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#201

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 09:09
von Elch78 | 501 Beiträge | 12 Punkte
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Zitat von ABV im Beitrag #92
Für mich war das einer der besten Filme zu diesem schwierigen Thema! ... Weil er als Komödie konzipiert war. Kann eine Komödie den dramatischen Ereignissen vom 09. November 1989 gerecht werden? Ja, seit gestern Abend weiß ich das sie das kann.
Sicherlich ist die überwiegend skurrile Darstellung der Grenzer ungewohnt. Aber immer noch besser, als das übliche Klischee vom " grimmigen bärbeißigen Büttel"...
Gerade durch die Mittel einer Komödie, die eine Überzeichnung der Charaktere erlaubt, ließ sich die ganze Dramatik und der Irrsinn des historischen Abends für den Zuschauer anschaulich darstellen.
Uwe


Genau das sehe ich ganz anders! Vielleicht kann eine Komödie das - diese hat es mir nicht gezeigt.
Charly Hübner als Hauptfigur klasse, aber irgendwie tat mir leid, wie dieses talentierte Spiel durch die Slapstickfiguren um ihn herum herabgewürdigt wurde. Durch die Anfangsstory mit dem Hund (Prozedur des Einfangen, Protokollieren, Gesundheitszeugnis, Unterbringung und "Beruhigung" des Hundes) waren diese Figuren als ernstzunehmende Akteure schon verbrannt. Sie wurden dadurch gleich zu Beginn als Deppen klassifiziert und blieben es nach meinem Empfinden den ganzen Film über (Krümelkekse, hektisches Waffengefummele in geschlossenen Räumen ...).

Die Quintessenz fühlte sich für mich leider so an:
"Es ist ein Wunder, daß am 9. November trotz des geballten Deppentums der GT/PKE alles so friedlich abgelaufen ist!"
Und das, finde ich, wird der Situation nicht mehr gerecht.

Und wenn viele von uns im Forum den Film als gelungen betrachten, dann möchte ich als Vergleich dazu an den Film "An die Grenze" erinnern, der die Dramatik und Tragik des Faktums Grenze um Klassen besser auf die Leinwand gebracht hat!
Der hat keinen "Humor" gebraucht, um "das Absurde durch Überspitzung" zu verdeutlichen.

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
Acki hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.11.2014 09:41 | nach oben springen

#202

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 09:12
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #200
Wie der Film, immer unter der Gürtellinie.

Noch einer,der die Aussage nicht begriffen hat,ja ja,damals wars.......
@amals wars, lebe weiter im damals.....

Gruß ek40


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#203

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 09:22
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe versucht, das Buch von Gerhard Haase-Hindenberg "Der Mann, der die Mauer öffnete" und das in enger Zusammenarbeit mit Harald Jäger entstanden ist, zu kaufen: Mich interessieren die persönlichen Erinnerungen dieses Offiziers sehr - und ich würde auch gerne wissen, wie dicht sich der Film an die tatsächlichen Begebenheiten gehalten hat.

Leider ist das Buch im Moment nicht lieferbar, aber ich habe die Hoffnung, dass sich das jetzt nach dem Film wieder ändern wird. Und vielleicht schafft es ja auch die Buchhändlerin meines Vertrauens, die mir schon mehrfach vergriffene Bücher besorgt hat, auch hier wieder zu helfen.


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#204

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 11:19
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Acki im Beitrag #178
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #173
Zitat von Acki im Beitrag #169
Der "Film" ist gelaufen, schade für die heutige Jugend, die muss zwangsläufig denken was waren das für Idioten da an der Grenze.


Das habe ich vor 40 Jahren als 17 - jährige ohne Film gedacht

Zitat von Acki im Beitrag #169
Das ganze System wird aus deren Sicht heute verunglimpft.


Wirklich ein "Scheiß - System", dass Menschen mit Verstand und Emotionen hervorgebracht hat, die im entscheidenden Moment sowohl das eine eingsetzt, als auch das andere gezügelt haben.

