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#41

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 17:02
von der Anderdenkende (gelöscht)
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Fehlt bloß noch das unschöne Wetter dazu und schon kann ich mir eine nichtvorhandene Begeisterung vorstellen!


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#42

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 18:02
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Sonntag Vormittag bin ich wieder bei meiner Mutter, in ihrem Seniorenheim "Edel und Einsam". Der Rainer wird also seine alte Mutter mal fragen, wie Sie sich damals als DDR-Normalbürger die Grenze so vorgestellt hatte? Denn wo ihr Sohnemann einrücken musste(Ende der 70er Jahre) da hatten wir sonst nicht mehr viel Kontakt miteinander.

Meine Eltern und Schwiegereltern, das war so ne Art " Wir gehen uns besser aus dem Weg" und ne, die damaligen Gründe dafür kann ich im Alter sehr gut nachvollziehen. Heute, wenn die Sprache auf diese Zeiten kommt, dann kommt von Muttern schonmal..."Ne Junge, das haben wir ja garnicht gewusst, du warst irgendwie weg und Briefe hast du auch keine geschrieben....wo warst du dann gleich nochmal bei der Armee....was, an der Grenze da(der Grünen), also ne Junge?"

Rainer-Maria



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#43

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 20:11
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Was mir mal noch so einfiel, um das im Vortext noch fortzusetzen. Einer, oder Eine der, die damals in der DDR so überhaupt keine Ambitionen hatte gen Westen zu verduften, also irgendwann in den vier Jahrzehnten der DDR. Ob Diese überhaupt der ganze Grenzkram im Alltag der "Jäger und Sammler-DDR" irgend wie berührte? Ich denke so bei mir weil damals selber Alltagsmensch, eher nicht.

Rainer-Maria



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#44

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 20:30
von buschgespenst | 3.219 Beiträge | 11305 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #43
Was mir mal noch so einfiel, um das im Vortext noch fortzusetzen. Einer, oder Eine der, die damals in der DDR so überhaupt keine Ambitionen hatte gen Westen zu verduften, also irgendwann in den vier Jahrzehnten der DDR. Ob Diese überhaupt der ganze Grenzkram im Alltag der "Jäger und Sammler-DDR" irgend wie berührte? Ich denke so bei mir weil damals selber Alltagsmensch, eher nicht.

Rainer-Maria


Kommt darauf an Rainer-Maria. Wenn man im Grenzgebiet wohnte, dort arbeitete oder Verwandtschaft, die Freundin/Freund dort hatte, berührte einen der "Grenzkram" schon!
Wenn man in Grenznähe wohnte, da konnte es schon nerven Rainer-Maria, dein "Grenzkram"!

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#45

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 20:44
von James brown | 15 Beiträge | 37 Punkte
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Ich bin den S-Bahnbogen ca 10 Schichten gelaufen.oft mit Hundeführer dabei.war eigentlich ganz gemütliches spazieren.jedenfalls tagsüber. Funkgeräte haben wir nie dabei gehabt.85/86. Wir nutzten nur PSE.



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#46

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 21:30
von Rothaut | 1.365 Beiträge | 6031 Punkte
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...ja...wie sah es an der Grenze aus?....

