für mich geben kann: - Polizeivollzugsbeamter in einer Einsatzhundertschaft oder
-Kraftfahrer/und irgedwas in Doppelverwendung in der Stabshundertschaft.

Ich habe darauf geantwortet, dass ich durchaus einsehe nicht in gleicher Position weiter arbeiten zu können aber auch als Offizier noch ein wenig Würde behalten habe und deshalb meine Bewerbung zurückziehe.

So wurde ich wenige Tage später, nach dem Ableben der DDR als "Weiterverwender" einem Panzergrenadierbataillon (die Nummer wurde im Dienstausweis eingestempelt) zugeteilt.
Es erfolgte die Belehrung, das durch Verschmelzung der Bundeswehr und NVA nunmehr 4 Offiziere eine einzige Planstelle belasten würden, und dies in einer politischen Zeit, in der sowieso abgerüstet werden sollte und kein Feind mehr in Sicht war. Jeder solle und kann sofort von einem Tag auf den anderen kündigen, Gründe brauchen nicht angegeben zu werden. Neuer Eid sowieso, und jeden Befehl egal wohin und wofür ohne Widerwort ausführen- sonst: "Ende Gelände" .

Gefühlt nur Stunden später fand ich mich befehsgemäß auf dem ehemaligen Objektgelände "Harsberg" der Pionierkompanie PiK-1 des GR-1 (Mühlhausen) wieder.
Begrüßt vom ehemaligen Regimentskommandeur Oberstleutnant Schr......, der jetzt Leiter der Einrichtung und nicht mehr Genosse sondern Herr war.
Aufgabe:"Sie übernehmen den Barkas B1000 und einen Arbeitstrupp von Offizieren und Berufssoldaten und melden sich in der Kaserne in Berlin Rummelsburg, alles Weitere dort !"
Sonntags ab 14 Uhr stieg ich in den B1000 und sammelte im damaligen Kreis Eisenach und Mühlhausen meine Leute ein, unser ehemaliges Mitglied DREMI war auch in meinem Team. Gegen 23:30 trafen wir meist in der Kaserne ein. Montag bis Freitag Mittag war Mauerabbau im Bereich Teltowkanal, dann ging es heimwärts. Nachdem ich den letzten Fahrgast abgesetzt hatte , kam ich weit nach Mitternacht zu Hause an um bereits am Sonntag nachmittag wieder auf Reisen zu gehen. Das ging so von Anfang Oktober bis kurz vor Weihnachten, wir hatten unseren Plan pünktlich erfüllt.
Ich war der Bundeswehr wirklich dankbar, denn nun kam unerwartet der Abbau des alten und neuen Urlaubs sowie der endlosen Überstunden. Neuer Arbeitsbeginn war wimre erst Ende Februar oder gar Anfang März 1991 . Am 30.März 1992 habe ich gekündigt, wurde am 31.03.1992 im Bundeswehrkommando-OST- in Erfurt entlassen und habe mit Wirkung vom 01.04.1992 einen neuen und zivilen Job gehabt, mit 50,- DM mehr Lohn.

Letzter Gedanke dazu. Der geneigte Leser möge bedenken, dass in dieser Zeit das massive Arbeitsplatzsterben an der Tagesordnung war. Großbetriebe, ehemalige Staatsunternehmen spülten Millionen Arbeitslose auf die Straße- welche realen Perspektiven gab es da für einen ehemaligen GT-Major ?
Die Ehefrau hatte noch Arbeit, wie lange würde es ihren Betrieb noch geben? Die Töchter besuchten dei 10. und die 8.Klasse in der Schule.
Welche Perspektiven, mit welchen Konsequenzen ?
Das GT-Majors-Gehalt gab es weiter, ohne einen Pfennig Abzug. Klar, der Job war härter- aber sinnvoll und lösbar. Zu bleiben war ein Gebot der Stunde, einen Absprung erst wenn materielle Sicherheit zumindest wahrscheinlich war.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
zuletzt bearbeitet 03.06.2018 15:52 | nach oben springen

#169

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 18:46
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Zu Beitrag 156 Sehr guter Beitrag ,ich habe es selbst erlebt ,daß man bei Treffen gut aus kam mit FF ich bin ja auch einer . Aber wenn einer von Haß erfüllter da bei ist geht es aus dem Ruder . Ich habe meine Gründe gehabt ,daß ich diesen Schritt gegangen bin . Ich habe noch niemanden vor geworfen wenn er seine 18 Monate ab gerissen hat ,es war seine Entscheidung . Ich habe niemanden geschadet und bei meiner Flucht mit meinen Vorgesetzten konnte keiner belangt werden . Wenn ich immer höre Sackstand da kann ich nur lachen . Vor meiner Flucht gab es bei uns in der Kompanie auch eine FF wir wurden befragt ,und das war es . Übrigen ab Dienstag haben wir wieder ein Treffen ,wo neben mir noch ein FF ist . Und es sind etliche dabei .die aus dem Forum entfernt wurden .