Man kann sich auch selbst in die Tonne treten @Acki

LG von der Moskwitschka




Werte Dame das ist noch lange kein Grund hier ausfallend zu werden.Deine Anwesenheit hier ist mir sowieso schleierhaft.


Upps??
.


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#205

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 11:44
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Zitat von Alfred im Beitrag #195
Zitat von Pitti53 im Beitrag #182
Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #179
Zitat von Kalubke im Beitrag #159
Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #150

....
Ein Schalk beruhigt die Truppe und ruft Saufkumpan & Geschäftspartner Helmut an:....


So aus der Luft gegriffen ist das garnicht:

Als Asbeck (Chef der HV A Firma ASIMEX) übergelaufen ist, hat er dem BND in München gesagt: "Wenn ihr wollt, bring ich Euch einen, der noch mehr weiß als ich." Er meinte damit Schalck-Golodkowski. Die Bundesschlapphüte haben das angeblich für eine Ente gehalten, weil zu schön, um wahr zu sein. Die müssten sich als Geheimdienst allerdings ihr Lehrgeld zurückzahlen lassen, wenn sie das nicht ausgelotet haben. Und kurz nach der Wende ist ja dann Schalck-Golodkowki plötzlich verschwunden und tauchte in Bayern wieder auf, wo bereits ein goldener Käfig für ihn bereitstand.

Gruß Kalubke





das habe ich nach den ganzen Infos die ich über die Jahre zusammengesaugt habe, zusammengereimt :) der Schalk war mehr involviert als viele wissen. Fragt mal den Gen. Strelitz...


Da wird kaum eine Antwort kommen--------




Streletz hat sich doch schon geäußert. Ist hier im Forum zu lesen:

"Gegen 10.00 Uhr kam Schalk – Golodkowski mit zwei Mitarbeitern und übergab mir einen Stadtplan von Berlin mit Einträgen, wo kurzfristig acht neue GÜST zu Westberlin eröffnet werden können. Er verließ uns wieder, aber seine Mitarbeiter blieben, damit sie alles mit den „Grenzern“ besprechen konnten.

Mir war nicht klar:

- Von wem hatte Schalck – Golodkowski eine solche Aufgabe erhalten?
- Mit wem hat er in Westberlin diese Fragen besprochen?
- Warum wurden wir, die Armee und die Grenzer, nicht über solche Aktivitäten informiert?

Wir haben sofort General Teichmann, Chef des Stabes der Grenztruppen und General Wöllner, Kommandeur des Grenzkommandos Mitte (Berlin) zur Operativen Führungsgruppe gerufen, beide mit den zwei Mitarbeitern von Schalck – Golodkowski zusammengeführt und die Aufgabe gestellt, die acht neuen GÜST kurzfristig vorzubereiten. Das erfolgte in der Nacht vom 10. zum 11. November für den Grenzverkehr geöffnet werden konnten.
In kollektiver Zusammenarbeit waren wir bestrebt, in der Operativen Führungsgruppen alle anstehenden Fragen zu lösen. Es mussten kurzfristig viele komplizierte Fragen entschieden und geklärt werden."







Wieso hatte (ausgerechnet) Schalck-Golodkowski eine solche Weisungsbefugnis?
Was tat während der Zeit das permanent tagende Polit-Büro? (Das Land war ja seit Wochen in Aufruhr!)
Wie liefen die Kommunikationskanäle??
Was ist an dieser These dran, es hätte eine Absprache mit dem Westen bzgl. der Öffnung der Grenzen gegeben?
Welche Rolle spielt Schabowski dabei (außer seinen eigenen)?
.



