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#21

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 10:41
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Hallo Sorge86 und willkommen.
Kannst du eventuell etwas über die Verletzung schreiben, Art und Hergang?
Interessiert mich, kam auch mal in die Verlegenheit zwei Festgenommene zu bewachen, hab mich persönlich wie auch die anderen Beteiligten natürlich korrekt verhalten, warum soll man denn auch noch unbewaffnete Zivilisten drangsalieren die sich ergeben haben, mir taten die eigentlich leid, zumal sie auch offensichtlich große Angst vor uns hatten.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


sorge 86 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.10.2015 11:01 | nach oben springen

#22

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 13:16
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Zitat von sorge 86 im Beitrag #18
Wir wurden liegend auf der rückfläche eines lkws mit hundebewachung nach wernigerode verbracht , zur erstvernehmung , mit zeugen aus der harzquerbahn , welche unseren absprung von dieser , der trapo gemeldet hatten , waren gute bekannte von uns , später stellte sich heraus es war ein IM der stasi , aber man hat sich nach der wende ja oft gewundert wer alles dabei war , eigentlich sehr traurig was so ein system aus menschen machen kann ...



Eine andere Ansicht oder Frage:

Wie "traurig" fanden das die Bürger in Eisenhüttenstadt, Waren, Anklam oder Görlitz daß in ihren Polikliniken und Krankenhäusern die Ärzte ( als Beispielsberufsgruppe ) auch Montags wieder zum Dienst kamen?



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#23

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 13:24
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #22


Wie "traurig" fanden das die Bürger in Eisenhüttenstadt, Waren, Anklam oder Görlitz daß in ihren Polikliniken und Krankenhäusern die Ärzte ( als Beispielsberufsgruppe ) auch Montags wieder zum Dienst kamen?


Wenn die montags noch da waren, war eigentlich niemand traurig.
Aber du beziehst dich sicherlich auf den Arzt als Volkseigentum.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 04.10.2015 13:31 | nach oben springen

#24

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 13:53
von damals wars (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #7
Zitat von S51 im Beitrag #4
Ich habe nur einen Vorgang miterlebt. Als (02/1984) ein von mir festgenommener GV bei der Ankunft in der Kompanie Schierke von dem begleitenden, sichernden Soldaten vom LO gestoßen wurde. Den habe ich "aufgefangen", weil ich da gerade unten stand, vorher abgestiegen bin. Er blieb unverletzt, mir tat einige Zeit der Rücken ordentlich weh. Außer das ich dem Soldaten dessen Mpi dafür abgenommen und in die Seite gedroschen habe (was sicher weh tat...) ist nichts nachgekommen. Gar nichts. Meines Wissens nicht für ihn und nicht für mich. Es fand in der nachfolgenden dienstlichen Stellungnahme keine Erwähnung. Wir haben den Streit in einem späteren Ausgang im Heine totge... einigt.
Stellungnahmen wurden immer geschrieben. Auch wenn alles völlig ruhig und ohne Aufregung ablief.

Gab es keine Möglichkeit den Grenzverletzer laufen zu lassen?
Lutze

Es wurde die "Wachsamkeit" auch getestet.
Man kannte für gewöhlich sein Gegenüber nicht, das gibt es nur in Filmen des ZDF.
Und wenn es mehrere Beteiligte gab, fiel so etwas sowieso aus.


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#25

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 14:01
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #24

Es wurde die "Wachsamkeit" auch getestet.
Man kannte für gewöhlich sein Gegenüber nicht, das gibt es nur in Filmen des ZDF.
Und wenn es mehrere Beteiligte gab, fiel so etwas sowieso aus.



Weist du das ganz sicher das die Wachsamkeit getestet wurde?
Also ich glaube nicht das jemand so verrückt war und stieg als Test-GV über den ersten Zaun um sich auch der Gefahr eines nervösen Fingers auszusetzen.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 04.10.2015 14:02 | nach oben springen

#26

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 15:37
von sorge 86 | 3 Beiträge
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Dem bekannten wurde mit schulterstütze der maschinenpistole die komplette nase eingeschlagen , damit er endlich den mund hält , da er die soldaten die ganze zeit beschimft hatte...



vs1400, S51 und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 15:56
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Willkommen hier im Forum sorge 86

Ja bischen mehr Input wäre nett, ein Forum lebt ja vom beteiligen und nicht nur vom Infos abschöpfen.