Ich habe im Sperrgebiet gelebt....bin dort zu Schule gegangen..und meine Kindheit und ein Teil meiner Jugend verbracht.
Den Grenzsignalzaun, die Grenztruppen ...die Transitstrecke ( Güst Selmsdorf ) vor dem Haus... empfand ich als völlig normal.
Wir hatten eine relativ gute Versorgungslage ( war ja auch so gewollt )...Wir konnten uns "frei" bewegen..bis zu den bekannten Schildern " Schutzstreifen Betreten Verboten"....Als Kinder Verstecke im Wald zu bauen, war schon schwieriger, es gab ja Grenzaufklärer im Hinterland und die sahen dass gar nicht gerne. Auch das man ab einen gewissen Alter ( ich glaube ab meinem 14 Lebensjahr ) ab und zu von den Hinterlandstreifen kontrolliert wurde..empfand ich als normal.
In Erinnerung ist mir auch noch...dass wir völlig unbekümmert lebten...nichts war verschlossen..keine Haus oder Wohnungstür, der Zündschlüssel steckte immer im Zündschloss und der Helm lag auf der Sitzbank..und alles war morgens noch da.
Das die Verwandschaft Passierscheine beantragen mußte, um uns zu sehen...war halt so...nicht weiter drüber nachgedacht.
Ich konnte an bestimmten Stellen die Türme von Lübeck sehen..den Hafen von HL- Schlutup...das Maritim in Travemünde...meine Gedanken?..Das ist halt ein anderes Land....die haben den Kapitalismus und wir den Sozialismus...nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe, so ist es in meiner Erinnerung, die Grenze als Schutz empfunden...gegen die Bösen da drüben.
Wie gesagt...ich war ein Kind....
Von Fluchten oder Fluchtversuchen hatte man nichts mitbekommen...oder wie die Grenze im ganzen aufgebaut war..auch nicht.
Ach so....es gab bei uns auch eine "Arbeitsgemeinschaft: Junge Grenzhelfer"..man hat uns die Kaserne gezeigt, u.a. die Technik, die Hundeausbildung, man hat mit uns Geländeausbildung gemacht ( spielerisch natürlich) ...und in Gesprächen erklärt...wozu die Grenze da ist (na..ratet mal )....und wie ich "Meinen Beitrag leisten kann" ,um die Sicherheit im Sperrgebiet zu erhöhen. ( Fand alles einmal die Woche statt )
Mein Schulfreund und ich sind danach immer mit seinem wunderschönen, großen Schäferhund losgezogen....quasi Streife gelaufen. ( oh..Mann)
Die Grenztruppen haben mich damals fasziniert....mich hatten sie "gekriegt"....bis zur Wende wollte ich nichts anderes als Berufssoldat werden.

Ja...so war das....meine Empfindungen zur Grenze.

Ps: Ich hoffe ich bin noch annähernd am Thema...


zuletzt bearbeitet 04.02.2017 11:20 | nach oben springen

#47

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 22:59
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... das hast Du wirklich gut geschrieben! So romantisch kenne ich Dich gar nicht.
Aber man wird ja auch älter.
Gruß harbec


Gruß Hartmut
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#48

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 23:11
von krelle | 353 Beiträge | 7491 Punkte
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Auch wenn das Ganze von "gegenüber" kommt, so kann ich alles sehr gut nachvollziehen. Dank für Deine aufrichtigen Zeilen.
Auch ich möchte ehrlich sein: für mich persönlich ist "alles" viel zu früh gekommen: die "Wende" und die "Grenzöffnung" hätten nach dem, was mein tiefstes Inneres fühlt(e), am Besten erst einen Tag vor meiner Pension statt gefunden.
Ja, d a s wäre der krönende Abschluss meines beruflichen Lebens gewesen!
Dieses "Ende" hatte ich nun schon Jahre voraus.... und ich will dennoch dankbar dafür sein, das alles erlebt zu haben!

Ein Gedanke begleitet mich seit gewisser Zeit:
um wie viel schöner war es, d a s tun zu können, wozu man(n) sich berufen fühlte.
Und wie traurig ist es, zur Arbeit/zum Dienst zu gehen, nur um "Geld" zu verdienen...


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zuletzt bearbeitet 03.02.2017 23:37 | nach oben springen

#49

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.02.2017 23:45
von Fritze (gelöscht)
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Ein Gedanke begleitet mich seit gewisser Zeit:
um wie viel schöner war es, d a s tun zu können, wozu man(n) sich berufen fühlte?
Und wie traurig ist es, zur Arbeit/zum Dienst zu gehen, nur um "Geld" zu verdienen?