Auffallend ist doch, dass zumindest in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen musste, dass bei den DDR-Verantwortlichen die rechte Hand nicht wusste was die linke tat. Und aus meiner Sicht unverantwortliches poltisches Handlungs-Vakuum in der konkreten Situation entstand. War daran etwas "gewollt"??
Wer wollte sich aus einer nicht mehr händelbaren "Affaire" ziehen? Was wäre passiert es wäre zu einer Katastrophe an der Bornholmer Straße gekommen? Hätte dafür irgendjemand die Verantwortung übernommen?
Wir reden immerhin hier von einer Situation, in der das eigene Volk bis zum Schluss unter Generalumstürzlerischem Verdacht und entsprechend überwacht wurde! Dafür gab es offenbar nach wie vor Kapazitäten und Befehlsstrukturen!

(Bernd, dass die Situation möglicherweise genau gut so war, wie sie war, lasse ich hier mal außen vor.)
.


GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#206

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 11:58
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ich denke bei einigen Führungskräften ganz oben war das eigene Hemd wichtiger. Gerade die SED kam mit der CDU weit besser klar als die SPD - und andersherum.
Wir waren ein Billiglohnland für den Westen, so billig, das wir daran zugrunde gegangen sind.

Das System Sozialismus/Kommunismus war schon 1918 verbrannt, als die Zarenfamilie in einem Schacht mit Handgranaten massakriert wurde. Mag sein das der Zar selbst die Todesstrafe verdient hatte, aber nicht ein 5 jähriges Kind. Auf Kinderblut lässt sich keine humanistische Gesellschaftsform gründen.
Was dann noch so alles kam... Stalin, Mao, Pol-Pot, Kim &Co und was wir alles nicht wissen. Kommt mir jetzt nicht mit den bösen Amerikanern - die doch auch - ja die auch, aber wer wollte denn das Himmelreich auf Erden schaffen? Wo der Mensch zum Menschen wird?


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#207

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 12:00
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Zitat von Elch78 im Beitrag #201
[quote="ABV"|p405642]

Und wenn viele von uns im Forum den Film als gelungen betrachten, dann möchte ich als Vergleich dazu an den Film "An die Grenze" erinnern, der die Dramatik und Tragik des Faktums Grenze um Klassen besser auf die Leinwand gebracht hat!
Der hat keinen "Humor" gebraucht, um "das Absurde durch Überspitzung" zu verdeutlichen.

Elch


Ich verstehe was du meinst, vielleicht ist es ok, sie neben einander stehen lassen, denn offenbar ist es verständlicherweise auch eine Geschmackssache. Ich habe am Anfang auch gezuckt und dachte, oh bitte jetzt keine Klamotte. Das hat sich aber verändert im Laufe des Films. Und ich habe die mit mir schauenden jungen Leute beobachtet, die natürlich an entsprechenden Stellen lachten, denen das Lachen dann aber auch im Hals stecken blieb und sie mucksmäuschen still wurden. Ich glaube, das war genau so beabsichtigt.
Humor (in Richtung absurd) als Stilmittel, gerade für sehr schwierige/bedrohliche/schmerzhafte etc. Inhalte hat alte Filmtraditionen, siehe Chaplin. Wichtig ist was am Ende übrig bleibt und das war bei diesem Film nicht, die Grenzer möglichst doof darzustellen, sondern die entstehenden Konflikte in ihrer Absurdität deutlich zu machen. Und natürlich die Erleichterung darüber, dass sich die "Kontrahenten" auf den ihnen gemeinsamen Level verständigen konnte: dem humanistischen Impuls. Das kam mE rüber.
.


harald148 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.11.2014 12:30 | nach oben springen