Was sagen denn die Stasi Akten dazu?
Welche Art Verletzung gab es und wirken sie sich aufs Heute aus?
In welcher Form wurde die Schusswaffe gebraucht?
Sicher, das genau die Freunde die "Anscheisser" waren?
Was waren die Beweggründe zur Flucht?
Wie gings nach der Festnahme weiter in eurem Leben?

usw.

Erzähl doch mal mehr, natürlich nur sofern Du möchtest.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#28

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 16:02
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Zitat von sorge 86 im Beitrag #26
Dem bekannten wurde mit schulterstütze der maschinenpistole die komplette nase eingeschlagen , damit er endlich den mund hält , da er die soldaten die ganze zeit beschimft hatte...


Wenn das so war, dann hat wohl jemand gereizt unangemessen überreagiert.
Von den ganzen Leuten die ich damals kennengelernt habe hätte jedenfalls nicht einer jemanden den Kolben ins Gesicht gehauen wegen Beschimpfung, ein Stück Stoff hätte es auch gemacht das Ruhe ist.
Auch wenn das manchmal so publiziert wurde, wir stammten nicht in direkter Linie von Iwan dem Schrecklichen ab.
Vielleicht findet sich ja noch jemand unter uns der sich an diesen Vorfall erinnert.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Stabsfeld hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.10.2015 16:09 | nach oben springen

#29

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 16:21
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Zitat von sorge 86 im Beitrag #26
Dem bekannten wurde mit schulterstütze der maschinenpistole die komplette nase eingeschlagen , damit er endlich den mund hält , da er die soldaten die ganze zeit beschimft hatte...


Beschimpft oder beleidigt?
Schätze es ein und sei ehrlich dabei.

Auch wenn es wohl so nicht richtig ist, aber auf bestimmte Beleidigungen, Dinge die meinen Persönlichkeitsbereich betreffen, hätte ich ebenfalls mit dem Kolben geantwortet.
Na gut, mit dem Kolben eher weniger, dass war wohl dann doch eher ein Ausdruck von besonderer Brutalität der nichts mehr mit Persönlichkeitsverletzung zutun hatte und bestraft gehört, aber die Faust wäre bei mir sicher auch gekommen.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
Stabsfeld hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 16:41
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Was Du hier schilderst, war aber absolut unüblich. Wenn Du und dein Begleiter von der Trapo festgenommen wurdest, war eine Übergabe an die GT nicht vorgesehen, da es im Dienstbereich der Trapo lag und da waren die Kompetenzen klar geregelt.



mibau83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 16:46
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Zitat von sorge 86 im Beitrag #26
Dem bekannten wurde mit schulterstütze der maschinenpistole die komplette nase eingeschlagen , damit er endlich den mund hält , da er die soldaten die ganze zeit beschimft hatte...


Und Du hast das selber und Live gesehen ? ich will das nämlich gar nicht so Richtig Glauben



Stabsfeld hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.10.2015 16:57 | nach oben springen

#32

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 16:48
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Vertippt.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 04.10.2015 16:51 | nach oben springen

#33

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 16:56
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Mal was anderes, 86 ist ja von der Wende nicht so weit weg gewesen, hat dein Kumpel die Körperverletzung später noch angezeigt?
Einem Wehrlosen so den Kolben zu geben ist ja schon ein ganz schönes Ding, wär doch sicherlich untersucht worden.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Stabsfeld hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.10.2015 16:59 | nach oben springen

#34

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 17:23
von mibau83 | 1.460 Beiträge | 3001 Punkte
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Zitat von Stabsfeld im Beitrag #30
Was Du hier schilderst, war aber absolut unüblich. Wenn Du und dein Begleiter von der Trapo festgenommen wurdest, war eine Übergabe an die GT nicht vorgesehen, da es im Dienstbereich der Trapo lag und da waren die Kompetenzen klar geregelt.



er schreibt auch das sie von der trapo nach wernigerode geschafft wurden. nicht auf gk(elend o. sorge),gb (schierke) oder gr(halberstadt). bezweifle das überhaupt die gt in den fall involviert war!