Ehli, Grenzläufer und andyman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#170

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 18:50
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Zitat von linamax im Beitrag #169
Ich habe noch niemanden vor geworfen wenn er seine 18 Monate ab gerissen hat ,es war seine Entscheidung .


Es war nicht "seine" Entscheidung...


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Kontrollstreife und diefenbaker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#171

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 19:10
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Genau, das hieß "Wehrpflicht." Aber mal was anderes, und irgendwo schrieb ich das schon. Heute wird der Begriff Fahnenflucht (irgendwo in einem Lande) irgendwie schon inflationär ausgelegt. Denn, in Deutschland erhält man damit Asyl. Wir sind schon ne tolle Gesellschaft geworden. Blasen uns über alte Zeiten auf ob des FÜR und WIEDER und heute kann jedes Menschenkind...junge Kerlchen damit hier hausieren gehen, wird noch in Schutz genommmen?

Unglaublich bis.....sowas?

Rainer-Maria



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#172

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 19:14
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Zitat von linamax im Beitrag #169
Zu Beitrag 156 Sehr guter Beitrag ,ich habe es selbst erlebt ,daß man bei Treffen gut aus kam mit FF ich bin ja auch einer . Aber wenn einer von Haß erfüllter da bei ist geht es aus dem Ruder . Ich habe meine Gründe gehabt ,daß ich diesen Schritt gegangen bin . Ich habe noch niemanden vor geworfen wenn er seine 18 Monate ab gerissen hat ,es war seine Entscheidung . Ich habe niemanden geschadet und bei meiner Flucht mit meinen Vorgesetzten konnte keiner belangt werden . Wenn ich immer höre Sackstand da kann ich nur lachen . Vor meiner Flucht gab es bei uns in der Kompanie auch eine FF wir wurden befragt ,und das war es . Übrigen ab Dienstag haben wir wieder ein Treffen ,wo neben mir noch ein FF ist . Und es sind etliche dabei .die aus dem Forum entfernt wurden .


Hallo!
Viel Spass bei euern Treffen.
Viele Grüße an alle,ich denke an Euch.


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#173

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 19:50
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Zu 170 Es war seine Entscheidigung so oder so ,da beißt die Maus keinen Faden ab .


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#174

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 19:53
von Freienhagener | 7.778 Beiträge | 17960 Punkte
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Ja klar. Ich war ganz heiß drauf

Du bist doch auch eingerückt ....


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 03.06.2018 19:56 | nach oben springen

#175

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 19:56
von Acki (gelöscht)
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@henning, ich habe es dir schon mehrfach mitgeteilt und bleibe bei meiner Aussage, deine "Flucht" ist erstunken und erlogen!
Du glaubst es mit Fotos mit Stempel "BStU" hier beweisen zu können.Der BND hat sich für dich als "Fahnenflüchtigen aus der DDR" dem die Flucht 1972 ohne jeglichem Ramtam gelungen ist, nicht interessiert? Nein?

Und es hat mit meinem Jg. 69 nichts zu tun ob ich deine Geschichte als Märchen oder Wahrheit annehme.

DEINE FLUCHT ALLEIN, VERLIEF EINFACH VIEL ZU GLATT! Du warst kein Insider, wusstest 0 über die dortigen Speeranlagen und niemanden von "drüben" hat es interessiert???


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#176

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 20:01
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Zitat von linamax im Beitrag #173
Zu 170 Es war seine Entscheidigung so oder so ,da beißt die Maus keinen Faden ab .
Wie kommst du denn auf so eine Aussage?http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/c024.gif Kaum einer der seinen GWD an der Grenze ableisten musste hat das selbst entschieden.

Wer den Weg durch/über den Zaun gehen wollte der konnte es ja tun.

Viele hatten aber eine andere Lebensplanung.

Ich zum Beispiel wollte nie hier weg, aber nicht weil es mir in der DDR so gefallen hat.

Ich hatte ein klares Berufsziel und auch Verantwortung gegenüber meinen Eltern und dem Familieneigentum.

KS


Freienhagener und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#177

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 20:05
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Zitat von Acki im Beitrag #175
Und es hat mit meinem Jg. 69 nichts zu tun ob ich deine Geschichte als Märchen oder Wahrheit annehme.

Das kannst Du für dich halten wie ein Dachdecker.

Deine Behauptung ist einfach nur voll daneben und unverschämt.
KS


Marder hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#178

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 20:06
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Zu Beitrag 176:
Das weiß er doch.
Deshalb wundert mich diese Aussage.

Wer hat nicht seine Tage gezählt - von Anfang an.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Kontrollstreife hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.06.2018 20:08 | nach oben springen

#179

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 20:12
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Zu174 Es geht nicht ums einrücken sondern um FF .


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#180

RE: fahnenflucht von den raketentruppen der nva

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.06.2018 20:15
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Zu 176 Ist doch ok wenn du eine andere Planung hattest . Ich hatte halt eine andere Planung .


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Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Stabsfähnrich
333 01.05.2018 11:12goto
von Lutze • Zugriffe: 56857
Fahnenflucht südlich von Helmstedt
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von muts
25 21.03.2014 20:36goto
von MusikMan • Zugriffe: 6609

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