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#61

RE: Gesamtdeutscher Kamerad meldet sich zum Dienst!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.01.2016 15:36
von damals wars (gelöscht)
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http://www.dresden-dossier1945.de/tf_sch...4._Februar_1945
Zitat: Die Luftkämpfe des 14. Februar 1945 über Sachsen

Inzwischen hat der Kampfmittelräumdienst des Landes Sachsen nach Geschossen auf den Elbwiesen gesucht –ohne Erfolg.169

Schließlich sei noch auf ein weiteres Detail hingewiesen, das in die Untersuchung „Tiefflieger über Dresden?“ noch keinen Eingang gefunden hatte. Wie der amerikanische Autor William Wolf in einer systematischen Darstellung über US-Jagdflieger und – Jagdbomber im Zweiten Weltkrieg ausführt, war die Voraussetzung für die Tiefangriffe der Jagdflugzeuge und Jagdbomber mit Bordwaffen eine Wolkenuntergrenze von rund 1000 Metern.170

In der Abendmeldung des Luftwaffenführungsstabes Ic lautet die Wettermeldung für den Raum Dresden – Chemnitz: “8 – 10/10 <Bewölkung>, U<nter>gr<enze> 4 – 500 m, O<ber>gr<enze> 1500 m, Sicht 10 km.“171 Eine solche Wetterlage, zusammen mit der starken Verqualmung über dem Ziel, war für Tiefangriffe also die denkbar ungünstigste Situation, zumal für eine größere Anzahl von Angreifern. Am 15. Februar lag die Wolkenuntergrenze um 200 Meter, die Obergrenze um 3000 Meter, d. h. daß die Wetterlage für Tiefangriffe noch ungünstiger war als am Vortag.172

In der Untersuchung „Tiefflieger über Dresden? Legenden und Wirklichkeit“ hat der Verfasser dieses Beitrages die Wahrnehmung von Tiefangriffen durch die Augenzeugen mit der Beobachtung einer Verfolgungsjagd durch das Elbtal im Zusammenhang mit den Luftkämpfen über Sachsen vor, während und nach dem amerikanischen Bombenangriff auf Dresden am 14. Februar 1945 erklärt. Als Belege dafür, daß solche Luftkämpfe tatsächlich und in unmittelbarer Umgebung von Dresden stattgefunden haben, sind im Text u. a. auch Aufschlag- bzw. Notlandungsorte von abgeschossenen deutschen Jagdflugzeugen benannt, so in dem näheren Umkreis Dresdens z. B. Oberbobritsch und Freiberg.173


Gesamtdeutscher Kamerad hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#62

RE: Gesamtdeutscher Kamerad meldet sich zum Dienst!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.01.2016 15:47
von Gesamtdeutscher Kamerad | 154 Beiträge
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Ahja, Schnatz. Sorgfältige Recherche, der Mann. Danke für den Link!

Was wir hier machen, ist insofern eine Neuerung, als dass wir von "unabsichtlichen" Tieffliegerangriffen ausgehen, nicht von gezielten Attacken.

So oder so - die Wissenschaft ist es sich schuldig, die Möglichkeit zumindest anzuerkennen.


"Wer einen kommenden Krieg für sicher hält, wirkt gerade durch diese Gewißheit mit, daß er entsteht. Wer den Frieden für sicher hält, wird unbesorgt und treibt ohne Absicht in den Krieg. Nur wer die Gefahr sieht und keinen Augenblick vergißt, kann sich vernünftig verhalten und tun, was möglich ist, um sie zu beschwören."

- Karl Jaspers
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#63

RE: Gesamtdeutscher Kamerad meldet sich zum Dienst!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.01.2016 15:56
von Lutze | 9.502 Beiträge | 7586 Punkte
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Willst du nicht lieber einen neuen Thread aufmachen @Gesamtdeutscher Kamerad?
ein herzliches Willkommen auch meinerseits
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


Gesamtdeutscher Kamerad hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Gesamtdeutscher Kamerad meldet sich zum Dienst!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.01.2016 20:02
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #19
#16
Lieber LO, sei mir nicht böse, dein letzter Satz gefällt mir nicht.
Ich freue mich über den neuen User und über sein Wissen und Fragen.
Er ist für mich ein Geschichtenerzähler, Berichterstatter, Jounalist, aber kein Historiker.
Er liest unsere Themen und unterhält sich mit Zeitzeugen, ist also beeinflußbar.
Er kann nie neutral sein
Über unsere deutsch - deutsche Vergangenheit kann ein Historiker vielleicht in 50 Jahren berichten


Hallo Thomas, dann hast Du meinen Satz nicht richtig verstanden.
Zur Erläuterung folgendes.
Viele Historiker auf der einen Seite, sehen die DDR nur als ein herunter gekommenes Gebilde in dem alle Menschen eingesperrt und unglücklich waren.
Die andere Seite der Historiker, möchte uns gerne sagen "den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf".

Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Und genau diese Historiker sind doch realtiv rar.
Dabei spielt es kaum eine Rolle ob nun tatsächlich Historiker oder Erzähler oder Journalist, letzteres sind Historiker zusammengefasst sowieso und auch Journalisten und Geschichtenerzähler, lassen zu oft graue Häuser sowie Ochs und Esel sprechen.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#65

RE: Gesamtdeutscher Kamerad meldet sich zum Dienst!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 23.01.2016 22:09
von thomas 48 | 4.994 Beiträge | 6529 Punkte
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Das meine ich doch
tho


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#66

RE: Gesamtdeutscher Kamerad meldet sich zum Dienst!

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 01.02.2016 15:05
von hotzel | 89 Beiträge
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Zitat von Signalobermaat im Beitrag #9
Hallo gesamtdeutscher Kamerad,
ich denke mal, wenn das, was du schreibst auch ehrlich gemeint ist( objektive Aufarbeitung ) dann könntest du eine Bereicherung des Forums sein.
Hier prallen immer noch Meinungen hart aufeinander, weil es einige nicht verstehen,daß bestimmte Geschehnisse in bestimmten Zeiträumen einfach der jeweiligen politischen Situation geschuldet sind, dem sich einige natürliche oder juristische Personen unbeschadet gar nicht entziehen konnten.
Du tätigst eine Aussage unter #1 Unrechtsstaat ja-nein,( dümmlicher Begriff,den kein ernstzunehmender Historiker je in den Mund nehmen würde)
Herr Dr. Hubertus Knabe ist ebenfalls Historiker, für mich und viele andere zwar auch kein ernstzunehmender Historiker, andere wiederum, die alles verteufeln,. was mit DDR, Sozialismus und MfS zu tun hat,glauben an das, was er äußert.Herr Knabe versucht ja nun wirklich alles um die DDR als Unrechtsstaat hinzustellen.
Für mich ein sehr widersprüchlicher Mensch,der objektive Fakten,immer mit seiner subjektiven politischen Einstellung interpretiert und keine andere Auslegung zuläßt.
Was ich ihm positiv zugute halte, ist, daß er die Akten der Gauck,Birthler,Jahn Behörde in das Bundesarchiv überstellen will, um sie einer besseren allgemeinen Forschung zuzuführen.Mit dem jetzigen einschlägig vorbelastetem Personalbestand der Behörde wird es nie eine objektive Aufarbeitung geben
Nun würde mich mal deine fachliche Meinung , zu deinem Berufskollegen und auch zu dem Fortbestand dieser Behörde interessieren.



Tja was werden da wohl Erika-Dorothea und Larve dazu sagen?


zuletzt bearbeitet 01.02.2016 15:06 | nach oben springen



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