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#35

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 18:07
von Stabsfeld | 69 Beiträge | 3 Punkte
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Zitat von mibau83 im Beitrag #34
Zitat von Stabsfeld im Beitrag #30
Was Du hier schilderst, war aber absolut unüblich. Wenn Du und dein Begleiter von der Trapo festgenommen wurdest, war eine Übergabe an die GT nicht vorgesehen, da es im Dienstbereich der Trapo lag und da waren die Kompetenzen klar geregelt.



er schreibt auch das sie von der trapo nach wernigerode geschafft wurden. nicht auf gk(elend o. sorge),gb (schierke) oder gr(halberstadt). bezweifle das überhaupt die gt in den fall involviert war!


Sag ich doch, ich habe doch auch nicht geschrieben, daß sie auf eine von dir genannten GK o. GR gebracht wurden.



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#36

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 20:16
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #31
Zitat von sorge 86 im Beitrag #26
Dem bekannten wurde mit schulterstütze der maschinenpistole die komplette nase eingeschlagen , damit er endlich den mund hält , da er die soldaten die ganze zeit beschimft hatte...


Und Du hast das selber und Live gesehen ? ich will das nämlich gar nicht so Richtig Glauben



Ich weiß nun nicht wie es in diesem konkretem Fall war . Kommt mir auch komisch vor das die Trapo an die GT überstellt hat !

Aber mit dem Kolben hab ich auch jemandem die Kinnlade verbogen (hatte ich schon min. zweimal geschildert ) ,aber der hatte nicht nur ne große Klappe sondern wollte auch nicht hören ! Obwohl ich ihm gesagt habe ,er solle die Hände oben lassen und auf Stelle stehen, kam er auf mich zu .
Nach mehrmaliger Aufforderung hat er dann den "Donk" gespürt !

VG Fritze


IM Kressin und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 21:26
von S51 | 3.821 Beiträge | 497 Punkte
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Zitat von sorge 86 im Beitrag #18
Wir wurden liegend auf der rückfläche eines lkws mit hundebewachung nach wernigerode verbracht , zur erstvernehmung , mit zeugen aus der harzquerbahn , welche unseren absprung von dieser , der trapo gemeldet hatten , waren gute bekannte von uns , später stellte sich heraus es war ein IM der stasi , aber man hat sich nach der wende ja oft gewundert wer alles dabei war , eigentlich sehr traurig was so ein system aus menschen machen kann ...


Abgesprungen vom Zug? Also wohl Bereich GK Sorge. Wie lange etwa hat es gedauert, bis die Sicherung da war? Eine halbe Stunde? Dann kam er vom Bataillon. Liegend auf Lkw mit Hundeführer als Bewachung? Liegend war nicht unbedingt üblich doch Hundeführer als Sicherung schon. Da ihr aus dem Grenzgebiet heraus gebracht wurdet hatte die Truppe großes Interesse, das ihr weder von irgendwelchen Passanten gesehen wurdet, noch das die vom Hergang auch nur das Mindeste mitbekamen. Nichts sehen und hören (!) sollten. Für zwei Fahrzeuge reichten die Reserven eher nicht, es war auch bei den durch mich Festgenommen durchaus üblich, das sie auf einem Lkw oder (meistens) in einem P 3 hinten gefahren wurden. Jedoch nur bis in die Kompanie. Pro Festgenommenen eine Sicherung durch Soldaten oder mich, davon ein Hundeführer, das war recht kuschelig... Dann jedoch eher ein Lkw des Stabes vom Bataillon da in den Kompanien der LO des Kompanietrupps für den Alarmzug in Reserve gehalten wurde. Bin mir gar nicht sicher, ob unsere Soldaten überhaupt wußten, wo in Wernigerode das VPKA oder die Kripo ihren Sitz hatten. Die VP hat Festgenommene mit dem Funkwagen oder dem Barkas gefahren. Einen LO oder W50 hatten sie zwar auch ab und zu am KP Schierker Brockenstraße aber das war eher selten. Sehr selten. Der Lkw spricht sehr für einen Transport durch die GT. Offizier dabei? Mit Mpi? Wenn, dann saß der als Beifahrer vorn. Aber eher selten. Meist war nur ein Uffz oder BU als Fahrzeugverantwortlicher dabei. Nach Wernigerode mindestens ein BU oder GAK-UaZ. Hat er seine MPi "benutzt" oder die eines Soldaten? Die Frage deshalb, weil Offiziere und Fähnriche nur höchst selten eine Mpi dabei hatten. Es wird also einer der Sicherungsposten zugedroschen haben. Ein Soldat. Die Frage nach dem Warum erklärt sich aus deinen Worten. Wobei es trotzdem nicht in Ordnung war aber sehr wahrscheinlich keinerlei Folgen für diesen Soldaten hatte. Sein Name in den Akten? Das halte ich für unwahrscheinlich. Dort finden sich nur die Namen der Festnehmenden. Nur die hatten Stellungnahmen zu verfassen. Die Namen der Sicherung finden sich sehr wahrscheinlich nirgendwo da der für die Festnahme Verantwortliche (in dem Fall ja die Trapo) den Hergang auf der Lkw-Pritsche vermutlich gar nicht kannte. Der Transportverantwortliche vorn gar nichts mitbekam. Die Verletzung wurde bei der Einlieferung in den Gewahrsam dem Arzt sehr wahrscheinlich mit "selbst zugezogen bei Festnahme" erklärt. Nein, solche Gewalt gegenüber Festgenommenen war nicht in Ordnung, ist auch nicht unbedingt entschuldbar mit dem verpatzten Frei dieser Soldaten oder der angestrebten Tarnung des Transportes. Denn für solche Aufgaben wurden Soldaten aus dem Frei genommen, die Anderen waren ja verplant. Aber auch außerdienstlich, ich meine privat sind Prügel als Reaktion auf Pöbeleien keine Seltenheit. Das hatte mit dem System nichts zu tun. War aber ein Grund, warum ich meinen "Kunden" immer sagte, das jedes Wort von ihnen gegen sie verwendet werden konnte. Sie waren dann immer sehr still und alles sehr ruhig. Meistens.
Ja, wenn man strikt nach Vorschrift gehaltenen Dienst voraussetzt, dann ist dieser Hergang unwahrscheinlich. Der Alltag jedoch lief selten nach Vorschrift und daher spricht recht viel dafür das es eben so ablief.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


