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#81

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:25
von Grenzverletzerin | 1.193 Beiträge | 65 Punkte
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Um die Frage zu beantworten: Ich würde nichts mitnehmen...warum(?)...ich würde gleich einen Ausreiseantrag stellen.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.
[url]http://www.smiliesuche.de/smileys/chemiker/chemiker-smilies-0001.gif[/url]


Gert und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:27
von Gert | 14.058 Beiträge | 6676 Punkte
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #81
Um die Frage zu beantworten: Ich würde nichts mitnehmen...warum(?)...ich würde gleich einen Ausreiseantrag stellen.


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#83

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:30
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Zitat von Gert im Beitrag #79

@SET 800
sach ma, denkst du wirklich so wie du schreibst oder spielst du hier irgendeine, von mir noch nicht identifizierte, Rolle?
So viel Blödsinn über die DDR und die dortigen Lebnsverhältnisse kann man sich doch gar nicht ausdenken, oder ?
Warst du vielleicht in Albanien oder einem ähnliche Hardcore Kommunismus Land zur Schulung, dass du solche "Weisheiten" von dir gibst ?
Ich kann es nicht fassen!


Gert, manchmal gibts du mir Spaß, manchmal hast du einfach auch recht, manchmal bringst du mich zum Kochen und ich möchte dich auf den Mond schießen...
Aber eines muß ich dir auch lassen, für mich bist du eine identifizierte Person und ich weiß mittlerweile, auf was du so richtig "abgehst" und du deine Linie knallhart durchziehst, in allen anderen Dingen kann man durchaus vernünftig mit dir diskutieren und es bleibt in einem vernünftigen Rahmen

Und deine Meinungen bringen mich oft durchaus auch zum Nachdenken, denn es gibt für vieles so seine Gründe...


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 15:33 | nach oben springen

#84

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:33
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Zitat von linamax im Beitrag #74
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #73
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .


Man dann hatten wir an der Ostsee nur Genossen als Urlauber
Jetzt musste nur noch schreiben--Urlaub bekamen nur Genossen


zuletzt bearbeitet 10.10.2016 15:36 | nach oben springen

#85

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:40
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wenn es eine Rückkehr in die DDR gäbe, nur eine Bitte last die Merkel hier!


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#86

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:58
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Man dann hatten wir an der Ostsee nur Genossen als Urlauber

Na mit Sicherheit nicht,ich war 10x hintereinander in Boltenhagen,als Opposition,aber ein Genosse hatte die Finger im Spiel



Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#87

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:59
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Zitat von Rostocker im Beitrag #84
Zitat von linamax im Beitrag #74
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #73
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .


Man dann hatten wir an der Ostsee nur Genossen als Urlauber
Jetzt musste nur noch schreiben--Urlaub bekamen nur Genossen

Sag, mal warum ziehst du das wieder ins lächerliche . Es war aber so .



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 16:00
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #86
Man dann hatten wir an der Ostsee nur Genossen als Urlauber

Na mit Sicherheit nicht,ich war 10x hintereinander in Boltenhagen,als Opposition,aber ein Genosse hatte die Finger im Spiel

Also Vitamin B .



Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 16:00
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Um für mich das Thema abzuschließen (es gibt ja noch andere Dinge als über des Kaisers Bart zu reden),
ich möchte auf gar keinen Fall wieder eine DDR, auch nicht mit den sogenannten Vorzügen, wieder.
Diese Vorzüge sind nur Potemkinsche Dörfer in den Träumen derer die nicht zurecht kommen.
Sicher in dem jetzigen System ist sich jeder selbst der Nächste und man muß sehen das man zurecht kommt,
aber gegen die Bevormundung von damals möchte ich es nicht eintauschen.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Hapedi, Gert, Lutze und Büdinger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#90

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 16:10
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Zitat von linamax im Beitrag #87
Zitat von Rostocker im Beitrag #84
Zitat von linamax im Beitrag #74
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #73
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .


Man dann hatten wir an der Ostsee nur Genossen als Urlauber
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Sag, mal warum ziehst du das wieder ins lächerliche . Es war aber so .


Linamax--im Prinzip haste ja recht--mit dem Lächerlichen-- aber mit dem Grün Markierte--das ist nun absoluter Quatsch.
Das mit Deinen Eltern--das Du ihnen den Wunsch erfüllt hast--finde ich schon OK:


Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 16:10
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Zitat von Gert im Beitrag #80
Zitat von linamax im Beitrag #74
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #73
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .

Eberhard
ging mir ähnlich. Allerdings habe ich in jungen Jahren auch an der Ostsee einen Platz bekommen. Ich durfte sogar 18 Monate bleiben, bei Vollpension, Gestellung von Kleidung und Schuhen und ich bekam obendrein noch 80 Mark Taschengeld jeden Monat. Ja, sie waren sehr großzügig zu mir.

Und nach meiner Flucht 1967, da brauchten sie überhaupt keinen Antrag mehr zu stellen auf einen FDGB Platz . Da waren sie geschaßte Leute .