#208

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 12:12
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Zitat von Elch78 im Beitrag #201
Durch die Anfangsstory mit dem Hund (Prozedur des Einfangen, Protokollieren, Gesundheitszeugnis, Unterbringung und "Beruhigung" des Hundes) waren diese Figuren als ernstzunehmende Akteure schon verbrannt. Sie wurden dadurch gleich zu Beginn als Deppen klassifiziert und blieben es nach meinem Empfinden den ganzen Film über (Krümelkekse, hektisches Waffengefummele in geschlossenen Räumen
So unterschiedlich kann man empfinden: Für mich war diese Hunde-Szene eine Persiflage auf die (ursprünglich mal preußische, mittlerweile eher gesamtdeutsche) Mentalität: Vorschriften sind einzuhalten, Dienstwege zu befolgen, Ereignisse zu protokollieren und gegenzuzeichnen. Mithin waren es nicht die Menschen, über die sich der Film da lustig gemacht hat, sondern das, was viele im Ausland als "typisch Deutsch" bezeichnen.
Und was die "Deppen" angeht: Ich habe mich während meiner aktiven Zeit auch öfter gefragt, wie das, was zu tun mir befohlen wurde, wohl auf Außenstehende wirken mag. Aber ich habe die Befehle ohne Murren und Knurren befolgt und mich an die Vorschriften gehalten. Somit gehöre iich vermutlich auch zu den "Deppen".


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#209

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 12:30
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Dandelion: "So unterschiedlich kann man empfinden ..."

So ist es, und das ist wohl gut so.

Auch deshalb bin ich in diesem Forum.

Elch


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#210

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 12:38
von Kalubke | 2.824 Beiträge | 1769 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #205
....

Mir war nicht klar:

- Von wem hatte Schalck – Golodkowski eine solche Aufgabe erhalten?
- Mit wem hat er in Westberlin diese Fragen besprochen?
- Warum wurden wir, die Armee und die Grenzer, nicht über solche Aktivitäten informiert?

.....


Wieso hatte (ausgerechnet) Schalck-Golodkowski eine solche Weisungsbefugnis?
Was tat während der Zeit das permanent tagende Polit-Büro? (Das Land war ja seit Wochen in Aufruhr!)
Wie liefen die Kommunikationskanäle??
Was ist an dieser These dran, es hätte eine Absprache mit dem Westen bzgl. der Öffnung der Grenzen gegeben?
Welche Rolle spielt Schabowski dabei (außer seinen eigenen)?
.



Ich denke es gab damals mehr Kontakte zwischen Ost und West bzw. West und Ost, als wir heute wissen und zwar auf den unterschiedlichsten Ebenen und Wegen Nicht nur den östlichen Diensten scheinen Einbrüche in die obersten Führungszirkel gelungen zu sein. Der SPIEGEL will ja auch noch ein wenig zu enthüllen haben, in den nächsten Jahren, oder? Sozusagen Arbeitsplatzsicherung für die Zukunft. Wie es sich für gute Deutsche gehört, liegt vieleicht alls schon wohlsortiert in der Schublade.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 07.11.2014 15:12 | nach oben springen

#211

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 12:50
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Deine zitierten Fragen unter meinem Profil-Namen sind aus dem vorherigen Beitrag von Alfred, der widerum Herrn Strelitz zitiert.
An u.a. jemanden wie diesen widerum richteten sich meine Fragen in #208.

Nicht dass wir durcheinander kommen ;-)
.


zuletzt bearbeitet 07.11.2014 12:51 | nach oben springen

#212

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 12:55
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Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #206

Das System Sozialismus/Kommunismus war schon 1918 verbrannt, als die Zarenfamilie in einem Schacht mit Handgranaten massakriert wurde. Mag sein das der Zar selbst die Todesstrafe verdient hatte, aber nicht ein 5 jähriges Kind.


Hallo richtig und falsch, wie schrieb Boris Pasternack darüber? Die Bolschewiki zeigten damit daß es kein zurück gibt. Daß niemand mit dem 5-jährigen als "rechtmäßigen" Thronfolger in Vertretung Herrschaftsansprüche legitimieren kann.

Die Geschichte ist voller Intrigen, Meuchelmorden und Kriegen betreff und um "rechtmäßiger" adliger Herrschaftsansprüche, Don Carlos, Hamlet, Elisabeth I und Mary Stuart, Spanischer Erbfolgekrieg usw. usw. EINEN weissen Angriff deshalb im Bürgerkrieg vermutlich vermieden zu haben war das Opfer Zarewitch wert.