@krelle , ich kann Dir da nur recht geben ! Wenn ich es im nachhinein betrachtet habe ,kam ich immer zu dem Schluss ,das war es doch ,jeden Tag an der frischen Luft und der Zusammenhalt war
. Um die Bekleidungsfrage brauchte man sich keine Gedanken machen .

Nachher hatte ich ja ein Jahr (na es war n knappes Jahr ) auch wieder eine Bootsstellung ,aber das war 1990 und alles larifari !
Oh Mann ,wenn ich da plaudern würde !


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#50

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 00:05
von andyman | 2.895 Beiträge | 5190 Punkte
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Zitat von Fritze im Beitrag #49

Oh Mann ,wenn ich da plaudern würde !



@Fritze
Hier haste die Gelegenheit bevor alles in Vergessenheit gerät.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#51

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 00:10
von Gelöschtes Mitglied
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Gibt es nicht einen Unterschied zwischen vor Ort die da gelebt haben oder für die Grenzer welche ihren Wehrdienst da leisten mussten?
Sie sind getrennt gewesen von Familie, Freundin und Freunden. Sie mussten, ob sie wollten oder nicht. Das nun die Zeit als Grenzer etwas
besser gewesen ist, als einfacher Mucker in einer NVA-Einheit, das erkannte man erst später. Das natürlich ein Grenzer auch seine Waffe
gebrauchen musste, gegen lebende Ziele,damit haben sich die Wenigsten auseinander gesetzt. Zum Glück mussten es viele Grenzer nicht.
Wohin man eingezogen wurde, das entschieden Andere und nicht der Wehrpflichtige.Wichtig für jeden Kameraden ist es gewesen die Zeit so
schnell und unbeschadet zu überstehen. Wer als GWDler was anderes schreibt, denen glaube ich nicht ehrlich zu sein.
Mäcki


Hapedi und Rothaut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 05:17
von Stefan 14 | 537 Beiträge | 1200 Punkte
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Das ist sehr interessant , waren ursprünglich 3 Teile . Seit 1 Jahr ist nur noch dieser vorhanden. Beginnt etwa 800 m vor der Glieniker Brücke , dann weiter Richtung Osten.
Kurz nach der Maueröffnung überfliegt ein Filmteam in geringer Höhe Abschnitte der Berliner Mauer und erzählt dabei etwas über die Geschichte dieser Grenze .
https://www.youtube.com/watch?v=0l7njplKauE


Hallo , Grüß Gott , Glück Auf ! Möge von deutschem Boden nie mehr ein Krieg ausgehen ! http://webfinder.npage.de
Multikulti finde ich sehr gut ! ( Viel ; vielfältige Kultur ). Ich habe ebenfalls unter sehr vielen Nationalitäten und Kulturen gelebt und gearbeitet. Mich sofort angepasst und war voll integriert.
Was jedoch Heute und hier unter dem Begriff verkauft und umgesetzt wird ist nicht Multikulti. Es ist die völlige Zerstörung von Kultur und jeglicher humanistischer Werte !
zuletzt bearbeitet 04.02.2017 05:49 | nach oben springen

#53

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 10:22
von Rothaut | 1.365 Beiträge | 6031 Punkte
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Zitat von harbec im Beitrag #47

... das hast Du wirklich gut geschrieben! So romantisch kenne ich Dich gar nicht.
Aber man wird ja auch älter.
Gruß harbec



Ja...das stimmt!!!!
Muss gerade schmunzeln, mein guter alter Gruppenführer,...früher habt ihr die alten Einsatz- "Geschichten" erzählt...heute sind wir es...daran merkt man in der Einheit..dass man zu den Alten gehört.

Gruß Rothaut


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#54

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 10:49
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Zitat von krelle im Beitrag #48

Ein Gedanke begleitet mich seit gewisser Zeit:
um wie viel schöner war es, d a s tun zu können, wozu man(n) sich berufen fühlte.
Und wie traurig ist es, zur Arbeit/zum Dienst zu gehen, nur um "Geld" zu verdienen...



