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#121

RE: Ohne Mampf kein Kampf

in Grenztruppen der DDR 29.06.2018 20:25
von freddchen | 90 Beiträge | 160 Punkte
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An den Einsatz der Brotdose/Bemmbix kann ich mich - Ende 80er - im Grenzdienst nicht erinnern, ich glaube wir nutzten das gute alte Butterbrotpapier. Diverse Tüten usw. zu dem Zweck habe ich nie gesehen. Gut möglich, dass jede Kompanie eigene Vorlieben hatte.

Mit der Postenverpflegung wurde auch nicht viel Aufwand betrieben, weil in der Regel als Zwischenmalzeit gedacht. Wichtiger waren im Grenzdienst ein gutes Heissgetränk und Zigaretten. (Man nahm ja trotzdem alle regulären Malzeiten auf der Kompanie ein.) Da wir zudem im Thüringischen von Frauen aus dem Dorf bekocht wurden und mehr als reichlich aufgeboten wurde, war die Postenverpflegung nie ein Thema.

Zum Wochenende gab es dann mal was extra, z. B. die Minischokolade (für 70 Pfg.?) mit Pittiplatsch vorne drauf. Das war aber wohl eher als Auflockerung im Alltagstrott gedacht, als den Grenzer wirklich zu beeindrucken.

Für den unvorhersehbaren Hunger standen bei uns 24h/Tag eine große Schüssel mit frischen Griebenschmalz und Brot im Speiseraum bereit. Äpfel waren in Mengen immer verfügbar, und natürlich heisses Wasser und Tee. So konnte man sich immer marschbereit machen, wenn etwas außer der Reihe anlag oder man einfach verpennt hatte und spät dran war....


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#122

RE: Ohne Mampf kein Kampf

in Grenztruppen der DDR 29.06.2018 20:48
von Ehli | 3.160 Beiträge | 16973 Punkte
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Der Beutel stand am Sonnabend auf den Bett.
Wenn man zum Nachtdienst eingeteilt,war,mußte man sich die Bemmen (Schnitten) selber schmieren.
Wir gingen damals mit unser Kompanie zum Essen,gegen 19:30 Uhr war Rotlichtbestrahlung in der zu gewiesenen Kompanie angesagt.
Danach ging es zum Essen,also zweimal abgefasst.Die selbstgemachte Verpflegung kam in den Stahlhelm,der flog dann in den ersten Postenturm,den wir in der Nacht mehr mals anliefen.Der Hund wollte natürlich auch was fressen,das kam noch dazu.
Wir hatten natürlich in Berlin Glück, das es einige Betriebe mit Pförtner gab,welche uns versorgt haben.
Auch auf Friedhöfen gab es was zu Essen,dieFriedhofsverwalter haben uns sehr gut versorgt.
Heute noch vielen Dank dafür


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
zuletzt bearbeitet 29.06.2018 20:49 | nach oben springen

#123

RE: Ohne Mampf kein Kampf

in Grenztruppen der DDR 01.07.2018 15:29
von Niederlausitzer | 789 Beiträge | 2454 Punkte
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Zitat von freddchen im Beitrag #121

Für den unvorhersehbaren Hunger standen bei uns 24h/Tag eine große Schüssel mit frischen Griebenschmalz und Brot im Speiseraum bereit. Äpfel waren in Mengen immer verfügbar, und natürlich heisses Wasser und Tee. So konnte man sich immer marschbereit machen, wenn etwas außer der Reihe anlag oder man einfach verpennt hatte und spät dran war....
Zu meiner Zeit war es genau so, gleich links im Speiseraum standen auf einem Tisch Schüsseln mit Griebenschmalz, Brot und Äpfeln. Das wurde auch gut angenommen, besonders von mir.

Ebenfalls gut angenommen wurde der berühmte Komplektetag. Ich persönlich habe die kleinen Wurstbüchsen in den verschiedensten Sorten sehr gern gegessen, auch heute noch.

In meinem Spind ( Wertfach ) waren immer reichlich Büchsen als Vorrat vorhanden. Als der KC mal vor meinem offenen Spind stand und die vielen Büchsen sah, sagte er zu mir, wenn ich so weitermache kommt mir die ganze Wurst eines Tages aus den Ohren raus.

Auch in den Grenzdienst habe ich oft mal eine Büchse mitgenommen, verstaut in der Magazintasche. Vor dem Verzehr wurde die Büchse mit einem Messer in der Mitte so weit eingeschnitten, bis man sie umklappen konnte und dann.


"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
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#124

RE: Ohne Mampf kein Kampf

in Grenztruppen der DDR 01.07.2018 16:21
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... und dann gern über einem illegalen Feuerchen im eigenen Saft geschmort.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#125

RE: Ohne Mampf kein Kampf

in Grenztruppen der DDR 01.07.2018 16:32
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113. Wir nannten es " Wochenendbeutel " durften den Inhalt, Banane oder Apfelsine nicht gleich verzehren. Er war gedacht dafür das wir den Zöllner der uns Südfrüchte anbot oder in das Boot warf, zeigen konnten " schaut her, wir haben so etwas auch. " Neben unser Objekt, die Kinder vom Nachbarhaus, standen schon vor unseren Fenstern und warteten auf den Inhalt der Beutel, sie wussten wann wir die Beutel bekamen. Fred


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#126

RE: Ohne Mampf kein Kampf

in Grenztruppen der DDR 01.07.2018 18:01
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123. Niederlausitzer, diese Büchsen hatten wir auch als Bordverpflegung mitgekommen. Auch ich sammelte sie in mein Spind. Und heute, stehen sie wieder in mein Verpflegungsschrank. Fred


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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