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#213

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 13:03
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Zitat von SET800 im Beitrag #212
Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #206

Das System Sozialismus/Kommunismus war schon 1918 verbrannt, als die Zarenfamilie in einem Schacht mit Handgranaten massakriert wurde. Mag sein das der Zar selbst die Todesstrafe verdient hatte, aber nicht ein 5 jähriges Kind.


Hallo richtig und falsch, wie schrieb Boris Pasternack darüber? Die Bolschewiki zeigten damit daß es kein zurück gibt. Daß niemand mit dem 5-jährigen als "rechtmäßigen" Thronfolger in Vertretung Herrschaftsansprüche legitimieren kann.

Die Geschichte ist voller Intrigen, Meuchelmorden und Kriegen betreff und um "rechtmäßiger" adliger Herrschaftsansprüche, Don Carlos, Hamlet, Elisabeth I und Mary Stuart, Spanischer Erbfolgekrieg usw. usw. EINEN weissen Angriff deshalb im Bürgerkrieg vermutlich vermieden zu haben war das Opfer Zarewitch wert.



Nein ist es nicht. Es war halt einfacher vollendete Tatsachen zu schaffen. Nicht mal die Chinesen haben den letzten Kaiser hingerichtet. Es zeigt nur eins: Wir gehen über Kinderleichen um unsere Ziele zu erreichen.
Ausreden eines menschenverachtendes Systems. Wie gesagt, schon damit haben sie den wirklichen humanistischen Sozialismus verhindert. Von den abertausenden Familien später will ich hier gar nicht erst anfangen.


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#214

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 13:26
von Sperrbrecher | 2.293 Beiträge | 3303 Punkte
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Zitat von Dandelion im Beitrag #203
Ich habe versucht, das Buch von Gerhard Haase-Hindenberg "Der Mann, der die Mauer öffnete" und das in enger Zusammenarbeit mit Harald Jäger entstanden ist, zu kaufen: Leider ist das Buch im Moment nicht lieferbar, .

Guckst Du hier:

http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWo...ete&check_sn=on


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#215

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 13:27
von Stringer49 | 704 Beiträge | 14 Punkte
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Zitat von Barbara im Beitrag #115
Der Film erzählt von einem einzigen Befehlsnotstand

[...]
Ganz ehrlich!
.


Guten Tag,

ich zweifle, aus juristischer Sicht, dass das Wort Befehlsnotstand angemessen ist. Ein solcher Tatbestand, meine ich, existierte in der ehemaligen D.D.R. nicht. Es ist auch so, dass die höchste Rechtssprechung Deutschlands den Soldaten an der Mauer, welche den Tod von Menschen herbeigeführt haben (sie befolgten einen Befehl) , die Befolgung des Befehls nicht zur Strafbefreiung anerkannt hat.

Es sollte sich eher um eine Frage handeln auf ethisch-moralischer Ebene - mit erhebliche Konsequenzen für die Akteure. Die Offiziere waren auch eingefangen in einen Kokon aus Ideologie und militärischer Disziplin. Beide sind nicht positiv für den freien Willen; sie haben die Tendenz, diesen zu ersetzen.

Das Problem tangiert auch die deutschen Deserteure im Zweiten Weltkrieg. Sie haben den Gehorsam an eine Schreckensherrschaft verweigert und wurden doch nicht rehabilitiert (esrt sehr, sehr spât).

Übrigens: In den westeuropäischen Ländern ist es sehr schwer, ungehorsam zu sein ohne bestraft zu werden - als Beamter oder, noch schlimmer, Militär. Das ist leider der nicht so gute Teil der Nachricht und er ist weit weg von den schönen sozialen Idealen...