sorge 86, vs1400, IM Kressin, LO-Wahnsinn und Hanum83 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.10.2015 21:33 | nach oben springen

#38

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 23:44
von vs1400 | 3.859 Beiträge | 7720 Punkte
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Wir wurden liegend auf der rückfläche eines lkws mit hundebewachung nach wernigerode verbracht , zur erstvernehmung , mit zeugen aus der harzquerbahn , welche unseren absprung von dieser , der trapo gemeldet hatten , waren gute bekannte von uns , später stellte sich heraus es war ein IM der stasi , aber man hat sich nach der wende ja oft gewundert wer alles dabei war , eigentlich sehr traurig was so ein system aus menschen machen kann ...


Sorge 86,
rein zufällig triffst du bekannte, auf dieser strecke?

gruß vs ...


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#39

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 23:51
von diefenbaker | 736 Beiträge | 597 Punkte
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Zitat von S51 im Beitrag #37

...
War aber ein Grund, warum ich meinen "Kunden" immer sagte, das jedes Wort von ihnen gegen sie verwendet werden konnte. Sie waren dann immer sehr still und alles sehr ruhig. Meistens.
...


Man könnte meinen, Du hattest Festnahmen am laufenden Band.
War das so?
Bisher hatte ich den Eindruck, dass Festnahmen eher ein seltenes Ereignis waren.

Gruss Wolfgang



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#40

RE: versuchter grenzdurchbruch am 8.5.86 zwischen elend und sorge

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.10.2015 23:52
von S51 | 3.821 Beiträge | 497 Punkte
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In einem solchen Fall hat die Trapo sicher alle Beteiligten in der Sache ohne Rücksicht auf die Art der Beteiligung vorläufig festgenommen. Was wer war oder gemacht hat oder nicht, das konnte ja später die Vernehmung ergeben. GT wurde von der Polizei in aller Regel nicht über Hintergründe informiert (soweit ging die Zusammenarbeit nicht...in der Praxis). Die Genossen von der TraPo wollten ja weiter (in Nordhausen war üblicherweise Dienstschluß). Die von GT wußten nur, da war jemand vom Festnahmeort zum Gewahrsam zu bringen und so richtig viele Fahrzeuge gab es für so etwas nicht. Üblicherweise war es der Hunde-LO (der sonst mit dem Futter...). Also alles auf einen und los...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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