Hapedi und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 17:08
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #89
Um für mich das Thema abzuschließen (es gibt ja noch andere Dinge als über des Kaisers Bart zu reden),
ich möchte auf gar keinen Fall wieder eine DDR, auch nicht mit den sogenannten Vorzügen, wieder.
Diese Vorzüge sind nur Potemkinsche Dörfer in den Träumen derer die nicht zurecht kommen.
Sicher in dem jetzigen System ist sich jeder selbst der Nächste und man muß sehen das man zurecht kommt,
aber gegen die Bevormundung von damals möchte ich es nicht eintauschen.



Ich komme zurecht. Aber, wenn ich sehe wie man mit den Kindern der Arbeiterklasse umgeht, da fehlen mir 99 Cent am Euro.
In der DDR wurde der Kinderarmut entgegengesteuert, mit erhöhten Sozialleistungen, mit der Bereitstellung von Urlaubsplätzen
und mit einem durchlässigen Schulsystem, das Kinder der Arbeiterklasse einen sozialen Aufstieg unabhängig vom Geldbeutel
der Eltern ermöglichte.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=4tlhDA1_w2U
Klauspeter, Rostocker, Ährenkranz, DoreHolm, Rainer-Maria Rohloff und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 17:36
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #89
Um für mich das Thema abzuschließen (es gibt ja noch andere Dinge als über des Kaisers Bart zu reden),
ich möchte auf gar keinen Fall wieder eine DDR, auch nicht mit den sogenannten Vorzügen, wieder.
Diese Vorzüge sind nur Potemkinsche Dörfer in den Träumen derer die nicht zurecht kommen.
Sicher in dem jetzigen System ist sich jeder selbst der Nächste und man muß sehen das man zurecht kommt,
aber gegen die Bevormundung von damals möchte ich es nicht eintauschen.



Bevormundung...? Werden nicht jetzt auch Menschen bevormundet, die nicht zur reichen Garde gehören bzw.die der Staat nicht mehr haben möchte und deshalb so ein schönes Hartz IV - Gesetz sich "ausgedacht " wurde..?
Was bleibt den Menschen, außer Bevormundung und Schikanen vom Jobcenter dahingehend, dass sie oft sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen machen müssen, die ihnen absolut nichts nützen, sondern nur die Bildungscenter sich auch eine goldene Nase verdienen?
In allen privaten Bereichen wird rumgeschnüffelt, müssen Gewehr bei Fuß stehen tagtäglich, falls so ein "Jobmitarbeiter " seine Launen hat....und werden auch sonst übermäßig kontrolliert.
Werden in Zeitarbeit oft gesteckt, wo sie nicht gerade fair behandelt werden, sicher, es gibt auch durchaus Ausnahmen.
Menschen, die zwangsverrentet werden dürfen sich nur begrenzt noch was hinzuverdienen, jeder Cent drüber wird wieder abgezogen..
Es gibt schon auch jetzt oft Bevormundung, aber jeder legt dieses Wort unterschiedlich aus, ist ja auch in Ordnung.

Ist jetzt nicht persönlich gegen dich, habe es einfach mal allgemein geschrieben, wie ich es eben auch sehe - Bevormundungen gibt es durchaus jetzt auch, nur wollen das manche nicht wahrhaben.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
Rostocker und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 17:39 | nach oben springen

#94

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:01
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Zitat von damals wars im Beitrag #92
Zitat von 1941ziger im Beitrag #89
Um für mich das Thema abzuschließen (es gibt ja noch andere Dinge als über des Kaisers Bart zu reden),
ich möchte auf gar keinen Fall wieder eine DDR, auch nicht mit den sogenannten Vorzügen, wieder.
Diese Vorzüge sind nur Potemkinsche Dörfer in den Träumen derer die nicht zurecht kommen.
Sicher in dem jetzigen System ist sich jeder selbst der Nächste und man muß sehen das man zurecht kommt,
aber gegen die Bevormundung von damals möchte ich es nicht eintauschen.



Ich komme zurecht. Aber, wenn ich sehe wie man mit den Kindern der Arbeiterklasse umgeht, da fehlen mir 99 Cent am Euro.
In der DDR wurde der Kinderarmut entgegengesteuert, mit erhöhten Sozialleistungen, mit der Bereitstellung von Urlaubsplätzen
und mit einem durchlässigen Schulsystem, das Kinder der Arbeiterklasse einen sozialen Aufstieg unabhängig vom Geldbeutel
der Eltern ermöglichte.




Im Ansatz hast Du recht, doch gerade diese Subventionspolitik war der Untergang der DDR und genau so etwas möchte ich nicht wieder!

Eine faire Bezahlung der geleisteten Arbeit, keine Börsenspekulanten, keine Aktionäre die sich an der Arbeit anderer mästen, aber auch keine Subventionen!