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Kalubke und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.11.2014 13:28 | nach oben springen

#216

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

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von DoreHolm | 8.199 Beiträge | 2039 Punkte
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Zitat von Dandelion im Beitrag #203
Ich habe versucht, das Buch von Gerhard Haase-Hindenberg "Der Mann, der die Mauer öffnete" und das in enger Zusammenarbeit mit Harald Jäger entstanden ist, zu kaufen: Mich interessieren die persönlichen Erinnerungen dieses Offiziers sehr - und ich würde auch gerne wissen, wie dicht sich der Film an die tatsächlichen Begebenheiten gehalten hat.

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Zu dem Bürgerforum in der Gedenkstätte in Erfurt, zu der ich gestern war (wen´s interessiert, mal die TA von heute anklicken. Bin auf dem Foto rechts außen mit zu sehen), sprach ich anschließend mit dem Hauptamtl. MfS-Mitarbeiter der BV Gera zu diesem Thema. Er meinte, daß der H.Jä#ger eigentlich ein ganz harter Hund gewesen wäre, aber im richtigen Moment kühlen Kopf bewahrte und die richtige Entscheidung traf, um Gewalt und mögliches Blutvergießen zu vermeiden.



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#217

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 13:58
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MfS-Mitarbeiter der BV Gera zu diesem Thema

Hat er was dazu gesagt, wie er selber gehandelt hätte?
.


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#218

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 14:03
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Wir hatten mal in kleiner Runde die Diskussion was wäre wenn da mal 60 zugleich ankommen würden, schießen oder nicht. Ich war der Meinung da kannst eigentlich nur die Flinte in nen Baum hängen und mitgehen. Wer am 9.11. noch hätte schießen lassen wollen, müsste ein ziemlicher Narr gewesen sein. Das wäre absolut unangemessen und verbrecherisch gewesen.


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#219

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

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Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #213
Zitat von SET800 im Beitrag #212
Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #206

Das System Sozialismus/Kommunismus war schon 1918 verbrannt, als die Zarenfamilie in einem Schacht mit Handgranaten massakriert wurde. Mag sein das der Zar selbst die Todesstrafe verdient hatte, aber nicht ein 5 jähriges Kind.


Hallo richtig und falsch, wie schrieb Boris Pasternack darüber? Die Bolschewiki zeigten damit daß es kein zurück gibt. Daß niemand mit dem 5-jährigen als "rechtmäßigen" Thronfolger in Vertretung Herrschaftsansprüche legitimieren kann.

Die Geschichte ist voller Intrigen, Meuchelmorden und Kriegen betreff und um "rechtmäßiger" adliger Herrschaftsansprüche, Don Carlos, Hamlet, Elisabeth I und Mary Stuart, Spanischer Erbfolgekrieg usw. usw. EINEN weissen Angriff deshalb im Bürgerkrieg vermutlich vermieden zu haben war das Opfer Zarewitch wert.



Nein ist es nicht. Es war halt einfacher vollendete Tatsachen zu schaffen. Nicht mal die Chinesen haben den letzten Kaiser hingerichtet. Es zeigt nur eins: Wir gehen über Kinderleichen um unsere Ziele zu erreichen.
Ausreden eines menschenverachtendes Systems. Wie gesagt, schon damit haben sie den wirklichen humanistischen Sozialismus verhindert. Von den abertausenden Familien später will ich hier gar nicht erst anfangen.

Seltsam, die Könige, Kaiser und Zaren hatten solche Bedenken nicht, da kam es auf eine Kinderleiche mehr oder weniger nicht an.Aber niemand wirft ihnen das heute noch vor...Selbst das Preussendumm wird heute noch gefeiert.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=4tlhDA1_w2U
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#220

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 07.11.2014 14:38
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Warum wird denen das nicht vorgeworfen. Stimmt nicht so ganz. Allerdings wollten die auch nicht den Humanismus neu erfinden.

1918 wurden in der jungen Sowjetunion mehr Menschen hingerichtet als in 100 Jahren Zarenreich davor.


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