Wie das?

Berufssoldaten fühlten sich selbstverständlich berufen, oder?

Wehrpflichtige in der BRD konnten verweigern.

Wehrpflichtige in der DDR fügten sich in das Unabänderliche und gingen nicht für Geld zur Truppe. Abgesehen davon, daß der Sold gering war, haben sie sich auch durch das Finanzielle nicht zum Längerdienen überreden lassen.

Da bleibt nur der zivile Bereich.
Und da ist es inzwischen eine große Freude Arbeit zu haben, nur um Geld zu verdienen. Alles andere ist Jammern auf hohem Niveau.

Die Normalität liegt doch in der Mitte. Man geht ganz gern zur Arbeit, auch wenn sie manchmal belastend ist. Den Wunsch "Kosmonaut", "Forscher" usw. hat man als Realist irgendwann beerdigt, oder pflegt in dem Zusammenhang ein schönes Hobby.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 04.02.2017 10:57 | nach oben springen

#55

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 11:19
von Rothaut | 1.365 Beiträge | 6031 Punkte
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@mäcki ...

Da gebe ich Dir völlig Recht!
Mein Vater sagte mir mal... "Die GWDler sind arme "Schweine" gewesen!"...der Umgang mit ihnen war in vielen Belangen nicht Richtig!
Diese Eintönigkeit im Grenzdienst...keine Privatsphäre..Dienst/Schlafen/Dienst/Ausbildung/Dienst , die ständigen Auslösungen so dass man teilweise zwischen den Diensten nur 8 Stunden Schlaf hatte und sonst nichts...gerade die Postenführer, Alarmgruppenführer usw. mussten jedes mal damit rechnen das es sich um einen Grenzverletzer handelt...mit allen Konsequenzen die daraus entstehen können. ( psychologischer Druck )
Klar..die meisten Soldaten waren jung...aber so etwas zerrt...und wenn man die Familie, Frau, Freundin lange nicht sehen kann...ist das alles nicht förderlich.
Man hat sie..gerade zum Ende der 80ziger...verheizt...kaum Personal...und die Anordnungen, Dienstanweisungen wurden immer "verrückter".
Bei Problemen gab es kaum die nötige Unterstützung oder Hilfe ( meistens )..vernünftige Vorgesetzte die ernsthaft Hilfe anboten.
Die Vorgesetzten standen meistens selber unter schweren Druck von oben...( Kenne da auch Beispiele )
Dazu kommt..das der Gtler am Kanten mit seinen Entscheidungen alleine gelassen wurde!
Der ideologische Wille der Staatsführung..des ZK..des MfNV..der Führung der GT war es..das Keiner durchkommt...und dieses mit allen Mitteln zu verhindern ist. Das es eigentlich...auch in der DDR ,rein Rechtlich...nicht Richtig war...dieses Wissen fehlte den meisten GTlern....weil es gar nicht vermittelt wurde.
..und was mit jenen passiert ist....die die Schußwaffe angewendet haben oder dieses absichtlich unterlassen haben..zeigt uns die Geschichte.

Zum Abschluss möchte ich noch betonen....ich habe es nicht selbst erlebt..mein Wissen beruht aus Erzählungen aus erster Hand ( 25 Jahre GT ).
Das es Soldaten gibt.. die ihren Grenzdienst anders erlebt und empfunden haben...zweifele ich nicht an..steht mir auch gar nicht zu.
Der Mensch ist halt unterschiedlich in seinem empfinden und erleben...

Ps.: Thema verfehlt...dann verschiebt es bitte!


der sturmbahn könig, IM Kressin, krelle und andyman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.02.2017 12:31
von berlin3321 | 3.561 Beiträge | 4264 Punkte
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Moin Rothaut.....

Nix verschieben. Danke, hast Du sehr gut beschrieben, die Situation.

MfG Berlin


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