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


DoreHolm und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:02
von DoreHolm | 8.090 Beiträge | 1440 Punkte
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1941iger in #72: In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2. Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.
Du pauschalisierst hier Betriebe und ihre führenden Leiter in unsachlicher Weise. Natürlich hat es das gegeben, was Du schreibst und nicht zu knapp. Es gab allerdings ebenso genug Betriebe, in denen die innerbetriebliche Demokratie noch funktionierte. Will mich nicht selbst beweihräuchen, aber unter meiner Zeit als BPO-Sekretär gab´s sowas nicht und mein BD zog da mit. Nur den BGLer mußten wir hier etwas bearbeiten, aber das klappte auch. Bei uns ging es nach Arbeitsleistung/Arbeitseinstellung, Qualität, ehrenamtlichem Engagement und natürlich Kinderzahl und ganz genau berücksichtigt wurde dabei der Anteil an Produktionspersonal. Da wurden i.d.R. sogar geringere Anforderungen gestellt als an einen Leiter. Ebenso war es mit den Aktivistenauszeichnungen oder der Vergabe von zugeteilten Raritäten (z.B. Farbfernseher, u.a. auch Sony/Japan mit Fernbedienung, 16 St. f. 200 Beschäftigte).



Ährenkranz, Rainer-Maria Rohloff und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 18:03 | nach oben springen

#96

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:29
von Rostocker | 8.210 Beiträge | 2086 Punkte
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Also noch mal zu den FDGB Ferienplätzen. Ich bin 3 mal übern FDGB im Urlaub gefahren. 1 mal in den Harz--wo ich mir den Platz im Betrieb holte und 2 mal nach Thüringen Masserberg. Die bekam ich aber nicht über den Betrieb,sondern besorgte sie mir in einer Geschäftsstellen in Rostock in der Stadt. Dort hingen vom FDGB Ferienplätze aus--die von Betrieben nicht in Anspruch genommen wurden. Man legte sein Mitgliedsbuch vor, bezahlte und das Ding war gelaufen.


Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#97

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:42
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Bei den Ferienplätzen sollte man unterscheiden in Plätze aus dem FDGB-Kontingent und betriebseigenen Plätzen bzw. zwischen den Betrieben getauschten Plätzen.
Gut laufende Betriebe hatten reichlich eigene Kapazitäten, die auch zum Tausch angeboten wurden. Man muss das also sehr differenziert sehen.
Über eine Auszeichnung bekam ich mal einen Ferienplatz in Ungarn. Da unser Sohn zu der Zeit sehr an Neurodermitis litt, wollten wir lieber an die See. SO wurde dieser Ungarnplatz in einen Ostseeplatz (Tauschplatz mit einem dortigen Betrieb) umgewandelt und zusätzlich gab es noch einen geldwerten Ausgleich von 800 Mark für die Reisekasse. So konnte es auch gehen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#98

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:45
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Ich habe ja nicht gesagt .....alle Ferienplätze.
Ich sprach von qualitativ guten Plätzen der Kategorie II, die abgelegten Zimmer von Privatquartieren wollte ich nicht.
Ich hatte keine Lust mit 3 Kindern immer 1-2 Kilometer zum Essen zu laufen,das bei jedem Wetter.
Ich sprach von den Plätzen in den Ferienhotels des FDGB, die kamen bei den normalen Arbeitern nicht an.
30 Jahre 3 Schichte war kein Grund so einen Platz zu bekommen, eine Kur auch nicht.
Warst du Genosse, in der DSF oder Mitglied in den unseligen Kamfgruppen dann ging was, auch mehrmals hintereinander.

Aber lassen wir das, Schnee von gestern..........hier bin ich in der Lage meine Urlaub zu bezahlen, weil für gute
Arbeit ein guter Lohn bezahlt wurde. Dem entsprechend ist die Rente i.O. und ich brauche keinen in den A......zu kriechen
und mich schon gar nicht einem Verein anzuschließen.


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#99

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:54
von furry | 4.066 Beiträge | 2174 Punkte
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@1941ziger , mir ging es darum, kurz darzustellen, dass das Bemühen um ordentliche Urlaubsplätze für die Mitarbeiter in den Betrieben auch ein subjektiver Faktor war. Die Betriebsleitern, die um das Wohl ihrer Mitarbeiter bemüht waren und deren Betriebe rund liefen, hatten die Möglichkeit, Urlaubsmöglichkeiten für ihre Beschäftigten zu schaffen. Die stur den staatlichen oder gewerkschaftlichen Vorgaben folgten, konnten ihren Mitarbeitern wenig bieten.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#100

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 18:54
von Freienhagener | 6.089 Beiträge | 9059 Punkte
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FDGB-Plätze wurden in der Energiewirtschaft quasi als Auszeichnung vergeben bzw. an Leute, die lange keinen hatten.
Der Nachteil war der Massenbetrieb mit Massenabfütterung im FDGB-Heim, auch in mehreren Schichten.

Etwas zugänglicher, aber auch nicht immer zu haben, waren Betriebsferienplätze.
Dort gab es das Gemeinschaftsessen auch. Zudem war es nicht jedermanns Sache, auch im Urlaub Kollegen um sich zu haben.

Deshalb mieteten meine Eltern lieber Privatquartiere. Da war man selbstverständlich den ganzen Tag unterwegs und aß in Ausflugsgaststätten.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 18:55 | nach oben springen



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